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Rega Planar 3-24 oder was?

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Scott_Walker
Neuling
#1 erstellt: 28. Mai 2009, 08:47
Moin, zusammen!

Als Zweitsystem betreibe ich an einem PIONEER-VSX-A2-AV mit KEF Q5-Boxen meinen alten DUAL CS 450-Plattendreher mit einem AUDIO-Technica 120 E-System.

An meinem ACCUPHASE E-206 mit ELAC-FS-127-Boxen und mit ElectroVoice Interface-Boxen läuft der Technics 1210 MK2 mit unterschiedlichen Systemen als meine erste Wahl.

Jetzt möchte ich den alten Dual ausmustern und meine bisherige erste Wahl zum Zweitsystem degradieren.

Neue erste Wahl soll ein REGA Planar 3-24 werden.

So habe ich es mir jedenfalls gedacht.

Wie sind Eure Erfahrungen? Hättet Ihr andere Vorschläge?

Danke für Eure Mühe

S W
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 29. Mai 2009, 08:14
Hallo!

Wenn eseine Designfrage ist und Rega deiner Vorstellung entspricht ist das sicher eine gute Wahl.

Technisch gesehen allerdings bietet dir nur der Rega-Tonarm ab dem RB-300 einen kleinen Vorteil bei verwellten Platten. Das Rega-Laufwerk ist keinesfalls besser als das Technics Laufwerk. Der Antrieb besteht aus einem sehr einfachen Syncronmotor mit Transmissionsriemen -gegenüber dem quarzgeregeltem Direktantrieb des Technics ist das eine eher primitive Lösung-, ohne Umschalter für die Geschwindigkeit, -hier heißt es Teller ab und Riemen von Hand umlegen-. Die Trittschall- und allgemeine Störfestigkeit des Rega ist auch nicht auf dem gleichen Niveau wie die des Technics, der Rega sollte unbedingt auf eine Wandhalterung, -sonst hast du eventuell wenig freude an deinem neuen Plattenspieler-.

Die Brummanfälligkeit des Regas ist durch die Rega-eigene Masseführung sehr viel höher als die des Technics, allerdings hat der Rega ab dem P-3 den besseren Tonarm. Der RB-300 ist zur Zeit der günstigste Tonarm mit dynamischer Auflagekraftverstellung. Das bringt vor allem bei verwellten Schallplatten echte Vorteile, der RB-300 reitet (mit dem richtigen System ausgestattet, -versteht sich-,) noch Verwellungen ab bei denen der Technics Tonarm längst ausgestiegen ist.

Das beste wäre eine Synthese aus dem Technics-Laufwerk und dem Rega-Tonarm, dazu gibt es sogar von einer Englischen Firma Grundplatten für den Technics. Aber das wird wohl deinen Optischen Vorstellungen nicht entgegenkpommen.

MFG Gpünther
Scott_Walker
Neuling
#3 erstellt: 29. Mai 2009, 14:53
Danke, Hörbert!

Ein weiteres Forumsmitglied hat mir schon über PNs mitgeteilt, dass mein Technics auch für HiFi-Anwendungen so schlecht gar nicht ist.

Er meinte aber, ich könnte 'ne Menge in Richtung Aufwertung schon durch ein neues System machen.

Zurzeit fahre ich den Technics hauptsächlich mit dem Audio Technica E 120, das mir für die Musikmischung, die ich bevorzuge, also Rock, Jazz, Klassik, empfohlen wurde.

Seltener kommt das blaue Ortofon Concord E DJ-System zum Einsatz, das ich auch für recht vielseitig betrachte.

Abgesehen vom Technics bliebe dann ja noch immer die Frage, nach dem zweiten Laufwerk, dass meinen DUAL CS 450 ersetzen soll.

Was haltet Ihr von den nigelnagelneuen Thorens-Drehern?

Ich hörte, so ganz nebenbei, sie wären nicht das Gelbe vom Ei.


S. W.
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 29. Mai 2009, 17:25
Hallo!

Das Audio-Technica AT-120E ist ein Einsteigersystem daß den Technics bei weitem nicht ausreizen kann, gerade Klassik könte ich damit eigentlich nicht hören. Für Rock/Pop ist es ja noch ganz brauchbar aber bei Klassischer Musik -insbesondere bei Soprangesang- ziehe ich bei weitem andere Systeme vor.

Von Thorens ist eigentlich nur noch der große Name geblieben, die heutigen Thorens-Plattenspieler werden wer-weiß-wo gefertigt. Meines Wissens nach hat die Firema die den Namen gekauft hat keine eigenen Fertigungsstätten. Das könte zumindestens zu Schwierigkeiten bei der Eratzteilbeschaffung führen. Die kleineren "Thorense" sind -soweit mir bekannt-, umgelabelte Duals, woher der Rest kommt weiß der Teufel.

Warum nicht einen zweiten Technics mit einem Rega RB-300 Tonarm? Die grundplatte dazu wird immer wieder mal auf Ebay-England angeboten.

MFG Günther
Scott_Walker
Neuling
#5 erstellt: 07. Jun 2009, 08:53
Danke, Hörbert!

Die Idee mit einem zweiten Technics hatte ich auch schon, jedoch tendiere ich inzwischen aber mehr (wie gesagt) zu REGA Planar 3-24, dem Thorens TD 295 MK IV (wovon Du ja abrätst) oder dem ProJect Xperience.

Wenn man ein wenig großzügig ist, dann sind das alles Geräte in der Preisklasse bis zu 700 €. Und in diesem Bereich (ohne System) will ich mich auch höchstens einpegeln, denn nach oben sind ja kaum Grenzen gesetzt.

Meines Wissens werden die ProJect-Dreher in einem unserer östlichen Nachbarländer gefertigt. Was ja nichts gegen die Qualität der Geräte sprechen muss. Interessant in diesem Zusammenhang ist vielleicht nur, dass Mr. Hall von der Firma Music Hall sich seine Dreher aus dieser Produktion aussuchen soll, um sie dann unter eigenem Label auf den Markt zu bringen.

Das habe ich gerade dieser Tage gelesen, kann mich für die Richtigkeit natürlich nicht verbürgen.

Möglich aber, weil Du dieses Thema angesprochen hattest, das auch THORENS diesen Weg des Mr. Hall gegangen ist.

S W


[Beitrag von Scott_Walker am 07. Jun 2009, 08:54 bearbeitet]
janosch7
Stammgast
#6 erstellt: 07. Jun 2009, 10:04
Da liegst Du mit Music Hall schon ganz richtig. Gefertigt mit Technik von Pro-Ject, Gehäuse Eigenkonstruktion. Und so ein MMF 5.1 kann auch eine Überlegung wert sein. Goldring TA über dem Einsteiger Niveau, Plattenklemme dabei, ordentlicher Arm. Dann noch ein wenig den UVP verhandeln und gut ist. Und bei Pro-Ject sind die Geräte ab dem Xpression aufwärts auch empfehlenswert.

Gruß janosch7
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 07. Jun 2009, 15:39
Hallo!

Grundsätzlich ist-wenn man sich der Grenzen bewußt ist die der Tonarm setzt-, gegen einen Pro-Ject nix einzuwenden.

Allerdings würde ich auf jeden Fall das Gerät von Anfang´an mit einer Speedbox ausstatten, die fehlende Umschaltung 33/45 kann schon recht nervig werden. Insbesondere wenn man alte und neue Schallplatten gleichermaßen nutzt da die neueren Scheiben vorwiegend als 45ger angeboten werden.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 07. Jun 2009, 15:39 bearbeitet]
Scott_Walker
Neuling
#8 erstellt: 10. Jun 2009, 14:25
Also, liebe Mitstreiter, ich hatte mich entschieden und Nägel mit Köpfen gemacht.

Bekannt ist bei uns in Berlin die Firma phonophono. Wenn es um Scheibendreher geht, dann kommt man eigentlich nicht an denen vorbei.

Sie empfehlen ohne Wenn und Aber in der Preisklasse bis 1000 € (ohne System) den REGA P3-24. Aber für 800 € statt für 998 € hätte ich den THORENS TD 700 als Vorführer bekommen können. Doch ich wollte mich nicht als Trotzkopf erweisen und bin der ersten Empfehlung gefolgt.

Zugegeben, ein schönes Gerät ist der REGA nicht. Alles sieht billig und nach Plastik aus, aber der Klang, der aus meinen Boxen kommt, überzeugt.

In einem anderen Thread hatte jemand den P3-24 als klanglich dumpf bezeichnet und stieß auf heftige Gegenwehr. Aber so ganz unrecht hatte er nicht: Die Klangeinstellung meines Verstärkers, die ich beim Technics hatte, ist für den REGA völlig untauglich, obwohl beide Spieler mit dem identischen AT 120 E laufen.

Phonophono und andere raten dazu, den Plattenspieler auf einer gedämpften Schieferplatte oder einer RDC-Platte (von Clear Audio) zu stellen. Dies würde ein aufgeräumteres und strafferes Klangbild hervorzaubern.

Zwischen 160 und 300 € kostet diese Zutat.

Aber da man mir bei phonophono bestätigte, dass auch eine Granitplatte einen ähnlichen positiven Effekt hat, habe ich mir beim Baumarkt eine bildschöne Granitplatte in der Größe 60x40x3 cm ausgesucht und dann den REGA mit Hilfe der Wasserwaage zur völligen Planlage gebracht.

Dieser Spaß hat 5,79 € gekostet und sieht zumindest sehr gut aus.

S. W.


[Beitrag von Scott_Walker am 10. Jun 2009, 15:43 bearbeitet]
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