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Digitalisierung von Schallplatten

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Autor
Beitrag
darkphan
Inventar
#1 erstellt: 03. Jul 2009, 23:36
Erfahrungsbericht für alle, die ihre Platten digitalisieren wollen:

Ich habe mir den auvisio-Phono-Vorverstärker PX 1080 mit USB-Anschluss zugelegt - und muss sagen: Ich bin vom Ergebnis begeistert! Das Ergebnis ist besser als die Verbindung Verstärker-Ausgang (Marantz) in Klinke der Soundkarte (Terratec). Die mitgelieferte Magix-Software zum Aufnehmen ist zwar etwas übereifrig im Schneiden der Aufnahme, doch das kann man umgehen.

Habe heute THE ALAN PARSONS PROJECT Pyramid mit Plattenklang auf CD gehört und war sehr, sehr zufrieden.
aroo
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 04. Jul 2009, 13:13
Ich verwende die 'klassische' Methode:

Chinch auf kleine Klinke. Zugegeben, ist gibt wohl kaum wirklich gute kleine Klinkenstecker, aber solange man nicht allzu oft umstöpselt oder daran zieht passt das. Also Aufnahmeprogramm nehme ich "Audacity" da es nicht nur kostenlos und spielend einfach zu bedienen ist, sondern auch noch ein Open Source-Projekt ist.
Klanglich ist alles super. Nach kurzem justieren der Aufnahmelautstärke bin ich äußerst zufrieden mit den Ergebnissen (eine Auswahl):

Jeff Wayne's Musical Version of 'The War of the Worlds'
Jimi Hendrix - Electric Ladyland
Die Boombastische (HipHop Sampler)

Ich vertraue USB zum Aufnehmen noch nicht richtig. Für mich ist es einfach kein Musikanschluss
Accuphase_Lover
Inventar
#3 erstellt: 04. Jul 2009, 13:21

aroo schrieb:

Ich vertraue USB zum Aufnehmen noch nicht richtig. Für mich ist es einfach kein Musikanschluss :)


Der Name "Universal Serial Bus" sagt es ja schon ! Damit geht im Prinzip (fast) alles.

Die Berührungsängste auch im Bereich Anschlüße, sind meist überflüssig.

Übrigens sind Cinch-Anschlüße das Schlimmste was es gibt !
aroo
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 04. Jul 2009, 13:35
Eben, wie sollte ein universeller Stecker einen spezifischen Stecker übertreffen können? Das ist ein Logikproblem.
Mal im Ernst: Ich bin mir darüber im Klaren, dass es nur Berührungsängste sind. Aber noch hab ich diese eben nicht überwunden


[Beitrag von aroo am 04. Jul 2009, 13:35 bearbeitet]
hangman
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 04. Jul 2009, 13:40

Ich verwende die 'klassische' Methode:



dito!
warum nen phono-pre mit usb kaufen wenn schon alles andere da ist...?


Übrigens sind Cinch-Anschlüße das Schlimmste was es gibt !


ganz im gegensatz zu usb...


[Beitrag von hangman am 04. Jul 2009, 13:42 bearbeitet]
Accuphase_Lover
Inventar
#6 erstellt: 04. Jul 2009, 13:43

aroo schrieb:
Ich bin mir darüber im Klaren, dass es nur Berührungsängste sind. Aber noch hab ich diese eben nicht überwunden ;)



Hatte ich in den 90ern auch.

Aber dann ging mir in vollem Umfang auf, welch geniales Gerät, gerade für Audio, der PC doch ist.

Anschlußmäßig ist bei mir das meiste sowieso 6,35mm Klinke oder XLR. Der Cinch-Mist gehört abgeschafft. Gerade auch im Audio-Video-Bereich ein einziges Ärgernis !
Accuphase_Lover
Inventar
#7 erstellt: 04. Jul 2009, 13:48

hangman schrieb:



Übrigens sind Cinch-Anschlüße das Schlimmste was es gibt !


ganz im gegensatz zu usb... :L


Als AUDIOANSCHLUSS ist Cinch Mist !

USB wurde nicht als Audioanschluß vorgesehen, wäre aber solange kein ernsthafter Zug darauf lastet, der bessere Anschluß. Rein mechanisch betrachtet.

Weitere Aspekte des USB (CPU-Last etc.) finden da erst mal keine Betrachtung.
hangman
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 04. Jul 2009, 14:38

USB wurde nicht als Audioanschluß vorgesehen, wäre aber solange kein ernsthafter Zug darauf lastet, der bessere Anschluß. Rein mechanisch betrachtet.



kannst du mir auch erklären warum das so ist...?
germi1982
Moderator
#9 erstellt: 04. Jul 2009, 15:23
Ich mache das auch über USB, aber eigentlich nur weil der normale PC zu weit entfernt steht von der Anlage und ich die Digitalisierung mit einem Notebook im Akkubetrieb mache. Das Teil hat leider keinen Line In sondern nur einen Mono-Mikroanschluss.


[Beitrag von germi1982 am 04. Jul 2009, 15:24 bearbeitet]
darkphan
Inventar
#10 erstellt: 04. Jul 2009, 19:52
...USB hat gegenüber dem normalen Abgreifen des Tonsignals auch folgende Vorteile:

- Störgeräusche, für die die unabgeschirmte Soundkarte nun mal auch anfällig ist, fallen weg, weil die Soundkarte gar nicht involviert ist.

- Man kann die Abhörlautstärke während der Aufnahme beliebig verändern, und somit den dämlichen Windows-Mixer umgehen.

- Man kann nebenher andere Dinge tun wie zum Beispiel kleine Spielchen spielen, ohne dass deren Ton mitaufgezeichnet wird.

Allerdings hab ich auch einen Nachteil ausgemacht: Der auvisio oder der Plattenspieler (Thorens/Grado MM) sind bei ihrem Zusammenspiel anfällig für Störungen im Stromnetz: Schaltet man das Licht im Zimmer an oder aus oder den Drucker an oder aus, knackst es deutlich.

Hab die Erdung des Plattenspielers an die dafür vorgesehene Schraube am auvisio befestigt, vielleicht sollte ich mal zur Heizung damit... Aber egal, mit dem Nachteil kann ich leben, wenn ich dafür bei längeren Aufnahmesessions andere Dinge mit dem PC erledigen kann - was eben bei der herkömmlichen Aufnahme nicht ging aus oben beschriebenen Gründen. Wird halt nicht am Lichtschalter rumgespielt...


[Beitrag von darkphan am 04. Jul 2009, 19:53 bearbeitet]
dobro
Inventar
#11 erstellt: 04. Jul 2009, 20:37
Hallo,

ich benutze meinen Verstärker und eine externe Soundkarte von alesis. Alles angeschlossen am USB-Anschluss meines Computers. Die Aufnahmen gelingen mit der Software Audacity tadellos. Vorher habe ich die interne SK von Soundblaster verwendet, war auch o.k. Ich meine aber, dass die externe besser ist.

Gruß
Peter
Accuphase_Lover
Inventar
#12 erstellt: 05. Jul 2009, 01:05

hangman schrieb:

USB wurde nicht als Audioanschluß vorgesehen, wäre aber solange kein ernsthafter Zug darauf lastet, der bessere Anschluß. Rein mechanisch betrachtet.



kannst du mir auch erklären warum das so ist...?



Ist dir noch nie aufgefallen, daß sich Cinch-Stecker, mal leicht, mal mittel und mal sehr schwer an- u. abstecken lassen ?

Im Extremfall ziehst du mit fest sitzenden Steckern den Massekranz der Cinchbuchse gleich mit ab !

Auch bei vielen nebeneinandersitzenden Buchsen (AV-Geräte !) sind Cinchstecker ein echter "Genuß".

Diesen Ärger hat man bei USB nicht !

Für mechanisch belastete Verbindungen ist der USB-Stecker natürlich auch nicht gedacht, zugegeben.

Es ist aber kein Wunder, daß Cinch-Technik bei Profis nicht verwendet wird.
hangman
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 05. Jul 2009, 08:34
natürlich gibt es bei cinch steckern (mechanische) qualitätsunterschiede!
trotzdem, einen usb stecker grundsätzlich als die mechanisch bessere lösung zu betrachten überrascht mich etwas...

du würdest also eine analoge verbindung, sozusagen eine cinch leitung mit usb-steckern, der herkömmlichen variante (also mit cinch steckern) vorziehen?
rein vom mechanischen standpunkt betrachtet?!

das im profi-sektor nicht mit cinch gearbeitet ist wohl hinlänglich bekannt, die gründe dafür auch, auch die vorteile einer symmetrischen verbindung muß man hier nicht extra erwähnen, darum gehts auch nicht...

wir unterhalten uns hier über zwei kpl unterschiedliche verbingsarten (digital und analog), und meine frage bezog sich lediglich auf die behauptung von dir, usb wäre rein MECHANISCH gesehen die bessere lösung!
desweiteren geht es bei cinch um eine relativ dauehafte verbindung, cinch stecker werden in der regel bei weitem nicht so oft ein und ausgesteckt wie usb (wofür dises system ja unter anderem konzipiert wurde), ähnlich verhält es sich mit steckern aus dem profi sektor, die auch für häufigeres ein und ausstecken konzipiert wurden und es hier sogar eine "norm" gibt, wieviele steckzyklen eine solche verbindungen bewältigen sollte (bei usb übrigens auch)...

also, jetzt sag mir doch bitte einfach mal die grundsätzlichen mechanischen vorteile eines usb steckers gegenüber eines cinch!?
mehr will ich doch gar nicht!


[Beitrag von hangman am 05. Jul 2009, 08:59 bearbeitet]
aroo
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 05. Jul 2009, 13:02

...USB hat gegenüber dem normalen Abgreifen des Tonsignals auch folgende Vorteile:

- Störgeräusche, für die die unabgeschirmte Soundkarte nun mal auch anfällig ist, fallen weg, weil die Soundkarte gar nicht involviert ist.

- Man kann die Abhörlautstärke während der Aufnahme beliebig verändern, und somit den dämlichen Windows-Mixer umgehen.

- Man kann nebenher andere Dinge tun wie zum Beispiel kleine Spielchen spielen, ohne dass deren Ton mitaufgezeichnet wird.


Störgeräusche können in extremen Fällen (gerne bei billigen Gehäusen an der Frontleiste) auch bei USB Steckern auftreten.

Abhörlautstärke kann man auch mit Windowsmixer umstellen

Nebenher spielen kann man auch. Man muss halt nur den Line-in als Aufnahmequelle nehmen und den Line-In-Output natürlich stumm stellen.
germi1982
Moderator
#15 erstellt: 05. Jul 2009, 13:51

hangman schrieb:
natürlich gibt es bei cinch steckern (mechanische) qualitätsunterschiede!
...



Der Grund ist das der Durchmesser des Hot Plug beim RCA-Jack (Cinch) nicht genormt ist, manche sind dicker, manche dünner. Und dann gehen manche eben schwerer rein als andere.

Und auch aus dem Grund sind Stecksysteme wie DIN oder XLR besser. Wobei DIN halt den Nachteil der schlechteren Übersprechdämpfung gegenüber Cinch hat. Das ist aber bei Plattenspielern uninteressant, die Kanaltrennung bei DIN ist immer noch weitaus besser als die der Schallplatte und des Tonabnehmersystems.


[Beitrag von germi1982 am 05. Jul 2009, 13:55 bearbeitet]
hangman
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 05. Jul 2009, 18:45

Und auch aus dem Grund sind Stecksysteme wie DIN oder XLR besser.


klar (wenigstens was xlr betrifft), aber mir ging es um die mechanischen vorteile von usb gegenüber cinch...
germi1982
Moderator
#17 erstellt: 05. Jul 2009, 19:34
Na das die Maße von USB genormt sind, bei Cinch ist der Durchmesser des Hot Plug, also des signalführenden Pins in der Mitte, nicht genormt. Die können also mal dünner und mal dicker ausfallen. Dementsprechend gehen die dann leichter oder halt schwerer in die Buchse rein.

Cinch ist halt ein altes System, mittlerweile schon 60 Jahre alt. Es hat halt noch andere Schwachheiten die eigentlich negativ sind, wie z.B. das der Hot Plug vor der Masse Kontakt zum Anschluss hat, das findet man bei keinem anderen Anschlußsystem.


[Beitrag von germi1982 am 05. Jul 2009, 19:36 bearbeitet]
hf500
Moderator
#18 erstellt: 05. Jul 2009, 19:59
Moin,
bei den RCA- (vulgo Cinch) Steckern ist gar nichts genormt, darum passen sie ja auch so gut ;-)

Da ist der Stecker vom "Useless Serial Bus" schon besser.

Uebrigens, der USB-Anschluss des Plattenspielers liefert meinem Verstaendnis nach schon das digitalisierte Signal (MP3?).

Lieber waere mir, man haette Firewire genommen, besseres Protokoll...
(Aber die schlechtesten Standards setzen sich durch :-(

73
Peter
darkphan
Inventar
#19 erstellt: 05. Jul 2009, 22:33
Neenee, nix MP3, das ist ganz normale CD-Auflösung, sonst hätte ich das niemals nicht gemacht!
hangman
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 05. Jul 2009, 22:38

Useless Serial Bus




Uebrigens, der USB-Anschluss des Plattenspielers liefert meinem Verstaendnis nach schon das digitalisierte Signal (MP3?).


naja, ein analoges signal an ner usb buchse anzulegen würde auch nicht wirklich viel sinn machen
was letztendlich dort angeliefert wird ist abhängig vom sendegerät, und ich denke daß diese usb-phono-pre-amps wohl eher erst mal ein "verlustfreies" signal zur verfügung stellen (sollten).
kenne die teile aber nicht...

edit sagt: @ darkphan hat das bereits klargetsellt!


[Beitrag von hangman am 05. Jul 2009, 22:42 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#21 erstellt: 06. Jul 2009, 00:03
Ich habe so ein Teil, betreibe das aber im Line-Modus. Mein Notebook hat nämlich keinen Line In. Entzerrung und Anhebung auf Line-Niveau macht der Phono-Teil meines Receivers. Der Adapter auf USB hängt am Tape Out...ich traue zu billigen Geräten so eine Phonogeschichte nicht zu, da haben selbst teurere Hersteller noch Probleme die richtige Kapazität hinzubekommen oder die richtige Abschlussimpedanz des Anschlusses...und das klingt dann gleich richtig schlecht bei Moving Magnet-Systemen. Mir egal, ich fahre MC, aber trotzdem über die Schiene...


[Beitrag von germi1982 am 06. Jul 2009, 00:03 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#22 erstellt: 06. Jul 2009, 06:33
Hallo!

Man muß natürlich Unterscheider zwischen vollwertigen Soundkarten für den USB-Port und in Plattenspielern verbauten b.z.w. zum Plattenentzerren gedachten Geräten mit USB-Schnittstelle.

Gegen eine vollwertige Soundkarte mit Wandlern die alle gängigen Formate beherrschen läß0t sich gar nichts einwenden, sie können sogar noch den Vorteil für sich verbuchen über höhere Störabstände zu verfügen als verbaute Soundkarten, -obwohl das sich in der Praxis kaum auswirkt-.

Reine USB-Entzerrer hingegen sind mit einer Reihe von Mängel behaftet, oft sind diese Geräte nicht skalierbar und die Aussteuerung des Entzerrers hängt von der Höhe der Spannung ab die das System liefern kann. Eine Umstellung von MM auf MC ist zumeist nicht möglich. Der verbaube Wandler kann oft nur ein einiges Format. Zudem ist bei dem Gros dieser Geräte ein direktes Mithören nicht möglich und die Soundausgabe muß über den in Rechner verbauten Soundchip erfolgen, respektive über die schon verbaute Soundkarte.

Ich persönlich bevorzuge eine gute verbaute Soundkarte und die Connexion des Rechners über die Stinknormale Tapescxhleife meines Vorverstärkers und habe so schon seit gut zehn Jahren immer einen (besonders leisen) Rechner in meiner Anlage als "Super Tapegerät" eingeschleift.

Im Prinzip könnte ich mir so auch einen Stand-Alone CDP b.z.w. DVDP sparen, aber es wiederstrebt mir ein wenig den Rechner nur zur Wiedergabe die ganze Zeit mitlaufen zu lassen, dazu ist mir der reultierende Energieverbrauch einfach zu hoch. Aus diesem Grund, (natürlich nebenbei auch noch aus haptischen und optischen Gründen) habe ich überhaupt noch Stand-Alone Digitalgeräte.

MFG Günther
darkphan
Inventar
#23 erstellt: 06. Jul 2009, 06:58
Deshalb hab ich ja die positiven Erfahrungen mit der recht preisgünstigen auvisio (30 bis 50 Euro, je nach Anbieter) gepostet. Es werden lupenreine WAV-Dateien gestreamt, die Aussteuerung und auch das Monitoring arbeiten einwandfrei, auch ein Umschalter MM-MC ist vorhanden. Der Klang kann locker mithalten mit dem Phono-PreAmp meines Marantz.

Natürlich kann es sein, dass spezielle Soundkarten einen noch besseren Analog-Digital-Wandler haben. Mein Ziel war aber, das Nadelöhr Soundkarte zu umgehen...
Hörbert
Moderator
#24 erstellt: 06. Jul 2009, 07:50
Hallo!

Ich sehe da eigentlich kein Nadelöhr das umgangen wird, die A/D-D/A Wandlung muß in jedem Fall erfolgen, ob das nur ausserhalb oder innerhalb des Rechners geschieht bleibt sich technisch gesehen gleich. Entscheidend sind die resultierenden Störabstände die wiederum einzig und alleine von den verbauten Analogelektronik abhängen die vor dem Wandler verbaut ist. Natürlich spielt auch die Linearität des Einganges eine große Rolle, aber auch hier ist der Knackpunkt nicht der Wandler sondern die vorgeschaltete Analogelektronik. (Den Entzerrer selbst lasse ich ich jezt mal aussen vor, das ist wiederum ein Kapitel für sich)

Der für mich entscheidende Punkt bezüglich der genutzen Wandlertechnik ist wiederum ein technischer, und zwar geht es mir in erster Linie darum daß ich bei einer separaten Soundkarte (gute Qualität vorausgesetzt) die Datenrate des Wandlers selbst bestimmen kann. Es ist also möglich mit z.B. 24 Bit/ 96 KHz aufzuzeichnen, damit gewinne ich einen sehr viel größeren Headroom als mit den üblichen 16 Bit/ 20 KHz, somit verringert sich die Gefahr einer Übersteuerung ganz erheblich und ich kann auch dynamikreiche Musik recht hoch aussteuern. Die (geringfügige) Mehrarbeit einer späteren Konvertierung nehme ich dafür gerne in Kauf.

MFG Günther
hangman
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 06. Jul 2009, 08:01
bei mir ist es ja so daß sowieso eine "vollwertige" zweitanlage im büro steht, eben um musik zu hören während ich am pc "arbeite"

so hab ich einfach den rec-out vom amp mit dem line-in vom pc verbunden, und dadurch läuft das ganze kpl autonom...

das digitalisieren von platten hatte bisher auch nur einen grund für mich: alte lieblinge im auto hören zu können!
und da es sich hierbei vorzugsweise um punk, hardcore und metal klassiker handelt, war der anspruch ans "audiophile" ergebnis von anfang an nicht allzu hoch.
jedoch sind mir bis jetzt weder störgeräusche noch größere klangliche einschränkungen bzw unzunglänglichkeiten aufgefallen!

aber irgendwie bin ich jetzt neugierig geworden, und werd jetzt mal n paar platten digitalisieren und sie dann mit dem original vergleichen...
wär aber wohl ein eher schlechtes zeichen wenn kein unterschied zu hören wäre
Hörbert
Moderator
#26 erstellt: 06. Jul 2009, 08:26
Hallo!

@hangman

Ausser im Rauschverhalten dürfte auch bei der Verwendung von On-Board Soundchips eines einigermaßen modernen Boards kein wirklicher Unterschied auftreten solange du die Soundfiles nicht nachträglich bearbeitest, (Normalisieren setze ich jetzt mal voraus, das ist m.E. ein fast immer notwendiger Schritt) Sollten zusätzliche Nebengeräusche wie Pumpen, Zwischen odr Sirren auftreten solltest du als erstes die Aufnahmeparameter deiner Soundeinstellung überprüfen, es gibt zuweilen hier einige kleinere Gemeinheiten wie ein zugeschalteter Mikrofonverstärker den man dann noch von der Aufnahmegeräteliste verbannen muß (ich habe recht lange gerade nach diesem Fehler gesucht und dabei zweimal den PC auseinandergeschraubt bevor ich auf den Gedanken kam einmal die Aufnahmeparameter zu überprüfen) oder Treibereinstellungen die die Rauschunterdrückung optimieren sollen. (auch so eine Geschichte) Kurz und gut, zum größten teil lagen signifikante Unterschiede die sich auf Aufnahmen fanden bei Treibern, Sound-Editoren oder Bearbeitungsprogrammen. Die reine Hardware, -korrekt konfiguriert-, hat am wenigsten Fehler aufzuweisen. Ein großer Teil der Treiber und Software hingegen ist stark fehlerbehaftet.

MFG Günther
hangman
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 06. Jul 2009, 08:49

wie ein zugeschalteter Mikrofonverstärker


ja, so ist das bei mir auch: der eingang kann als line-in oder als mikro konfiguriert werden...

ich mach das grad noch mit "Audacity".
gibts was besseres daß ebenso einfach zu bedienen ist?
darkphan
Inventar
#28 erstellt: 06. Jul 2009, 11:42
Mit dem Nadelöhr meinte ich, dass eine eingebaute Soundkarte nach meinen Erfahrungen durchaus anfällig für Störgeräusche sein kann, die durch das Zusammenspiel der unabgeschirmten Karten auf dem Motherboard entstehen - und sei es nur ein minimales kleines Zirpen. Ich hab ein MSI-Motherboard und ne simple Terratec-Soundkarte. Das MSI-Board hat sich mit der hochwertigeren Soundblaster Audigy nicht vertragen, so dass ich auf simpel gesetzt habe und ne einfache Terractec nahm. Der Onboardsound war wegen eines Wackelkontakts defekt.

Die externe Wandlung hat den Vorteil, dass der PC keine Störungen mehr in das analoge Signal streuen kann.
Hörbert
Moderator
#29 erstellt: 06. Jul 2009, 14:04
Hallo!

@darkphan

Lästige, störende Einstreuungen sind zwar recht selten könen aber grade bei günstigeren Soundkarten schon mal auftreten.

Oft hilft da ein einfacher Slotwechsel, aber leider nicht immer. Gerade mit den günstigeren Terratec-Soundkarten habe ich da auch schon schlechte Erfahrungen gesammelt.

Ich selbst setze seit Jahren allerdings ausschließlich auf Creative-Soundkarten auch wenn ich viele der zusätzlichen Features gar nicht brauche, von der Störfestigkeit her gesehen sind sie nicht zu übertreffen und die Wandlerbausteine sind auch recht gut. Zwar haben die Creative-Karten gegenüber ausgesprochenen High-End-Soundkarten einen leicht erhöhten Rauschpegel aber das nehme ich ob der konfortabeleren Aufnahmemöglichkeiten in Kauf, eine Aufnahme bleibt schließlich eine Aufnahme und unwesentliche Abstriche nehme ich dabei billigend in Kauf.

MFG Günther
hangman
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 09. Jul 2009, 10:23
also, ich hab jetztmal ne vergleichs-cd gemacht:

tatsächlich höre ich beim vergleich lp und cd auf der büro-anlage wirklich nur minimale unterschiede, störgeräusche eigentlich gar nicht.
ich betone aber ausdrücklich daß es sich hier um eine kette jenseits haiendigen anspruches handelt:

Thorens TD 160 (restauriert) mit Shure M 97 x E und Marantz CD 72 an Yamaha AX 1050 und Realtek HD Audio (soundkarte on board), Lautsprecher Visaton Aria Light und ACR BK 203 mit Fostex FE 206 E (incl korrekturglied).

nehm ich aber die cd und die platte mit ins wohnzimmer (Thorens TD 320 MK 2 mit Ortofon lys, Yamaha CX 830, Yamaha MX 830, Rotel RCD 972, Infinty Kappa 8.2) und vergleiche dort, so wird der unterschied (sehr) deutlich, war selbst erstaunt:
cd ist gegenüber der lp sehr mittenbetont und wenig differenziert, tiefbaß und höhen etwas reduziert, weniger räumliche tiefe und breite, irgendwie verschleiert...

ich führe das jetzt mal in erster linie auf den TA zurück, welcher mir in der büro-anlage allerdings wesentlich besser gefällt als der zuvor verbaute Benz MC 20 E 2.
werde aber bei zeiten mal den Benz nochmal einbauen und dann das gleiche nochmal machen,
bzw n cinch-kabel vom wohnzimmer ins büro legen und plattenspieler und pre-amp vom wohnzimmer verwenden...

p.s.: wie schon oben erwähnt, war das anhören meiner alten schätzchen (welche in der regel sowieso eher schlecht produziert sind) im auto mein bisheriger und alleiniger grund diverse lp`s auf cd zu bringen, hier reichte mir bisher auch auch die erziehlte (klang)qualität.
zum dauerhaften archivieren meiner lp´s auf cd wäre mir die oben beschriebene erziehlte (klang)qualität allerdings definitiv zu gering!

mal rausfinden wo der begrenzende faktor liegt...


[Beitrag von hangman am 09. Jul 2009, 10:34 bearbeitet]
darkphan
Inventar
#31 erstellt: 09. Jul 2009, 12:31
Klar mag es Unterschiede bei der Entzerrung des völlig verzerrten Schallplattentons geben, aber die von mir genutzte USB-Lösung arbeitet zumindest so sauber, dass ich beim Abspielen der CD (mit der LP-Aufnahme) an meinem Marantz und den B&W denselben Klanggenuss habe, als wenn der Plattenspieler direkt daran angeschlossen wäre. Schwächling ist bei mir eher das die Höhen etwas unterdrückende Grado-System, nicht der eine oder andere Phonovorverstärker.
Burkie
Inventar
#32 erstellt: 10. Jul 2009, 23:57
Hallo,

USB (2.0) wird mittlerweile im Homerecording-Bereich als Standardanschluß der externen Interfaces an den PC verwendet. Kann also per se nicht schlecht sein.
Übrigens kann ich hier USB und Firewire vergleichen, macht audiomäßig natürlich keinen Unterschied.
Ernsthafte Soundkarten haben ihren A/D-D/A-Teil außerhalb des PCs, weil es dort nichts reinzirpt. Also externe Soundkarten.
Ein externer Phono-Preamp per USB an den PC funktioniert bei mir ganz tadellos und famos.
RCA fand ich immer besser als DIN, weil nicht so "fein-pinnig". RCA hat den Konstruktionsnachteil, dass die heiße Seite immer zuerst reingeht, also vor der Masse/Schirm, und es deshalb immer kurz brummt beim "heißen" umstecken. Aber ansonsten ist RCA dicker und solider als die dünnen DIN-Pins, 5 davon ohne gegenseitige Abschirmung in einem Stecker oder Kabel. Man muß ja nicht unbedingt die billigsten RCAs kaufen, aber die billigsten DIN sind auch eher für die Tonne.

MfG


[Beitrag von Burkie am 10. Jul 2009, 23:59 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#33 erstellt: 11. Jul 2009, 19:15

Burkie schrieb:
...Aber ansonsten ist RCA dicker und solider als die dünnen DIN-Pins, 5 davon ohne gegenseitige Abschirmung in einem Stecker oder Kabel. Man muß ja nicht unbedingt die billigsten RCAs kaufen, aber die billigsten DIN sind auch eher für die Tonne.



Die vier Signalkabel selber sind gegeneinander abgeschirmt im Kabel. Aber im Stecker halt nicht. Und es gibt auch ordentliche Stecker, wie z.B. von Neutrik...die benutze ich. Habe fast alle Stecker durch diese ersetzt.

http://media.conrad....811_RB_02_FB.EPS.jpg


[Beitrag von germi1982 am 11. Jul 2009, 19:15 bearbeitet]
StephanAausB
Neuling
#34 erstellt: 05. Mai 2010, 07:21
@darkphan,
ich habe mit Interesse deinen Beitrag gelesen bzgl. des PX1080. Ich habe mir diesen Vorverstärker auch gekauft.

Ich habe da ein Problem. Irgendwie kommt die Musik nicht am PC an. Wenn ich aber Lautsprecher an den PX1080 anschliesse und auf den Ausgang umschalte, höre ich die Musik.

Am PC kommt aber nichts an. Wenn ich auf Aufnahme drücke, ich benütze das mit gelieferte Programm Magix Cleaning, dann habe ich keinen Ausschlag.

Ich habe bisher auch noch keine Treiber für das Teil gefunden.

Danke bereits im Voraus.


[Beitrag von StephanAausB am 05. Mai 2010, 07:22 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#35 erstellt: 05. Mai 2010, 07:44
Hallo!

@StephanAausB

Das ist wahrscheinlich ein einfaches Einstellngsproblem. Schau mal welches Audio-Aufnahme-Gerät in deiner Ssystemstewuerung eingetragen ist.

MFG Günther
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