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D/A Wandler an Computer anschließen um onboard Soundkarte zu ersetzen.

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KJ3334
Stammgast
#1 erstellt: 06. Nov 2012, 05:07
Hallo
ich habe schon seit Jahren einen Marantz AV-Reciever SR4600.

Es sind zur Zeit zwei Dali Ikon 6 MKII angeschlossen und ein alter aber einigermaßen guter Canton Sub. (wird bald duch den von Dali ersetzt)

Betrieben wird das ganze von meinem Computer über die onboard Audiokarte, welche mit einem Toslink mit dem AV-R verbunden ist.

Nun habe ich etwas Budget übrig und würde gerne wissen, ob es sich lohnt einen D/A Wandler per USB anzuschließen um einerseits den Jittereffekt zu umgehen und andererseits einen saubereren Klang zu erhalten? (Keine Abtastratenwandlung, Equalizer oder Kernel-Mischung...)

Eine Frage hab ich noch:
Sollte ich nach dem D/A Wandler weiterhin den Digitalen Weg zu meinem AV-R nehmen und ihn das Signal erneut zu einem analogem SIgnal bearbeiten lassen oder sollte ich den analogen Weg von dem D/A Wandler nehmen, da dieser das Signal vielleicht besser und genauer bearbeitet?

Hoffe ihr könnt mir helfen
Gruß Kevin
Amperlite
Inventar
#2 erstellt: 06. Nov 2012, 08:45
Nein, das macht überhaupt keinen Sinn.
Die beste Verbindung zu Computern ist digital über Lichtleiter.

Lass dich von den Jitter-Verschwörungstheorien nicht verrückt machen.
Tipp: Wenn wieder jemand damit ankommt, dann verlange doch erst mal aussagekräftige Messungen, die den Einfluss auf das Ausgangssignal aufzeigen.

Bei AV-Receivern liegt der Fall noch klarer:
Für viele Funktionen braucht der DSP sowieso ein digitales Signal.
Du würdest also das Signal von einem DAC auf Analog wandeln lassen und der AV-Receiver wandelt wieder zurück. -> Sinnlose, doppelte Wandlung.
KJ3334
Stammgast
#3 erstellt: 06. Nov 2012, 14:31
Ok
somit hat sich die Frage der Verbindung des D/A Wandlers mit dem AV-R erledigt und den Jitter lassen wir auch einmal außen vor.

Trotzallem müsste sich eine Verbesserung der Signalqualität bemerkbar machen, wenn nicht eine für Computer gebaute Soundkarte benutzt wird, sondern ein extra für Hifi entwickelter D/A W der darauf ausgelegt ist an den Com angeschlossen zu werden und somit ein genausogutes Signal liefert wie ein guter CD Player.
(In der aktuellen Audio Test ist der Audiolab M-DAC vorgestellt, welcher dies leistungsmäßig bewerkstelligen kann ; nach deren Meinung. Hat auch ein gutes Gesamtergebniss)

Die Behauptung, Dass ein besseres Signal entsteht ziehe ich aus dem Threat, welcher im Hifi Wissen Forum steht
( Hier )

Somit müssten bis auf den Audioplayer alle Eventualitäten und Störfaktoren eliminiert sein oder irre ich mich?

Gruß Kevin
HGButtentee
Stammgast
#4 erstellt: 06. Nov 2012, 14:39
Super Forenthema!

Habe eine ähnliche Frage:

Stellt sich eine klangliche Verbesserung ein, wenn ich meinen LAP TOP mttels HDMI an meinem A/V R anschließe und dieser wiederrum mit einem D/A C verbunden wird?

LG

HGButtentee


[Beitrag von HGButtentee am 06. Nov 2012, 14:46 bearbeitet]
golf2
Inventar
#5 erstellt: 06. Nov 2012, 14:57
Ich würde mir den Wandler z.B. Deinen Audiolab M-DAC einfach mal beim Händler ausleihen und zu Hause ausprobieren, dann kann man das besser beurteilen.
Man darf auch das Preis/Leistungsverhältnis nicht vergessen. Wenn es Dir das Wert ist, warum nicht?

golf2
dharkkum
Inventar
#6 erstellt: 06. Nov 2012, 15:45

HGButtentee schrieb:

Stellt sich eine klangliche Verbesserung ein, wenn ich meinen LAP TOP mttels HDMI an meinem A/V R anschließe und dieser wiederrum mit einem D/A C verbunden wird?



Wie willst du einen externen DAC benutzen wenn die Signale per HDMI in den AVR gehen?
HGButtentee
Stammgast
#7 erstellt: 06. Nov 2012, 15:56
hm.... klingt absolut logisch.

Bin davon ausgegangen, das der D/A Converter die eingehenden Signale am A/VR, welche vom Lap Top kommen "bearbeitet, bevor diese dann letztendlich an die LS übermittelt werden.

Macht in diesem Fall also ein D/A C keinerlei Sinn? Habe ich das jetzt so richtig verstanden?
dharkkum
Inventar
#8 erstellt: 06. Nov 2012, 16:39

HGButtentee schrieb:

Macht in diesem Fall also ein D/A C keinerlei Sinn? Habe ich das jetzt so richtig verstanden?


Genau.

Selbst wenn der AVR den HDMI-Ton über einen anderen Digitalausgang zum DAC rausgeben würde, müsste dann ja wieder der analoge Ton vom DAC zurück in den AVR.

Oder willst du an den DAC dann noch eine Endstufe oder einen Stereo-Verstärker hängen für den reinen Stereobetrieb?
HGButtentee
Stammgast
#9 erstellt: 06. Nov 2012, 17:02
Sprich de konstellation, dass ich an einen Stereo Verstärker (z.B. Marantz PM 55) einen D/A C anschliesse würde eine Verbesserung bewirken,auch mit dem Lap Top als Signalquelle? (Lap top via Klinkencinch an Verstärker?) Mir ist natürlich bekannt, das diese Verbindungsart nicht das beste/die schechteste Variante ist.
Amperlite
Inventar
#10 erstellt: 06. Nov 2012, 17:46
Ich weise nochmals deutlicher darauf hin, weil es scheinbar nicht verstanden wurde:

Amperlite schrieb:

Bei AV-Receivern [/u]liegt der Fall noch klarer:
Für viele Funktionen braucht der DSP sowieso ein digitales Signal.
Du würdest also das Signal von einem DAC auf Analog wandeln lassen und der AV-Receiver wandelt wieder zurück. -> Sinnlose, doppelte Wandlung.



KJ3334 schrieb:
Trotzallem müsste sich eine Verbesserung der Signalqualität bemerkbar machen, wenn nicht eine für Computer gebaute Soundkarte benutzt wird, sondern ein extra für Hifi entwickelter D/A W der darauf ausgelegt ist an den Com angeschlossen zu werden und somit ein genausogutes Signal liefert wie ein guter CD Player.

Stell dir vor, auch eine Onboard-Soundkarte wurde für HiFi entwickelt!
Und man ist mit den Jahren darin so gut geworden, dass auch ein teures externes Gerät nicht zwingend eine hörbare Verbesserung bringen muss.
Bei digitaler Anbindung (die du bei einem AVR in jedem Fall wählen solltest, siehe oben) wirst du sowieso keine Unterschiede bekommen können, Digitaltechnik sei Dank.

Würde man analog vom Rechner an einen Stereo-Verstärker gehen, dann liegen die Hauptvorteile eines externen DAC darin, dass Brummschleifen seltener auftreten und sich seltener Störgeräusche aus dem Inneren des PCs im Signal wiederfinden.

Dass "der aktuellen Audio Test" etwas anderes erzählt, ist völlig logisch. Die verdienen ihr Geld damit, dass sie "Werbung" drucken.


[Beitrag von Amperlite am 06. Nov 2012, 17:51 bearbeitet]
KJ3334
Stammgast
#11 erstellt: 06. Nov 2012, 20:11
Hallo
bitte mal den ersten Post von dem Link den ich bereits gepostet habe
hier nochmal

Es wird detailiert beschrieben welche Umwandlungen die Audiodatei durchläuft und was für Zusätze dazugemischt werden.
Dies soll hiermit vermieden werden, da nurnoch das Abspielprogramm an der Datei rumpfuscht.

Natürlich bekommt der A/V-R ein digitales Eingangssignal.
Die Signalkette ist:
Computer --> USB Kabel --> D/A W --> Toslink kabel (digital) --> AV-R

Der D/A Wandler wird somit nicht zur Umwandlung zu einem analogem Signal genutzt sondern als eine sehr gute externe Soundkarte welche eine nahezu perfekte Wiedergabe garantiert und das selbst wenn das Signal in eines mit einer anderen Abtastrate umgewandelt wird keine Qualitätsminderung entsteht.

Gruß Kevin
randyandy040
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 29. Jan 2013, 19:38

Amperlite (Beitrag #10) schrieb:
I


KJ3334 schrieb:
Trotzallem müsste sich eine Verbesserung der Signalqualität bemerkbar machen, wenn nicht eine für Computer gebaute Soundkarte benutzt wird, sondern ein extra für Hifi entwickelter D/A W der darauf ausgelegt ist an den Com angeschlossen zu werden und somit ein genausogutes Signal liefert wie ein guter CD Player.

Stell dir vor, auch eine Onboard-Soundkarte wurde für HiFi entwickelt!
Und man ist mit den Jahren darin so gut geworden, dass auch ein teures externes Gerät nicht zwingend eine hörbare Verbesserung bringen muss.


Na am cleversten sind doch IMMER die HIFI-Manufakturen, was für Ahnung haben den bitteschön Hardwareentwickler von digitaler Technik

Gebe dir Recht, und um das ganze auf die Spitze zu treiben: Will man Qualität dann greift man ab besten für den Bruchteil der Highfidelen Lösungen auf Studioelektronik zurück. Auch wenns Highender nicht hören will,
sind die anspräche an Studioelektronik um ein VIELFACHES höher, sowohl in Hinblick auf Störfaktoren als auch auf die Frequenzen. Die Elektronik arbeitet da in Bereichen da würde sich so mancher Highender wundern was sich so ausserhalb seines Hörvermögens abspielt..... aber das wird er ja nicht hören

Ausser man möchte natürlich das Chromgehäuse und ist bereit dafür 1,2k mehr locker zu machen....
cr
Moderator
#13 erstellt: 29. Jan 2013, 23:05

Hallo
bitte mal den ersten Post von dem Link den ich bereits gepostet habe
hier nochmal

Es wird detailiert beschrieben welche Umwandlungen die Audiodatei durchläuft und was für Zusätze dazugemischt werden.
Dies soll hiermit vermieden werden, da nurnoch das Abspielprogramm an der Datei rumpfuscht


??

Was hat das mit externem DAC oder Soundkarte zu tun? Der PC kann sowohl dem USB-DAC als auch der Soundkarte ein verkorkstes Signal liefern.
Außerdem ist die Sache doch leicht lösbar.
Unter Windows xp nimmt man ASIO und unter Windows7 Wasapi (oder wenn man mag, kann man auch ASIO nehmen). Dann geht das Signal pur durch, wiederum egal ob in Soundkarte oder ext. USB-Wandler.
Und außerdem: Gerade sog. HiEnd-Hersteller machen bei der USB-Anbindung eher Murks als professionelle Soundkarten-Hersteller, denn für die ist PC-Technik das tägliche Brot, für manche HiEnd-Klitschen dagegen nicht, die lernen gerade, dass man Musik auch mit dem Computer abspielen kann.


[Beitrag von cr am 29. Jan 2013, 23:32 bearbeitet]
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