Vollverstärker an riesige PA-Lautsprecher?

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gameuno
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 12. Dez 2018, 16:52
Hallo, das ist mein erster Post hier, hoffentlich mache ich alles richtig!

Ich habe mir vor kurzem ein Paar JBL 4675C gekauft. (https://www.audiopro.de/de/2479.html)

Allerdings habe ich als Verstärker nur einen Pioneer A-757 (http://www.hifi-wiki.de/index.php/Pioneer_A-757), der gerade mal 100W (wenn überhaupt...) bereitstellt. Die Lautsprecher will ich nicht für PA nutzen, sondern für mein Zimmer. Meine Eltern werden begeistert sein, wenn sie angeschlossen sind...

Die Frage ist nun: Wie sehr bin ich bei relativ niedriger Lautstärke bei diesen Monstern auf mehr Leistung als 100W angewiesen?

Der Verkäufer meint, die Leistung braucht man nicht nur für die hohe Lautstärke, sondern auch wenn man leise hört, nämlich für die Qualität, besonders in den Tiefen.

Ist da was dran? Brauche ich also ne richtige PA-Endstufe, damit ich meine JBL optimal nutzen kann?

Ich bedanke mich schonmal für jede Hilfe im Voraus.

Bis dann!


[Beitrag von gameuno am 12. Dez 2018, 16:55 bearbeitet]
Cogan_bc
Inventar
#2 erstellt: 12. Dez 2018, 16:58
für die optimale Nutzung empfielt sich sicherlich eine potentere Endstufe
ich denke aber für Dein Zimmer wird es der Pio erst mal tun
Reiß den nur bitte nicht voll auf, so das er ins clippen kommt
viel Spass mit den Teilen

PS: die sind nur "groß"......"riesig" ist was anderes.
kannst ja mal z.B. Nach "Wall of death" oder "Infinity 1B" googlen


[Beitrag von Cogan_bc am 12. Dez 2018, 17:01 bearbeitet]
radpa
Stammgast
#3 erstellt: 12. Dez 2018, 16:59
mach doch bitte ein Foto vom Augenblick, als deine Eltern deine neuen LS zum ersten Mal erblicken werden und poste es hier
Cogan_bc
Inventar
#4 erstellt: 12. Dez 2018, 17:01
sehen und hören
radpa
Stammgast
#5 erstellt: 12. Dez 2018, 17:04
egal, Hauptsache ein Foto von der Sekunde 1
gameuno
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 12. Dez 2018, 18:32
Ja, ich gebe zu, es gibt schon größere PA-LS, aber im Gegensatz zu dem, was ich davor hatte, sind die JBL nunmal riesig.

Dann bleibe ich erstmal bei dem Pioneer, vielleicht sehe ich mich nach nem zweiten fürs bi-amping um, das wäre dann die nächste Stufe

Die Eltern kennen die Dinger schon, mein Vater musste auch helfen, die 110kg-Klötze über die Treppen in den dritten Stock zu bringen...und das ohne Schutzgitter oder so

Danke für die Hilfe jedenfalls
radpa
Stammgast
#7 erstellt: 12. Dez 2018, 18:39
tja, nachdem die JBL eine relativ hohe Empfindlichkeit von 100dB/W/m (ist es überhaupt richtig geschrieben nach 5 1/8 Weiß ) aufweisen, könnte dein Amp ausreichend sein, trotzdem würd ich auf Clipping achten, wie schon vorher erwähnt...


[Beitrag von radpa am 12. Dez 2018, 18:46 bearbeitet]
sealpin
Inventar
#8 erstellt: 12. Dez 2018, 18:41
wenn ich korrekt gegoogelt habe sind die mit Empfindlichkeit: 100 dB SPL angegeben...da reichen wenige Watt um auf Dauer einen Hörschaden zu produzieren...in einem Zimmer sowieso...
Klangfreak
Inventar
#9 erstellt: 12. Dez 2018, 18:58
Also mal ganz im Ernst, bevor du deinen Pioneer Verstärker über 10watt aufgedreht hast, haben dich deine Eltern schon enterbt

Ich kenne jetzt natürlich nicht die ganzen Umstände, aber wenn ihr in einem Mehrfamilienhaus wohnt und das Zimmer nicht größer als 30m², wirst du niemals an die Leistungsgrenzen des Pioneers kommen!
Anders sieht es natürlich aus, wenn du die beiden 2226 (??) im Tiefton massiv entzerrst, das schluckt natürlich Leistung. Oder ne Sylvesterparty ohne Rücksicht auf Verluste... Aber im Normalbetrieb hast du genug Reserven.

Ich kenne beide Chassis und auch die große Arschbacke. Sowas kannst du für Zimmerlautstärke mit nem Radiowecker betreiben
Optimal ists natürlich nicht...
Cogan_bc
Inventar
#10 erstellt: 12. Dez 2018, 19:01

Dann bleibe ich erstmal bei dem Pioneer, vielleicht sehe ich mich nach nem zweiten fürs bi-amping um, das wäre dann die nächste Stufe


dann kannst Du den Pio immer noch für den Hochto benutzen, dafür reicht der locker
Du brauchst dann eine aktive Frequenzweiche und eine kräftige Endstufe

viel Spass beim Abriss des Hauses
gameuno
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 12. Dez 2018, 19:05
Hab ich mir eben auch gedacht, dass gerade bei diesen Lautsprechern viel Leistung eben nicht wichtig sein sollte... Naja, dann mache ich mir da erstmal keinen Stress.
silberfux
Inventar
#12 erstellt: 12. Dez 2018, 21:01
Hi erstmal ausprobieren. Wenn es dann nicht reicht, kannst Du immer noch einen anderen Verstärker kaufen. Halte ich jedoch für unwahrscheinlich, dass das notwendig ist. BG Konrad
sealpin
Inventar
#13 erstellt: 12. Dez 2018, 21:17
Und poste mal ein Bild von den Teilen in Deinem Zimmer...ich kann mir nicht vorstellen, wie man die optisch ansprechend platzieren kann...
gameuno
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 13. Dez 2018, 14:28
Ja, das mit der Optik ist so ne Sache... nämlich Geschmackssache

Ich wollte exakt die haben, deshalb sind wir auch mit einem gemieteten Kleinbus, um die Dinger unterzubringen, an einem Tag 1000km gefahren. Und ein großer Grund war um ehrlich zu sein die Optik.

Wenn ich alle Möbel für die optimale Akustik umgestellt habe (sogar die Füße vom Bett müssen weg, damit es nicht so im Weg ist), kann ich gerne ein Bild senden.
Donsiox
Moderator
#15 erstellt: 13. Dez 2018, 14:40

Hab ich mir eben auch gedacht, dass gerade bei diesen Lautsprechern viel Leistung eben nicht wichtig sein sollte... Naja, dann mache ich mir da erstmal keinen Stress.

Das denkt man, weil die sind ja so grooooß, die brauchen bestimmt viel Leistung

Tatsächlich ist es eher anders: größere Lautsprecher, natürlich gerade aus dem PA-Bereich, haben einen viel besseren Wirkungsgrad, also entwickeln eine viel höhere Lautstärke pro zugeführtem Watt Leistung.

Ein typischer Hifi-Lautsprecher hat circa 85db bei einem Watt, gemessen aus einem Meter Entfernung.
Es gibt auch welche mit nur 82db und einige bis 90. Ausnahmen in beide Richtungen möglich.

Ein guter PA-Lautsprecher hat schon einmal 94db, deine haben sogar noch mehr.
Und bei einer Leistungsverdopplung kommen nochmal drei db dazu.
Heißt: schon bei einem Watt bist du gut über Zimmerlautstärke. Mit der Leistung des Pioneers bist du zu Hause auf der sicheren Seite. Sollen die JBL zur Konzertbeschallung eingesetzt werden, wäre eine Endstufe mit Lüfter (wg. Dauerbetrieb) und einigen hundert Watt pro Kanal sinnvoll.

Hier noch ein paar weiterführende Informationen:
https://av-wiki.de/leistung

Und hier gaaaanz viel Info, leider auf einer etwas unübersichtlichen Homepage:
http://www.sengpielaudio.com/

Viele Grüße
Jan

P.s.
Was kostet denn das Pärchen und wie ist der Zustand, wenn man fragen darf


[Beitrag von Donsiox am 13. Dez 2018, 14:40 bearbeitet]
gameuno
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 13. Dez 2018, 16:45
Ja, die Beziehung zwischen Lautsprechergröße und Effizienz war mir eben auch schon bekannt, daher ja meine Überlegungen. Danke für die Links, bin gerade schon am Lesen.

Der Zustand ist echt ziemlich gut, finde ich. Nur einige Kratzer auf der Oberseite der Bassboxen - wahrscheinlich von der Montage des Horns - und auf dem Hörnen selbst ein paar Lackschäden, sonst optisch wie technisch augenscheinlich wie neu.

Gezahlt hab ich 1600€, das einzige Angebot, das ich deutschlandweit gefunden habe. Aber die geb ich so leicht nicht wieder her.
Cogan_bc
Inventar
#17 erstellt: 13. Dez 2018, 16:51
ich will Dir das ja nicht vermiesen....hoffentlich paßt es
aber für die Zukunft:
"Lautsprecher kauft man mit den Ohren, nicht mit den Augen"
radpa
Stammgast
#18 erstellt: 13. Dez 2018, 16:54
ach was, das schiebt man doch so gerne auf die Raumakustik, wenn die LS trotz aller Erwartungen besch...eiden klingen


[Beitrag von radpa am 13. Dez 2018, 16:58 bearbeitet]
gameuno
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 13. Dez 2018, 17:03
Keine Sorge, hab mich schon auch informiert, wie die Lautsprecher klingen, nicht nur, wie sie aussehen. Hab auch nur Hervorragendes gelesen, daher bin ich ganz unbesorgt.

Wenngleich man natürlich nicht allzu viel darüber findet, wie gut sie sich in einem normalen Zimmer schlagen - probiert ja auch nicht jeder.
radpa
Stammgast
#20 erstellt: 13. Dez 2018, 17:05
hier macht sich keiner Sorgen
... aus Erfahrung (manchmal auch Eigenerfahrung) würden sich die wenigsten Equipment nach Hörensagen kaufen...
schlußendlich müssen sie LS dir gefallen, nicht anderen...


[Beitrag von radpa am 13. Dez 2018, 17:11 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#21 erstellt: 13. Dez 2018, 17:13
Hi,


gameuno (Beitrag #1) schrieb:
.. als Verstärker nur einen Pioneer A-757 ..


LOL wo steht das nächste Haus?
Du weisst doch bestimmt was ein PC Lüfter ist ...
wenn Du stundenlang deine Ohren schädigen willst, einfach 2 PC Lüfter unter den A 757 stellen
gameuno
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 13. Dez 2018, 18:01
Hab natürlich vor dem Kauf noch probegehört

Ich mag laute Musik nichtmal, aber tiefer, eindringlicher Bass, der ist wichtig
radpa
Stammgast
#23 erstellt: 13. Dez 2018, 18:05
wie oder was auch immer... viel Spass mit deinen neuen LS
Klangfreak
Inventar
#24 erstellt: 14. Dez 2018, 22:04

gameuno (Beitrag #22) schrieb:
Hab natürlich vor dem Kauf noch probegehört

Ich mag laute Musik nichtmal, aber tiefer, eindringlicher Bass, der ist wichtig :D


Es würde mich wundern, wenn die wirklich tief gehen.
Die 15"er sind vermutlich auf etwa 40hz abgestimmt, dadrunter tut sich nicht mehr viel. Versteh mich bitte nicht falsch, für 99% der Musik reicht das normalerweise vollkommen aus. Nur sind diese JBL eben faktisch nicht besonders tief abgestimmt, da gibt es andere Modelle...
Ich hatte die Vorgänger mal, die 2226. Wirklich gut klingende Bässe, aber die letzte Oktave fehlt Bin dann auf die 2235 und später auf die 2234 gewechselt...
In den Kino´s wurden diese Doppel-15"er meiner Meinung nach auch immer mit 18"ern für den Tiefbass ergänzt, zuerst 2245, dann 2242, und jetzt 2269.
Aber die 15"-Chassis sind sehr belastbar, die könntest du zur Not auch noch etwas entzerren...


Zum Hochmitteltöner:
Du musst schauen, dass du die korrekte Weiche anschließt. Denn ich glaube, da gab es sowohl das 2360er als auch 2380er Horn auf der Basskiste. Die haben beide ihre spezifischen Trennfrequenzen und passiven Entzerrungen, um überhaupt Hochton zu spielen.
Aktiv ginge das z.B. mit der JBL M553, die auch auch für beide Horn-Modelle die passenden EQ-Kurven
Das 2360er Horn ist übrigens eines der geilsten Hörner, insofern man den Platz hat!
Der 2446 klingt einigen etwas zu agressiv, musst du mal ausprobieren. Falls ja, melde dich mal bei mir, hab da ne Lösung parat.


[Beitrag von Klangfreak am 14. Dez 2018, 22:07 bearbeitet]
gameuno
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 18. Dez 2018, 17:53
Entschuldige, dass meine Antwort so lang auf wich warten lässt.

Richtig, frequency response geht bis 40Hz, aber bis 30 kommt man mit EQ, hab ich selbst getestet. Ein 18-Zöller ist aber wohl für ein normales Zimmer recht überdimensioniert, wenn, dann investiere ich irgendwann mal noch in nen kleineren guten Subwoofer für die 20Hz.

Was meinst du mit entzerren? (Sorry, bin noch nicht so erfahren in dem Bereich PA und so)

Ja, das stimmt, man muss aufpassen, welches Horn man dran hat. Das passive Crossover, das eingebaut ist, kann man umstellen, je nach Horn.

Bin schon auf der Suche nach nem aktiven Crossover, so ein JBL M553 scheint leider nicht leicht zu finden zu sein. Hätte mich jetzt einfach für irgendein PA-Ding entschieden, die scheinen sich ja in der Regel nicht so sehr voneinander zu unterscheiden?

Dass die Hochmitteltöner zu aufdringlich sein können, habe ich auch schon gehört. Was kann man denn dagegen machen?
Klangfreak
Inventar
#26 erstellt: 18. Dez 2018, 18:34
Moin,

wie gesagt, ich wollte dich jetzt nicht verunsichern mit der 40hz-Abstimmung...
Die gehen faktisch genauso tief wie die allermeisten PA-15"er. Und bei zwei 15"ern hast du dermaßen viel Reserve, dass du bis 30hz entzerren (Pegel anheben) kannst. Zudem gehen die in nem kleinem Wohnraum eh tiefer als die gemessenen Freifeld-Messungen...

Zu den Hochmitteltönern:
Horntreiber fallen naturgemäß zu den Höhen im Pegel ab, dass heißt mit steigender Frequenz werden sie immer leiser. Die spielen halt nicht linear...
Um nun einen linearen Frequenzgang zu bekommen, muss man diese entzerren. Entzerren bedeutet nichts anderes, als den (verzerrten) nichtlinearen Frequenzgang wieder zu linearisieren. Das macht z.B. ein EQ oder Shelving-Filter etc...
Da jedes Horn einen weiteren Einfluss auf den Frequenzgang hat, gibt es für jedes Horn eine andere EQ-Kurve bzw. notwendige Korrektur. In deiner passiven Weiche sind diese schon eingebaut und genau auf die zwei Hörner (2380 und 2360) abgestimmt! Da brauchst du also sonst nichts mehr machen! Und auch keinen zusätzlichen EQ.
Wenn du die jetzt aktiv betreiben willst, brauchst du dann aber wieder die passenden Trennfrequenzen UND EQ-Korrekturen!
Die meisten PA-Aktivweichen haben allerdings nur die Trennfrequenzen. Bei der JBL M553 sind zusätzlich aber genau die passenden EQ-Korrekturen ab Werk eingebaut! Dazu musst du die Weiche aufschrauben und drinnen einen Wahlschalter auf 2360er oder 2380er Horn stellen
Schau mal bei ebay, da ist grad eine drin

Wenn du jetzt irgendeine PA-Weiche nimmst, wird die Wiedergabe extrem mitteltonlastig klingen und etwa 5-6db in den Höhen fehlen.

Der 2446-Treiber klingt schon deutlich besser als der 2445, da die Titanmembran Versteifungen bekommen hat. Aber Titan bleibt Titan und hat ne höhere Nachschwingzeit als z.B. Alu... Du bekommst von JBL z.B. auch bedämpfte Titan-Membranen, die deutlich angenehmer klingen.
Allerdings würde ich mir deine 2446 erstmal unverändert anhören, da das große 2360er Horn die "Schärfe" vermutlich schon rausnimmt. Wie gesagt, das Horn ist sehr sehr gut und die "Beschwerden" kommen meistens von Leuten, die die 2445 oder 2446 auf kleineren Hörnern wie dem 2380 gehört haben.
gameuno
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 18. Dez 2018, 18:47
Achso, dann ist entzerren also einfach EQ Danke!

Die Nichtlinearität werde ich wohl einfach mit nem seperaten Equalizer ausgleichen. Habe eben im Hinblick auf das frohe Fest ein Crossover von Behringer bestellt. Dann komme ich preislich besser weg. Zusätzlich beim EQ mehr lustige Schieberegegler zum spielen

Ja genau! Das hat der JBL-Freak, der mir die Lautsprecher verkauft hat auch gesagt. Mit nem kleinen Horn sei es echt nervig in nem kleinen Raum, mit dem großen geht es aber.

Jetzt muss ich dann nurnoch das passive Crossover ausbauen und durch ganz normale Ports ersetzen. Und ich brauch noch ne Endstufe, aber geht halt nicht anders

Biamping muss einfach sein.
Klangfreak
Inventar
#28 erstellt: 18. Dez 2018, 19:15
Ganz so einfach ist es leider nicht.

Du kannst das zwar mit einem EQ grob korrigieren, aber es ist nicht optimal!
Du sprichst von nem klassischen graphischen EQ mit 10 oder 30 Bändern nehme ich mal an... Damit hebst du dann quasi jedes Band einzeln bei seiner Eckfrequenz an (z.B. 10khz, 15khz, 20khz)... Du hast damit auch automatisch alle Bänder des gesamten EQ im Signalweg!! Bei 30 Bändern ne Menge an Bauteilen...
Die passende Korrekturschaltung hingegen ist viel simpler aufgebaut und hebt den Frequenzgang ab etwa 4-5khz ganz sanft bis 20khz an.
Genau diese Schaltung ist in der JBL M553 verbaut, warum also schlechtere Alternativen nehmen??
Die M553 steht bei 45€, vielleicht geht die so für 150€ weg. Das ist doch keine Summe, wenn du schon 1500 für die Boxen bezahlt hast. Spar nicht am falschen Ende!!
Behringer ist günstig, aber leider auch billig

Vertrau mir einfach, kauf dir die M553 oder lass die Passivweichen eingebaut!
Alles andere ist Murks oder nur von einem erfahrenen Profi auf gleiches Niveau zu bringen (z.B. mit nem DSP).
gameuno
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 18. Dez 2018, 21:29
Ja, ich verstehe.

Aber das JBL M553 ist ja 3-Wege, kann ich das dann trotzdem optimal für meine Lautsprecher mit der EQ-Kurve hernehmen? Wenn ja, dann storniere ich das Behringer-Teil.
Klangfreak
Inventar
#30 erstellt: 19. Dez 2018, 16:10
Da hast du Recht, musst du mal die Bedienungsanleitung durchlesen und nachschauen.

Ansonsten gibts noch die M552, das ist die 2-Wege Weiche....
gameuno
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 20. Dez 2018, 10:08
Habe mich erkundigt... Man muss die Low-Mid-Grenze auf 180Hz stellen, das niedrigste was an sich geht. Dann drückt man hinten den zugehörigen :10-Schalter, dann werden aus den 180Hz 18Hz. Damit hat man mit den Mitten und Höhen und 2-Wege-Weiche mit Subsonic-Filter ab 18Hz. Das mit dem Horn-EQ funktioniert dann auch. Perfekt!

Die 2-Weg-Weiche ist leider viel teurer. Ich warte jetzt auf ein gutes Angebot zur M553, die Behringer wird zurückgeschickt, sobald sie da ist.

Danke für die Hilfe! Beinahe hätte ich diesen notwendigen Schritt verpasst.
Klangfreak
Inventar
#32 erstellt: 20. Dez 2018, 12:12
Genau, den :10-Schalter kannst du so einsetzen, das funktioniert!

Ich würde ihn dann allerdings nicht auf 18hz stellen, sondern eher Richtung 30hz.
Das ist dann ein guter Kompromiss aus Schutzfunktion und verbleibenden Tiefbass.
Wenn mich nicht alles täuscht sind deine Gehäuse auf 40hz abgestimmt. Normalerweise würde man das Subsonic jetzt auf eben diese 40hz einstellen, da dadrunter die Chassis ungedämpft laufen.
Allerdings wirken die Bassreflexrohre auch immer noch paar Hertz tiefer und du fährst die ja nicht im PA-Betrieb mit vollem Pegel. Deshalb würde ich etwa 30hz anpeilen, weil das 40hz Filter den Tiefbass etwas zu stark beschneiden würde...

Mit Subsonic und entsprechender Endstufe dahinter kannst du die beiden 15"er dann ruhig mit bis zu +6db Anhebung unter 100hz betreiben. Wenn du bei 30hz ordentlich anheben willst, würde ich die Reflexrohre eventuell paar Zentimeter länger machen. Einfach mal ausprobieren....
gameuno
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 21. Dez 2018, 16:36
Ja, auf 30Hz komme ich runter mit EQ. Dann stelle ich dahin am besten auch den Subsonic-Filter. Aber die +6db Anhebung werden Nachbarn und Eltern wohl nicht so toll finden.

Jetzt brauche ich nur noch eine M553, ich mach da erstmal bei der Auktion mit, vielleicht kann ich sie mir ja schnappen. Wenn nicht, dann muss ich mich noch gedulden.

Und eine Endstufe brauche ich dann noch. Am besten wäre natürlich, wenn die auch noch JBL wäre.
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