System für DUAL 1228

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Stammgast
#1 erstellt: 21. Mai 2009, 23:13
Hallo Forum,

habe einen DUAL 1228 mit dem ollen CDS 660 ergattert.
Der Ersetzt nun schon mal eine Plastik-Sherwood-Kathastrophe. Soweit so gut, ich bin also auf der Suche nach einem geeigneten System.
Meine Musikrichtung ist zu 95% Funk, Soul & Jazz.
Habe ein bisschen was an älterm Vinyl, bin nun aber dazu übergegangen mehr und mehr auch neues Material auf Vinyl zu kaufen.
Ausgeben möchte ich eigentlich nur soviel, dass es im Verhältnis zur Qualität des DUALs bleibt. Anpeilen würde ich jetzt mal so rund 50 Euro...lässt sich dafür schon was brauchbares bekommen?
Habe schon einiges über die Audio Technica Systeme gelesen, wäre das mal ein Ansatzpunkt?

viele Grüße

Martin
düdldihüü
Stammgast
#2 erstellt: 22. Mai 2009, 00:21
Ich würde versuchen an ein Shure M91MG-D mit elliptischer Originalnadel zu kommen. Das war beim 1218 das Standardsystem und ich glaube, das war es auch noch beim 1228. Es hat einen leichten Loudnesseffekt und klingt meines Erachtens nach vorzüglich (ich betreibe es am 1218, stellt also keinen Unterschied dar).
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Stammgast
#3 erstellt: 22. Mai 2009, 00:45
Scheint nicht so einfach aufzutreibbar zu sein?
Wo liegt das ungefähr preislich? Gibts Bezugsquellen?
düdldihüü
Stammgast
#4 erstellt: 22. Mai 2009, 09:02
Ja, das ist der Haken, den ich nicht erwähnt habe Wird wohl recht schwer werden, da ranzukommen. Alternativ kannst du evtl. ein M75 Type D (dafür gibt es hyperelliptische Nachbaunadeln) nehmen; Auf älteren Typen vom M75 beruht das M91. Wie weit das M75D vom M91 entfernt ist, kann ich dir nächste Woche sagen, dann hab ich hier beide Systeme liegen. Sollte allerdings wohl nicht allzu weit sein.
Das bekommt man im Moment z.B. hier ganz günstig: http://cgi.ebay.de/O...QQrdZ1QQcmdZViewItem
(Bei Preis vorschlagen einfach 16,10€ eingeben)
Dann hättest du noch einen neuen TK14 dabei. Ich würde nämlich sowieso tippen, dass, falls du überhaupt einen hast, dein TK15 gebrochen ist. Ist er nämlich sehr gerne. Aber aufpassen: Mit dem TK14 kann der Wechslerbetrieb nicht mehr genutzt werden.

Und warte lieber noch ein paar Antworten ab, vielleicht hat jemand noch eine andre Meinung, welches System du dir holen solltest, wie z.B. ein Vinylmaster red, o.ä. Ich finde leider spontan keine Angabe zur effektiven bewegten Tonarmmasse, diese sollte aber dualtypisch (außer ULM) mittelschwer sein.
Ich bin eben der Meinung, dass man bei den Dualdrehern immer möglichst das Originalsystem nehmen sollte, da die Leute sich damals schon was dabei gedacht haben, welches System sie als Standard auswählen. Zudem klingt es einfach grandios.


[Beitrag von düdldihüü am 22. Mai 2009, 09:07 bearbeitet]
düdldihüü
Stammgast
#5 erstellt: 22. Mai 2009, 09:24
Noch als kurze Info: Der 1218 wurde mit dem M91 MG-D (DN330) oder M75D (DN325) geliefert, der 1228 mit DMS410 (DN411), M95GLM (DN360) oder M91MG-D (DN330).
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Stammgast
#6 erstellt: 22. Mai 2009, 20:12
schon mal vielen Dank für Deine Mühen!
Ich werde mich morgen dann mal genauer mit den von Dir vogeschlagenen Systemen auseinandersetzen.
Gibts noch andere Vorschläge?
pet2
Inventar
#7 erstellt: 23. Mai 2009, 08:58
Hallo,

ich würde mir so ein historisches Shure System eigentlich nur dann besorgen, wenn Du es wirklich günstig bekommst.
Es gibt zwar noch Originalnadeln, aber falls Du eine solche auch noch besorgen mußt, rechnet sich das alles irgendwie nicht mehr.
Ich hatte meinen 1228 damals neu mit einem Shure M 95GLM gekauft.
So ging er dann auch irgendwann mal auf meinen Vater über.
Weil damals die Originalnadel schon recht teuer war, montierte er ein komplettes Dual DMS 242E.
Das gefiel ihm dann dann schon deutlich besser, besonders für seinen Musikgeschmack (Klassik, insbesondere Opern).
Diesem damals von Audio Technica gefertigten DMS 242E entspricht heute das AT 120E am ehesten.
Das wäre eigentlich mein Tip für den 1228.
Der Tonarm des 1228 ist nämlich wirklich erstklassig.
Er entspricht in der Ausführung der Tonarmlager den Modellen 601 bzw 701, also den damligen Dual Spitzenmodellen.

Wichtig wäre aber auch zu wissen, welche Musik Du bevorzugt hörst und wie es hinter dem Plattenspieler weitergeht.
Bei eher basschwachen Lautsprecherboxen kann ein altes Shure System durchaus Sinn machen.
Das liegt dann aber nicht an den überragenden Qualitäten dieser Shure Systeme, sondern an deren eingebauter Loudness .

Gruß

pet
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Stammgast
#8 erstellt: 23. Mai 2009, 19:27
Ok, dass der Versuch ein altes System aufzutreiben eher weniger Sinn macht leuchtet mir ein!
Das AT120E liegt preislich noch im Rahmen!
Freut mich, dass der 1228 ganz brauchbar ist!
Über meinen Musikgeschmack habe ich im Eingangspost schon geschrieben.
Eigentlich ausschließlich Funk, Soul & Jazz.
Von einer "eingebauten Loudnessfunktion" halte ich eigentlich gar nichts. Der Tonabnehmner sollte sich möglichst transparent verhalten.
Habe vor einigen jahren die "Viecher + Eckhorn" nach einem Bauvorschlag hier aus dem Forum gebaut und bin eigentlich immer noch absolut begeistert. Ich kann mir ehrlichgesagt für Funk nichts besseres vorstellen.
Mir ist ein gut aufgelöster Tieftonbereich sehr wichtig. Auf keinen Fall sollte der matschen oder verfälscht/verstärkt (Loudness) werden! Die mittleren Höhen gerne ein bisschen gedämpft, wobei ich das auch gerne der Aufnahme überlassen würde. Ich hoffe ihr könnt euch ungefähr vorstellen worauf es mir ankommt.
Geampt wird das Ganze im Moment durch einen alten Wangine Verstärker aus den 70ern/80ern? + Selbstbauamp+Weiche für das Basshorn. Wenn wieder mal ein bisschen Zeit ist baue ich mir noch einen Kleinen Röhrenamp+Weiche...
Danke für euere Hilfe!


[Beitrag von output am 23. Mai 2009, 19:28 bearbeitet]
CyberSeb
Inventar
#9 erstellt: 23. Mai 2009, 21:00
Hallo Martin,

dann will ich auch mal meinen Senf dazu geben. Ich habe vor ein paar Jahren wie Du angefangen, allerdings mit einem Dual 1226. Daran habe ich das (überall empfohlene) AT120-E montiert und war einigermaßen glücklich.

Der Haken: Der Motor des 1226 hat in das System mit seinem Magnetfeld eingestreut, was sich in einem leichten Brummen bemerkbar macht, wenn der Ton Richtung Plattenmitte geht. Motor und Teller sind beim 1228 genau so wie beim 1226, von daher würde ich dringend vom AT120 sowie von allen anderen AT-Systemen abraten. Durch ihre nach unten hin "offene" Bauform nehmen sie das Magnetfeld zu sehr auf.

Shure-Systeme sind nach unten hin zu und haben dieses Problem nicht. Das M91 emfinde ich auch überhaupt nicht gesoundet im Sinne von Badewannenklang. Es klingt eher leicht (!) dunkel, zurückhaltend, seeeehr relaxt. Aber durchaus neutral, unverfärbt und natürlich. Das AT120E klingt recht dünn untenrum und verfälscht irgendwie im Hochton. Schwer zu beschreiben, es ist auch kein Justagefehler, aber das AT "dichtet" was dazu, was ich mitlerweile nicht mehr ausstehen kann ...

An den Viechern, die ja keine Hochtöner haben könnte das AT aber ganz gut spielen ...

Mein Tipp: Shure M75 und da dran die billige Cleorec-N75-Nadel für 13,75 Euro. Läuft bei mir, klingt finde ich mindestens genauso gut wie das AT120E und macht sogar meinem V15-III Konkurrenz ... Die M75-Cleorec-Kombi ist zwar keinesfalls "High-End", aber es klingt super, tastet SEHR SAUBER bis zum Plattenende ab, hat Pfeffer im Hochton und im Bass und macht Spaß.

Viel Spaß mit dem 1228 - das ist ein wunderbares Gerät!

Gruß, Seb


[Beitrag von CyberSeb am 23. Mai 2009, 21:04 bearbeitet]
output
Stammgast
#10 erstellt: 24. Mai 2009, 00:19
Also gut, was gefällt muss ich dann eh selber entscheiden...
Denke das M75 ist vl. ein ganz guter einstieg und nicht all zu teuer.
Hast Du eine Bezugsquelle für TA+Nadel?
Ebay, oder gibts noch Alternativen?
Was darf der TA kosten, worauf muss ich achten?
pet2
Inventar
#11 erstellt: 24. Mai 2009, 11:00
Hallo,

sorry aber alles was CyberSeb da schreibt halte ich für zumindest sehr fragwürdig.
Bei mir hat es bei geschätzten 20-30 Reibrad Dual noch nie irgendein Problem mit einem einstreuenden Motor gegeben.
Nur bei nicht für den Betrieb von Magnettonabnehmer gedachte Dual, wie zb. 1214 kann so etwas mal vorkommen.
Vermutlich lag hier das Problem an einer unzureichenden Schirmung der Verkabelung oder was auch immer.
Von einer grundsätzlichen Unverträglichkeit von Dual Reibrad Plattenspielern mit Audio Technica Systemen auszugehen, weil es bei einer Konstellation, aus welchen Gründen auch immer, es mal nicht funktioniert hat, ist, sorry, total daneben!
Vermutlich laufen Tausende dieser Kombinationen zur völligen Zufriedenheit.
Vielleicht dazu einfach mal die Suche benutzen.
Ein Shure M 75 mit einer Billigstnachbaunadel ist so ziemlich der niedrigste Einstieg, den es bei Tonabnehmern überhaupt geben kann.
Ich besitze diverse Shure M 75/91/101/103 mit so gut wie allen noch erhältlichen Originalnadeln.
Dazu habe ich auch noch sämtliche Nachbauten von Dreher&Kauf.
Als einzige wirklich brauchbare Kombination sehe ich ein Shure M91/101/103 mit einer originalen N 91ED/DN 345.
Alles andere wird von jedem halbwegs brauchbaren, modernen Einsteigersystem bei weitem getoppt.
Letztlich ist schon ein Ortofon OMB 10 eine Offenbarung dagegen!

Gruß

pet
output
Stammgast
#12 erstellt: 24. Mai 2009, 11:28
Ach, ihr machts einem ja nicht gerade einfach
Vom Gefühl her tendiere ich ja schon eher zu einer ordentlichen Neuentwicklung...
Von der Brummeinstreuung habe ich an andere Stelle auch schon gelesen. Kommt halt ganz auf den Pegel an.
CyberSeb
Inventar
#13 erstellt: 24. Mai 2009, 11:40
Pet: Ich weiß, dass der Motor des 1226 in das AT-System eingestreut hat. Daran ist überhaupt nichts fragwürdig oder sonst was, wenn mir das hier jemand nicht glauben mag: bitte - mir ist das egal. Ich wollte nur vor möglichen Problemen warnen. Aber jammert nachher nicht herum! :-)

Außerdem kann ich sehr wohl unterscheiden, woher das Brummen kommt. Also ob es an der Verkabelung liegt, oder ob der Motor einstreut.

Bei "nicht für den Betrieb von Magnettonabnehmern gedachte Dual, wie den 1214" KOMMT DAS SOGAR SICHER VOR. Klar, auch an einen 1214 mit 2-Pol-Motor kann man ein Magnetsystem schnallen, und mit einem M75 geht das sogar sehr gut. Aber auch hier streut der Motor ein, wenn auch "erträglich gering". Es gibt auch Leute, die das so benutzen und zufrieden sind. Ich wäre das nicht, und auch die Empfindlichkeit des AT120E war mir ehrlich gesagt zu hoch.

Es ist halt immer eine Frage des Anspruches. So lange Musik läuft, hört man das Brummen natürlich nicht, in den Leerrillen hört man das aber sehr wohl.

Und was die Nachbaunadeln angeht: die sind meistens besser, als ihr Ruf. Ich habe da eher schlechte Erfahrungen mit neuen "Originalnadeln" und Systemen gemacht.

Und was diese "schäbige Billigstnachbaunadel" angeht, kann sich Martin mal das hier durchlesen: http://www.dual-board.de/index.php?page=Thread&threadID=20760

Gruß, Sebastian
output
Stammgast
#14 erstellt: 02. Jun 2009, 13:31
Ok, es gibt Neuigkeiten.
Ein bekannter hat noch etwas in seiner Kiste gefunden...
Ein Shure M75-6s und ein Pickering xv15
Was gibts dazu zu erzählen?
Wo ist der Unterschied vom 6s zum D?
Ich würd mir jetzt einfach mal eine neue Nadel zum M75 besorgen und halt mal testen wies mir so taugt. Was meint ihr?
luckyx02
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 02. Jun 2009, 19:38

CyberSeb schrieb:
Pet: Ich weiß, dass der Motor des 1226 in das AT-System eingestreut hat. Daran ist überhaupt nichts fragwürdig oder sonst was, wenn mir das hier jemand nicht glauben mag: bitte - mir ist das egal. Ich wollte nur vor möglichen Problemen warnen. Aber jammert nachher nicht herum! :-)

Außerdem kann ich sehr wohl unterscheiden, woher das Brummen kommt. Also ob es an der Verkabelung liegt, oder ob der Motor einstreut.

Bei "nicht für den Betrieb von Magnettonabnehmern gedachte Dual, wie den 1214" KOMMT DAS SOGAR SICHER VOR. Klar, auch an einen 1214 mit 2-Pol-Motor kann man ein Magnetsystem schnallen, und mit einem M75 geht das sogar sehr gut. Aber auch hier streut der Motor ein, wenn auch "erträglich gering". Es gibt auch Leute, die das so benutzen und zufrieden sind. Ich wäre das nicht, und auch die Empfindlichkeit des AT120E war mir ehrlich gesagt zu hoch.

Es ist halt immer eine Frage des Anspruches. So lange Musik läuft, hört man das Brummen natürlich nicht, in den Leerrillen hört man das aber sehr wohl.

Und was die Nachbaunadeln angeht: die sind meistens besser, als ihr Ruf. Ich habe da eher schlechte Erfahrungen mit neuen "Originalnadeln" und Systemen gemacht.

Und was diese "schäbige Billigstnachbaunadel" angeht, kann sich Martin mal das hier durchlesen: http://www.dual-board.de/index.php?page=Thread&threadID=20760

Gruß, Sebastian


Hallo ,
ich bin zwar nicht so oft der Meinung von Sebastian, aber hier hat er in allem Recht !
Gegen Brummen von einstreuende Motoren wurde damals oft Werbung gemacht. ZB bei den besonders gut geschirmten Empire Systemen oder die Systeme von TONAR, heute auch als "Nagaoka" vertrieben wurden damit beworben. Da ich selbst einen 1224 habe kann ich das ganze komplett nachvollziehen. Die Shuresysteme brummen in Richtung mitte immer mehr, während zB ein Tonar 511 BE da schon wesentlich weniger brummt (bei höherem Ausgangspegel).

Auf die Cleorecnadel für 13,75 fällt bei mir zuhause jeder rein dem ich irgendwelche Märchen dazu erzähle. "500€ Spezial Schliff" etc... das glauben sie mir alle. Bei mir spielt die Nadel zur Zeit in einem M103 am 1229 und ich schwöre, das schlägt alles was ich an teuren Nagaokas MPxxx, ADC XLM, V15 TypIII habe oder hatte, im Spassfaktor um Lääääääääääääääängen !

Absolut perfekt für alle nicht absolut HiEnd Platten... und das sind 98% meiner Scheiben....
Grüsse Lutz

PS: Das Pickering XV 15 ist ein echtes Spitzensystem und die O-Nadeln dazu sind auch nicht sooo billig !
output
Stammgast
#16 erstellt: 02. Jun 2009, 20:05
Also gut, dann wäre das 75-6s mit Cleorec Nadel ganz brauchbar?
Für das Pickering müsste ich auch erst mal eine Nadel besorgen...
CyberSeb
Inventar
#17 erstellt: 02. Jun 2009, 20:18

luckyx02 schrieb:
Hallo ,
ich bin zwar nicht so oft der Meinung von Sebastian,


Mh, ohne mich genau an unsere Unterhaltungen erinnern zu können, glaube ich doch, dass wir uns immer gut verstanden haben, oder?



Also Highendig ist die Cleorec-Nadel nicht, es geht ganz sicher besser. Z.B. mit meiner Jico am V15, das Ding ist einfach "pervers" (wenn ich das mal so sagen darf). Aber die Cleorec ist zum Hören auch völlig OK.

Sie klingt einfach spaßig und ist erstmal sehr gut - vor allem für den Preis. Nimm das M75 und die Cleorec-Nadel, Du machst GANZ SICHER nichts falsch. Wenn es doch nichts sein sollte oder Du irgendwann was besseres findest, hast du ein gutes Zweitsystem für Flohmarktplatten. Also für 15 Euro braucht man in dem Fall wirklich nicht zu überlegen ... Außerdem tastet die Nadel SEHR sauber auch am Plattenende ab, mein AT120E schafft das nicht annähernd (könnte auch am Verschleiß liegen, obwohl das nicht viel gelaufen ist).

Das "-6s" bezeichnet eine Unterversion vom M75. Grundsätzlich sind aber alle Systeme, die mit M75 beginnen, praktisch baugleich und kompatibel.

Gruß, Sebastian
luckyx02
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 02. Jun 2009, 20:32

CyberSeb schrieb:

luckyx02 schrieb:
Hallo ,
ich bin zwar nicht so oft der Meinung von Sebastian,


Mh, ohne mich genau an unsere Unterhaltungen erinnern zu können, glaube ich doch, dass wir uns immer gut verstanden haben, oder?

... schon länger her da waren wir uns über ein NAGAOKA 511 DJ nicht so ganz einig. Aber du und Yorck und noch ein paar (Wo steckt der eigentlich?) haben einen grossen Anteil an meinem wieder erweckten Spass am Vinyl.
Mit yorcks Mammut thread : "Linn LP12 vs PE2020L"...hat bei mir wieder alles angefangen. Und da bin ich dir (euch) nicht undankbar für !!!
Grüsse Lutz
output
Stammgast
#19 erstellt: 02. Jun 2009, 22:12
Also gut, ist bestellt.
Wenn sie bis zum Wochenende hier ist werde ich berichten!
output
Stammgast
#20 erstellt: 05. Jun 2009, 18:25
Ok, System ist montiert, neue Nadel auch...
Ist ja schon ein bisschen ein Glücksspiel das System auf dem Träger einigermaßen parallel auszurichten.
Gut, hab mal ein bisschen Material gehört und bin im Moment noch ziemlich enttäuscht. Vom Klang her die totale Badewanne. Höhen überzogen, der Bass total überhöht und unaufgelöst. Der Bass neigt auch irgendwie zum überschwingen. Habe teilweise einen richtig nachhallenden Brumm. Hmmm, könnte mir jetzt vorstellen, dass das System nicht so ganz mit meinem Entzerrer zusammenarbeitet.
Werde das morgen nochmal genauer untersuchen...
luckyx02
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 05. Jun 2009, 23:10
Hallo,
kann man denn erfahren, welches bestellt und Gegenstand des Glückspiels geworden ist ?
MfG Lutz
output
Stammgast
#22 erstellt: 06. Jun 2009, 00:54
Shure M75-6s von einem Bekannten bekommen.
Eine Cleorec Nadel besorgt und ab damit ins System.
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Stammgast
#23 erstellt: 06. Jun 2009, 16:31
Gut, es gibt Neuigkeiten...
Die Überhöhung im Bassbereich war ganz einfach eine mechanische Rückkopplung...gelöst.
Gut, habe wieder gehört und gehört...am Anfang nur neues Vinyl. Mir hat einfach die Klarheit und Analytik einer CD gefehlt. Ich habe das Material teilweise auch auf CD bzw. kenne andere Aufnahmen der Bands. Auf der CD z.B. war eine Soulstimme einfach ein Brett, von Vinyl ein unklares gewasche. War schon ziemlich enttäuscht...
OK, dann die Offenbarung...
Angefangen hats mit ner alten Scheibe von Jimmy McGriff...und wow...wie gibts sowas...alles kam klar und sauber, schön mit Druck und nicht zermatscht. Dann weiter mit Queen Jazz, das Album habe ich auch auf CD. Von beiden Medien hats eigentlich gleich Spass gemacht!
Ok, das waren jetzt mal die ersten Eindrücke, aber wenn sich das so einspielt bin ich doch ziemlich enttäuscht. Nicht vom Dual und dem neuen alten System sondern von der Qualität des neues Vinyls. Das erschüttert mich doch erst mal ein bisschen, gerade weil ja viele Labels wieder darauf schwören und es auch massenweise gekauft wird.
Ich will jetzt nicht von 5 Platten auf den Rest schließen, aber bin schon bei denen enttäuscht genug.

Aber euch schon mal ein herzliches Dankeschön! Ich muss noch viel lernen, was die analoge Wiedergabetechnik betrifft! Aber es macht Spass!
Ich bin auch immer noch begeistert von den Viechern. Ohne die hätte ich nie gelernt ordentlich Musik zu hören und wäre wohl auch nicht beim Funk und Soul angekommen!
mewa57
Neuling
#24 erstellt: 30. Sep 2009, 22:51
Schallplatten gibts gute und schlechte Aufnahmequalitäten!
Besser ists bei CDs. Damals in den 90ern (hab mich lange gegen CDs gesträubt) kaufte ich "Genesis - Foxtrott" auf CD, das war die Offenbarung; wie wenn ein mulmiger Schleier auf der LP läge! Gute Schallplatten-Qualitäten sind Glücksache, dann jedoch von der CD nicht zu sclagen! Zudem spielt die Zeit (Moderne) eine wichtige Rolle, denn unser Gehör ist nichtmehr an die Zeit der 70er gewöhnt! Damals wars vielfach wummrig und verschwommen, siehe alte Deep Purple, Led Zeppelin etc. Heute bei Doby-Surround, MP3 und CD klingts wesentlich klarer, zum Vorteil oder Nachteil muss jeder selber herausfinden. In diesem Sinne sei Nonkonformist!
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