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Planung: 2.3/4.3 Bass-Management via miniDSP Flex HT+A -A |
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Silenced_Music
Ist häufiger hier |
#1
erstellt: Gestern, 21:25
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Hallo zusammen, ich denke gerade über eine Umstellung meiner Kette nach und möchte das Vorhaben hier zur Diskussion stellen, um technischen Input zu dem geplanten Vorhaben, der Sinnhaftigkeit und potentiellen Fallstricken zu sammeln. Aktuell nutze ich einen Atoll ST 300 als Vorstufe/DAC. Das Setup besteht aus zwei Regallautsprechern und drei Subwoofern (1x Elac 2070 aktiv, 2x passiv (zeitgleich Ständer der Regallautsprecher) an einer Behringer NX1000D (Amp und Frequenzweiche). Zuspielen tut inzwischen ein Wiim pro plus mit dem ich dezent den Frequenzgang beeinflusse, was wirklich erstaunlich gut zu einem klasse Ergebnis geführt hat. Das hat mich auf den Gedanken gebracht, mit DSP noch etwas tiefer einzugreifen. Das größte Verbesserungspotebzial sehe ich in der Zeit- und Phasenkorrektur der drei Subwoofer zueinander sowie zum Main-System. Da die Subs unterschiedliche Latenzen aufweisen (interner DSP beim Elac vs. PA-Endstufe mit DSP bei den anderen beiden), ist eine saubere Anbindung im Übergangsbereich manuell kaum zu erreichen. Was ich mir jetzt überlegt habe: Der Atoll wird durch einen miniDSP Flex HT ersetzt, der die Rolle der Vorstufe und des DAC übernimmt. Damit kann ich: 1. 2.3 Musik-Setup: Einbindung des WiiM via S/PDIF. Aufteilung des Stereo-Signals auf 5 Kanäle (2x Main, 3x Sub). 2. Individuelle Messung aller 5 Kanäle mit vorhandenem UMIK-1/REW. 3. (Einsatz des Multi-Sub Optimizer (MSO) zur?) Berechnung von Delays, Gains und PEQs für die drei Subs, um ein homogenes Bass-Array zu bilden. Damit könnte ich dem SBIR-Loch zwischen 40 und 60 Hz und den Moden begegnen und alles zeitlich harmonisieren sodass der Bass schön trocken wird. 4. Die Mains bei 80 Hz oder so trennen um sie von Tiefton zu entlasten. Davon erhoffe ich mir noch mehr Klarheit in der Darstellung. Meine Erwartung: Durch die korrekte Einmessung am Hörplatz hoffe ich auf eine saubere Trennung der Instrumente, noch mehr Bühnentiefe und eine trockenen Bass. Perspektivisch kann ich damit sogar ein 4.3 Film-Setup durch Einbindung einer Nvidia Shield via HDMI eARC (LPCM) realisieren was meinen AVR obsolet machen würde. Was ich mich Frage: Das ist alles theoretisch überlegt, keine Ahnung ob das so einfach funktioniert. Hat da jemand Erfahrung? Der Flex HAT hat nur RCA out. Kann ich mit einem RCA auf XLR in meine Endstufe? Ist das Rauschverhalten in der Praxis unkritisch? Gibt es bekannte Probleme beim Empfang von Mehrkanal-LPCM via eARC von einer Shield beim Flex HT? Alternativ gäbe es noch den HTx, der hat auch symmetrische Ausgänge. Kennt jemand beide Geräte und kann da im Vergleich was zu sagen? Gibt’s bessere Optionen (Trinnov o.ä. wäre mir allerdings zu teuer). Grüße und Dank im Voraus |
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rat666
Inventar |
#2
erstellt: Gestern, 22:53
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hmm, ich bin mir nicht sicher ob ich dein zu erreichendes Ziel so 100%ig verstanden habe. 1. Wenn es dir nur darum geht aus dem HDMI Signal der Shield ein Stereo PCM Signal zu zwiebeln benötigst du nicht zwangsläufig einen HDMI eArc Eingang sondern einen HDMI Audioextractor (30€ bei Amazon). 2. Wenn du wirklich so richtig mit DSP einsteigen willst wäre vielleicht ein MIniDSP SHD mit Dirac Live die bessere Wahl 3. Du benötigst für dein Setup nicht zwangsläufig 5 Ausgänge, du könntest 2 Subs auch an die Fron LS hängen und hättest damit Fullrange LS, den dritten hängst du als Sub ran und kommst somit mit 3 Ausgängen hin. Der MSO unterstützt eine solche Konfiguration. ich hattte Audyssey in sämtlichen Ausprägungen laufen, danach hatte ich ich einen MiniDSP SHD mit Dirac für die Front LS und einen MiniDSP Flex TRS mit dem ich 4 Subs gesteuert habe (MSO), also ein Multisub Array. Aktuell habe ich einen Marantz AV20 der Alle LS und Subs mittels Dirac ART steuert. die schelchteste Variante war Audyssey, Dirac Live + MSO war schon recht gut und hatte eine homogenen und trockenen Bass zur Folge. Mit Dirac ART ist das Ganze dann nochmals deutlich besser geworden und die Nachhallzeiten sind runter gegangen, jetzt ist der Bass präzise, trocken und hat so richtig Punch. Wenn du ein paar konkrete Fragen stellst kann ich sie dir vbermutlich beantworten, da ich Erfahrung mit allen Systemen habe (zur Not auch noch Antimode, hatte ich auch mal).
RCA auf XLR geht relativ problemlos, entweder per Adapterkabel oder per Symmetrierer (z.B. von Neutrik). Ich würde mit einem Adapterkabel beginnen und wenn dich das Ergebnis nicht zufriedenstellt zum Symmetrierer greifen. Von einem Quellgerät direkt in einen eArc Eingang geht meines Wissen nach nicht, du müsstest über den TV gehen. [Beitrag von rat666 am 25. Apr 2026, 22:57 bearbeitet] |
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