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Zusammenstellung (Alter Pioneer Amp, DUAL DTJ 301.1

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Carnologe
Neuling
#1 erstellt: 17. Nov 2015, 22:32
Hallo Forum,

ich bin seit Jahren stiller Mitleser und habe auch schon einige Beiträge zu meiner Frage durchstöbert. Nun möchte ich auch ein Anliegen schildern.

Mein Vater hat mir einen Pioneer A447 Verstärker überlassen und da ich demnächst (wieder) in das Thema Vinyl einsteigen möchte, habe ich doch die ein oder andere spezielle Frage.

Demnächst kommt ein Dual DTJ 301.1 ins Haus und ich überlege noch, ob der Verstärker hinterherkommt, oder ich einen neuen holen sollte/muss. Als Lautsprecherpaar habe ich die Klipsch RP-250F und RP-260F rausgesucht. Ich bin technisch zwar sehr interessiert, aber das Thema HiFi ist für mich relativ neu. Was haltet ihr von der Zusammenstellung? Mein "Musikzimmer" ist 25m² groß und ich habe die Möglichkeit alles schön auszurichten.

Gerne möchte ich auch Verstärkerempfehlungen von euch bekommen, solltet ihr den A447 als "Flaschenhals" betrachten.

Pioneer A447

Klipsch RP-250F

Klipsch RP-260F

Ich danke euch im Voraus.


[Beitrag von Carnologe am 17. Nov 2015, 22:58 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#2 erstellt: 18. Nov 2015, 10:09
Der A-447 ist für den Anfang voll OK, der hat ja sogar einen MC-Eingang. Man müßte nur mal die Schaltung inspizieren, wie es mit der Eingangskapazität in MM aussieht... 270 pF in der HEWZ-Version (C103/104, etwas mehr als die standardisierten 220 pF, aber noch nicht so dramatisch. Hauptsache das war kein Druckfehler und die meinten nicht 470 pF. Dafür Eingangswiderstand 56 kOhm (statt 47), hä? Da wäre eigentlich eher etwas niedriger besser.

Naja, nichts, was man nicht im Zweifelsfall mit dem heißen Endes des Lötkolbens korrigieren könnte. Das am Dual verbaute System ist ja ähnlich AT95, und da sollte als Lastkapazität je nach Version (?) vielleicht 250 pF dranhängen, andere ATs mögen auch schon mal <200 pF (alternativ Eingangswiderstand etwas reduzieren, so 36-39k, aber dann geht auch die obere Grenzfrequenz runter, und die kleinen Systeme haben da wenig Reserven). Du kannst dir ausrechnen, was bei dir inkl. 100-150 pF für Tonarm + kurzes Cinchkabel zusammenkommt.

Probier's einfach mal aus, und sollte der Tonabnehmer einen deutlichen Höhenpeak aufweisen, weißt du ja, woran du drehen kannst (abgesehen von der Nadel oder einem anderen System natürlich).
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 18. Nov 2015, 10:32
Hallo!

Na ja, die von dir angedachten Klipsch RP-250F sind hier eher ein Schwachpunkt als der alte Pioneer, gerade bei Schallplatten hast du mit stark erhöhtem Rauschaufkommen durch die relativ hohe Verstärkung des Phono-Entzerrers und durch den unvermeidlichen Rauschteppich der mechanischen Abtastung zu rechnen. Hier solltest du zumindestens eiinmal bei einem Fachhändler eine Hörprobe mit deinem Pioneer, den Klipsch und einem Plattenspieler der mit einem ähnlichem einfachen Magnetsystem ausgestattet ist vornehmen.

Technisch gesehen sollte gerade bei Schallplatten der alte A-447 vom Anfang der 90ger Jahre mit jedem heute gefertigten Entzerrer locker gleichziehen können da diese in aller Regel nichts weiter sind als mittelprächtige Kopien der alten in diesen Mittelklasseverstärkern verbauten Entzerrern.

Hauptproblem durfte für dich zumindesten anfänglich eher die relativ hohen Verzerrungen, der hohe Rausch und die verschobene tonale Darstellung von Schallplatten darstellen wie sie sich mit einem so einfachen wie der bei dem Dual DTJ 301.1 USB verbauten Abtaster präsentieren dürften.

Lange bevor der alte A-447 nicht mehr mitkommt dürften die Möglichkeiten ausgeschöpft sein die der Plattenspieler in dieser Konfiguration zu bieten hat.

MFG Günther
.JC.
Inventar
#4 erstellt: 18. Nov 2015, 10:54
Hi,


Carnologe (Beitrag #1) schrieb:
Demnächst kommt ein Dual DTJ 301.1 ins Haus und ich überlege noch, ob der Verstärker hinterherkommt, ..


wie meinst Du das: kommt ins Haus ?
Bekommst Du den geschenkt ?

der A 447 reicht erst mal locker aus, Pioneer hatte recht gute PhonoPres eingebaut.
Carnologe
Neuling
#5 erstellt: 18. Nov 2015, 14:32
Den DTJ 301.1 bekomme ich geschenkt, ja.

Ich kümmere mich gerade um den Rest. Egal wie lang ich suche, ich lande immer bei den RP-260F. Klipsch kenne ich seit Jahren und war immer sehr zufrieden damit.
.JC.
Inventar
#6 erstellt: 18. Nov 2015, 14:39
Hi,


Carnologe (Beitrag #5) schrieb:
Den DTJ 301.1 bekomme ich geschenkt, ja.


ok, einem geschenkten Gaul ..
Wenn Du ihn hat, mache mal Fotos ..
Carnologe
Neuling
#7 erstellt: 13. Dez 2015, 21:57
Update:

Mittlerweile steht der Dual 301.1, die RP-260F und ein NAD C326BEE hier und es läuft, aber...

Der integrierte Vorverstärker des 301.1 ist, wie man vermuten kann, nicht der allerbeste und rauscht für meinen Geschmack zu sehr. Deshalb habe ich einen NAD PP2e Phono-Verstärker besorgt. Nun zum Problem:

Der Dual 301.1 hat einen Phone/Line Switch, den ich natürlich auf Phono stelle, sobald er am PP2e hängt. Sonst würde der integrierte Vorverstärker mitlaufen. Ich verbinde die ganzen Geräte mit neuen Cinch-Kabeln und stelle den PP2e entsprechend ein (Moving Magnet). Leider ist in dieser Konstellation ein Surren (kein Brummen), auch bei geringsten Lautstärken, aus den Lautsprechern zu hören. Manchmal kann man eine Art Ticken heraushören. Der PP2e hat einen separaten GND-Anschluss an welchen ich ein langes Lautsprecherkabel angeschlossen habe. Dies habe ich schon an alle möglichen Stellen angeschlossen, aber ich bekomme das Surren nicht weg. Weder der NAD C326BEE, noch der Dual 301.1 haben einen separaten GND Anschluss. Morgen kommt eine Bachmann-Steckerleiste mit Netzstörfilter an und ich bin gespannt, ob sich an meinem Problem etwas ändert.

Habt ihr noch eine Idee?
.JC.
Inventar
#8 erstellt: 14. Dez 2015, 08:06
Moin,


Carnologe (Beitrag #1) schrieb:
Mein Vater hat mir einen Pioneer A447 Verstärker überlassen und ...


schließe den Dual mal am Phonoeingang des Pioneer an.
CarstenO
Inventar
#9 erstellt: 14. Dez 2015, 08:25

audiophilanthrop (Beitrag #2) schrieb:
Das am Dual verbaute System ist ja ähnlich AT95,..


Audio Technica AT-91


Carnologe schrieb:
Der Dual 301.1 hat einen Phone/Line Switch, den ich natürlich auf Phono stelle, sobald er am PP2e hängt. ... Ich verbinde die ganzen Geräte mit neuen Cinch-Kabeln und stelle den PP2e entsprechend ein (Moving Magnet). Leider ist in dieser Konstellation ein Surren (kein Brummen), auch bei geringsten Lautstärken, aus den Lautsprechern zu hören. Manchmal kann man eine Art Ticken heraushören. Der PP2e hat einen separaten GND-Anschluss an welchen ich ein langes Lautsprecherkabel angeschlossen habe. Dies habe ich schon an alle möglichen Stellen angeschlossen, aber ich bekomme das Surren nicht weg.


Die Ursache dürfte im Steckernetzteil des NAD PP2e liegen.


Carnologe schrieb:
Morgen kommt eine Bachmann-Steckerleiste mit Netzstörfilter an und ich bin gespannt, ob sich an meinem Problem etwas ändert.


Davon ist nicht auszugehen.


J.C. schrieb:
schließe den Dual mal am Phonoeingang des Pioneer an.


Genau, so kannst Du ausschließen, dass der Fehler nicht doch im Plattenspieler liegt.
Carnologe
Neuling
#10 erstellt: 14. Dez 2015, 09:09
Vielleicht ging es in meinem gestrigen Beitrag nicht ganz hervor, aber der Pioneer A447 ging zurück an meinen Vater. Ich habe hier jetzt einen C 326BEE stehen. Weder der Verstärker, noch der Dual hat einen separaten GND Anschluss. Wenn es tatsächlich am Steckernetzteil des PP2e liegt, welche Möglichkeiten habe ich dann?

Ich habe im Netz ein Video eines geöffneten 301.1 gefunden und diesen Screenshot gemacht. Es sieht doch so aus, als ob die Erdung intern geregelt ist, oder? Könnte ich denn nicht theoretisch den Dual öffnen und das GND Kabel des PP2e mit "einbinden"?.

img_03871jkbc
CarstenO
Inventar
#11 erstellt: 14. Dez 2015, 09:15
Das beschriebene Störgeräusch bringe ich nicht mit dem Erdungskabel in Verbindung.

Wenn Dein PP2e noch Garantie hat, würde ich zum Händler gehen. ansonsten anderes Netzteil probieren.
Carnologe
Neuling
#12 erstellt: 14. Dez 2015, 09:27
Der PP2e ist erst eine Woche alt, aber natürlich kann man einen Defekt dennoch nicht ausschließen.
.JC.
Inventar
#13 erstellt: 14. Dez 2015, 16:55
Hättest Du jetzt noch den Pioneer
gute Vollverstärker von um 1995 bekommt man bei epay für um 100 €

der NAD PP2 hat ca. die Qualität der eingebauten Phonopres dieser Zeit
(die im Pio sind besser)
Carnologe
Neuling
#14 erstellt: 14. Dez 2015, 19:08
Ich habe das Problem gelöst. Nicht die neue Steckerleiste brachte die Lösung, nein, es waren die neugekauften und hochwertig anmutenden Cinch-Kabel, die das Problem verursachten. Ärgerlich...aber gut. Mit anderen Kabeln war das Surren fast vollständig weg und als ich dann das GND Kabel des PP2e an einen PE Kontakt in der Steckerleiste gesteckt habe, war es vollständig weg.


[Beitrag von Carnologe am 14. Dez 2015, 19:09 bearbeitet]
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