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Gebrauchter Verstärker als Endstufe für AVR

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Fritte1
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 01. Dez 2012, 20:45
Guten Abend,
Grade eben habe ich mir den alten Sony Verstärker (STR DA 205) meines Vaters mal ausgeliehen und an die Zone2 meines Onkyo TX NR 509 angeschlossen, dann noch die Canton GLE 470 umgestöpselt auf den Sony und los gings. Auf viertel Lautstärke gestellt, am Onkyo was schön fetziges über Festplatte laufen gelassen und nur noch gegrinzt.. was für ein Volumen, Tiefe, ?Bass?. Im Vergleich höhrt sich der Onkyo einfach nur flach an, und das gegen einen Verstärker der gebraucht für unter 50€ weg geht. Durch den Bass Boost am Sony wird der Sub selbst bei House/Dubstep irgentwie überflüssig, ich kanns mir immer noch nicht richtig vorstellen.
Nun meine Frage: Sind das wirklich soo Welten zwischen AVR's und einfachen Verstärkern oder bilde ich mir das nur ein, zumahl das "Vorverstärker-Signal" vom Onkyo kommt und der Sony es ja nur verstärkt, rein theoretisch also nur lauter macht
Bin gerade am überlegen, ob ich mir einen günstigen gebrauchten Verstärker als Weihnachtsgeschenk gönnen soll, denn so ein Ergebnis hätte ich nicht erwartet. Und das ist schon die nächste Frage: Welchen?? Die Bucht ist ja gerade zu überfüllt mit Verstärkern und da was passendes zu finden ist für einen Leien etwas schwierig.
Danke schonmal im Voraus

Gruß Fritte
Amperlite
Inventar
#2 erstellt: 10. Dez 2012, 17:12

Fritte1 schrieb:
Nun meine Frage: Sind das wirklich soo Welten zwischen AVR's und einfachen Verstärkern oder bilde ich mir das nur ein, zumahl das "Vorverstärker-Signal" vom Onkyo kommt und der Sony es ja nur verstärkt, rein theoretisch also nur lauter macht

Wenn man den Bass-Boost einschaltet, dann ists kein Wunder.
Hast du den ausgeschaltet, dann lass dich nicht von der Lautstärke täuschen. Ein Pegelunterschied wird schnell mit einer subjektiven Klangverbesserung verwechselt. Aus diesem Grund macht man bei richtigen Vergleichstests auch einen Pegelabgleich.

Bei Dubstep und etwas höheren Lautstärken wäre es aber kein Wunder, wenn ein kleiner AVR an seine Grenzen kommt. Auch wenn in der Werbung oft 7x100 Watt steht, bleiben in Wirklichkeit vielleicht 7x35 Watt davon übrig.


[Beitrag von Amperlite am 10. Dez 2012, 17:38 bearbeitet]
Stereo33
Inventar
#3 erstellt: 10. Dez 2012, 17:25
Man hat schon öfter davon gelesen das Leute zwischen AVR und Stereoverstärker einen größeren Unterschied hören.

Ich habe es zwar noch nicht getestet aber denke da kann was dran sein und Stereoverstärker klingen besser.

Leistungsreserven sind immer gut, Dämpungsfaktor und Laststabilität kann auch nur klangfördernt sein.
Daher spricht auch einiges für Stereoamps bei denen das ganze Budget in 2 Kanäle und Netzteil geflossen sind.
cr
Moderator
#4 erstellt: 10. Dez 2012, 19:42
Es ist überhaupt sinnvoll, gar keinen normalen AV-Verstärker zu verwenden, sondern einen AV-Vorverstärker. Leider sind die dünn gesät, früher bekam man sie leichter. Eine sinnvolle Variante war auch ein AVR, der nur die Effektkanäle eingebaut, für die Hauptkanäle schloss man einen Stereoverstärker an.
Zumindest leistet dies dem Spieltrieb Vorschub und man muss für Stereo keine Kompromisse eingehen.


[Beitrag von cr am 10. Dez 2012, 19:49 bearbeitet]
Fritte1
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 10. Dez 2012, 19:46

Auch wenn in der Werbung oft 7x100 Watt steht, bleiben in Wirklichkeit vielleicht 7x35 Watt davon übrig


Ich habe es selber gemessen und bin zu folgendem Schluss gekommen:
-50 Watt ohne Ton, ist doch recht viel im Vergleich zu AVR's anderer Marken
-Bei Volume 40/45 und Bass +2 und sonst alles aus ca. 150-200 Watt je nach Musik
Dabei beträgt die max. Watt-Aufnahme ca. 380 Watt, welche aber für 15m² auch völlig aussreichen. Ist aber wirklich "Verarsche" was manche Hersteller da an Wattzahlen angeben. Im Vergleich der Sony von meinem Vater hat ca. 2x 50 Watt und das reicht dicke aus:)


Ein Pegelunterschied wird schnell mit einer subjektiven Klangverbesserung verwechselt

Als ich den AVR auf Zone 2 gestellt hatte konnte ich aber die Lautstärke am AVR selbst nicht mehr regeln, dass ging dann nur noch über den Verstärker.
Bei den Preisen die solche gebrauchten Verstärker kosten denke ich sollte man auf jedenfall zu einem seperaten Verstärker greifen. Die gehen ja teilweise für 10€ in der Bucht weg, sehen zwar nicht mehr so top aus aber wenn sie doch techn. gut erhalten sind. Bei Neu-Geräten fängt die Einsteiger-Klasse ja erst bei ca 100/150€ an und dafür bekommt man in der Bucht schon einen sehr guten Gebrauchten.
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