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technics sl-j300r, Tonabnehmer

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grummelzwerg
Stammgast
#1 erstellt: 26. Apr 2009, 16:22
Hallo

Habe eine Frage zu diesem Plattenspieler, welcher sich schon seit einiger Zeit in meinem Besitz befindet:

Lohnt sich das Wechseln des Tonabnehmers klanglich (T4P), wenn ja, welches System ist empfehlenswert?

Kenn mich da wirklich nicht so gut aus, bitte um eure Hilfe


[Beitrag von grummelzwerg am 26. Apr 2009, 16:30 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 26. Apr 2009, 16:37
Hallo!

Der SL-J 300 ist mir nicht bekannt, legendlich die Modelle J1,J2, und J3 kene ich. Ich nehme aber einmal an das es sich bei deinem J-300 ebenfalls um einen der Tangential-Plattenspieler handelt.

Es giibt noch eine ganze Reihe von T4P-Systemen auf dem Markt, bei den mir bekannten Technics-Tangentialplattenspielern lohnt sich in der Regel ein Systemtausch durchaus. Die Frage ist allerdings an welche Summe hast du gedacht?

MFG Günther
grummelzwerg
Stammgast
#3 erstellt: 26. Apr 2009, 16:54
Jo ist ein Tangentialarmspieler

Hab mich eben bisschen umgeschaut was so angeboten wird, hab an 60-70 Euro gedacht.

Gibts grosse Unterschiede im Klang zwischen den günstigeren und teureren Systemen?

Im Angebot: Sure, Ortofon, Grado
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 26. Apr 2009, 17:05
Hallo!

In dieser Preisklasse kommt m.E. eigentlich nur das Shure - M 92 E in Frage, allerdings wird das wohl noch keinen echten hörbaren Unterschied zum verbauten Originalsystem bringen, aber als Austauschsystem kommt es auf jeden Fall in Frage, die Nadelnachbauten für die alten Technics Systeme sind nicht so Prickelnd.

Falls es dir um einen klanglichen Fortschritt geht solltest du dich damit anfreunden daß du einiges mehr anlegen mußt.

Empfehlenswerte Systeme wären z.B. Ortofon OMP 20 / TM20U , Grado Prestige Silver T4P, Ortofon X1 MCP.

MFG Günther
grummelzwerg
Stammgast
#5 erstellt: 26. Apr 2009, 17:47
Danke für die Info

Ja, sollte schon ne klangliche Verbesserung miteinhergehen, so muss ich wohl das Doppelte auslegen..
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 27. Apr 2009, 07:27
Hallo!

Leider, neben einigen anderen Plattenspielern/Laufwerke habe ich hier auch einen Technics SL-DL5, (ebenfalls einer der Tangentialplattenspieler von Technics) und einige Abtastsysteme, darunter auch T4P-Systeme, bevor du unnötig dein Geld in einige nur Gleichwertige Systeme für den SL J-300 steckst machst du besser einmal Nägel mit Köpfen.

MFG Günther
Bepone
Inventar
#7 erstellt: 27. Apr 2009, 08:04
Hallo,

in ebay tauchen ab und an mal NOS-T4P-Systeme als Auktion oder für Sofortkauf auf.

Ich bin so z.B. zu einem Empire 1080LT gekommen, ein ganz excellentes System mit vergoldetem Nadelträger und nacktem Diamanten mit "Para-Linear" - Schliff, für das ich gerade mal 25€ bezahlt habe.

Es läuft auf meinem Technics Tangentialspieler hervorragend.


Gruß
Benjamin
grummelzwerg
Stammgast
#8 erstellt: 27. Apr 2009, 17:27
Ich war heute beim Hifi-Händler meines Vertrauens, der meinte, da das Auflegegewicht sowieso nicht eingestellt werden könne, bringe es nicht sehr viel.

Dafür hat er einen sehr schönen Thorens TD-320 mit Goldring Abnehmer zu einem interessanten Preis.

Er hat gemeint, der Spieler würde wenigstens zum Rest meiner Anlage passen...

Was ist sowas nach eurer Meinung wert? Er möchte umgerechnet 300 Euro

Vielleicht entscheide ich mich ja gleich für einen neuen gebrauchten Dreher

@Hörbert:
Nägel mit Köpfen: meinst du das gleiche wie mein Händler?
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 28. Apr 2009, 08:18
Hallo!

Nein, der Ansicht deines Händlers bin ich ganz und gar nicht. Zum einem ist bei der T4P-Norm eine begrenzte Verstellung der Auflagekraft sehr wohl vorgesehen (um +/- 0,25 Gramm) das macht dein Technics entweder automatisch oder aber es gibt eine kleine Schraube dafür. Zum anderem gibt es sehr wohl große Unterschiede bei T4P-Systemen und zum dritten sind die Technics Tangential-Plattenspieler recht gute Geräte die bessere T4P-Systeme auch hörbar machen.

Zum Thorens TD-320. Wenn es ein MK nix ist mit dem üblichem TP-16 MKIII ist der Preis viel zu hoch. Etwa 160-180 wären da korrekt. Bei dem Goldring käme es dann darauf an welches der Goldring Magnetsysteme es dann genau ist, bei einem G-1042 wäre der Preis einigermaßen gerechtfertigt bei einem G-1006 nicht.

Handelt es sich hingegen um einen MKII oder gar um einen MKIII mit TP-90 Tonarm und 24-Pol Syncronmotor ist der Preis halbwegs gerechtfertigt, allerdings ist dann das Goldring-System -falls es sich um eines der Goldring Magnetsysteme handelt und nicht um ein MC- dann fehl am Platz.

Der TD-320 ist mit Sicherheit einer der schönsten Thorens-Pla<ttenspieler die jemals gebaut wurden, das Gerät ist auch technisch gesehen mit seinen Blattfedern sehr interessant, (nur der Aussenteller wirkt ein wenig schäbig nach einigen Jahren da er recht schnell anläuft. Der auf der ersten Serie verbaute TP-16 MKIII ist zwar zu seiner Zeit ein recht guter Tonarm gewesen und ich mag ihn auch heute noch als ausgesprovchenen Leichttonarm aber als alleiniger Tonarm für einen Plattenspieler wäre er mir doch zu begrenzt da er nur für Systeme mit recht hoher Compliance die zudem von unten verschraubt werden müssen geeignet ist. Zwar könnte man ihn rein rechnerisch auch mit schweren MC-Systemen betreiben aber in der Praxis trifft man hier zumeist schon deswegen auf ganz erhebliche Probleme da daß am Tonarmende zu diesem Zweck zu verschraubende Zusatzgewicht zum,eist fehlt und mit dem Kontergewicht alleine keine Systeme über 8,4 Gramm auszubalancieren sind.

MFG Günther
grummelzwerg
Stammgast
#10 erstellt: 28. Apr 2009, 18:09
Vielen Dank für die vielen Inputs

Hab mittlerweile zum Thorens einen Thread in der Kaufberatung eröffnet, macht m.E. mehr Sinn, guckst du hier:

http://www.hifi-foru...m_id=32&thread=31903


Der 300J hat ja einen Tonarm, der per Stellmotor nachgeführt wird.
Welche Vor/Nachteile hat denn dieses System?

Wie sieht die generelle Ersatzteileversorgung von Technics aus? hab zwar nie Probleme gehabt in den letzten 10 Jahren, aber wenn mal was wäre, ist das schon noch relevant, vorallem da viel SchnickSchnack verbaut ist.

Ich überlege schon, wieviel Geld ich noch investieren sollte in den Spieler, scheint ja auch nicht sehr bekannt und nachgefragt zu sein.

Ihr seid mir echt eine Hife, weiter so

grüsse grummelzwerg
Bepone
Inventar
#11 erstellt: 28. Apr 2009, 18:32
Hallo grummelzwerg,


ich sehe die Vor- und Nachteile des Stellens per Motor so:


Vorteil:
Der Tonarm ist bei dieser Konstruktion wohl kardanisch aufgehängt wie bei einem normalen Plattenspieler, also in alle Richtungen frei beweglich. Somit kommt es zu keiner höheren Belastung der äußeren Rillenflanke wie bei Tangentialtonarmen, die mit der Rillenkraft vorgeschoben werden.
Ab einem bestimmten Spurfehlerwinkel, der von einem opt. Sensor gemessen wird, erfolgt der Vorschub des Armes.
Dieser Winkel ist wesentlich kleiner als bei Drehtonarmen.


Nachteil:
Der Elektromotor könnte hörbar werden.
Bei meinem Technics-Tangentialspieler höre ich den allerdings nur bei großen Vorschubschritten, also in der Einlauf-, Auslauf- oder Leerrille.
Bei normaler Rillensteigung (modulierte Rille) höre ich ihn nicht.



(Ich habe mir das jetzt alles selbst ausgedacht, ausgehend von den Gegebenheiten in meinem Technics SL-Q6)



Zur Ersatzteilversorgung kann ich dir nicht viel sagen, ich glaube aber, dass die sehr dünn sein wird.
Also hoffen, dass nichts kaputt geht. Die Technics scheinen aber recht robust zu sein.



Gruß
Benjamin
grummelzwerg
Stammgast
#12 erstellt: 28. Apr 2009, 20:03
Ja, deine Antwort klingt logisch, das mit den Platten schonen meine ich. Ich mein sogar, das schon mal gehört zu haben.

Wie beurteilt ihr zum Beispiel die Tangentialarmreihen von Revox?

Sind die ihr Geld wert?

Ich glaube, trotz allem werde ich den Thorens holen, auch wenn er überteuert scheint. Vielleicht lässt sich noch eine Garantie erschleichen..

Danke und schönen Abend..
Hörbert
Moderator
#13 erstellt: 28. Apr 2009, 22:19
Hallo!

Die Revoxarme haben zwar den Vorteil daß du in ihnen normale Halbzollsysteme mit hoher Compliance fahren kannst aber sie sind technisch gesehen ungleich anfälliger als die robusteren Technics-Konstruktionen.

Vergiß bitte nicht daß der Tonarm des Thorens, -falls es sich um den TP-16/III handelt-, dir ebenso Einschränkungen auferlegt wie der T4P-Anschluß des Technics. -Nur eben andere-, die Auswahl an Systemen auf dem Markt die an diesem Tonarm optimal laufen ist nicht sehr viel größer als die Auswahl an sinnvollen Systemen für den Technics.

Es liegt auf der Hand daß der Reiz des Thorens dazu führen wird daß du dir den Plattenspieler zulegen wirst. An deiner Stelle würde ich allerdings auf das Goldring verzichten und dafür versuchen einen besseren Preis auszuhandeln. Das System ist ohnehin für den Tonarm (ich gehe jetzt mal vom TP-16/III aus, für einen TP-90 wäre es auf jeden Fall indiskutabel) nicht Optimal, zudem sind die Goldring MM´s recht Kapazitätsempfindlich und eigentlich nur bei einem anpassbarem Phono-Entzerrer zu empfehlen.

Besser zum Tonarm würde z.B. ein Ortofon Vinylmaster-silver passen, m.E. eines der MM-Systeme mit dem besten Preis-Leistungsverhältniss auf dem Markt und zudem -technisch gesehen- m.E. so ziemlich das Ende der Fahnenstange für einen TP-16/III neben einen Ortofon OM-40 das ich als gleichrangig betrachte. Leider läßt sich ja ein Ortofon 2M-black im TP-167III nicht verschrauben da es von Oben verschraubt wird, die Headshell des TP-16/III aber nur verschraubungen von unten zuläßt.

MFG Günther
grummelzwerg
Stammgast
#14 erstellt: 29. Apr 2009, 09:25
Hi

Ich staune, wieviel es noch zu lernen gibt...

Die Kapazität kann ich an meinem Verstärker in drei Stufen verstellen.

Ich werde mir den Thorens holen und mal schauen wie's klingt.

Muss ja nicht gleich von Anfang an das perfekte System sein, zudem muss ich mich erst mal in die Materie vertiefen, es gibt viel zu lernen...

Den Tonarm könnte man immer noch ersetzen, falls dieser sich wirklich als ein "Nadelöhr" heraustellen sollte.

Grüsse

Christoph
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 30. Apr 2009, 07:24
Hallo!

Nun, natürlich könnte man den Tonarm tauschen, ganz so trivial ist das bei einem Subchassisgerät aber nicht. Die Federn müssen zumindestens mitspielen und du brauchst auch ein neues Tonarmbrett, wahrscheinlich mußt du auch die Thorens-Liftfunktion ausbauen und das Loch im Chassis irgendwie kaschieren. Aber das ist -wenn überhaupt- Zukunftsmusik. Wichtig ist vor allem daß dir die Begrenzungen des TP-16/III bewußt sind.

Der nächste sinvolle Schritt bei deinem Thorens ist m.E. Joels Lager-Tuning-Kit mit neuem Lagerspiegel und ein neuer Riemen.

MFG Günther
Stefanvde
Inventar
#16 erstellt: 03. Apr 2010, 18:08
Hi,hier dreht auch ein SL-J300R,seit 2 Jahren ohne Probleme.Der Klang ist ganz gut,obwohl da noch das Originalsystem drauf ist hat nur ne neue Nadel bekommen.
Der Dreher ist echt praktisch dadurch das man Titel direkt anwählen kann usw.Habe ihn gebraucht günstig bekommen und gebe den auch nicht mehr her,obwohl er optisch durch 2 Beschädigungen am Deckel keine Schönheit ist.Die Funktion aber überzeugt.

MfG Stefan
babbalu
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 04. Apr 2010, 10:42
@ Hörbert,
wer sagt denn das der "Thorens TD 320 MK nix" den "TP-16 MKIII" haben muß?
Ab 1986 wurde in diesem, wie bei meinem, der "TP-16 MKIV" eingebaut, der liegt
mit seiner effektiven Masse von 12,5 g im idealen Bereich, auch das System wird
von oben verschraubt.

@ grummelzwerg
Auch in meiner Sammlung ist ein "SL-J 300", dazu der "Technics SL-10" und ein
"B&O Beogram 4002" als weitere Tangentialplattenspieler.
Der "SL-J 300" ist eindeutig der schwächste von den 3 Drehern, nicht zu vergleichen
mit dem "SL-10". Ein System in deinem angestrebten Bereich von 60-70,-€ reicht da
völlig aus.
Die Nadelauflagekraft ist übrigens laut BDA eingestellt auf 1,25 g, nicht einstellbar,
auch nicht automatisch.

MFG Werner
Stefanvde
Inventar
#18 erstellt: 04. Apr 2010, 14:21
Klar,der SL-J300R ist kein Überflieger,das wurde hier aber glaub ich auch nie behauptet.Allerdings ist er sehr komfortabel durch Titeldirektwahl.Und der Klang ist besser als bei manchen billig Drehern die Ahnungslosen heute so angedreht werden,diese reinen Plastedinger.
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