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Finger weg vom RX-V1500 ?

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777slider
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 03. Mai 2005, 10:04
Hallo AV-Gemeinde
Ich bin immer noch auf der suche nach einem Gerät !

Jetzt habe ich mich mit dem Yamaha RX-V1500 auseinander gesetzt !

Im Netz findet man darüber Aussagen wie ,Rückläufer Produkt.??? Eine bestimmte Serie ? Nr ?

Was ist so schlecht daran??
Kann dieses Gerät es überhaupt mit einem Onkyo 702 oder Denon 2805 aufnehmen ??


Lg Slider
plast.sabot
Stammgast
#2 erstellt: 03. Mai 2005, 10:14
Wenn du dir überlegst dir denn Yamaha 1500 zu kaufen, warum nicht gleich den 2500er?
Ist der preislich außerhalb deiner Möglichkeiten?
Dieser legt in Ausstattung und Klang einfach noch mal ne Schippe drauf und ist momentan auch immer günstiger zu haben.
Zum 1500er: Ein guter Freund besitzt einen und ist begeistert. Er möchte ihn nicht mehr hergeben. Der Yammi bietet wirklich verdammt viel Ausstattung fürs Geld und ist auch klanglich nicht schlecht. Du müsstest aber testen ob er mit deinen Lautsprechern harmoniert da viele klangen, daß er "zu hell" klingt. Kommt halt drauf an mit welchen Speakern er kombiniert wird.
Zu dem Problem, daß momentan heiß diskutiert wird (Garantie, billiger Preis da viele Rückläufer) kann ich nichts sagen... da sollen mal die Besitzer selber ran.
SO, schönen Tag noch!

Andy
777slider
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 03. Mai 2005, 10:37
Der Yamaha 2500 ist wegen der Farbe .kein Thema für mich !!

Das Gerät muss Schwarz sein !!

Gruß Slider
plast.sabot
Stammgast
#4 erstellt: 03. Mai 2005, 10:40
na wenn das so ist.....
Ob sich ein schwarzes Gerät später auch besser anhört???
777slider
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 03. Mai 2005, 10:42
Das Auge isst ja mit !! LOL

Nein im Ernst ,die anderen Komponeten sind Schwarz !!
deswegen sollte es aus optischen Gründen ein schwarzes Gerät sein !!


Gruß Slider
Cimba
Stammgast
#6 erstellt: 03. Mai 2005, 11:42
Vom 1500er hört man extrem unterschiedliche Meinungen, es gibt welche, die mit ihm glücklich sind, aber es gibt auch welche, die ihn sehr! schlecht finden. Das ist relativ ungewöhnlich, so das man tatsächlich vermuten könnte, dass es beim 1500er da eventuell wirklich eine Serie mit nem "Ausrutscher" produziert wurde.
Der schlechte Klang ist also "nur" der Grund für die angeblich hohe Rückläuferzahl, konkrete Zahlen hat da aber keiner.
Haki-28
Stammgast
#7 erstellt: 03. Mai 2005, 13:03
Hallo,

ich würde sagen am besten selber anhören. Ich weiss die Antwort kriegt man zwar immer wieder zu hören wenn so eine frage gestellt wurde, aber an diese Praxiserfahrung die du selber gemacht hast, kommt keiner ran. Und das ist auch der entscheidende punkt.

Aber ich persönlich habe damit auch gute erfahrung gemacht und gehöre deshalb auch zu der gruppe die es eher empfehlen würden
SFI
Moderator
#8 erstellt: 04. Mai 2005, 09:01
Hi,

hatte auch den Kauf wegen diverser Negativerfahrungen hinausgeschoben, bin aber aktuell voll zufrieden damit und kann die Kritikpunkte nicht nachvollziehen.
oliverpanis
Inventar
#9 erstellt: 05. Mai 2005, 07:42
Ich habe den 1500er jetzt seit ca. 2 Monaten mit meinem Elac Cinema Pipe System verbunden und möchte ihn nicht mehr hergeben! Er ist bereits mei vierter Yamaha (davor RXV 580, DSP A2, DSP A1)!
Nach einem Jahr Denon bin ich dann wieder auf Yamaha gewechselt, da der Denon 2x kaputt war! Meiner Meinung nach ist die neue Yamaha Generation (zumindest der 1500er) nicht mehr so hell und analytisch wie dei früheren Yamahas abgestimmt, was mir persönlich sehr gut gefällt! Einzig das YPAO ist nicht so nach meinem Geschmack, da alles dann sehr zurückhaltend und fast schon zu dumpf klingt! Da lege ich lieber selbst Hand an! Das ist zwar etwas zeitraubend, aber mann kann sich den bevorzugten Klang sehr gut einstellen!
Ich jedenfalls kann den 1500er mit gutem Gewissen weiterempfehlen!
chris57518
Inventar
#10 erstellt: 05. Mai 2005, 09:17
Hast du den 1500er im Vergleich mit dem 650er mal gehört. Ich hatte über Jahre 630-650, die klanglich alle relativ hell waren, ist der 1500er etwas wärmer abgestimmt?
oliverpanis
Inventar
#11 erstellt: 05. Mai 2005, 09:57
Hatte wie gesagt erst nen 580er ( Uralt ) , dann den A2 und dann den A1 und alle klangen heller als der 1500er! Der Denon war dem 1500er klanglich ebenbürtig, hatte aber wesentlich weniger Ausstattung! Auch kann mann durch den Equalizer natürlich wesentlich mehr manipulieren! Ich hatte zB. Raumakustik- bedingt eine Grundtonschwäche und durch die einseitige Symetrie meines Hörraumes auch sehr große Klangunterschiede von links nach rechts! Deshalb war ein Verstärker mit Equalizer für jeden Kanal für mich erste Wahl! Mit sehr viel Einstellarbeit habe ich meine Raumakustischen Probleme sehr gut in den Griff bekommen!
Auch deshalb vielleicht habe ich mit dem 1500er momentan die besten Erfahrungen gemacht!
soulsearcher73
Neuling
#12 erstellt: 23. Mai 2005, 11:40
Hallo

Ich habe soeben deine Fragen gelsen und erzähle dir aus meiner Erfahrung zum 1500...

ich hatte mich damals auch mit denon, onkyo oder harman auseinander gesetzt. Der Entscheid für Yamaha fiel aus folgenden Gründe zu Yamaha (Boxen 5.1 Bose Am-10III):

1) Die Möglichkieten sind riesig und er ist enorm einfach zu handhaben. Besonders das Yamaha YAPO hat mich mega überzeugt. Ich habe das Mic an verschiedenen Punkten im Raum aufgestellt und der Unterschied ist wirklich hörbar.

2) Die Leistung ist für mich absolut genügend. Ich brauche in einer Mietwohnung nicht mehr als 7x130 Watt bei 8 Ohm. Insbesondere bei leisen klängen im Audio-Bereich(z.Bsp "Musica e" von Ramazotti oder etwa "Telegraph Road" von Dire Straits") überzeugte mich diese Model gegenüber den anderen. Auch DVD-Sounds sind sensationell und die Klänge kommen wirklich relitätsnahe rüber. Das mit den etwas "zu grellen Tönen" kann ich bestätigen, aber nur 7ch-Stereo betrieb. Bei Music-Entertainment oder anderen Audio einstellungen stimmt das bei mir nicht.

3) Das Night Cinema/Audio ist eine wirklich praktische Funktion für Action während den "Schlaf-Zeiten".

Ich bin wirklich froh, diese Gerät gekauft zu haben. Die Preis/Leistung ist einzigartig. Die Verarbeitung ist Super und das Handling kinderleicht. Auch die Übersicht auf der Fernbedienung einfach genial.

Fazit:
Wenn du auf der Suche bist nach einem guten Gerät dessen Preis noch zahlbar ist, dann nimm en 1500. Die Einstellmöglichkeiten am Receiver und die programmierbare Fernbedienung sind unschlagbar. Der Klang und die Leistung sprechen für sich. Ich würde Ihn weider kaufen und auf keinen Fall mehr hergeben.

Weitere Infos findest du unter: http://www.areadvd.de/hardware/yamaha_rx_v1500.shtml

hoffe, konnte dir helfen
Gruss Souli
throsten
Stammgast
#13 erstellt: 23. Mai 2005, 21:27
Ich würde den 702 von Onkyo dem 1500er Yamaha definitiv vorziehen. Klanglich liegt da einfach zu viel zwischen. Der Gesamtklang ist einfach sauberer und viel differenzierter, grade der Bassbereich wird vom Onkyo straffer und kontrollierter wieder gegeben. Preislich liegt aber auch was zwischen den Geräten. Bin mal auf den 2500er von Yamaha gespannt. Mehr spielerei wird er ja haben. Mal schauen, ob er auch im Ton überzeugen kann.
Cimba
Stammgast
#14 erstellt: 24. Mai 2005, 06:42
Iss aber ein nettes Kompliment, was du da dem RX-V1500 machst, dass du ihn mit einem ca. 3fach so teurem Receiver von Onkyo vergleichst ... mal als Tip: von Marantz gibt es auch nen Receiver um 3500 EUR ... der iss garantiert auch besser als der 702 ...
Rainer_B.
Inventar
#15 erstellt: 24. Mai 2005, 07:35

Cimba schrieb:
Iss aber ein nettes Kompliment, was du da dem RX-V1500 machst, dass du ihn mit einem ca. 3fach so teurem Receiver von Onkyo vergleichst ... mal als Tip: von Marantz gibt es auch nen Receiver um 3500 EUR ... der iss garantiert auch besser als der 702 ...


Mal eine ganz einfache Frage: Kaufst du deine Geräte in der Apotheke?
Der Onkyo 702 kostet 998,- EUR (UVP). 3mal so teuer ist er also nicht (wenn man vom UVP des Yamahas ausgeht).
Was den Marantz angeht, da kann man auch den SR 7500 zum gleichen Preis gegenstellen. Alles eine Frage des Geschmacks, aber im direkten Vergleich haben mir Marantz und Onkyo besser als der Yamaha gefallen.

Rainer
Cimba
Stammgast
#16 erstellt: 24. Mai 2005, 08:09
OK, 3fach tatsächlich nicht mehr, hab auch gerad mal nachgeschaut, aber fast doppelt immernoch, der UVP war ja mal 1200€ beim Onkyo, inzwischen ist der Strassenpreis bei um 900€ und beim 1500er um die 500€. Der Vergleich hinkt damit trotzdem, weil der vergleichbare Receiver zum Onkyo 702 eigentlich der Yamaha 2500 ist.
Rainer_B.
Inventar
#17 erstellt: 24. Mai 2005, 08:23

Cimba schrieb:
OK, 3fach tatsächlich nicht mehr, hab auch gerad mal nachgeschaut, aber fast doppelt immernoch, der UVP war ja mal 1200€ beim Onkyo, inzwischen ist der Strassenpreis bei um 900€ und beim 1500er um die 500€. Der Vergleich hinkt damit trotzdem, weil der vergleichbare Receiver zum Onkyo 702 eigentlich der Yamaha 2500 ist.


UVP beim Onkyo liegt bei 998,- EUR (ich habe die Preisliste hier). Den Strassenpreis kannst du nicht ansetzen. Dann kann man sich fragen, ob der Yamaha nicht eher in der Klasse des 750er spielt. Der 2500 hat leider auch kein Land im Vergleich gesehen.

Rainer
Cimba
Stammgast
#18 erstellt: 24. Mai 2005, 08:31

Rainer_B. schrieb:
Der 2500 hat leider auch kein Land im Vergleich gesehen.

Das ist schon wieder so eine Extremaussage, die zu nichts führt, weil sie so einfach nicht haltbar ist. Laut diversen Tests sind beide Modelle ziemlich gleichauf, der Onkyo schneidet generell im Stereoton etwas besser ab, im Surroundbetrieb ist das dann wieder andersrum, mal wurde sogar Onkyo und Yamaha gleichauf bewertet und in jedem Fall ist der Onkyo ausstattungstechnisch ne Lachnummer.

Und wenn nicht der Strassenpreis rangezogen werden kann, dann ist immernoch der 2500 der zum 702 vergleichbare und nicht der 1500.


[Beitrag von Cimba am 24. Mai 2005, 08:33 bearbeitet]
Rainer_B.
Inventar
#19 erstellt: 24. Mai 2005, 08:37

Cimba schrieb:

Rainer_B. schrieb:
Der 2500 hat leider auch kein Land im Vergleich gesehen.

Das ist schon wieder so eine Extremaussage, die zu nichts führt, weil sie so einfach nicht haltbar ist. Laut diversen Tests sind beide Modelle ziemlich gleichauf, der Onkyo schneidet generell im Stereoton etwas besser ab, im Surroundbetrieb ist das dann wieder andersrum, mal wurde sogar Onkyo und Yamaha gleichauf bewertet und in jedem Fall ist der Onkyo ausstattungstechnisch ne Lachnummer.

Und wenn nicht der Strassenpreis rangezogen werden kann, dann ist immernoch der 2500 der zum 702 vergleichbare und nicht der 1500.


Das ist keine Extremaussage. Das ist meine persönliche Meinung. Die ist genauso gültig wie diese ganzen komischen Testberichte.
Der 1500 liegt 100 Euronen unter dem 702 und der 2500er dafür 100 Euronen darüber. Man kann auch eine Münze werfen. Sagen wir einfach, das ich den Klang des 1500/2500 nicht gerade mag. Im Vergleich war der damalige 1300er noch besser. Geräte preiswerter machen und deutlich mehr an Gimmicks einbauen geht nicht immer gut.

Rainer
Cimba
Stammgast
#20 erstellt: 24. Mai 2005, 08:54

Rainer_B. schrieb:
Das ist keine Extremaussage. Das ist meine persönliche Meinung.

DAS stand dort aber nicht!

Mir gefällt z.B. der Klang von Onkyo überhaupt nicht, trotzdem ist das meine persönliche Meinung und ich würde deshalb nicht gleich Onkyo als deutlich schlechter hinstellen.


Der 1500 liegt 100 Euronen unter dem 702 und der 2500er dafür 100 Euronen darüber. Man kann auch eine Münze werfen.

Auch wenn ich das UVP Spiel unsinnig finde: 850 EUR für den 1500 und 1050 EUR für den 1500 ... das sind 148 EUR zu 52 EUR Abstand zum 702.



Sagen wir einfach, das ich den Klang des 1500/2500 nicht gerade mag. Im Vergleich war der damalige 1300er noch besser. Geräte preiswerter machen und deutlich mehr an Gimmicks einbauen geht nicht immer gut.

Wie gesagt, so liest sich das schon ganz anders, eine allgemeingültige Aussage ist das aber deswegen noch lange nicht

Ich finde es beim Onkyo z.B. sehr schade, dass er sehr eingeschränkte EQ Möglichkeiten hat. Wer auf den Pure Direct Klang steht, den stört sowas natürlich nicht, aber wenn man den Klang an gewisse Raumgegebenheiten anpassen will, geht das mit dem Onkyo einfach nicht und dann nützt mir ein besserer Klang auch nicht wirklich weiter.


[Beitrag von Cimba am 24. Mai 2005, 08:55 bearbeitet]
Forrest-Taft
Stammgast
#21 erstellt: 24. Mai 2005, 09:12
zusätzlich sieht der Onkyo subjektiv müllig aus. Dieses Kriterium sollte man nicht unterschätzen.
Crazy-Horse
Inventar
#22 erstellt: 24. Mai 2005, 09:54
Nun wenn ihr dem Onkyo für etwa 900€ auf der Straße kauft, dann werfe ich mal, so dreist wie ich bin für etwa 1000€ gleich noch den Denon 3805 mit ins Rennen.
Nur ich fürchte das geht für alle Beteiligten nicht unbedingt gut aus!

Findet euch damit ab, jeder empfindet Klang individuell, ob er das nun dazuschreibt oder nicht, so hat jeder zu jedem Hersteller eine individuelle Meinung. Und noch dürfen wir in Deutschland diese äußern, ohne gleich eins auf den Deckel zu bekommen!

So dann werft mal wieder schön mit Test um euch, geht lieber Probehören dann wisst ihr bescheit und plappert nicht nur das nach was andere mal herausgefunden haben.
Klar Features sind wichtig, doch sie sind nicht alles!
Rainer_B.
Inventar
#23 erstellt: 24. Mai 2005, 10:09

Crazy-Horse schrieb:
Nun wenn ihr dem Onkyo für etwa 900€ auf der Straße kauft, dann werfe ich mal, so dreist wie ich bin für etwa 1000€ gleich noch den Denon 3805 mit ins Rennen.
Nur ich fürchte das geht für alle Beteiligten nicht unbedingt gut aus!

Findet euch damit ab, jeder empfindet Klang individuell, ob er das nun dazuschreibt oder nicht, so hat jeder zu jedem Hersteller eine individuelle Meinung. Und noch dürfen wir in Deutschland diese äußern, ohne gleich eins auf den Deckel zu bekommen!

So dann werft mal wieder schön mit Test um euch, geht lieber Probehören dann wisst ihr bescheit und plappert nicht nur das nach was andere mal herausgefunden haben.
Klar Features sind wichtig, doch sie sind nicht alles!


Stimmt. Wobei ich den Denon auch im Vergleich hören konnte. Schlecht ist er nicht, aber er ist auch nicht mein Fall. Ach ja, Optik klingt nicht, ausser man schmeißt ein Objektiv auf den Boden und vergleicht den Klirrfaktor.
Ausstattung schön und gut, aber mit den Einmesscomputern stehe ich irgendwie auf Kriegsfuss. Selbst der A1XV hat da nicht das gebracht was ich wollte, oder würdest du eine Einmessung mit B&W N804 hinten las gut finden wenn der Amp darauf besteht, das hinten kleine Lautsprecher spielen und ab 250 Hz abgeklemmt werden müssen? Der Subwoofer war gerade mal 3 m vom Hörplatz entfernt, aber nicht knappe 8 m wie es der Denon geglaubt hat. Da arbeite ich besser einmalig per Hand nach.

Rainer
Crazy-Horse
Inventar
#24 erstellt: 24. Mai 2005, 10:17
Bei meinem 3805 macht die Einmessung auch Probleme, wenn es nicht absolut ruhig ist. Und das Mic richtig steht, parkt es in einer Raummode hast du verloren und es kommt großer Mist bei raus. Versetzt man es ein paar cm reicht es meinst völlig und ab gehts.

Ich habe mal einen Sub vermessen bekommen, obwohl zu dem Zeitpunkt noch keiner in Sicht war, da ich noch sparen musste.

Da merkt man gut, wie komplex das Thema Messung ist und wie schnell man dabei was falsch machen kann, bzw. was schief läuft!
Rainer_B.
Inventar
#25 erstellt: 24. Mai 2005, 10:27

Crazy-Horse schrieb:
Bei meinem 3805 macht die Einmessung auch Probleme, wenn es nicht absolut ruhig ist. Und das Mic richtig steht, parkt es in einer Raummode hast du verloren und es kommt großer Mist bei raus. Versetzt man es ein paar cm reicht es meinst völlig und ab gehts.

Ich habe mal einen Sub vermessen bekommen, obwohl zu dem Zeitpunkt noch keiner in Sicht war, da ich noch sparen musste.

Da merkt man gut, wie komplex das Thema Messung ist und wie schnell man dabei was falsch machen kann, bzw. was schief läuft!


Stimmt leider. Unsere Aussendienstler haben mir jedenfalls körperliche Gewalt angedroht wenn ich die Einmessung beim Kunden laufen lassen sollte ;-)
Beim A1XV wundert es mich aber trotzdem etwas, da ich wie die Anleitung es möchte mindestens 6 verschiedene Messpunkte benutzt habe. Da können doch nicht alle daneben liegen. Der Onkyo 702 (da war er gerade frisch auf den Markt gekommen) hat auch nicht besser abgeschnitten. Die Anlage beim Kunden war komplett daneben gepegelt. Mal hat er den Sub gefunden, dann mal wieder nicht.

Rainer
Crazy-Horse
Inventar
#26 erstellt: 24. Mai 2005, 10:42
Nun ich habe meinen Denon aber bisher immer noch dazu bewegen können nun doch gescheite Ergebnisse aus zu spucken und bin vom Klang begeistert.
Vor allem da mein Raum alles andere als ideal ist, wohne noch bei meinen Eltern und dementsprechend steht hier Bett und Schreibtisch.

Doch das Bett ist ein guter Bassabsorber
Dafür ist aber leider die Aufstellung der Boxen alles andere als ideal, aber was will man machen.
Man merkt aber beim durchschauen der Ergebnisse schnell ob die Werte ok sind oder ob er Mist gemessen hat.
Ok kann auch daran liegen, das ich nach ein paar Praktika in der Uni inzwischen ganz gut filtern kann, denn was da teilweise so raus kam, das war grausam und gruselig zu gleich!
Maikj
Inventar
#27 erstellt: 24. Mai 2005, 11:42
Hallo Rainer !

Ich finde es wirklich interessant was Du und auch einige hier für Riesenunterschiede bei AVR zwischen € 700 - 1200,--hörst.

Lest doch mal das hier, ich finde das zumindestens Diskusionsreif : http://www.areadvd.de/index.html

"Interessanter Sound-Vergleich: Stereo-Amp gegen AV-Receiver" unter AV/Verstärker.

Grossartige Klangunterschiede sind mir bisher jedenfalls erst nach Austausch der Lautsprecher aufgefallen und nicht nach dem Austausch derAmps aber jedem seine Meinung.

Ich würde Euch und auch die ganzen Tester der Magazine etc. gerne mal bei "Wetten Das " diese Geräte einem Blindtest unterziehen lassen. So wie einige hier die Unterschiede der Mittelklassegeräte beschreiben müsste es doch mal einer riskieren an hochwertigen Boxen die Amps auseinanderzuhalten :-)

Ich glaube ihr würdet die Wette Sang und Klanglos verlieren mit dem Tuch über dem Kopf.

PS : Meine letzten Receiver waren von Denon , Pioneer & jetzt Yamaha.

Gruss
Maik


[Beitrag von Maikj am 24. Mai 2005, 11:49 bearbeitet]
Rainer_B.
Inventar
#28 erstellt: 24. Mai 2005, 12:11
Diese Bemerkungen kenne ich. Das geht mir aber am verlängerten Rücken vorbei. Ich höre die Unterschiede an gleichen Lautsprechern und über die gleiche Umschaltanlage. Dieses Thema ist aber alt. Es ist immer wieder schon so eine Meinung zu lesen. Wie war es noch mit "Digital ist Digital" und "Alle CD Playrer klingen gleich"?
Eine Diskussion darüber lohnt nicht. Diese Meinungen sind so festgefahren, da gibt es keine Bewegung mehr. Ich steige jetzt aus, da mir das Thema zu esoterisch wird.

Rainer

P.S.: Geht dein Link noch unspezifischer?
Maikj
Inventar
#29 erstellt: 24. Mai 2005, 13:14
Brauchst nicht gleich böse zu werden. Meine Äusserung bezog sich auch nur auf die bessere brot & Butterklasse. Das ab einem gewissen Preisunterschied auch klanglich Unterschiede festzustellen sind würde ich niemals bestreiten.

Du kannst Dich aber gerne in die Ecke zurückziehen, wenn Du das Thema schon zu oft durchgekaut hast.
Rainer_B.
Inventar
#30 erstellt: 24. Mai 2005, 13:24
Böse war es nicht gemeint. Ich habe diese Diskussionen aber schon zu oft gehabt, da schaltet man irgendwann einfach ab. Es gibt aber auch Unterschiede in der Brot und Butterklasse. Die sind alle noch weit vom verstärkenden Draht entfernt. Die Entwickler hauen da auch gerne einen bestimmten Sound rein und der muss einem eben gefallen oder nicht. Ich bin ein alter Yamahafan (mein erster Verstärker war ein A-550) und zuhause hängt immer noch ein A-1 (Stereo) von 1980 rum, aber die neuen Geräte sagen mir immer weniger zu.

Rainer
Maikj
Inventar
#31 erstellt: 24. Mai 2005, 13:41
Das ist ja auch vollkommen in Ordung. Ich denke ein Vergleich zwischen einem Yamaha 2500 und Onkyo 702 wäre nur im "Direct" Modus wirklich objektiv möglich.

Ansonsten sind ja wieder zig Schaltungen dazwischen die den Klang tunen. Ich habe Stunden gebraucht um meinen Yammi so einzustellen das es mir wirklich in Film / Musikbetrieb zusagt.

Und ich denke über die vielen Einstellmöglichkeiten lässt sich der Yamaha ohne weiteres so Einstellen das er wie der Onkyo klingt wenn der Benutzer es will.

Aber wie auch immer, ich betrachte den Yamaha auch nicht als Endlösung sondern liebäugle mit dem H/K 7300 welchen ich in nächster Zeit mal gegenüberstellen möchte.

Und bei einem solchen Preisaufschlag erhoffe ich mir schon einen deutlichen Schub. Ob es den dann gibt werde ich dann subjektiv feststellen.

Gruss
Maik
Rainer_B.
Inventar
#32 erstellt: 24. Mai 2005, 13:58
Gerade im Direktmodus vergleiche ich die Geräte auch. Im Surroundmodus tut sich da nicht soviel. Gerade die Stereowiedergabe zeigt aber bisweilen deutlich hörbare Unterschiede.

Rainer
throsten
Stammgast
#33 erstellt: 24. Mai 2005, 16:33

Forrest-Taft schrieb:
zusätzlich sieht der Onkyo subjektiv müllig aus. Dieses Kriterium sollte man nicht unterschätzen.


Nuja, subjektiv gesehen empfinde ich das genau andersherum.
fischpitt
Inventar
#34 erstellt: 24. Mai 2005, 16:48
Hey,eine sache zur Farbe,ich habe den yammi 2400
in Titan.Zuerst wollte ich auch den SW.Weil eben der rest in SW ist.
Aber jetzt habe ich mich so an Titan gewöhnt,ich möchte nicht mehr tauschen.
Leider ist es so das der Stereo Ton gewöhnungsbedürftig
ist.Darum habe ich bei mir die Denon 2800 angeschlossen.
Ein unterschied wie Tag und Nacht.
Klang toll.
Die Denon Monoblöcke habe ich auch drangehabt,der 2800 bleibt.
Fazit,anständiger Klang= ergänzungs Endstufe.
nette grüsse
Peter
Crazy-Horse
Inventar
#35 erstellt: 24. Mai 2005, 18:40
Ihr begeht da einen schweren Denkfehler!

Die Endstufen hören sich fast alle gleich an, hört man sie also am gleichen Player mit ext in kann man sie fast nicht auseinander halten.
Doch kommt dann die Vorstufe in jedem AVR zum Zuge macht sich der Herstellerklang erst so richtig bemerkbar, denn hier kann man am Klang tunen, bei den Endstufen geht das schlecht. Denn diese verstärken einfach nur ohne groß rumzumanipulieren, dafür ist ja die Vorstufe da.

Hört man nun einen Quelle, mit verschiedenen AVR, also Vorstufe und Endstufe der jeweiligen Geräte, so hört man die Unterschiede recht gut heraus. Ich konnte so sehr gut feststellen das der 2500 gegenüber dem 3805 sehr langweilig, weniger dynamisch und sehr höhenlastig spielt.
Maikj
Inventar
#36 erstellt: 24. Mai 2005, 18:51
Das war keine Feststellung sondern dein Höreindruck.

Aber sieh es wie Du willst.
plast.sabot
Stammgast
#37 erstellt: 24. Mai 2005, 18:55
hm.... Endstufen kann man nicht auseinander halten??
Also eine Endstufe ohne Charakteristik gibt es nicht....
bezahlbar...
Jede Endstufe hat eine eigene Klangcharakteristik. Nun sind die Unterschiede vielleicht nicht so gewaltig, aber hörbar sind sie.
Sonst erzähl mal jemandem im CarHifi-Bereich er soll seine Audison VRX gegen ne Xetec oder Helix tauschen... Klingen doch eh fast gleich...
Lamonta
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 25. Mai 2005, 08:32
Moin!

Ich verstehe leider die Diskussion über den Klang bei Verstärkern oder Receivern nicht, die in diesem Forum immer wieder zu finden ist aber vielleicht kann mich jemand aufklären.
Ich habe auch einen Yamaha (RX-V 2400 RDS) und habe diesen damals hauptsächlich wegen der Anschlussmöglichkeiten, der Ausstattung und der Verstärkerleistung gekauft. Probegefahren habe ich ihn natürlich, aber ein Unterschied zu anderen Verstärkern in dieser Preisklasse war an den selben Speakern kaum feststellbar.

Ich würde schätzen, dass die Lautsprecher die Akustik einer Anlage zu 70 % bestimmen. Einen grossen Teil macht auch die Abmischung der Aufnahme der CD oder der DVD aus, bestimmt 10 – 15 % . Ein Verstärker beeinflusst die Kette vielleicht zu 5 -max 10 % (alles subjektive Erfahrungswerte).
In fast allen Geräten ist ein eingebauter Equalizer, mit dessen Hilfe und mit ein bisschen Gedult man so ziemlich jeden beliebigen Klang reproduzieren kann. Hinzu kommen regelbare aktive Lautsprecher wie Subwoofer oder Blackboxsysteme, die man auch an den eigenen Geschmack anpassen kann.

Warum ist es so wichtig, dass die Anlage in den Grundeinstellungen schon die gewünschte Akustik liefert? Man würde sich viel Zeit, Geld und Diskussionen sparen, wenn man einfach mal die ganzen Regler benutzt, die überall dran sind


Gruß
J.
Cimba
Stammgast
#39 erstellt: 25. Mai 2005, 09:03
Es ist tatsächlich so, dass Verstärker selbst in gleichen Preisklassen unterschiedlich klingen, teilweise relativ deutlich, teilweise aber auch nur in Nuancen. *Ich* finde z.B. das Onkyo sehr langweilig klingt und Yamaha sehr lebendig spielt. Das ist aber nur mein Empfinden, ich würde deswegen jetzt nicht (wie leider viele anderen) sagen, das Onkyo nun wegen meinen gemachten Hörerfahrungen Schrott ist.

Ich würde auch sagen, dass die Unterscheidungen im Klang wirklich hauptsächlich die Klangfarbe betrifft und nicht, dass tatsächlich Verstärker X nun auf einmal Instrumente, die im Hintergrund spielen, nicht hörbar wiedergeben würde.

Das mit dem EQ ist eher eine falsche Vermutung. Denn wie gesagt, mein Empfinden, das Onkyo langweilig spielt, ist mit einen EQ einfach nicht auszugleichen. Und ein Receiver, der in linearer Klangstellung schon präsente Höhen z.B. hat ist in jedem Fall klanglich besser als einer, den man erst mit dem Höhenregler dazu nachhelfen muss.

Andersrum ist es sicher diskussionswürdig, wenn z.B. der Onkyo 702 und der Yamaha 2500 klanglich (laut Tests) nur knapp unterschiedlich sind, der Onkyo aber nur einen 5band EQ hat und der Yamaha einen 7band EQ (mit 21 wählbaren Frequenzen) ungleich mehr Möglichkeiten der Klanganpassung hat, dann nicht doch der Yamaha im Wohnraum klanglich besser einzufügen ist als der Onkyo.

Natürlich gibt's dann gleich wieder den Aufschrei, dass man doch sowieso die Pfoten von den Klangstellern lassen soll, weil anständige Boxen und ein anständiger Receiver auch ohne dies gut klingen. Dass diese kompromisslose Einstellung dann wiederrum eigentlich Blödsinn ist, weil durch die Raumbeeinflussung solch ein Klang in jedem Fall alles andere als linear ist, ist wieder eine andere Diskussion, die dann aber oft am eigentlichen Ziel vorbeischiesst, nämlich dass der Klang in erster Line Spass machen soll, egal, ob man das nun mit oder ohne Klangregler erreicht.

Du siehst, es ist ein sehr streitsüchtiges und umfangreiches Thema, was du da angeschnitten hast
Crazy-Horse
Inventar
#40 erstellt: 25. Mai 2005, 10:41
Ihr habt eine Kleinigkeit vergessen.
Nicht jede Amp-Boxenkombi spielt gleich gut zusammen, so kann es sein das dir an Box A der Yamaha super gefällt, dafür der Onkyo nicht. Doch schließt du das ganze an Box B an dreh sich Bild, der zuvor ach so tolle Yamaha hört sich plötzlich zum weglaufen an.

Dazu gab/gibt es auch einige Erfahrungsberichte, so hatte jemand einen Marantz 7500 und einen Denon 3805 zum testen @home. Der Denon konnte im Arbeitszimmer mit den Stereoboxen den Marantz an die Wand spielen, doch an der Sourroundanlage wendete sich das Blatt, hier kam der Denon nicht gegen den Marantz an.

Kann mir gut vorstellen das der Yamaha mit dunklen LS sehr gut klingen kann, doch mit Canton LE, oder Ergos ist es einfach grausam Höhenlastig.
Leon-x
Inventar
#41 erstellt: 25. Mai 2005, 11:09
Hi

Der Thread ist doch mal vollkommen interessant:

http://www.areadvd.d...page=20&pagenumber=1

Da glauben die meisten tatsächlich das Verstärker gleich klingen.

Der Thread ist zum schiessen.

Jedenfalls stimmt vieles mit meiner Erfahrung nicht überein.

Wenigesten hab ich das Glück verschiedene Verstärker wie, H/K 630, 7300, Yamaha 1400, Marantz SR-7400, SR 9300, Rotel 1055, Denon 3805, Onkyo TX-5000....usw.. samt Vergleich mit Stereoverstärker wie Denon PA-2000 und Arcam A90 an meiner eigenen Anlage Zuhause zu hören und vergleichen.

Was soll es marketingtechnisch bringen wenn alle Marken gleich klingen ?

Na ja, jedenfalls sag ist das mit der LS- Verstärkercharakterkombinaton auch immer wieder.

Leon


[Beitrag von Leon-x am 25. Mai 2005, 11:11 bearbeitet]
Cimba
Stammgast
#42 erstellt: 25. Mai 2005, 11:16
(Den Thread les ich mir gleich durch) Rein theoretisch müssten sie Verstärker ja eigentlich alle gleich klingen, denn alle wollen ja eigentlich die Reproduktion der Musik möglichst gut machen ... zumindest laut aller Werbeaussagen ... interessieren würde mich aber wirklich mal so die Interna der Hersteller, welchen Aufwand sie da betreiben, sich zu unterscheiden ...

Oder ist es nicht wirklich eine bewusste Klangunterscheidung, sondern eher die Philosophie bei der Konstruktion? Der eine nimmt z.B. lieber viele kleine Kondensatoren, der andere lieber wenige, dafür grosse Kondensatoren?
Crazy-Horse
Inventar
#43 erstellt: 25. Mai 2005, 11:34
Danke Leon-X, dachte schon mich würde nie jemand verstehen
SFI
Moderator
#44 erstellt: 25. Mai 2005, 11:47
Hi,

es steht ja außer Frage, dass ein 200 EUR AVR schlechter klingt als ein 1000 EUR AVR, die Unterschiede bei Preisklasse gleichen Geräten erachte ich persönlich aber als marginal. Weiterhin kommt es imo auch auf das Gehör eines Menschen an. 90 % meiner Kumpels dürften nicht mal einen Unterschied hören, wenn ich die Lautsprecher wechsle, so ungeschult ist deren Ohr, weitere gehörtechnische Aspekte gibt es auch noch. Ich persönlich lasse mich auch immer gerne von anderen Meinungen beeinflussen und interpretiere in den Klangcharakter einzelner Geräte oft unbewusst das rein, was die Allgemeinheit sagt. Die helle Abstimmung des Yamaha gibt es bei mir nicht. Bei mir zu Hause stehen 2 AVRs, der Marantz SR 5300 seinerzeit 750 EUR kostend und der Yamaha RX V1500 unerheblich teurer. Im Surroundbetrieb ist der Yamaha klar im Vorteil, was aber imo zum großen Teil an den doppelt so starken Endstufen liegt, die mit meiner 4 Ohm Kombi besser zurecht kommen, als der Marantz. Dieser schwächelte bei lauteren Pegeln gerne etwas in Form von magelnder Durchzeichnung und Bassbrei. Stereoseitig sieht es da aber ganz anders aus, es gibt für mich keinen hörbaren Unterschied, meine LS klingen wie immer! Mein Stereoamp der gleichen Preisklasse klingt im Vergleich jedoch "zärter", "wärmer" bildet etwas besser ab, aber die großen nachgesagten Unterschiede sind nicht zu hören. Ich wette sogar, dass Hifi Uninteressierte keinen Unterschied ausmachen können. Für mich steht also fest. Einen Unterschied zwischen Stereo und AVR der gleichen Preisklasse gibt es, wenn auch marginal. Ob sich das für jeden lohnt ist Ansichtssache, ich würde dem aber keine all so große Aufmerksamkeit schneken. Imo klingen in 1. Linie meine LS! Beim Vergleich 2er gleichpreisigen AVR hängt viel von den Surroundmodi sowie den Klangeinstellungen ab, bei Stereo ist tote Hose.
Leon-x
Inventar
#45 erstellt: 25. Mai 2005, 12:17
Hi

Klar, von Klangwelten sollte auch nicht die Rede sein.

Zudem sind die Klangunterschiede in den Preisklassen bis ca. 1500,- EUR kleiner als bei den großen Geräten. Jedenfalls kann ich jederzeit blind einen H/K 7300, Onkyo TX-5000 und Marantz SR-9300 an meiner Anlage unterscheiden. Gerade im Bassbereich gibt es erkennbare Unterschiede.

Selbst wenn ich meinen Denon 3910 Player wandeln lasse schimmert der Denoncharakter immer noch durch obwohl der Onkyo seine Note durch Vor-Endstufe beifügt.

Aber auch bei LS sollten ja eigentlich alle, bis auf konstruktionsbedingte Abstrahleigenschaften, sehr ähnlich klingen. Tun sie aber auch nicht. Jeder hat so seine markanten Eigenschaften. Gibt natürlich auch LS mit einem besonderem Eigencharakter, sprich auf Klangschönheit getrimmt, wo das Unterscheiden bei den Verstärkern schwieriger wird da der LS einiges übertüncht.


Leon
diba
Inventar
#46 erstellt: 25. Mai 2005, 13:58
Vorweg, ich bin zufriedener 1500er Besitzer.

Die Diskussion ob AVRs unterschiedlich klingen finde ich mittlererweile richtig spaßig. Keiner geht darauf ein, dass ein solcher Vergleich ja nur im "Pure Direkt" Mode sinnvoll ist.
Wenn man dann vergleicht in welchen Modi die Benützer die Anlage später verwenden, findet man alles, nur selten die direkten Modi.

Bei meiner Wahl habe ich auch sehr darauf geachtet, da der "pure Stereoklang" des Yamahas hier ja immer wieder kritisiert wurde. Mir hat er gut gefallen. Und die Mitvergangenheit ist richtig, da ich ihn nie mehr verwende. Selbst CDs höre ich mittlererweile in irgend einem Sourround Mode (meist PlIIx Musik).

Schaltet einmal zwischen den verschiedenen Soundprogrammen hin und her, dann weiß man was klangliche Unterschiede sind. Mehr Bääse oder mehr Tiefen, Sprachverständnis, da sind Welten dazwischen. Oder verwendet unterschiedliche Boxen. Aber verschiedene Amps , da waren mir die Funktionen schon wichtiger (wie ist es z.B. mit Lipp.Sync bei den Onkyos in der Preisklasse ).

Nur so meine Durchschnittshörer-Meinung
chris57518
Inventar
#47 erstellt: 25. Mai 2005, 19:03
Also ... ich denke es gibt - und das würde ich auch v.a. für den Stereomodus betonen - sehr deutliche Klangunterschiede zw. den Modellen der verschiedenen Hersteller. Meine Beispiele:

Yamaha RX-V630-650: Insgesamt eher helle, differenzierte Abstimmung.

Pioneer 512/514: Angenehm dunkler Klang, etwas wenig differenziert.

Pioneer 1014/AX3: Klingen für mich total ähnlich, für meinen Geschmack zu hell, obwohl es nicht an Bass mangelt, aber irgendwie kommt es nicht wirklich rund rüber.

Panasonic SA-HE-Serie: Kraftvoller, aber nicht zu dunkler Klang, ne schöne Mischung aus Pioneer-Einsteiger und Yamaha - also irgendwo dazwischen.

Sony STR 795: Sehr bassbetonter, trotzdem differenzierter Klang, für mich rund und warm.

Andersson R2: Ebenfalls sehr bassbetont, nicht ganz so diffenziert, aber angenehm warm und rund.

Natürlich - keine Frage - machen die Boxen einen großen Teil des Klanges aus, aber man kann schon unterscheiden, ob ein Gerät rund und füllig klingt oder eben doch hier und da ein klangliches Defizit vorhanden ist.

Falls jetzt wieder einer meckert - ich habe sie alle besessen und länger als 5 Minuten gehört. Meine Favoriten waren der Sony 795 und der R2 - leider hatten beide beträchtliche Macken und durften deshalb nicht bleiben.
Crazy-Horse
Inventar
#48 erstellt: 25. Mai 2005, 20:13
Hier, das solltet ihr auch mal lesen, habe es vorhin gefunden:
http://www.hifi-foru...179&postID=last#last
Leon-x
Inventar
#49 erstellt: 26. Mai 2005, 08:17
Hi

Hier geht es dann wohl auch in die zweite Runde:

http://www.areadvd.de/vb/showthread.php?s=&threadid=41545


Leon
Crazy-Horse
Inventar
#50 erstellt: 26. Mai 2005, 08:34
Sorry, aber langsam wird es mir zu blöde, daher klinke ich mich aus!

Wer nicht in der Lage ist selber zu testen soll mit dem glücklich werden das auf der Packung steht, ich für meinen Teil verlasse mich da nur sehr ungern drauf und vergleiche lieber.
Lamonta
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 27. Mai 2005, 07:44

Crazy-Horse schrieb:
Hier, das solltet ihr auch mal lesen, habe es vorhin gefunden:
http://www.hifi-foru...179&postID=last#last


Ich muss entweder taub oder emotional komplett abgestumpft sein oder beides ?!

Solche Gefühlsausbrüche löst ein Gerät, das 'nur' 130 Euro teurer ist als ein anderes, bei mir nicht aus. Klar klingen verschiedene Marken konstruktionsbedingt unterschiedlich aber ist es so extrem, wie es hier dargestellt wird?

Das treibt einem beim Lesen vor Neid ja schon das Wasser in die Augen, wenn jemand ein so Absolutes Gehör aufweisen kann.
Ich denke eher, dass hier oft auch Markenfetischismus und Kompetenzgeschwafel zum Ausdruck gebracht werden sollen.

Aber was soll´s, die Hersteller und den Handel freut es natürlich, wenn sich jemand alle paar Monate ein neues Gerät kauft, nur weil der ‚...Klang nun aufgeräumter und blitzblank sauber ist.....’ und angeblich irgendwelche Details zu hören sind, die vorher nicht wahrnehmbar waren.

IMHO ist das Quatsch hoch drei!


[Beitrag von Lamonta am 27. Mai 2005, 08:03 bearbeitet]
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