Sie sind bereits Community-Mitglied? Dann loggen Sie sich hier ein!

Auto-Login
Passwort vergessen?


Gehe zu Seite: Erste Letzte |nächste|

Telefunken S 600 to the max

+A -A
Autor
Beitrag
renek
Stammgast
#1 erstellt: 09. Sep 2006, 08:26
Hallo Forum,

da ich ja nun wieder ein Dreher habe, habe ich auch wieder ein nettes Bastelprojekt.

Ich gedenke folgendes zu modifizieren:

Motorsteuerung: Widerstände und Kondensatoren tauschen gegen feiner tollerierte Bauteile. Sowie die Potis für die Drehzahl tauschen (das muss unbedingt).

Netzteil: Extern. Und bessere siebung. Hat da wer Ideen?

Neue Tonarmverkablung.

Einlaufrillen-Indikator: Das ganze über ein optisches Element und Leuchtdiode tauschen.


Was meint ihr dazu? Vieleicht Weitere Ideen oder Kommentare?
Gelscht
Gelöscht
#2 erstellt: 09. Sep 2006, 21:32

Was meint ihr dazu? Vieleicht Weitere Ideen oder Kommentare?


...warum willst Du einen so guten, klassischen Plattenspieler unnötig verbasteln?



Sowie die Potis für die Drehzahl tauschen (das muss unbedingt).


...warum?


Neue Tonarmverkablung.


...warum?


renek
Stammgast
#3 erstellt: 10. Sep 2006, 17:34

telefünkchen schrieb:

Was meint ihr dazu? Vieleicht Weitere Ideen oder Kommentare?


...warum willst Du einen so guten, klassischen Plattenspieler unnötig verbasteln?


Basteltrieb.


telefünkchen schrieb:


Sowie die Potis für die Drehzahl tauschen (das muss unbedingt).


...warum?


Weil der für 33 sich nicht mehr gescheit einstellen lässt und der Wert sich auch gern mal wieder ändert.
Daher auch die Kondensatoren tauschen...



telefünkchen schrieb:

Neue Tonarmverkablung.


...warum?


Gute Frage.


Ich habe eigentlich nicht vor den zu verbasteln. Soll schon halbwegs im Originalzustand bleiben.


By the way... genau nachdem ich den ersten Post geschrieben, hat es die Motorsteuerung wohl zerlegt. Dabei hatte ich den nichtmal aufgeschraubt.
Ich hoffe mal nicht das es den SAS560 gefetzt hat... Ich vermute es aber... Habe aber eben nicht das Zeug hier um da genauer zu schauen. Jetzt hat der S600 mir einen Grund gegeben basteln zu dürfen. Auch wenn so nicht wirklich gewollt.


Hat wer zufällig noch einen SAS560? Oder gibt es da noch im nochmalen Handel erhältlichen, der baugleich ist?
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 11. Sep 2006, 06:56
Hallo!

Gibts hier für 3,60 Euro + Versand : http://www.sh-halbleiter.de/final/pages/page958.html

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 11. Sep 2006, 06:56 bearbeitet]
renek
Stammgast
#5 erstellt: 11. Sep 2006, 19:54
Gleich mal zwei bestellt. Werde die Tage nach Hannover ziehen und dann erst mal die Elkos samt IC tauschen.

Über die Jahre hat es wohl den Weichmacher aus den Abstandsbolzen rausgezogen. (Die der Platine) Da muss ich mir wohl auch mal was zu einfallen lassen, da die wie nix wegbrechen.

Das mit dem Netzteil extern kann ich wohl abschreiben, da das S 600 230V intern braucht und das Netzteil noch so einige andere Spannungen liefert. Ging zwar, aber dann würde das echt sehr verbastelt aussehen.

Daher bleibt es wohl dabei die "Verschleißteile" zu tauschen.
renek
Stammgast
#6 erstellt: 22. Sep 2006, 12:27
Okay. Mein Dreher läuft wieder. War ein Transistor, den es zerfetzt hatte. Kondensatoren sind nun auch getauscht. Jetzt muss ich mir mal Gedanken machen, wieso er die Geschwindigkeit nicht hält. Bin mir mittlerweile nicht mehr so sicher ob das wirklich die Potis sind.
renek
Stammgast
#7 erstellt: 26. Sep 2006, 18:10
Also ich habe nun das gleichlauf Problem in den Griff bekommen. Es waren doch die Potis. Da die Originalen oder baugleiche nicht zu bekommen waren, habe ich mich für andere entschieden. Habe gleich die Besten genommen, die da waren. Jeweils 5k Ohm mit Widerständen parallel, um auf 2k5 und 3k3 zu kommen (5 und 10k Ohm). Ich musste leider dazu das Loch etwas aufbohren, da die am Gehäuse verschraubt sind und mehr Durchmesser benötigen. Dazu noch ein Steckverbinder, damit sich das Ganze leichter ausbauen lässt. Jetzt muss ich bei Gelegenheit nur noch die Achsen ein wenig kürzen, da die zu lang sind.

Resultat: Läuft nun bombenstabiel.

Das Bild zeigt die Platine des S 600 samt den Veränderungen von mir. Hatte Letzt ja noch die Elkos getauscht.

http://i9.tinypic.com/35kl93c.jpg

Hat zufällig wer eine Idee, was ich mit den Abstandbolzen machen kann? Die zerbröselt es leider.
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 26. Sep 2006, 21:40
Hallo!

Kommt ganz drauf an wieviel Platz du da hast, Abstandshalter aus den Elektronikbedarf gibts fast in jeder beliebigen Länge aus Metall oder Kunststoff, allerdings nicht unbedingt mit dem Durchmesser. Ansonsten fällt mir nur noch das Stöbern in Baumärkten oder Modellbaufachgeschäften ein, da gibt es mit Sicherheit diverse Metall und Kunststoffröhrchen die man auf die passende Länge zurechtschneiden kann.


MFG Günther
renek
Stammgast
#9 erstellt: 12. Okt 2006, 11:16
Folgendes Problem habe ich noch: wenn der Dreher länger läuft, fängt er an immer schneller zu werden, bis ich nicht mehr das mit dem Pitch ausgleichen kann. Die anderen beiden Potis sind nun auch getauscht.

Hat wer eine Idee?

Hier mal ein Bild von meinem Dreher:
http://img221.imageshack.us/img221/8673/pa125428pt5.jpg


[Beitrag von renek am 12. Okt 2006, 11:17 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 12. Okt 2006, 15:28
Hallo!

Leider habe ich keine Service Unterlagen von deinem Dreher, aber ich denke daß es sich dabei um ein Temperaturproblem handelt. Eventuell bringt es was die verbauten Zenerdioden in der Servoregelung gegen Temperaturkompensierte Typen zu Tauschen. Bei einem Technics SL-1700 jedenfalls hat es das "Weglaufen" der Schaltung wirksam unterbunden. Zu deinem Bild: Schönes Stück, ist mir bisher leider noch nicht über den Weg gelaufen.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 12. Okt 2006, 15:31 bearbeitet]
renek
Stammgast
#11 erstellt: 12. Okt 2006, 15:35
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 12. Okt 2006, 16:33
Hallo!

Du solltest mal in Warmgelaufenem Zustand die Prüfspannungen der Motorregelung messen und gegebenenfalls neu abgleichen. Eventuell noch die Kapazität der Elkos im Netzteil messen und falls der TBA 3258 sehr warm wird diesen einen kleinen Kühlkörper verpassen. Ansonsten hilft nur: Messen, messen, überdenken und noch mal messen. Eventuell hat dein Transistortausch die Schaltung aus dem Tritt gebracht, hat der "Neue" den gleichen Stromverstärkungsfaktor oder einen niedrigeren?

MFG Günther
renek
Stammgast
#13 erstellt: 12. Okt 2006, 17:08
Also die Transistoren sind bis auf einen alle noch die Selben. Das Problem ist auch schon vorher aufgetreten. Damals dachte ich, dass es an den Potis liegt. Dem war aber nicht so. Die Elkos sind auch alle neu. Dioden auch.

Mir ist dann eben noch beim Hören einer 45rpm Platte aufgefallen, dass es hierbei nicht auftritt. Das sollte bei der Fehlersuche denke ich gut weiterhelfen.
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 12. Okt 2006, 19:04
Hallo!

Wie schon Gepostet tippe ich auf ein Temperaturproblem, sobald sich deine Halbleiter erwärmen laufen dir die Werte weg, die Orginaltransistoren (BC 238) haben Stromverstärkungsfaktor B= Stromverstärkungsfaktor >200 falls du da einen Transistor mit einem anderem Stromverstärkungsfaktor eingesetzt hast läuft die Schaltung eventuell nicht mehr genau so wie vorher. Deine Beobachtung bezüglich des Zeitfaktors (je länger der Plattenspieler läuft um so größer wird die Differenz) deuten ebenfalls auf ein "Thermisches "Weglaufen" der Schaltung hin. Da der Effekt schon vor den Tausch der Regler vorhanden war denke ich nicht daß der Fehler da zu suchen ist.

MFG Günther
Monsterle
Inventar
#15 erstellt: 15. Okt 2006, 11:22
Als "Kandidaten" unter den T's, die empfindlich auf Temperatur reagieren, könnte ich mir gut die beiden BC238B T104 und T106 vorstellen. Möglich wäre auch T108, ein BC308B - oder der Stabi TBA325B. Letzterer aber ist nicht mehr oder nur sehr schwer erhältlich, so daß ich versuchen würde, ihn durch einen 7812 etc. zu ersetzen. Vor dem Tausch würde es sich aber auf jeden Fall lohnen, die Spannungen an den Kollektoren der Transistoren / am Ausgang des IC über einige Zeit zu beobachten. An einer dieser Stellen sollte man ein "Weglaufen" der Spannung analog zur Drehzahl beobachten können. Beginnen würde ich mit dem IC.

Gruß Heinz
renek
Stammgast
#16 erstellt: 16. Okt 2006, 09:29
T104 und T106 habe ich gestern gegen BC548B getauscht. Hat schonmal einiges gebracht. Läuft aber immer noch leicht weg, wenn er mehrere Stunden am Laufen ist. Zwar nicht mehr so extrem wie vorher, aber er tut es noch.

Ich denke, dass das normal sein wird. Meine Idee ist nun die Ableitung der Wärme zu verbessern.

Oder könnt immer noch ein Temperatur-Problem vorliegen?
Monsterle
Inventar
#17 erstellt: 16. Okt 2006, 14:27
Passiert das wirklich nur bei 33 U/min, oder bei beiden Drehzahlen? T104 jedenfalls schaltet für 33 U/min durch, bei 45 U/min ist es T106. Daß die Drehzahl nach einiger Zeit ansteigt, paßt in's Bild: Bipolare Transistoren wie die BC238 oder BC548 verhalten sich wie ein NTC. Das bedeutet, daß die Strecke Kollektor - Emitter bei Erwärmung niederohmiger wird. Wenn nun dadurch das Potential an T108 sinkt... steigt die Drehzahl des Motors.

Driftet die Drehzahl aber sowohl bei 33 als auch bei 45, käme der Stabi (Der TBA325B sieht aus wie ein Leistungstransistor im Metallgehäuse) in Frage, oder T108 oder T109. Das war der Hintergrund für meinen Vorschlag, die Spannungen daran über einige Zeit zu beobachten. Das Gerät sollte vor der Messung abgekühlt sein. Alternativ könnte man auch mit Kältespray auf die Suche gehen: Einfach die Stelle, an der man den Fehler vermutet, einsprühen.

Gruß Heinz
renek
Stammgast
#18 erstellt: 16. Okt 2006, 15:10
Vorher war das nur bei 33rpm. Jetzt gehen beide. Nur das nach 3-4 Stunden die Geschwindigkeit nicht mehr ganz stimmt. Ich denke nicht das noch ein Fehler vorliegt. Eher das der TBA325B generell warm wird und durch die Erwärmung eben andere Bauteile auch erwärmt werden und diese dadurch besser leiten...
Hörbert
Moderator
#19 erstellt: 16. Okt 2006, 17:54
Hallo!

Eventuell ist die stärkere Erwärmung des TBA 325B auf die angestiegene Netzspannung zurückzuführen, dann würde eine Kühlung des Bausteines auf jeden Fall den Eintrittsmoment der Drift hinausschieben. Leider habe ich weder Schaltbild noch Datenblatt des TBA 325B, denke aber daß ein Tausch gegen einen Modernen Regler kein Fehler wäre, allerdings würde ich es auf jeden Fall vorher mit einer Kühlung versuchen.

MFG Günther
Monsterle
Inventar
#20 erstellt: 16. Okt 2006, 21:20
Der S600 kann über einen Drehschalter auf 240V umgestellt werden. Bei meinem habe ich das gemacht und es funktioniert problemlos.

Vom TBA325B habe ich auch kein Datenblatt bekommen können. Das einzige, was ich im Internet finden konnte:
Part Number = TBA325B
Description = Fixed Positive Voltage Regulator
Manufacturer = Sgs-ates Componenti Electronici SPA
Output Voltage Nominal (V) = 12
Load Current Max. (A) = 500m
Drop-Out Volt Max. = 14
P(D) Max.(W) Power Dissipation = 3.2
Supply Voltage Maximum (V) = 27
Status = Discontinued
Package = TO-3
Pins = 3
Military = N

Der L7812CT ist zum TBA325 Pinkompatibel und ebenfalls ein 12V Festspannungsregler, der aber 1,5A Laststrom liefern kann.

Gruß Heinz
renek
Stammgast
#21 erstellt: 16. Okt 2006, 22:10

Monsterle schrieb:
Der S600 kann über einen Drehschalter auf 240V umgestellt werden. Bei meinem habe ich das gemacht und es funktioniert problemlos.


Manchmal ist die Lösung so einfach, dass man diese garnicht in Betracht zieht.

Jetzt lasse ich den mal eine Zeit lange laufen (über Nacht?) und sehe mal was dann passiert.
renek
Stammgast
#22 erstellt: 17. Okt 2006, 01:28
Nach gut 3h läuft er auch auf der 240V Stellung, wie gestern, ein wenig schneller. Ich hatte ihn nach dem Tauschen des Transistors schonmal 3h am laufen; ich meine, dass er damals schneller schneller gelaufen ist.

Ich will mal behaupten, dass dies "in der Tolleranz" liegt. Somit ist ja der Fehler beseitigt. Ich denke aber, dass ich an der Wärmeableitung trotzdem noch was modifizieren werde. Vieleicht lässt sich die Schaltung positiv davon beeinflussen, wenn ich den Spannungsregler komplett von der Platine entferne, und diesen an einem "ausreichend dimensionierten" Kühlkörper wo anders im Gehäuse montiere.

Dann wäre es auch eine Überegung den TBA325B gegen L7812CT zu tauschen und alles auf der Platine lassen. Vorausgesetzt die neue Generation erzeugt weniger Abwärme.
Monsterle
Inventar
#23 erstellt: 17. Okt 2006, 05:15
An der Verlustwärme wird sich wahrscheinlich durch den Tausch des Stabi nicht viel ändern. Die ist etwa (18V (=Eingangsspannung) - 12V) x Laststrom. Für einen Tausch spricht aber, daß auch Halbleiter altern, daß der 7812CT besser temperaturkompensiert ist und daher genauer auf die 12V ausregelt. Der TBA325B ist ja ein älteres Chipdesign. Klar ist aber auch, daß eine Regelschaltung wie die im S600 natürlich nie die Genauigkeit einer PLL erreichen wird.

Gruß Heinz
Hörbert
Moderator
#24 erstellt: 17. Okt 2006, 08:41
Hallo!

Beim Auslagern des Stabis von der Platine kann es falls er nicht mit einem Paar kleinen Kondensatoren an den Pins entkoppelt wird zu Schwingneigungen kommen. (je 100n Ausgang/Eingang zu Masse dürften reichen) Besser ist wohl der Tausch gegen den 7812CT (wenn du genug Platz hast am besten gleich mit Kühlkörper) Kleinere Abweichungen nach ca. 3-5 Stunden pausenlosen Laufes sind m.E. bei Servos schon mal möglich ohne daß ein echter Fehler vorliegt, den Tausch würde ich Trotzdem rein zur Beruhigung vornehmen, desgleichen würde ich den Stabi nur um allen Eventualitäten vorzubeugen Kühlen und mit Kondensatoren Abblocken ( ich weiß das ist Overkill, aber es macht Spaß )

MFG Günther
renek
Stammgast
#25 erstellt: 17. Okt 2006, 10:51
Ich bin eigentlich froh, dass es keine PLL-Schaltung ist. Weil dann übersteigt das wirklich meine Kenntnisse. Muss mich da mal wohl trotzdem mal reinlesen. Vieleicht sollte ich eine neue Motorsteuerung für den S600 entwerfen?
Das hätte aber zwecks fehlendem Equipment hierfür noch viel Zeit.

Die 7812CT Geschichte werde ich wohl heute in Angriff nehmen.
Monsterle
Inventar
#26 erstellt: 17. Okt 2006, 15:50
Nein, laß nur die Original-Regelung drin, die ist so schlecht gar nicht Aber Günther hat natürlich recht mit den 100nF Kondensatörchen, und daß ein Auslagern des Stabi nur noch mehr Probleme machen kann in Sachen Schwingneigung.

Gruß Heinz
renek
Stammgast
#27 erstellt: 17. Okt 2006, 17:48
Es ist vollbracht. Hier mal zwei Fotos:

http://i11.tinypic.com/2iaeydy.jpg
http://i11.tinypic.com/4d36tdu.jpg

Scheint übrigens geholfen zu haben.
eltipo
Inventar
#28 erstellt: 29. Nov 2006, 08:24
Wirklich sehr schicke Arbeit!!!


da möchte ich noch hinkommen:-(

leider brummelt der Motor bei meinem etwas...weiß jemand Abhilfe zu schaffen, oder gar, woher ich einen neuen Motor bekomme?

gruessle


eltipo
GandRalf
Inventar
#29 erstellt: 29. Nov 2006, 15:26
Moin auch,


eltipo schrieb:
Wirklich sehr schicke Arbeit!!!


da möchte ich noch hinkommen:-(

leider brummelt der Motor bei meinem etwas...weiß jemand Abhilfe zu schaffen, oder gar, woher ich einen neuen Motor bekomme?

gruessle


eltipo


Schau mal hier:

http://dedi262.your-...&boardid=6&styleid=1

Wende dich doch mal an "Yellowshark"

renek
Stammgast
#30 erstellt: 07. Dez 2006, 14:46
Schön, dass dir mein Dreher gefällt.

Bin eben am überlegen ein neues System zuzulegen. Dachte da ab ein DL 103 R. Passt das zu einem S 600?

Will irgendwann mal ein paar Klassen aufsteigen und dann käme das System wieder runter.
eltipo
Inventar
#31 erstellt: 07. Dez 2006, 15:39
Der dreher ist wirklich schick, ich habe unseren jetzt so weit, dass alles spielt, nur das Tonarmspiel muß ich noch einstellen, das hat reichlich Spiel:-(


dann gibts fottos;-)


renek
Stammgast
#32 erstellt: 07. Dez 2006, 16:44
Willst du deinen original lassen, oder planst du auch diverse Modifikationen?

Wie sieht es bei dir mit dem Gleichlauf aus? Läuft deiner stabil?
eltipo
Inventar
#33 erstellt: 07. Dez 2006, 16:56

renek schrieb:
Willst du deinen original lassen, oder planst du auch diverse Modifikationen?


mhhh, wenn er sauber spielt, dann lasse ich ihn, wie er ist...

ansonsten wollte ich nen Terminal dran machen, der rest ist ja ok...




renek schrieb:

Wie sieht es bei dir mit dem Gleichlauf aus? Läuft deiner stabil?



absolut perfekt....



zumindest sagt das stroboskop das;-)

das war eine meiner grösseren sorgen....
renek
Stammgast
#34 erstellt: 07. Dez 2006, 19:46

eltipo schrieb:


renek schrieb:

Wie sieht es bei dir mit dem Gleichlauf aus? Läuft deiner stabil?



absolut perfekt....


zumindest sagt das stroboskop das;-)

das war eine meiner grösseren sorgen....


Dann Finger weg.
eltipo
Inventar
#35 erstellt: 07. Dez 2006, 20:00
keine sorge....


aber ich habe gerade an dem doch so perfekten telefunken ein manko gefunden...

es hat mal jemand dran herumgespielt...

das linke tonarmlager( kugellager) war wohl kaputt und wurde notdürftig mit etwas papier gestopft und repariert.....saubuam:-(

woher bekomme ich denn so ein schickes lager?

das ist wohl essig, oder?

der arm selbst ist ja ok.....nur eben das lager is inne wicken...mist, verdammter:-(


edit: und nun werde ich die versorgungsspannung mal auf 240 volt wählen, da er nach gut 2 stunden dauerlauf vollgas gegeben hat und deutlich schneller, als 45 drehte.....bei einstellung 33 wohlgemerkt;-)

mal sehen, ob es damit getan ist,-)


[Beitrag von eltipo am 07. Dez 2006, 20:34 bearbeitet]
renek
Stammgast
#36 erstellt: 08. Dez 2006, 00:27
Bei mir war es damit nicht getan.

Wegen dem Lager kann ich dir leider nicht helfen.
Monsterle
Inventar
#37 erstellt: 08. Dez 2006, 08:08
Hm... der S500 / S600 hat ja den Tonarm AS212 von Ortofon. Vielleicht kann Ortofon selbst helfen? Ein Versuch wär's wert...

http://www.ortofon.com/html/profile.asp
renek
Stammgast
#38 erstellt: 10. Dez 2006, 11:33
Die Tage irgendwo gelesen, dass es wohl die Lager in diversen Größen und Qualitäten zum Aufrüsten zu kaufen gibt.

Vieleicht bei den Händlern nachfragen? Solltest dazu halt die Größe wissen.


Wo wir dann auch wieder bei meiner nächsten Spinnerei wären. Hat jemand eine Anleitung wie man den Arm fachgerecht zerlegt? Oder kurzer Crash-Kurs?
Monsterle
Inventar
#39 erstellt: 10. Dez 2006, 14:03
Hallo renek,

wieso willst du das tun?

Gruß Monsterle
renek
Stammgast
#40 erstellt: 10. Dez 2006, 14:06
Weiß ich noch nicht.

Habe gerade Probleme mit dem Anti-Skating nebenbei...
Sind da Probleme bekannt?

Möglicherweise is mein AS im Eimer. Arm läuft beim einstellen immer nach innen. Immer mit ungefähr gleicher Geschwindigkeit. Ideen?


[Beitrag von renek am 10. Dez 2006, 14:29 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#41 erstellt: 10. Dez 2006, 20:45
irgendwo habe ich hier noch ein paar S600 Innerreien herumliegen.

Ein Motor ist glaube ich auch dabei

eltipo
Inventar
#42 erstellt: 10. Dez 2006, 21:06

Maräntzchen schrieb:
irgendwo habe ich hier noch ein paar S600 Innerreien herumliegen.

Ein Motor ist glaube ich auch dabei

:prost


ohhh, das klingt mal gut, wobei ich den motorlauf nicht weiter getestet habe, bin nicht dazu gekommen....


ich habe hier noch einen frisch aufbereiteten marantz 6100 dreher rumstehen
renek
Stammgast
#43 erstellt: 11. Dez 2006, 18:24
Also AS ist ok. Ich war nur zu doof.

Was würde es bringen die Lager des Arms zu polieren und mit neuem Öl auszustatten?


Welche Modifikationen wären noch möglich, um die klanglichen Eigenschaften positiv zu beeinflussen? Subchassis besser entkoppeln?
Monsterle
Inventar
#44 erstellt: 11. Dez 2006, 19:59
Am Tonarm würd ich bessre nicht versuchen rumzuschrauben. Ich fürchte, daß man da mehr verschlimmbessern kann, als dabei gut machen.

Die Schaumstoffdämpfer vom Subchassis zu tauschen ist sicher eine gute Idee, da gab's doch immer in der Bucht Angebote für solche Kits? Ich selbst habe aber noch nichts in der Richtung an meinem S600 gemacht...

Gruß Monsterle
eltipo
Inventar
#45 erstellt: 11. Dez 2006, 20:06
ich habe so ein kit inner bucht gekauft...


da gibts dann noch ein wenig fett für das tellerlager dazu und nen neuen riemen, gibts nix dran zu mäkeln.
der verkäufer hilft wie irre bei fragen, hat mich sogar 2x zurückgerufen...wow

die schaumstoffteile würde ich nur wechseln, wenn zerrissen, ansonsten besteht da imho kein bedarf...

was den tonarm betrifft, was genau willst du da schmieren?

ich habe ja die seitlichen lager aufgeschraubt, nach ein wenig wd40 kein problem, aber mehr als reinschauen( und in meinem fall feststellen, dass eine seite ok ist)sollte man da nicht....

IMHO!!!
Monsterle
Inventar
#46 erstellt: 11. Dez 2006, 23:50
nochmal zu den Schaumstoffpuffern des Subchassis: Der Dreher hat ja nun ca. 30 Jahre auf dem Buckel und Schaumstoff zersetzt sich mit der Zeit, da die Weichmacher sich verflüchtigen. Und bei manchen Laufwerken wurden die Puffer vom Vorbesitzer gleich ganz entfernt, warum auch immer...
eltipo
Inventar
#47 erstellt: 11. Dez 2006, 23:57

Monsterle schrieb:
Der Dreher hat ja nun ca. 30 Jahre auf dem Buckel und Schaumstoff zersetzt sich mit der Zeit, da die Weichmacher sich verflüchtigen.


ein ganzer puffer war etwas eingerissen, den habe ich gewechselt...den rest belassen..die sind einfach noch ok...

nichts wechseln, was nicht unbedingt eines wechsels bedarf....meine devise nicht immer, aber in diesem fall,-)
renek
Stammgast
#48 erstellt: 12. Dez 2006, 02:17
Ich glaube ich lass meinen S 600 so wie er ist. Vieleicht besser so.

Ich sehe mich wohl mal nach einem neuen Projekt um. Welche Dreher gibt es denn sonst noch, die viel Potential haben und vor allem günstig zu haben sind, gibt es denn sonst noch? Vieleicht ein Marantz 6100?
eltipo
Inventar
#49 erstellt: 12. Dez 2006, 09:04

renek schrieb:
Vieleicht ein Marantz 6100?



obwohl ich einen zu verkaufen habe, sage ich ehrlich, dass er nicht das potential eines s600 hat....

ganz frei....


ausserdem muss an meinem nicht mehr viel gemacht werden...nur noch absolutes feintuning
Gelscht
Gelöscht
#50 erstellt: 13. Dez 2006, 16:24

Vieleicht ein Marantz 6100?


der Marantz ist nicht einmal annähernd die gleiche Liga wie der Telefunken. Der Telefunken ist wohl einer, wenn nicht der beste Großserienplattenspieler aus Deutschland.

Der S600 ist in einem funktionstüchtigen Zustand nicht so leicht zu toppen- zumindest nicht in seiner Preisklasse.


ich hatte selber auch mal den Marantz-Dreher. Ich kann nur sagen: billigster Schrott im Vergleich zum S600.
Mir ist selten eine so miese Verarbeitung untergekommen, wie beim oben genannten Marantz.

Finger weg- lohnt sich nicht!

renek
Stammgast
#51 erstellt: 13. Dez 2006, 19:34
Dann werde ich wohl keinen Spass mit dem Marantz haben. Aber welche Alternativen gibt es denn?

Habe heute übrigens meinem S 600 erst mal eine neue Dämpfung spendiert. Mir kommt es aber so vor, dass der original Schaumstoff weicher ist. Hat da jemand eine Idee welcher Schaumstoff das genau ist?
Suche:
Gehe zu Seite: Erste Letzte |nächste|
Das könnte Dich auch interessieren:
Telefunken S 600
wegavision am 25.09.2004  –  Letzte Antwort am 25.09.2004  –  2 Beiträge
Tonarmlift Telefunken S 600
Bernd am 11.11.2004  –  Letzte Antwort am 14.11.2004  –  6 Beiträge
Schaltplan Telefunken S 600
hajosmuda am 03.06.2005  –  Letzte Antwort am 01.07.2013  –  6 Beiträge
telefunken s 600 preisvorstellung ?
dajtar am 13.07.2006  –  Letzte Antwort am 28.07.2006  –  12 Beiträge
Telefunken S 600 Problem
barbarpapa am 22.08.2008  –  Letzte Antwort am 03.09.2008  –  10 Beiträge
Telefunken S 600 Explodiert
Fatmike am 24.02.2009  –  Letzte Antwort am 26.02.2009  –  30 Beiträge
Telefunken S 600 ohne Tonwiedergabe
progfan am 29.05.2012  –  Letzte Antwort am 31.05.2012  –  10 Beiträge
System für Telefunken S 600
schrauberlukas am 08.09.2013  –  Letzte Antwort am 11.09.2013  –  11 Beiträge
Braun P3 oder Telefunken S 600
muffi67 am 14.12.2008  –  Letzte Antwort am 14.12.2008  –  6 Beiträge
Hilfe (elektr.) für Telefunken s 600 benötigt.
Plattenbau-aachen am 10.12.2009  –  Letzte Antwort am 15.12.2009  –  5 Beiträge
Foren Archiv

Anzeige

Produkte in diesem Thread Widget schließen

Aktuelle Aktion

Hersteller in diesem Thread Widget schließen

  • Speed Link

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder806.995 ( Heute: 112 )
  • Neuestes MitgliedFelixW.
  • Gesamtzahl an Themen1.345.149
  • Gesamtzahl an Beiträgen17.660.129