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Trafo anschließen

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flohbach
Stammgast
#1 erstellt: 27. Okt 2003, 00:02
Hey ihrs ich versuche seit zig stunden ein trafo an die Stromversorgung meiner selbstgebauten endstuf ezu hängen. Sie braucht +50v und -50v. wie mach ich das???
Vom trafo gehen 2x30V(rot+gelb, blau+grün a' 2 Drähte)
wär echt hilfreich ne antwort. Danke schonmal! ! !
richi44
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 27. Okt 2003, 08:30
Und wo hast Du den Gleichrichter und die Elkos?
flohbach
Stammgast
#3 erstellt: 27. Okt 2003, 09:19
den gleichrichter hab ich freilich.(4Dioden.Elko)
Is so aufgebaut wie http://hifi.edvline.com/netzteil.php.
Blos ich weis halt nich wie ich die Drähte drann anschliesen soll.
richi44
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 27. Okt 2003, 10:20
...die denken auch an gar nix...
Hast Du ein Multimeter für Wechselspannungen bis mindestens 100V?, wenn ja
versuch folgendes:
Achte erst mal darauf, dass die Drähte keinen Kurzschluss produzieren, alle schön getrennt. Nimm Dein Universalinstrument und versuch mit dem Ohmmeter die einzelnen Wicklungen durchzumessen. Du findest die Primärwicklung (etliche Ohm) und die zwei Sekundärwicklungen (fast 0 Ohm).
Kann sein, dass das Instrument dauernd rumzappelt und nichts vernunftiges anzeigt. Dann kannst Du bei der Primärmessung alle 4 Drähte der Sekundärwicklungen zusammen drehen. Jetzt pendelt die Anzeige nicht mehr.
ALLE DRÄHTE WIEDER TRENNEN!
Dann schliess ein Stromkabel so an die Primärseite an (Lüsterklemme), dass Du Dich nicht elektrisieren kannst. Multimeter auf Wechselspannung V AC. Stromkabel in die Steckdose. Miss jetzt die Spannung zwischen zwei Drähten(bei denen Du vorher die fast 0 Ohm gemessen hast). Anzeige 30V. Jetzt nimm einen Draht der zweiten Wicklung und verbinde ihn mit einem Draht der ersten Wicklung (vorher Stromkabel raus!) Wenn Du an den selben Drähten wie vorher misst, darf sich nichts geändert haben.
VORSICHT, 60V SIND NICHT GANZ OHNE!!
Schliess das Instrument jetzt einmal an dem freien Draht der ersten Wicklung an und das andere Messkabel am freien Ende der zweiten Wicklung. Entweder misst Du jetzt die doppelte Spannung (60V) oder praktisch nichts mehr. Wenn Du die doppelte Spannung misst, dann schreib Dir die Farben auf, die zusammen gehören. Wenn nichts kommt, vertausche die Anschlüsse der zweiten Wicklung und wiederhole die Messung. Jetzt i,O / aufschreiben.
Wenn Du die Schaltung anschaust, so siehst Du, dass die beiden Trafo-Drähte, die Du Dir jetzt aufgeschrieben hast, an Erde gehören, zusammen mit den beiden Elko-Anschlüssen. Die anderen zwei an die Dioden. Nochmals die Schaltung prüfen (Elkos und Dioden richtig drin?)Mal so anschliessen und Gleichspannung über den Elkos messen. Aber Vorsicht! Die Spannung bleibt in den Elkos, auch wenn das Zeug nicht mehr am Stromnetz hängt.
Nimm Dir ne normale Glühlampe und schliess sie an die Elkos an, + zu - oder jeder einzeln (gegen Erde) und lass die Elkos sich so entladen. Miss nach, dass keine Spannung über 5V als Rest bleibt. Jetzt darfst Du mit einem Kabel die Elkos kurzschliessen (funkt leicht) und so ganz entladen.
Und nun ab an den Verstärker damit
OneStone
Stammgast
#5 erstellt: 27. Okt 2003, 11:33
aber das is am geilsten:
in Deutschland würd ich des net probieren, in den USA hätt ich da keine Bedenken...
Wiesonik
Inventar
#6 erstellt: 27. Okt 2003, 14:17
Wenn Du die Schaltung so in Betrieb nimmst, fliegen Dir als erstes die Dioden des Gleichrichters um die Ohren !!!

Da fehlt ein Vorwiderstand zur Strombegrenzung.

Freunde !!!
Ihr macht da mit 230V rum !!! Das kann lebensgefährlich sein, wenn man keine Ahnung hat !!!!
richi44
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 27. Okt 2003, 16:46

Wenn Du die Schaltung so in Betrieb nimmst, fliegen Dir als erstes die Dioden des Gleichrichters um die Ohren !!!

Da fehlt ein Vorwiderstand zur Strombegrenzung.

Freunde !!!
Ihr macht da mit 230V rum !!! Das kann lebensgefährlich sein, wenn man keine Ahnung hat !!!!


und wie gross sollte der Widerstand sein? Und warum find ich den in keinem anderen Netzteil? Auch der Trafo hat seinen Innenwiderstand. Und das reicht allemal. Natürlich nimmt das Netzteil einen Schluck beim einschalten, wie eben alle Netzteile. Hast Du schon Netzgeräte gebaut? Ich kenn bisher einiges, das fliegen kann, aber bei Dioden hab ich es noch nicht erlebt, in all den Jahren nicht, in denen ich dieses Hobby als Beruf ausübe...
Und ich hab ja geschrieben, dass höchste Vorsicht am Platze ist.
Wiesonik
Inventar
#8 erstellt: 27. Okt 2003, 17:30
@richi
Die Bemerkung war ja nicht persönlich auf Dich gemünzt.
Bloß wenn ich die Fragen des ursprünglichen Fragestellers sehe, und dann noch die Schaltung, wie sie oben abgebildet ist, dann muß man ein paar Worte dazu sagen und auf die Gefahr hinweisen.

Ohne Last betrieben (sprich Amp der als Block dargestellt ist) kann es durchaus sein, das die Gleichrichterdioden beim Einschalten (=kurzer hoher Strom durch den parallelgeschalteten Elko)sterben.
Es ist, gerade im Probebetrieb, daher ratsam einen Vorwiderstand zur Strombegrenzung einzusetzen.
Größe ? Ohmsches Gesetz. Imax sollte unter Imax des Gleichrichters liegen.

Alles klar ?

Wie gesagt, ich habe den Eindruck das der Fragesteller nur sehr, sehr begrenzte Kenntnisse zum Thema hat und zu Schaden muß bei solchen Geschichte ja auch niemand kommen, oder?
flohbach
Stammgast
#10 erstellt: 27. Okt 2003, 17:43
Ich habs ja auch so wie die 1. aufgebaut.
Solche antworten wie von richi44 nützen ein wenigstens was.
richi44
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 27. Okt 2003, 18:47

@richi
Die Bemerkung war ja nicht persönlich auf Dich gemünzt.
Bloß wenn ich die Fragen des ursprünglichen Fragestellers sehe, und dann noch die Schaltung, wie sie oben abgebildet ist, dann muß man ein paar Worte dazu sagen und auf die Gefahr hinweisen.

Ohne Last betrieben (sprich Amp der als Block dargestellt ist) kann es durchaus sein, das die Gleichrichterdioden beim Einschalten (=kurzer hoher Strom durch den parallelgeschalteten Elko)sterben.
Es ist, gerade im Probebetrieb, daher ratsam einen Vorwiderstand zur Strombegrenzung einzusetzen.
Größe ? Ohmsches Gesetz. Imax sollte unter Imax des Gleichrichters liegen.

Alles klar ?

Wie gesagt, ich habe den Eindruck das der Fragesteller nur sehr, sehr begrenzte Kenntnisse zum Thema hat und zu Schaden muß bei solchen Geschichte ja auch niemand kommen, oder?


Du hast einen kleinen Fehler begangen: dU HAST Die abgebildete Schaltung angeschaut, die aber mit unserem Problem überhaupt nichts zu tun hat. Sie wurde von "Einstein" hier deponiert. In Tat und Wahrheit handelt es sich um einen Netztrafo mit ca. 2x30V Sekundärspannung. und es geht darum, wie man den Trafo anschliesst, wenn keine Drahtfarben angegeben sind (siehe die Internet-Adresse). Das andere (Netzteil direkt aus der Steckdose) wäre wirklich "lebensgefährlich" (ich erinnere an alte Röhren-TV und sog. Allstrom-Radios mit Netz auf dem Chassis) Das ist hier nicht der Fall. Sind wir uns einig, dass es mit Trafo mit 2x30V kein Problem gibt, wenn die Finger weit genug von der Primärseite entfernt sind? In der Schweiz würde man sagen: me mues halt rede mitenand.
Wiesonik
Inventar
#12 erstellt: 28. Okt 2003, 08:23
@richi44

Jo,

dann mal gut bastel.
flohbach
Stammgast
#13 erstellt: 28. Okt 2003, 09:37
Jo habs so gemacht hab aber am ausgang +50v und -30v. wodrann liegten das schonwider???
Danke schonmal für die antwort
OneStone
Stammgast
#14 erstellt: 28. Okt 2003, 10:39
hat der Trafo 2 gleiche Ausgangswicklungen?
richi44
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 28. Okt 2003, 12:41

Jo habs so gemacht hab aber am ausgang +50v und -30v. wodrann liegten das schonwider???
Danke schonmal für die antwort :prost


Hast Du die Spannungen im Leerlauf, also ohne Verstärker? Dann ist am Minus entweder der Elko verpolt (und damit sicher hinüber) oder gar nicht angeschlossen. Dann kannst Du tatsächlich nur die 30V messen.
Verstärker erst anschliessen, wenn alles stimmt!
OneStone
Stammgast
#16 erstellt: 28. Okt 2003, 17:20
wenn das ein sagen wir mal 500VA Trafo is, dann müsste sich der Elko eigentlich zerlegt haben, wenn er falsch gepolt war.
flohbach
Stammgast
#17 erstellt: 28. Okt 2003, 17:41
Ja stimmt sogar der 2x30v mit500Va von reichelt.de.
Der elko und dioden sind richtig drann und leben noch!
richi44
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 29. Okt 2003, 08:15

Ja stimmt sogar der 2x30v mit500Va von reichelt.de.
Der elko und dioden sind richtig drann und leben noch!

Wie schauts aus, immer noch 50 und 30 Volt?
Oder hat sich das Geheimnis gelüftet?
flohbach
Stammgast
#19 erstellt: 29. Okt 2003, 10:05
eben noch nich bin grad dabei. Kann das sein wenn eine Diode kaputt is???
richi44
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 29. Okt 2003, 13:18
Eigentlich kann das im Leerlauf nicht feststellbar sein. Wenn eine Diode Unterbruch hätte, würde nur bei einer Halbwelle die Spannung zum Elko geleitet, aber er würde trotzdem voll geladen. Im Betrieb würde diese Speisespannung (durch die Last) tiefer und verbrummt sein.
Wenn die Diode einen Kurzschluss hätte, würde das einen Kurzschluss der ganzen Schaltung bedeuten und da würden Dir dann sicher die Dioden um die Ohren...oder so.
Versuch mal, den Elko der +Speicung mit dem der -Speisung zu tauschen. (Immer schön richtig anlöten). Es kann ja mal vorkommen, dass im Elko die Kontaktgabe nicht gewährleistet ist. Und ohne Elko misst Du wie bereits erwähnt nut die 30V.
Dann müsstest Du den Elko neu kaufen.
OneStone
Stammgast
#21 erstellt: 29. Okt 2003, 14:03
ja, häng mal andere Elkos hin und miss nochmal

Apropos: Wie spannungsfest sind die Elkos?
flohbach
Stammgast
#22 erstellt: 30. Okt 2003, 00:16
bis 63V. Aber warum is dann bei den andren Elko die Spannung zu viel die bei den anderen zu wenig is???


[Beitrag von flohbach am 30. Okt 2003, 00:18 bearbeitet]
richi44
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 30. Okt 2003, 09:18

bis 63V. Aber warum is dann bei den andren Elko die Spannung zu viel die bei den anderen zu wenig is???


Du bringst mich auf eine Idee.
Du hast ja 4 Dioden, zwei Elkos und einen Trafo mit 2 Sekundärwicklungen, also 4 Drähten (ohne Netzeingang). Und das Ganze soll so beschaltet werden, wie in der von Dir angegebenen Internetadresse. Dann ist das, was da passiert, nicht möglich, ausser die Verdrahtung stimmt nicht mit dem Schema überein. Das wollen wir jetzt klären. Und noch was: Wenn Du 30V ~ am Trafo hast, musste das 30*Wurzel2-1,2 ergeben. Das ist die Trafospannung, der Spitzenwert und der Spannungsabfall an den Dioden. Das ergibt ca. 41,2V Also sind 30 und 50V nicht möglich. Aber 30 + 50 gibt etwa das selbe wie 41 + 41.
Also, nochmals von vorn.
Der Trafo hat 4 Drähte. Zwei sind zusammengedreht und verlötet. Sie sind das 0V. Ein Draht geht an zwei Dioden (einmal K, einmal A). Der andere Draht ebenfalls an die anderen zwei Dioden. Weiter sind jeweils 2 dieser Dioden wieder zusammengelötet, und zwar: Die Kathode der Diode vom ersten Draht mit der Kathode der Diode vom 2. Draht. Und diese Lötstelle ist mit dem Plus des ersten Elkos verbunden.
Die Anode der Diode des ersten Drahtes ist mit der Anode der Diode des zweiten Drahtes verbunden. Und diese Lötstelle ist mit dem Minus des zweiten Elkos verbunden.
Das Minus des ersten Elkos ist mit dem Plus des zweiten Elkos verbunden UND AN DIESER LÖTSTELLE SIND AUCH DIE ZWEI ZUSAMMENGEDREHTEN UND VERLÖTETEN DRÄHTE DES TRAFOS. Und jetzt vermute ich, dass diese Verbindung zwischen Trafo-Mitte und Elko-Mitte fehlt.
OneStone
Stammgast
#24 erstellt: 31. Okt 2003, 10:50
=> die ELkos haben nicht genau die gleiche Kapazität... das hatte ich auch schon mal, war genau der gerade beschriebene Fehler...
flohbach
Stammgast
#25 erstellt: 31. Okt 2003, 13:47
doch alle beide 10000 mikroF
cr
Moderator
#26 erstellt: 31. Okt 2003, 17:53
Selbst wenn der eine Elko 10 mF und der andere nur 1 mF hätte, würde das die Leerlaufspannung nicht beeinflussen.
zucker
Moderator
#27 erstellt: 31. Okt 2003, 20:02
vielleicht sollte er mal von der 1. wicklung beide drähte mal vertauschen? es könnte ja sein, das wickelanfang und ende beider wicklungen nicht konform sind.

henry
richi44
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 01. Nov 2003, 11:47

vielleicht sollte er mal von der 1. wicklung beide drähte mal vertauschen? es könnte ja sein, das wickelanfang und ende beider wicklungen nicht konform sind.

henry

Das ist genau das, was ich ganz am Anfang geschrieben habe, denn nur wenn die beiden Wicklungen richtig angeschlossen sind, bekommt man ÜBER BEIDE WICKLUNGEN ZUSAMMEN die 60V~
Verkehrt angeschlossen gibt es 0V und somit funktioniert gar nichts richtig.
richi44
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 01. Nov 2003, 11:48

Selbst wenn der eine Elko 10 mF und der andere nur 1 mF hätte, würde das die Leerlaufspannung nicht beeinflussen.

ja, wenn die Trafomitte wirklich mir der Elko-Mitte verbunden ist. Sonst ist die Spannung umgekehrt proportional der Kapazität
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