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Hochtöner kaputt! Ursache? Was machen?

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Autor
Beitrag
DerOlli
Inventar
#1 erstellt: 26. Mai 2004, 21:36
Hi,

mir ist vor ca. 5 min. der Hochtöner meines
linken Lautsprechers kaputt gegangen.

Das ganze passierte folgendermaßen:

Ich hatte meinen Verstärker auf die Quelle
eingestellt, die vom PC aus kommt. Also ich habe
die Soundkarte mit meinem Verstärker verbunden.
Komischerweise hörte ich so ein komisches Summen
und wollte der Sache auf die Spur gehen.
Ich drehte meinen Verstärker auf, worauf sich das
Brummen in ein Summen verwandelte und plötzlich
eine ganz andere gestallt annahm. Meines Wissens
nach musste es eine Frequenz um die 700 - 800 hz.
gewesen sein. Es klang für das Ohr fürchterlich.
Und dann, "zack" ging mein HK 670 aus. Er schaltete
sich einfach aus. Lies sich nicht mehr anschlaten.
Erst nach ein paar min. komplett vom Netz genommen,
lies er sich wieder anschalten. Desweiteren stank es
ein wenig am Verstärker nach Verschmorten. Was war das???
Ist das weiter schlimm? Ich hoffe es ist nichts kaputt
oder so. Auf jeden Fall spielt er nach wie vor,
dass ist schon mal gut. Klanglich alles gleich.
Ich hoffe nur es liegt kein technischer Defekt Innendrin
vor, sodass bei höherer Lautstärke nun irgendwas
zerschossen wird.

Soweit so gut dachte ich, falsch gedacht! Als der Verstärker
dann wieder anging und ich gucken wollte ob das Brummen
endlich weg war, schliesslich wollte ich weiterhin Musik
mit dem PC über meine Anlage hören, meinte meine
Freundin lässig: "In deinem linken Lautsprecher
blitze es gerade auf..."

Ich sofort zum Lautsprecher gerannt und nachgeschaut.
Oh, was duftet mir da entgegen? Verschmortes! Der Hoch-
töner geht nicht mehr!

Habe den PC vom Verstärker genommen, dass ganze war mir
zu heikel!

Könnt ihr mir bitte sagen was das war?? Woran lag das?
Wieso kam vom PC aus ein Brummen, etc. was beim hochdrehen
des Volumereglers dazu führte, dass mein Verstärker sich
abschaltete!?!?!?!?
Das tat er noch nie! Er kam mit allem klar, stabil bis
2 Ohm, die größten und lautesten Partys, etc. Und dann bei
mittlerer Lautstärke so was!? Kann es sein das Spannung auf
vom PC aus ging und in den Verstärker kam? Anders
kann ich mir das nicht vorstellen. Auf jeden Fall klang
das ganze Summen und Brummen ekelhaft. Das hat einem
regelrecht die Nackenhaare zum stehen gebracht.
Ihr wisst bestimmt was ich meine!

Wäre schön, wenn jemand mir dazu etwas sagen könnte.
Desweiteren frag ich mich, ob nur der Hochtöner kaputt
ist oder auch die Frequenzweiche!? Also alle anderen
Lautsprecher wie Bass und MT spielen nach wie vor. Nur
der Hochtöner nicht mehr. Der Hochtöner selbst, oder
Frequenzweiche, oder gar beides!?

Was meint ihr?

Der letzte Punkt ist der, dass ich mich frage, warum
nur der linke Lautsprecher, bzw. Hochtöner des linken
Lautsprechers kaputt ist und nicht auch noch der von
dem rechten Lautsprecher?

Ich hoffe ihr habt zahlreiche antworten auf meine
Fragen.

Edit:

Habe soeben herausgefunden, dass ein Großteil dieser
Störfrequenzen und des Brummens vom Stecker an der
Soundkarte kommt. Wenn ich mich nicht irre ist das
der 1,5mm Klinkenstecker. Dort wo das Kabel in den
Stecker mündet, scheint irgendetwas nicht in Ordnung
zu sein. Wenn ich daran drehe oder ein bissl biege,
dann wird es stärker oder es verschwindet komplett.

Vielleicht hilft das Weiter. Also ein Strom dürfte
es demnach nicht gewesen sein, oder? Aber wie hat
dieses ganze Dilemma es geschafft meinen Verstärker
auszuschalten? Oben drauf sogar noch meinen Hochtöner
zu schrotten.

Selbst in meiner naiven Zeit, wo ich mit Sinus und
Dreiecks Signalen die unterschiedlichsten Frequenzen
in hoher Lautstärke an meine Lautsprecher gab,
passierte NICHTS, aber auch gar nichts.


[Beitrag von DerOlli am 26. Mai 2004, 21:48 bearbeitet]
micha_D.
Inventar
#2 erstellt: 26. Mai 2004, 21:55
Hallo

Erste Grundregel:Bei Tonexperimenten nie den Lautstärkeregler auf volle Pulle...erst dann wenn du weisst was rauskommt!!

Entweder hast du ein Signal mit hohem gleichspannungsanteil durch den Amp gejagt..Wahrscheinlicher ist aber das du ihn Mächtig übersteuert hast (Clipping) was in etwa aufs gleiche rauskommt..der Verstärker hat sich sicherheitshalber abgeschaltet..sonst wär er jetzt hin,..

Die Hochtöner und auch Weichenbauteile können Hinüber sein...Was bei solchen Aktionen eher normal ist...

Tja,,wenn du nochmal ins ungewisse stöpselst dreh vorher den Verstärker ganz leise..Was da aus deiner Soundkarte rauskam kann ich dir auch nicht sagen..das es nur den einen hochtöner erwischt hat würd ich mal als Glück bezeichnen..

Gruß Micha


[Beitrag von micha_D. am 26. Mai 2004, 21:59 bearbeitet]
DerOlli
Inventar
#3 erstellt: 26. Mai 2004, 23:49
Hi Micha,

das mit dem übersteuern kann nicht sein,

der Verstärker lief schon 3 Std. am Stück auf 2 Uhr-
Stellung. Betrachte mal bitte deinen Verstärker, dann
weißt du wo der Hammer hängt. Da war nix mit Clipping,
abschalten oder gar Verzerrungen. Und das war nicht
nur einmal so. Das MUSS an der Soundkarte & dem Kabel
gelegen haben. Nur frage ich mich woran genau.
Diese Pegelorgien, meist auf Parties nämlich,
gingen alle ohne Probleme ab. Weder für den Amp
noch für die Lautsprecher. Und jetzt schaltete er
sich schon auf 12 Uhr Stellung ab, was für ihn
normalerweise nur ein gutmütiger lauf ist.

Vor allem, womit soll ich ihn übersteuert haben!?
Hast du schonmal einen Verstärker angeschaltet und
ihn auf volle Pulle gerissen ohne Quelle!?
Ist da was passiert? Nein, dass passiert nirgends
und bei keinem Verstärker. Bei mir schon. Als
der PC als Quelle diente. Nur er gab kein Signal ab.
Es läufte keine Musik, gar nichts. Nur dieses
sehr komische Brummen was sich dann wandelte
und sehr nach Lautsprechertot klang.

Da schaltete er sich ab. Das erste mal das ich
das erlebte mit dem Amp.

Aber das kuriose, der Hochtöner, und nur der eine
ging ja erst kaputt als ich den Amp wieder anschaltete
und die besagte Quelle wieder dran war. Doch diesmal
war es extrem leise und der Hochtöner war im Ar...!

Also Clipping halte ich für SEHR unwahrscheinlich.
Das muss was anderes gewesen sein. Nur was?

Woran erkenne ich ob die Weiche kaputt ist?
Hab sie mir mal angeschaut, da sieht alles ganz normal
aus. Nix auffälliges. Und alle anderen Lautsprecher
funktionieren ja einwandfrei. Am besten nehme ich mal den
HT von dem anderen Lautsprecher und probier das mal aus.
DerOlli
Inventar
#4 erstellt: 26. Mai 2004, 23:53
Eins noch Micha,

definiere Gleichspannungsanteil!?
micha_D.
Inventar
#5 erstellt: 27. Mai 2004, 00:04

Eins noch Micha,

definiere Gleichspannungsanteil!?



Lineare Spannung (Gleichspannung,Betriebsspannung des Netzteils o.ä.)im Gegensatz zur Sinusspannung(z.B Tonsignal) Heisst auf deutsch..wenn ein Gleichspannungsanteil am 3,5mm Klinkenstecker lag ist entweder die Soundkarte hin oder da ist irgendwas mit der Stromversorgung in Berührung gekommen..z.B.blankes Kabel in der Soundkartennähe oder so?? Wenn es im laufendem Betrieb passierte und der Verstärker ungewöhnlich heiss war deutet das auf genau diese Fehler hin.. Wechsel mal den ganzen Hochtöner der anderen Box gegen den Kaputten aus dann hörst du ob die Weiche was abbekommen hat.

Micha


[Beitrag von micha_D. am 27. Mai 2004, 00:08 bearbeitet]
tobiwn
Stammgast
#6 erstellt: 27. Mai 2004, 00:05
Mir ist auch so nscheiß passiert.. naja fast... ich hab auch am Pc musik über Verstärker gehört... und dann ist der stecker von Grafikkarte rausgerutscht... bin wohl ganz leicht an PC hingekommen.. und dann quiiiiiiiiiiiieeetsch... beide Hochtöner put...aber wie kann des sein das durch so was so n quietschen entsteht ?
micha_D.
Inventar
#7 erstellt: 27. Mai 2004, 00:12

Mir ist auch so nscheiß passiert.. naja fast... ich hab auch am Pc musik über Verstärker gehört... und dann ist der stecker von Grafikkarte rausgerutscht... bin wohl ganz leicht an PC hingekommen.. und dann quiiiiiiiiiiiieeetsch... beide Hochtöner put...aber wie kann des sein das durch so was so n quietschen entsteht ?

Das Quietschen entsteht im Verstärker da er diese Gleichspannungssignale die auch am Monitorstecker,Grafikkarte sind, schlecht verarbeiten kann da er nicht für so etwas geeignet ist.(Die Boxen erst recht nicht)..Kannst du als Hilfeschrei ansehen

Gruß Micha


[Beitrag von micha_D. am 27. Mai 2004, 00:15 bearbeitet]
DerOlli
Inventar
#8 erstellt: 27. Mai 2004, 00:16
Hi Micha,

kann es auch an einem Wackelkontakt im Stecker liegen?
Wie gesagt, wenn ich den drehe und biege wird es
entweder stärker oder verschwindet ganz und alles ist
gut.

Der Verstärker war nicht heiß, er hatte ganz normale
Betriebstemperatur. Hatte vorher 2 Std. Musik über
CD gehört. Alles bestens. Dann schaltete ich auf den
PC um und der HT Tod rückte näher...

Wenn die Weiche was abbekommen hat, kann ich wohl
nicht mehr viel machen, oder? Bzw. es lohnt sich
nicht etwas bei den Lautsprechern zu machen denk
ich mal.

Habe vorhin einfach mal Magnat angeschrieben.
Mal gucken was da kommt.

Zum Glück habe ich noch nicht meine neuen Lautsprecher.
Ich mag mir gar nicht vorstellen was wäre, wenn es
an einer schönen KEF, o.ä. passiert wäre.

Bin mal auf weitere Meinungen gespannt.

@ tobiwn:

Mein Beileid, dann sind wir also schon zwei...
DerOlli
Inventar
#9 erstellt: 27. Mai 2004, 00:19
Hm,

wenn es das Quietschen ist, was ich mit 700 - 800 hz
beschrieben hab, dann war das wohl auch so bei mir...

Wie entsteht denn bitte so ein Gleichspannungssignal?
Meiner Meinung nach ist kein Kabel locker.
Obwohl... ein bis zwei Stecker sind noch frei im
PC, also die 12 V Stecker für bspw Festplatten oder
CD-ROM Laufwerke. Die haben allerdings keinen Kontakt
mit der Soundkarte.
micha_D.
Inventar
#10 erstellt: 27. Mai 2004, 00:25
Hallo

habs so entnommen das der Verstärker auch schon gestunken hatte..dann wäre wohl das Netzteil Glühend heiss..An einem Wackelkontakt liegts nicht..es könnte nur dann Brummen was aber nicht schlimm wäre..(Unterbrochene Masseverbindung)

Da ist schon was Gravierendes gewesen...so wie ichs schon getextet hab...Findest du kein Blankes Kabel oder lose stecker die vielleicht mit deiner Soundkarte in Berührung kommen konnten schmeiss die karte raus..dann kann,s immer wieder passieren..wenn du Sound onboard hast steck einfach eine Andere Soundkarte rein...wenn du noch ein Steckplatz übrig hast.

Micha
micha_D.
Inventar
#11 erstellt: 27. Mai 2004, 00:30
Wenn die Soundkarte diesen Defekt hat dann könnte es ein kleiner Kondensator,eine Diode oder der OP,Amp (kleines IC als vorverstärker)sein...der Fehler muss nicht immer auftreten ist aber unberechenbar und da die Soundkarten nicht teuer sind lohnt auch keine Reparatur..auf der Soundkarte ist die gleiche Spannung wie an den steckern vom netzteil zu finden..die wird vom Board damit versorgt..und wenn dann bestimmte bauteile nicht mehr richtig funktionieren hast du genau diese Spannung an der Ausgangsbuchse .


Micha


[Beitrag von micha_D. am 27. Mai 2004, 00:35 bearbeitet]
DerOlli
Inventar
#12 erstellt: 27. Mai 2004, 00:49
Hi Micha,

der Verstärker hat gestunken nachdem er aus ging!
Es roch halt leicht verschmort, was aber schnell wieder
verschwand. Gequalmt bspw. hat nichts.


und wenn dann bestimmte bauteile nicht mehr richtig funktionieren hast du genau diese Spannung an der Ausgangsbuchse .


Und diese ging dann in den Verstärker was nicht
gut war!?
micha_D.
Inventar
#13 erstellt: 27. Mai 2004, 00:53
Genau!!

Micha
DerOlli
Inventar
#14 erstellt: 27. Mai 2004, 00:59
Hi,

Stufe 1 ist dann wohl geklärt...

aber..

wieso ging der Hochtöner beim erneuten einschalten
mit der selben Quelle kaputt, obwohl es bedeutend
leiser war!?

Nun gut, bis hier hin danke ich dir Micha.
Ich werde nun ins Bettchen flüchten und mich
noch ein weilchen Ärgern.

Weiterhin bin ich an weiteren Anworten sehr
interessiert und auf diese natürlich gespannt.

In diesem Sinne,

Gute Nacht!
micha_D.
Inventar
#15 erstellt: 27. Mai 2004, 01:08

Hi,

Stufe 1 ist dann wohl geklärt...

aber..

wieso ging der Hochtöner beim erneuten einschalten
mit der selben Quelle kaputt, obwohl es bedeutend
leiser war!?

Nun gut, bis hier hin danke ich dir Micha.
Ich werde nun ins Bettchen flüchten und mich
noch ein weilchen Ärgern.

Weiterhin bin ich an weiteren Anworten sehr
interessiert und auf diese natürlich gespannt.

In diesem Sinne,

Gute Nacht! :)



Gleichspannung veruracht eigentlich gar kein geräusch!!

ist immer ein leiser Tod..nur ein kurzer Aufschrei deutet drauf hin..Der Hochtöner ging da kaputt als die volle gleichspannung anlag..genau in diesem Moment..vorher wars vielleicht nur wenig und das geht gerade eben noch..

Gutes Nächtle..

Micha
steve65
Stammgast
#16 erstellt: 27. Mai 2004, 04:26
Hi

Gleichspannung kann einen Hochtöner nicht kaputt machen, nie, zumindest nicht, wenn die Frequenzweiche noch intakt ist. Die Kondensatoren, die auf der Frequenzweiche in Reihe zum Hochtöner liegen, verhindern, daß irgendeine Gleichspannung zum Hochtöner gelangt. Der Tieftöner wäre Dir aber entgegengekommen, die sind DC gekoppelt.

Ich denke das war was anderes. PC's sind manchmal merkwürdig. Hat Dein Verstärker eine Pegelanzeige? Ich habe an meinem PC einen alten Sony Verstärker mit Pegelanzeige. Mit eingeschaltetem PC, ohne weiteres Signal und LS Regler auf der Hälfte, stehen die Anzeigen bei ca -20 dB (0,1 W). Man hört nur ein leises zirpen. Ich möchte wetten, daß es die Ablenkfrequenz für den Monitor ist, die sich in die Soundkarte einkoppeln. Liegt ein Defekt an der Soundkarte oder dem Kabel vor, könnte das Störsignal noch viel stärker sein, dann grillst Du den Hochtöner und hörst nichts, da die Frequenzen über 20 kHz liegen.


Gruß
Steve
RealHendrik
Inventar
#17 erstellt: 27. Mai 2004, 06:54
Steve hat recht! Es wird kein Gleichspannungsanteil die Todesursache des HT gewesen sein (es sei denn, die Frequenzweiche in der Box hatte schon 'nen Schuss - soll bei pegelorgiengequälten Boxen schon mal passieren).

Ich vermute in der Tat eine ziemlich hochpegelige Streufrequenz, die um oder über 20 kHz gelegen hat, sprich jenseits des Hörbereichs. Diese wird den Verstärker supersatt ausgesteuert haben, das Netzteil - insbesondere die Elkos - ist dann damit beschäftigt, viel Leistung nachzuliefern, was den Brummanteil in der Versorgungsspannung stark erhöht hat (und natürlich mitverstärkt wurde). Das Quietschen, das er beschreibt (wie auch immer es geklungen hat), dürfte eine Intermodulationsverzerrung mit der eingangs erwähnten Streufrequenz gewesen sein.

Allein eine Frequenz um 20 kHz, mit Nennleistung (!) verstärkt, dürfte den Hochtöner zum Ableben genötigt haben. Und wenn der LS-Steller schon bei "normalem" Betrieb auf zwei Uhr steht, möchte ich nicht wissen, was der Verstärker schon so klirrfaktort. Erst recht nicht, wenn da möglicherweise noch die Klangregelung etwas "präsenter" eingestellt ist. Und schon gar nicht, was da noch an IM- und anderen nichtlinearen Verzerrungen mit einem 20-kHz- Signal macht...

Andere Sache: Drei Stunden "Normalbetrieb" bei 2 Uhr Lautstärkesteller? Ist das bei Dir regelmässig? Und suchst Du genauso regelmässig den Ohrenarzt auf?

Gruss,

Hendrik
Albus
Inventar
#18 erstellt: 27. Mai 2004, 08:22
Morgen,

Einstreuung vermutete auch ich; der H/K hat eine hohe Leistungsbandbreite, hat ein Video-Modul und ist nicht besonders HF-einstreufest, dann auch noch der Volume-Regler weit offen. Na denn ... Empfänglichkeit zeigt Effekt. Bei hohem Gleichspannungsanteil am Ausgang sollte die Schutzschaltung die LS vom Gerät trennen, sonst wäre der Tieftöner alsbald vorstehend durch (die Zuleitungen).

MfG
Albus


[Beitrag von Albus am 27. Mai 2004, 08:24 bearbeitet]
micha_D.
Inventar
#19 erstellt: 27. Mai 2004, 08:58

Morgen,

Einstreuung vermutete auch ich; der H/K hat eine hohe Leistungsbandbreite, hat ein Video-Modul und ist nicht besonders HF-einstreufest, dann auch noch der Volume-Regler weit offen. Na denn ... Empfänglichkeit zeigt Effekt. Bei hohem Gleichspannungsanteil am Ausgang sollte die Schutzschaltung die LS vom Gerät trennen, sonst wäre der Tieftöner alsbald vorstehend durch (die Zuleitungen).

MfG
Albus


Hallo

Das würde ich bei Hochwertigen LS ja auch Vermuten,aber diese Einfachstboxen haben meist nur die Berühmten 6dB abtrennung drin mit meist wenig belastbaren Kondensatoren..

Der HK hat ja auch schließlich Abgeschaltet..
Soweit also gut...Einstreuungen..sind möglich aber in dieser Stärke beim laufendem Betrieb wohl kaum..Das erneute Einschalten hatte diesen Hochtönerdefekt ja erst Verursacht... Nun,Möglich wäre es schon,das ein extremes störsignal anlag nur deutet das wiederum auf einen Defekt der Soundkarte hin....was letztendlich aufs gleiche rauskommt...ich würde auf jedenfall die Soundkarte rausschmeißen wenns eine Billige ist.....einen LS oder AMP defekt würde ich für 10 Euro (was die Dinger kosten)nicht riskieren.....Obwohl ich davon auch ausgeh,das durch die Breitbandigkeit des Amps ein höherfrequentes Störsignal was noch irgendeine ähnlichkeit mit ner Sinuswelle hat,Rechteck oder Sägezahn der Amp das ohne Problem gemeistert hätte..ohne zu stinken und dann abzuschalten.....Da würde ich dann doch wieder an gleichspannung am Eingang denken.(Im schlimmsten Fall sogar aus dem Amp).....

Wäre mal Interessant zu etfahren ob die HK Amps in Extremsituationen so reagieren können...wäre schon möglich...Na,letzten endes ist es immer ein gewisses rumraten bei einer Ferndiagnose....

Wir sitzen ja nicht drin..in der Kiste..

Gruß Micha
Albus
Inventar
#20 erstellt: 27. Mai 2004, 09:22
Tag Micha D,

zum Glück sitzen wir in der H/K-Kiste nicht drin.

Freundliche Grüße!
Albus
micha_D.
Inventar
#21 erstellt: 27. Mai 2004, 09:38

Tag Micha D,

zum Glück sitzen wir in der H/K-Kiste nicht drin.

Freundliche Grüße!
Albus


Ja,klasse..

Ein Wahres Wort..

Micha
_axel_
Inventar
#22 erstellt: 27. Mai 2004, 10:02

Das erneute Einschalten hatte diesen Hochtönerdefekt ja erst Verursacht.


Ist das denn wirklich eindeutig geklärt? Der HT-Defekt ist erst nach Wiedereinschalten aufgefallen (seiner Freundin). Aber wann ist er entstanden? z.B. kurz vor Amp-Schutzschaltungseingriff?

Den Unterschied zwischen 12- und 14-Uhr-Stellung würde ich nicht zu hoch bewerten. Wenn das Eingangssignal evtl. bereits z.B. 4x lauter als ein normales Musiksignal ankommt (leicht vorstellbar bei einem Defekt) wird die Enstufe 4x so stark gefordert (bei gleicher Stellung). Vielleicht war es auch 10x lauter? Außerdem besteht ein ankommendes Musiksignal i.d.R. nicht aus hohen Tönen an der Gesamt-Aussteurungsgrenze. Ein Defektsignal könnte anders sein.

Wie lange/oft hörst Du denn schon über den PC? War es der erste Versuch oder hat das schon mal längere Zeit geklappt?

Gruß


[Beitrag von _axel_ am 27. Mai 2004, 10:03 bearbeitet]
RealHendrik
Inventar
#23 erstellt: 27. Mai 2004, 10:08
Menno... hört doch mit der Gleichspannung auf! Das ist nun wirklich die unwahrscheinlichste Ursache, einen HT zu killen.

Ausserdem haben selbst die billigsten 10-Euro-Soundkarten Auskoppelkondensatoren, d.h. da kommt nix Gleichspannung 'raus (vorausgesetzt: Kondensatoren in Ordnung). Was sie allerdings NICHT entfernen, sind Signale jenseits der 20 kHz (also für normale Menschen unhörbar).

Da kann durchaus irgendwas auf die Soundkarte eingestreut haben, was von anderen Komponenten (z.B. Grafikkarte oder SChaltnetzteil) kommt. Oder die Samplingfrequenz (44,1 oder 48 kHz) wurde nicht weggefiltert... 40 kHz mit Nennpegel an einem weit offenen HK (selbst die einfacheren Geräte haben eine Leistungs(!)bandbreite bis 150 kHz!!) macht ziemlich viel Wechselspannung am Ausgang.... Nähe Vollaussteuerung... beinahe oder sogar volle Leistung... da muss nicht mal was clippen... Ausserdem hätte das exakt die genannten Effekte zur Folge...

Als Hochtöner würde mir auch sehr, sehr warm, wenn ich 150 Watt mit 40 kHz verarbeiten würde... immerhin müsste ich rein theoretisch einen Hub machen wie ein Tieftöner mit 150 Watt bei sagen wir 100 Hz... Jesses, was für eine Schnelle muss ich als Hochtöner dann haben? Dann brenne ich lieber durch...

Aber um bei der Praxis zu bleiben: Das Problem wird wohl wirklich im PC oder irgendwo auf der Strecke zwischen PC und H/K liegen. Sofern Du ein Oszilloskop hast, checke einfach mal, was im "Ruhezustand" am Ausgang der Soundkarte anliegt: Hochfrequenz?

Rechner aufschrauben, Soundkarte möglichst weit entfernt von anderen Komponenten (u.a. Grafikkarte!) montieren. Oder hast Du etwa eine Onboard-Soundkarte? Die sind zwar in der Regel gut, habe aber schon ziemliche Krampen gesehen... Ggf. mal die Onboard-Karte abschalten und eine "ordentliche" separate Karte erwerben und einbauen....

Ach, mir fällt noch was ein: Es gibt bei vielen BIOSsen die Möglichkeit, das "Spectrum spread" zu aktivieren. Soll tatsächlich ausgerechnet lästige Störungen fernhalten. Vielleicht hilft das ja schon...

Gruss,

Hendrik


[Beitrag von RealHendrik am 27. Mai 2004, 10:15 bearbeitet]
DerOlli
Inventar
#24 erstellt: 27. Mai 2004, 12:17
Hi ihr Lieben,

schon mal vielen Dank für eure zahlreichen Antworten,
doch leider hat es mich jetzt ein wenig überfordert...

@ steve:


Der Tieftöner wäre Dir aber entgegengekommen, die sind DC gekoppelt.


Da ist alles heile geblieben! Woher kommts? Nicht das
ich jetzt traurig bin oder so, aber aus Interesse.
Und warum nur der linke Hochtöner? Für mich ist das
unlogisch. Es müsste imho beide gegrillt sein.


Hat Dein Verstärker eine Pegelanzeige? Ich habe an meinem PC einen alten Sony Verstärker mit Pegelanzeige. Mit eingeschaltetem PC, ohne weiteres Signal und LS Regler auf der Hälfte, stehen die Anzeigen bei ca -20 dB (0,1 W). Man hört nur ein leises zirpen.


Nein, leider nicht, keinerlei Pegelanzeige.
Bei mir hörte man jedenfalls mehr als ein zirpen.
Es war wie gesagt ein richtig ekelhaftes Summen!

Um euch das besser zu beschreiben: Ihr könnt euch das
so vorstellen, als wenn ihr 20 hz! nicht als Sinus-Ton,
sondern als Square, was immer das auch ist, laufen lasst.

Bei meinem Tongenerator kann man das neben Sinus einstellen.
So in etwa klingt das. Einfach nur ein Brummen. Naja, das
wurde dann tiefer (obwohl das gar nicht mehr geht) und
dann kam dieses Quietschen.

@ RealHendrik:


Steve hat recht! Es wird kein Gleichspannungsanteil die Todesursache des HT gewesen sein (es sei denn, die Frequenzweiche in der Box hatte schon 'nen Schuss - soll bei pegelorgiengequälten Boxen schon mal passieren).


Hätte ich das vorher schon gemerkt, bzw. hätte sich
in diesem Falle etwas bemerkbar gemacht? So konnte ich
nie etwas auf einen Defekt deuten...


Ich vermute in der Tat eine ziemlich hochpegelige Streufrequenz, die um oder über 20 kHz gelegen hat, sprich jenseits des Hörbereichs. Diese wird den Verstärker supersatt ausgesteuert haben, das Netzteil - insbesondere die Elkos - ist dann damit beschäftigt, viel Leistung nachzuliefern, was den Brummanteil in der Versorgungsspannung stark erhöht hat (und natürlich mitverstärkt wurde). Das Quietschen, das er beschreibt (wie auch immer es geklungen hat), dürfte eine Intermodulationsverzerrung mit der eingangs erwähnten Streufrequenz gewesen sein.


Jetzt wird es schwer... uff... Also, was meinst du mit
hochpegelige Streufrequenz und wie kam diese zustande?
Und woher kommt es, das so eine Streufrequenz den Verstärker
supersatt aussteuert, aber Musik über 3 Std. nicht!?
Und aus welchem Grund hat er sich nun ausgeschaltet der
Verstärker und was, vor allem DAS, stank danach
verschmort????
Was bedeutet Intermodulationsverzerrung?


Allein eine Frequenz um 20 kHz, mit Nennleistung (!) verstärkt, dürfte den Hochtöner zum Ableben genötigt haben. Und wenn der LS-Steller schon bei "normalem" Betrieb auf zwei Uhr steht, möchte ich nicht wissen, was der Verstärker schon so klirrfaktort. Erst recht nicht, wenn da möglicherweise noch die Klangregelung etwas "präsenter" eingestellt ist. Und schon gar nicht, was da noch an IM- und anderen nichtlinearen Verzerrungen mit einem 20-kHz- Signal macht...

Andere Sache: Drei Stunden "Normalbetrieb" bei 2 Uhr Lautstärkesteller? Ist das bei Dir regelmässig? Und suchst Du genauso regelmässig den Ohrenarzt auf?


Halt halt, der Lautstärkeregler steht nicht bei normalen
Betrieb auf 2 Uhr! Meine Güte, dann wäre ich jetzt
wohl langsam taub. Nein, der Amp lief sonst eigentlich
täglich immer gutmütig auf MAX. 9 Uhr Stellung. Also weit
davon entfernt. Desweiteren sind meine Klangregelungen
immer unberührt, da ich auf Source Direct höre. Also
nix mit übersteuertem Bass, etc.

Zu der anderen Sache: Nein, dass ist definitiv
nicht regelmässig. Was denkst du von mir? Das war einmal
und zwar Sylvester als ich eine Party gemacht hatte.
Und das lief wie gesagt mehr als sauber. Alles super,
klang nicht verzerrt, kein Rauch, kein Stank, nur
ein heißer Verstärker, was aber wohl normal ist.

Die Vorstellung allerdings hat was, ich frag mich ob es
jmd. gibt der wirklich so verrückt ist und das macht.
Das war so Hammer laut, dass kann man nur im betrunkenen
Zustand aushalten. Kam halt der Disco gleich bei mir.
Wenn nicht noch mehr.

@ Albus:


Einstreuung vermutete auch ich; der H/K hat eine hohe Leistungsbandbreite, hat ein Video-Modul und ist nicht besonders HF-einstreufest, dann auch noch der Volume-Regler weit offen.


Tja, was genau ist diese Einstreuung und wodurch entsteht sie? Was hat das Video-Modul damit zu tun? Und wo hat
der HK 670 ein Video-Modul?

@ Micha:


obwohl ich davon auch ausgeh,das durch die Breitbandigkeit des Amps ein höherfrequentes Störsignal was noch irgendeine ähnlichkeit mit ner Sinuswelle hat,Rechteck oder Sägezahn der Amp das ohne Problem gemeistert hätte..ohne zu stinken und dann abzuschalten.....Da würde ich dann doch wieder an gleichspannung am Eingang denken.(Im schlimmsten Fall sogar aus dem Amp).....

Wäre mal Interessant zu etfahren ob die HK Amps in Extremsituationen so reagieren können...wäre schon möglich...Na,letzten endes ist es immer ein gewisses rumraten bei einer Ferndiagnose....


Was hat die Breitbandigkeit des Amps damit zu tun?
Wie entsteht Gleichspannung aus dem Amp? Was passiert
dann? Sorry, versteh momentan leider nicht so viel,
da ich technisch nicht so versiert bin..

In welchen Extremsituationen sollen HK Amps wie
reagieren?

@ Axel:


Ist das denn wirklich eindeutig geklärt? Der HT-Defekt ist erst nach Wiedereinschalten aufgefallen (seiner Freundin). Aber wann ist er entstanden? z.B. kurz vor Amp-Schutzschaltungseingriff?


Hi Axel, ich denke schon. Weil als er wieder anging,
hat es ja erst geblitzt. Nachdem mir meine Freundin
das sagte bin ich sofort hin zum Hochtöner und
das roch noch sehr frisch nach Tod...
Das andere Vermute ich weniger, aber man weiß es nicht.


Außerdem besteht ein ankommendes Musiksignal i.d.R. nicht aus hohen Tönen an der Gesamt-Aussteurungsgrenze. Ein Defektsignal könnte anders sein.


Es war ja kein Musiksignal dran. Es lief ja gar nichts
am PC. Ich habe lediglich den Verstärker "Auf" den PC
geschaltet, so das ich dann ganz normal Musik hören kann.


Wie lange/oft hörst Du denn schon über den PC? War es der erste Versuch oder hat das schon mal längere Zeit geklappt?


Seit ca. 3 Jahren, muss ich aber lügen. Es hat bisher IMMER
geklappt. Selbst auch das lauter. Das ganze natürlich dann
mit Musik, aber wenn dieses Störsignal dort schon vorhanden
gewesen wäre, dann hätte das wohl auch schon etwas gekillt.
Dem war aber nicht so. Mir ist allerdings in der Vergangenheit immer wieder ein Brummen manchmal aufgefallen.

Desweiteren gab es da noch ein anderen Brummen. Manchmal,
wie aus dem Nichts, wenn ich Musik am hören war, überdeckte
die Musik ein verdammt lautes Brummen, was nicht mehr schön war. Das hatte wahrscheinlich so 60 hz. weil es dann im ganzen Haus dröhnte. Das ganze schloss immer mit einem gequietsche ab, was in etwa so klingt als ob man mit Fingernägeln über eine Tafel kratzt.

Das nur nebenbei. Da musste ich immer mal am Stecker
an der Soundkarte, also den Klinkenstecker rütteln,
und schon ging das wieder. Das komische war, wenn der Amp
bspw. auf 9 Uhr stand, und das tat er meistens, dann
war dieses Brummen in etwa so laut, als ob der Amp auf
12 Uhr stand. Also ich hatte jedes mal Schiss um meine Lautsprecher...

@ RealHendrik:


Aber um bei der Praxis zu bleiben: Das Problem wird wohl wirklich im PC oder irgendwo auf der Strecke zwischen PC und H/K liegen. Sofern Du ein Oszilloskop hast, checke einfach mal, was im "Ruhezustand" am Ausgang der Soundkarte anliegt: Hochfrequenz?


Nein, habe leider keine Oszi..
Kann ich das auch irgendwie anders messen? Wenn ja mit
welchem Gerät und wo genau?


Rechner aufschrauben, Soundkarte möglichst weit entfernt von anderen Komponenten (u.a. Grafikkarte!) montieren. Oder hast Du etwa eine Onboard-Soundkarte? Die sind zwar in der Regel gut, habe aber schon ziemliche Krampen gesehen... Ggf. mal die Onboard-Karte abschalten und eine "ordentliche" separate Karte erwerben und einbauen....

Ach, mir fällt noch was ein: Es gibt bei vielen BIOSsen die Möglichkeit, das "Spectrum spread" zu aktivieren. Soll tatsächlich ausgerechnet lästige Störungen fernhalten. Vielleicht hilft das ja schon...


Leider habe ich nicht mehr viel Platz um die Soundkarte zu
entfernen. Ganz die Soundkarte sitzt zwischen Netzwerk- und
Grafikkarte. Vielleicht ist das ja schon mal ein
Hinweis... Somit fällt die Onboard-Karte weg.
Und eine einfach Soundkarte ist es auch nicht. Das war
damals die beste Soundblaster von Creativ. Bezeichnung
ist mir leider entfallen. Leider ist die Karte halt schon
ein wenig alt. Aber sonst nichts weiter.... denke ich.

Das mit dem Bios werde ich mal überprüfen. Vielen Dank!


-----------------------------------

Wow, dass war ja mal eine mächte Antwortenflut mit
leider vielen Begriffen, mit denen ich überhaupt nichts
anfangen kann.
Ich hoffe mir wird da noch ein wenig geholfen.
Ich werde morgen mal den anderen Hochtöner überprüfen,
bzw. die kaputte Box mit dem HT, der funktioniert
austesten. Ich hoffe es ist wirklich nur der HT.

Wir werden sehen. Werde auf jeden Fall berichten und
hoffe noch auf weitere Aufklärungen.

Ich danke euch allen auf jeden Fall schon mal sehr.
Ich bewundere immer dieses Fachwissen. Sollte ich
mir evtl. auch mal aneignen...
Albus
Inventar
#25 erstellt: 27. Mai 2004, 13:16
Tag erneut,

auf der Rückseite, mittig in der Oberzeile sollten besondere Anschlüsse sein, für Video-Signale? Sinnigerweise erwähnt die Bedienungsanleitung diese fünf (?) Steckplätze nicht. Nicht benutzte Eingänge, z.B. der 'Digital Loop', sollten besser per Kurzschluß-Stecker dicht sein. Dafür hat das Gerät einen 'TV' bezeichneten Eingang, zugleich warnt die Bedienungsanleitung (Seite 8) vor Brummen und Rauschen wegen: TV, Motor, Dimmer in der Nähe.

Nimmt man das gelegentliche Brummen und das anschließende Hochton-Störgeräusch als ein Phänomen, dann kann es sich schlicht um einen elektrischen Schwingkreis handeln oder eine Bauteilresonanz oder eine Konstruktionsschwäche. Wodurch das einseitige Vorkommen verstanden wäre. Es gab schon immer mal ein Brummen aus dem Nichts, jetzt gab es mehr als nur ein Gebrumme, d.h. die Tendenz zum Schlechten war zunehmend - immer ein schlimmes Anzeichen. Die gelegentliche Fehlfunktion greift um sich, die Schaltung ist nicht robust, der Impuls-Defekt ist plötzlich da: Durchbruch.

Der Schwingkreis kann sehr gut zwischen ungenügend bedämpften digitalen Schaltkreisen entstehen. Ich erinnere, die H/K-Verstärker führen Ferrite mit, deren Effekt eben darin besteht, digitales Ringing, das sich Fortpflanzen könnte, zu verhindern. Vielleicht sollten mehr Ferrite im Gerät eingesetzt sein. - Das Schwingen beginnt niederfrequent und geht - geräuschvoll - in hochfrequentes Oszillieren über. Die ungeschmälerte Bandbreite und die Strompotenz kennen keine Grenzen, der Endeffekt ist ein Verglühen der Schwingspule des Hochtöners im imperfekten Kanal.

So ungefähr.

MfG
Albus


[Beitrag von Albus am 27. Mai 2004, 13:45 bearbeitet]
_axel_
Inventar
#26 erstellt: 27. Mai 2004, 13:19
Hallo Olli,
hast ja richtig Glück, dass es hier im Forum scheinbar keine Maximalläge für ein Posting gibt ;-)


Weil als er wieder anging, hat es ja erst geblitzt. Nachdem mir meine Freundin das sagte (..)

Wie kannst du so sicher sein, dass es nicht vorher schon geblitzt hat, wenn Du es selber gar nicht bemerkt hast?
Was, wenn z.B. erst der HT zerschossen wurde und das dann die AMP-Schutzschaltung ausgelöst hat?



Es war ja kein Musiksignal dran.

Das war schon klar. Es ging um den Vergleich zum normalen Musikhören bei 14Uhr (was Deine Komponenten klaglos überstanden) und 'nur' 12Uhr bei einem Störsignal.
Wie noch erklären? Hmm ... ein unkonventioneller Versuch:
Stell Dir vor, der Amp verstärkt nicht Stromsignale sondern vermehrt M&Ms: Für jedes M&M, das am Eingang reinkommt, gibt er (je nach Reglerstellung) 2, 3, viele wieder aus. Der AM(&M)P ist darauf ausgelegt, insgesamt maximal 20 Stück pro Sekunde anzunehmen. Bei reglerstellung "3fach" kommen dann (bei 20 rein) 60 hinten raus.
Normalerweise kommt ein Gemisch aus vielen bunten M&Ms an (rote, grüne, gelbe -> Bässe, Mitten, Höhen). Da kann man fröhlich den Regler aufreißen und es passiert nix schlimmes. Normalerseise liefern die Quellengeräte sogar nur so um die 10 St/s ab. Die gelben M&Ms machen typischerweise einen Anteil von 20% an der Gesamtmenge aus.
Das vermehrte Gesamtsignal wird an die LS geschickt, wo die Farben getrennt werden: die gelben M&Ms werden von der Frequenzweiche an den Hochtöner weitergeleitet. Der kann 10 St/s * 20% Gelbanteil * Vermehrungsfaktor 3 = 6 St/s locker aushalten.
Nun kommen aber (warum auch immer) auf einmal nur noch gelbe an und davon auch nicht nur 10 oder 20 sondern 40 St/s!
40 * Vermehrungsfaktor 3 = 120! Selbst bei Reglerstellung "2fach" kommen noch 80 raus. Und alles allein für den HT! Folge: Er stirbt an Verfettung (bzw. Schokoverstopfung). Und das, obwohl er normale Musik sogar mit Vermehrungsfaktor 3 oder 4 schon stundenlang ausgehalten hat.
Das war's, was ich meinte.
Und weil 40 St./s am Eingang des AMMPs nicht sauber verarbeitet werden können (weil Ausgelegt für max. 20/s), zerkrümeln einige M&Ms auch noch (Klirr). Ein zusätzlicher Stressfaktor für den HT.



Seit ca. 3 Jahren, muss ich aber lügen. Es hat bisher IMMER geklappt.

Neee, nicht lügen, bitte! ;-)
Ok, das war so noch nicht rauszulesen aus Deinen Postings. Es m.E. auch noch Dein erster Anschluss-Versuch sein können.
Und es wurde auch nichts am PC verändert (neue Karten eingebaut o.ä.)?

Gruß


[Beitrag von _axel_ am 27. Mai 2004, 13:30 bearbeitet]
RealHendrik
Inventar
#27 erstellt: 27. Mai 2004, 13:41
Hmm.... Lautstärkestellung bei maximal neun Uhr? Und dann macht der H/K so ein Getue? Hmm...

Also: Soundkarte und NW-Karte mal vertauschen, vielleicht hilfts. Spread Spectrum könnte auch helfen...

Messen ohne Oszi? Hast Du ein brauchbares (Digital-)Multimeter? Wechselspannungsmessbereich, und dran an die LS-Anschlüsse. PC an, H/K langsam lauter drehen (sicherheitshalber aber die Boxen abklemmen!) und messen. Da dürfte sich nicht viel tun und im Leerlaufbetrieb im Millivoltbereich bleiben. Kommen da aber mehrere Volt an, dann ist irgendwo der Wurm drin...

Wenn die Soundkarte in Ordnung ist (das sollte man bei einer guten Creative i.a. annehmen dürfen), habe ich noch eine andere Befürchtung: Irgendwas in dieser Kombination gerät in Resonanz und schwingt ganz heftig. Nur was? Hast Du den REC OUT des Verstärkers vielleicht irgendwie mit dem LINE IN der Soundkarte verbunden? Und ist der LINE OUT der Soundkarte an einem "normalen" Anschluss (Tape, Line In) des H/K? Ist das Software-"Mischpult" der Soundkarte so eingestellt, dass die Line-In-Signale voll an den Ausgang durchgeschleift werden??

Gruss,

Hendrik
micha_D.
Inventar
#28 erstellt: 27. Mai 2004, 13:58
Bevor deine ganze Freizeit fürs Messen+hätte+könnte
bei draufgeht,hol dir lieber ne billige Soundkarte...

Micha
_axel_
Inventar
#29 erstellt: 27. Mai 2004, 14:05

hol dir lieber ne billige Soundkarte...

gibt's eigentlich auch welche (ich meine günstige), die digital optisch ausgeben? wenn der HK ein AV-Receiver ist, müßter er das lesen können, oder?
das wäre dann die sicherste variante: keine chance mehr für brumm o.ä..

axel
jaywalker
Stammgast
#30 erstellt: 27. Mai 2004, 14:37

Bevor deine ganze Freizeit fürs Messen+hätte+könnte
bei draufgeht,hol dir lieber ne billige Soundkarte...


... und nehm sicherheitshalber ein neues Klinke-Cinch-Kabel mit. Diese Miniklinken gehen ständig kaputt und dann tönt es schrecklich wegen fehlender Masseverbindung.
Wenn die Soundkarte älter ist kann deren Klinkenbuche durch viel an- und abstöpseln und Druck auf den Steckern (PC rückwärts gegen Wand geschoben etc...) auch schon einen Defekt haben (hat meine Soundkarte auch), wenn dann der Stecker nicht richtig steckt, ist bei mir auch immer ein Kanal tot oder es brummt oder...
Ich hatte auch schon (an einem Mischpult mit Pegelmesser sichtbar) vollausgesteuertes Signal ohne das geringste Geräusch zu hören. Meine Hochtöner haben das ausgehalten, aber ich habe damals sicherheitshalber auch nicht die Lautstärke aufgedreht sondern lieber die Verkabelung überprüft

Grüße
Heiner
steve65
Stammgast
#31 erstellt: 27. Mai 2004, 15:05
Hi
@Olli

da Du an deinen Tieftöner nichts bemerkt hast, kann man Gleichspannung definitiv ausschließen. Bei einer Box haben nur die Tieftöner keinen Auskoppelkondensator vorgeschaltet, es sind also die einzigsten Membranen die ein DC Signal von der Frequenzweiche zugeteilt bekämen
Die Belastung des Tieftöners mit DC Strom hat die größte Leistungsaufnahme der Box zur Folge, bei gleicher Spannungshöhe, da nur noch der ohmische Widerstand wirksam ist, der Wechselspannungswiderstand ist ja 0.
Das 2. Problem ist, daß der Tieftöner bei DC keinen mechanischen Widerstand durch eine Luftsäule oder ähnliches Überwinden muß. Um das DC Signal wiederzugeben müßte er theoretisch einen unendlich großen Hub machen. Da wird er aber praktisch durch die Polplatte oder die Sicke brutal festgehalten. Das könnte die Spule verbiegen oder die Membran oder Sicke zerreisen.

Warum nur ein Hochtöner?? Gute Frage.
Möglich wäre, daß die Soundkarte oder das Anschlußkabel nur auf einer
Seite defekt ist. Ohne Messgerät oder Pegelanzeige ist das aber alles nur Spekulation.
Hast Du ein Tapedeck mit Aussteuerungsanzeige? Dann könntest Du dir wenigestens ohne Endstufe die Pegel der Quelle betrachten. Hast Du eine erhebliche Aussteuerung ohne, daß Du etwas hören kannst z.B. mit Kopfhörer, ist das ein Indiz auf sehr hohe Störfrequenzen.
Ohne weiteren Hinweis wird die Sache schwierg herauszufinden sein.

Gruß
Steve
DerOlli
Inventar
#32 erstellt: 27. Mai 2004, 15:46
Hi ihr Lieben,

da bin ich wieder!

Also um eines Vorweg zu nehmen, es ist nur der
Hochtöner! Habe soeben die Hochtöner getauscht
und der heile funktioniert auch in der anderen
Box. Also ist die Weiche o.ä. nicht beschädigt.

Man merkt es auch direkt selbst am Hochtöner,
wenn man den funktionierende ganz vorsichtig
mal berührt, merkt man einen widerstand, bei
dem kaputten kann man sozusagen ganz locker
reindrücke und es knackst wenn sie die Membran
wieder erholt.

Zum Thema Anschluss, der PC, bzw. das Kabel von
der Soundkarte hatte ich in "Tuner" via Cinch
eingesteckt. Vielleicht hilft euch das ja?
Musste also demnach immer Tuner als Quelle anwählen,
sodass ich die Musik vom PC hören konnte.

---------------
@ Albus:



auf der Rückseite, mittig in der Oberzeile sollten besondere Anschlüsse sein, für Video-Signale? Sinnigerweise erwähnt die Bedienungsanleitung diese fünf (?) Steckplätze nicht. Nicht benutzte Eingänge, z.B. der 'Digital Loop', sollten besser per Kurzschluß-Stecker dicht sein. Dafür hat das Gerät einen 'TV' bezeichneten Eingang, zugleich warnt die Bedienungsanleitung (Seite8) vor Brummen und Rauschen wegen: TV, Motor, Dimmer in der Nähe.


Japp, da sind die Digital-Loop Anschlüsse zum
durchschleifen digitaler Signale. Kurzschluß-Stecker
habe ich keine. Ein TV steht zwar direkt neben dem
Verstärker aber ich hatte noch nie irgendwelche Probleme
mit Brummen, Summen oder sonst was. Nur der PC als
Quelle mit dem Kabel macht mucken.


jetzt gab es mehr als nur ein Gebrumme, d.h. die Tendenz zum Schlechten war zunehmend - immer ein schlimmes Anzeichen


Was genau möchtest du mir damit sagen?


Ich erinnere, die H/K-Verstärker führen Ferrite mit, deren Effekt eben darin besteht, digitales Ringing, das sich Fortpflanzen könnte, zu verhindern. Vielleicht sollten mehr Ferrite im Gerät eingesetzt sein. - Das Schwingen beginnt niederfrequent und geht - geräuschvoll - in hochfrequentes Oszillieren über. Die ungeschmälerte Bandbreite und die Strompotenz kennen keine Grenzen, der Endeffekt ist ein Verglühen der Schwingspule des Hochtöners im imperfekten Kanal


Was genau meinst u mit digitalem Ringing? Deine beschreibung
kommt dem was ich erlebte, wenn es bezogen auf die komischen
Geräusche war, sehr nahe! Also durch die hohe Breite von
Tönen und der Strompotenz des Amps verglühte mein HT oder
wie meinst du das?

@ axel:

Vorweg, deine Beschreibung mit den M&Ms fand ich genial! Hat mir schon mal sehr weitergeholfen, danke.


Wie kannst du so sicher sein, dass es nicht vorher schon geblitzt hat, wenn Du es selber gar nicht bemerkt hast?
Was, wenn z.B. erst der HT zerschossen wurde und das dann die AMP-Schutzschaltung ausgelöst hat?


Hm...das kann natürlich auch sein. Meine Freundin hatte
nur vorher nichts auffälliges bemerkt.

Aber wenn es so ist, wieso ging der Verstärker dann nicht
erneut aus als der Hochtöner blitze? Zumal ich ja schrieb das es da sehr frisch nach verbranntem roch. Zuvor, als
der Verstärker sich ausschaltete, da lagen 1-2 min. dazwischen.


Ok, das war so noch nicht rauszulesen aus Deinen Postings. Es m.E. auch noch Dein erster Anschluss-Versuch sein können.
Und es wurde auch nichts am PC verändert (neue Karten eingebaut o.ä.)?


Am PC wurde seit Jahren nichts verändert. Alles beim Alten.
Nur das Kabel, bzw. der Klinkenstecker wurde über die
Jahre immer schlimmer...

@ RealHendrik:


Hmm.... Lautstärkestellung bei maximal neun Uhr? Und dann macht der H/K so ein Getue? Hmm...

Also: Soundkarte und NW-Karte mal vertauschen, vielleicht hilfts. Spread Spectrum könnte auch helfen...


Ja, maximal auf neun Uhr, aber nur wenn ich ganz normal
Musik höre. Das war darauf bezogen, weil du mich ja
fragtest ob ich quasi immer auf 12 oder gar 2 Uhr Stellung
höre. Dem ist nicht so. Da hätte ich ja einen Hörschaden.

Auf neun Uhr Stellung macht der Verstärker kein Getue,
genauso wenig wie auf 12 Uhr Stellung oder noch darüber
hinaus. WENN normale Musik läuft und eine ordentliche
Quelle, sprich CDP, etc. ihn füttert. Aber dieses
Störsignal, woher auch immer es entstand hat meinen
Verstärker in die Knie gebracht, bzw. ihn zum abschalten
gebracht, was er wirklich noch nie tat und das trotz
einiger Parties.

Das mit der SK und NWK werde ich mal ausprobieren.
Das mit dem messen werde ich demnächst mal machen,
muss mir nur noch ein Multimeter, o.ä. besorgen.




Hast Du den REC OUT des Verstärkers vielleicht irgendwie mit dem LINE IN der Soundkarte verbunden? Und ist der LINE OUT der Soundkarte an einem "normalen" Anschluss (Tape, Line In) des H/K? Ist das Software-"Mischpult" der Soundkarte so eingestellt, dass die Line-In-Signale voll an den Ausgang durchgeschleift werden??


Wie schon oben erwähnt, der Line Out der Soundkarte,
der der Klinkenstecker aufnimmt und am Ende per Cinch
in meinen Verstärker mündet war am Verstärker selbst
an "Tuner" angeschlossen. Rec-Out am Amp und Line IN
an der SK sind unberührt.

@ jaywalker:


... und nehm sicherheitshalber ein neues Klinke-Cinch-Kabel mit. Diese Miniklinken gehen ständig kaputt und dann tönt es schrecklich wegen fehlender Masseverbindung.


Das ist glaube ich die beste Lösung! Ich hatte damals nie
Probleme und diese Störgeräusche sind einfach nur
schrecklich. ÜBRIGENS, ich habe den Klinkenstecker
gestern, als meine Freundin mit dem Ohr an einem
Lautsprecher stand mehrfach gedreht und gebogen, etc.
bis sie meinte, man höre gar nichts mehr. Es war lediglich
das leichte Grundrausche vorhanden!


Kann es sein, dass das ganze Dilemma, von diesem einen,
winzigen Klinkenstecker aus kam???

@ steve:


Hast Du ein Tapedeck mit Aussteuerungsanzeige? Dann könntest Du dir wenigestens ohne Endstufe die Pegel der Quelle betrachten. Hast Du eine erhebliche Aussteuerung ohne, daß Du etwas hören kannst z.B. mit Kopfhörer, ist das ein Indiz auf sehr hohe Störfrequenzen.
Ohne weiteren Hinweis wird die Sache schwierg herauszufinden sein.


Leider nein, aber einen VCR mit Aussteuerungsanzeige!
Kann ich das da ablesen, oder ist dann mein VCR auch
kaputt?

Habe die Soundkarte, bzw. den PC jetzt an meiner AV Anlage
angeschlossen. Da ist auch ein EQ mit AL dran, nur dieser
zeigt nichts an. Evtl. nicht empfindlich genug.
Aber das Geräusch selbst, ist ja seit mehrmaligen biegen
und drehen verschwunden, bzw. es hat sich vermindert.

Habe inzwischen mal angefragt, was so ein HT alleine kostet.
Ich hoffe das ist nicht die Welt.

Wenigstens bin ich schon mal beruhigt, dass es nur der HT
ist und nicht auch noch die Weiche.
Ich kann jetzt nur weiterhin hoffen, das der AMP keinen
technischen Schaden erlitten hat.

Was meint ihr dazu?

Nochmals vielen Dank für eure Unterstützung und dem
ganze Support den ihr mir vermittelt.

Darauf muss ich wohl erstmal eine Kiste Bier sponsorn, was!?

_axel_
Inventar
#33 erstellt: 27. Mai 2004, 16:09

Aber wenn es so ist, wieso ging der Verstärker dann nicht
erneut aus als der Hochtöner blitze?

Keine Ahnung. Vielleicht, weil der HT ja nun schon druchgebrannt (oder was auch immer) ist und das Geblitze für den AMP nicht schlimm ist (sind ja immer nur kurze Stöße und kein anhaltender Kurzschluß o.ä.; Sicherungen reagieren meist etwas träge).


Zumal ich ja schrieb das es da sehr frisch nach verbranntem roch. Zuvor, als der Verstärker sich ausschaltete, da lagen 1-2 min. dazwischen.

Es kommen/kamen ja immer noch Blitze, wenn ich das richtig verstanden habe. Veilleicht haben die den Geruch erzeugt (würden sie dann vermutlich mehr oder minder konstant immer noch tun)?

Kann aber durchaus auch so sein, wie ihr es wahrgenommen habt: der HT ist später beschädigt worden. Nur drängt sich mir die Vermutung, dass HT-Tod und Amp-Abschaltung in direkterem Zusammenhang stehen, geradezu auf. Freilich ohne, dass ich es fundiert herleiten könnte.

Bleibt die Hoffnung, dass der Amp keinen Schaden genommen hat und dass die Kabel/Soundkarten-Ecke leicht zu verarzten ist.

Gruß
_axel_
Inventar
#34 erstellt: 27. Mai 2004, 16:11

Darauf muss ich wohl erstmal eine Kiste Bier sponsorn, was!?

wo wohnst du?
DerOlli
Inventar
#35 erstellt: 27. Mai 2004, 16:13
Hi,


Bleibt die Hoffnung, dass der Amp keinen Schaden genommen hat und dass die Kabel/Soundkarten-Ecke leicht zu verarzten ist.


Das hoffe ich auch. Falls doch, wie merke ich das,
wie kann ich den Schaden feststellen. Also
er läuft, läuft super, nach wie vor. Hatte
vorhin auch Musik laufen und mal auf 12 Uhr
gedreht, war zwar mordslaut aber lief. Auch die
Lautsprecher. Kein plötzliches schnarren, o.ä.

Ich werde es mit Messungen und mit einem anderen
Kabel mal versuchen. Bin gespannt was dabei heraus-
kommt.

Als nächstes muss ich irgendwie einen neuen HT auftreiben!
Hoffe der ist nicht zu teuer. Das würde sich nicht für
die Lautsprecher lohnen.
steve65
Stammgast
#36 erstellt: 27. Mai 2004, 16:34
Der VCR mit Austeuerungsanzeige ist auch geeignet. Schaden kann er nicht nehmen, außer Du steckst den Klinkenstecker in die Steckdose.
Wenn wirklich die Ursache ein großer Pegel mit hoher Frequenz war, hat der Amp bestimmt keinen Schaden genommen, dafür hat er ja Schutzschaltungen.
Vor 6 Jahren habe ich auch mal an einen Hochtöner geschlachtet, ich weiß aber womit . Der Onkyo Vollverstärker hat sich nach gut einer Stunde Power plötzlich abgeschaltet. Das hatte er vorher noch nie gemacht. Er kam aber gleich wieder. Dann wars wieder aus. Der Verstärker war schweineheiß, viel heißer als sonst. Die Sache lief noch so ca 15 Minuten, dann war ein Hochtöner aus, er hatte wohl einen Windungsschluß bekommen und damit eine sehr niedrige Impedanz. So hat er wohl noch ein Weilchen durchgehalten und den Amp stark belastet. Der Amp läuft immernoch gut.

Ich drink schon mal ein Bierchen auf dein Wohl , und hoffe Du kriegst es wieder hin.
DerOlli
Inventar
#37 erstellt: 27. Mai 2004, 16:45
Hi axel,

im Marmeladenland, dort wo die leckere Marmelade
herkommt!
Do you know?

@ steve:

Wegen den Schutzschaltungen... ist das dann
normal das es etwas verschmort stinkt?

Das mit deinem Amp ist ja auch eine interessante
Geschichte.
Hat mein Amp auch schon durchgemacht, allerdings
ohne solche Folgen.

Joah, was heißt hinkriegen? Ich bräuchte jetzt
lediglich einen neuen HT und muss dann an die
Substanz gehen und überprüfen, ob es wirklich nur
der Stecker war.
buddha-brot
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 27. Mai 2004, 23:12
Kannst Du den Gleichspannungsanteil im Signal hinter der Endstufe messen? Und dann in der Endstufe nachregeln?

Auch wenn es jetzt zu spät ist, aber ich würde immer Hochtöner schützen, und zwar bei jedem Lautsprecher sofort nach Kauf.

Das geht mit einem PTC, also einem Kaltleiter, der bei zuviel Belastung wie eine Sicherung "ausgeht" und keine Leistung mehr zum Hochtöner durchläßt.

Ebenso elegant (wir benutzen im Studio beiden Varianten) ist: Du legst eine passende Glühbirne in den weg zum Hochtönr. Die "sichert" anders. Sie wird hell und verbraucht also die "zuviele" Leistung, bevor sie zum Hochtöner geht.
micha_D.
Inventar
#39 erstellt: 27. Mai 2004, 23:27

Kannst Du den Gleichspannungsanteil im Signal hinter der Endstufe messen? Und dann in der Endstufe nachregeln?

Auch wenn es jetzt zu spät ist, aber ich würde immer Hochtöner schützen, und zwar bei jedem Lautsprecher sofort nach Kauf.

Das geht mit einem PTC, also einem Kaltleiter, der bei zuviel Belastung wie eine Sicherung "ausgeht" und keine Leistung mehr zum Hochtöner durchläßt.

Ebenso elegant (wir benutzen im Studio beiden Varianten) ist: Du legst eine passende Glühbirne in den weg zum Hochtönr. Die "sichert" anders. Sie wird hell und verbraucht also die "zuviele" Leistung, bevor sie zum Hochtöner geht.



Mit einer Glühbirne gehts noch besser!

dann viel rummessen und den Amp nachstellen und schön weitermessen und paar Ösen löten und Haken schweissen und......so weiter.....


Micha


[Beitrag von micha_D. am 27. Mai 2004, 23:28 bearbeitet]
_axel_
Inventar
#40 erstellt: 28. Mai 2004, 08:53

im Marmeladenland, dort wo die leckere Marmelade
herkommt!
Do you know?

Süd-Frankreich? Oder Normandie?
Na egal, selbst das Holsteinische Land wäre mir für Extra "auf ein Bier rumkommen" dann doch noch etwas zu weit ... Gruß aus Berlin
Albus
Inventar
#41 erstellt: 28. Mai 2004, 09:18
Tag,

offen ist, wie sehr denn der zweite HT dem Tod ins Auge gesehen hat (die Kanaltrennung des 670 sei schlecht, so STEREO, "auch bei einem zweiten Gerät"). Der Verschmorungsgeruch kann von einem der internen Kabel herrühren, nur einige Abschnitte sind besonders ummantelt, müßte man sich genauer ansehen, auch die dünnen Verbindungen zwischen Endstufen und LS-Terminals (wo dann die 75 A fließen sollen).

MfG
Albus
ukw
Inventar
#42 erstellt: 28. Mai 2004, 20:00
Ey Jungens, bleibt locker.
Der HK 670 kann gar nicht mehr als 3 Watt fuffzich über 40 Kiloherz. Die Recht guten 10 Hz - 170 Khz beschreiben leider nur den Frequenzgang - nicht aber die Leistungsbandbreite. Wer genau auf die technischen Daten schaut kann sehen, daß die 170 Khz nur bei 1 Watt Leistung abgegeben werden können. Und daß mit - 3dB.
Schlußendlich kommt da nicht viel.
Gleichspannung kann der auch nicht.
75 Ampere Strom ? Kurzfristig?

bei 0,5 Volt sind das immerhin 37,5 Watt !! P =U x I

Wer Lust hat, schickt mir von dem HK 670 mal die Seite mit den Technischen Daten per Mail oder Fax

gute Nacht

UKW


[Beitrag von ukw am 28. Mai 2004, 20:05 bearbeitet]
DerOlli
Inventar
#43 erstellt: 28. Mai 2004, 20:38
Hi,

@ buddha-brot & micha:

Ist das mit der Glühbirne jetzt ein Scherz, oder
geht das wirklich? Wenn ja, wie?? Klingt jedenfalls
interessant.

@ axel:

Nicht ganz, das Marmeladenland nennt sich Bad Schwartau.
Ergo 300 km von Berlin entfernt.

@ albus:

Konnte weiter nichts feststellen.
Ich lass das jetzt so laufen wie es ist, denn es
läuft alles bestens. Auch nach mehreren Std. Dauer-
betrieb.

@ UKW:

Schau mal unter der Suchefunktion und gib HK 670 ein.
Wenn du den Beitrag "Was sagt mir das über meinen HK 670"
findest, öffne ihn. Da hast du dann ein Leistungsdiagramm.
Christian_Böckle
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 29. Mai 2004, 00:35
Hallo Olli

Dein Hochtöner ist definitiv durch eine hochfrequente Signalkomponente zerstört worden.

Ich würde Dir Folgendes vorschlagen, um in Zukunft solche Störungen zu vermeiden:

Also:
Meines Erachtens hatte das Ganze ursprünglich mit der gerätespezifischen Netzfilterung in bestimmten Audio-Geräten Deiner Kette zu tun. Das ist meine Vermutung (In anderen Threads bin ich schon des öfteren detailiert auf diesen Punkt eingegangen. Ich sage nur: Keramische Kondensatoren im nF-Bereich, im Geräte-Inneren von der Phase und/oder dem Mittelpunktsleiter auf das Gerätegehäuse gelegt).

Nun:
Nimm ein Multimeter (dabei darf Dein PC nicht mit der Anlage verbunden sein) und miß im Wechselspannungsbereich vom Verstärkergehäuse (oder einer Cinch-Masse) die Spannung gegen Erde, bzw. miß die Spannung vom Verstärkergehäuse gegen das Computergehäuse (an einer metallischen Stelle).
Wenn ich recht habe, wirst Du dann dort eine Spannung unter 100 Volt messen können. Wenn dies der Fall ist, war die Ursache des Ganzen ein Masse-Unterbruch jenes Audio-Kabels, das Du zum PC geführt hast und dessen Anfälligkeit auf Rütteln am Stecker Du schon geschildert hast.
Meine Vermutung ist es, daß aufgrund dieses Masse-Unterbruchs ein undefinierbares hochpegeliges Störsignal in den Verstärker gelangt ist.

Wenn dies alles zutreffen sollte:
Abhilfe:
Einfach auch den Verstärker erden, damit so ein Problem nie wieder auftreten kann und Du dadurch auch keine Schutzfunktion für Deine Hochtöner benötigst.

Noch ein Tipp:
Verwende bei unsicheren Maßnahmen einfach einen Kopfhörer, um den Verstärker und die Boxen zu schonen.

Noch zur Information:
Dein Hochtöner wurde thermisch überlastet, wodurch sein Widerstand langsam gegen Null gesunken ist. Dadurch stieg dessen Stromaufnahme, bis die Schutzschaltung des Verstärkers angesprochen hat.

Herzliche Grüße von
Christian
DerOlli
Inventar
#45 erstellt: 29. Mai 2004, 00:59
Hallo Christian,

sehr detailreiche und einfach verständliche
Antwort! Vielen Dank!

Nur eine Frage habe ich, wie genau soll ich den
Verstärker erden? Soweit ich weiß geschieht das
bei den meisten Geräten mittels Netzkabel?
Heißt das, ich muss das Netzkabel austauschen?
Einen Kaltgerätestecker besitzt der Verstärker
nämlich nicht.

Also war der Amp nun am clippen, oder ging das
ganze einfach unter 2 Ohm, wo ihm langsam die
Puste ausgeht!?
Christian_Böckle
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 29. Mai 2004, 01:28
Hallo lieber Olli

Beispiel für die Erdung eines Verstärkers:
Man nehme einen handelsüblichen verschraubten Kaltgerätestecker und entferne die beiden Stifte für Phase und Mittelpunktsleiter. Hernach nehme man ein Litzenkabel und klemme es im Stecker an den Erdungskontakt. Das Litzenkabel kann beim Verstärker z.B. an der Masseklemme (für Phono) angeklemmt werden. Den Kaltgerätestecker, der keine Stifte mehr aufweist, kann man problemlos in der Netzleiste mit einstecken.

Ich persönlich glaube nicht, daß Dein Verstärker am clippen gewesen ist, sondern daß die durch Niederohmigkeit erreichte Stromstärke die Schutzschaltung Deines Verstärkers ausgelöst hat.
Bei guten Verstärkern (z.B. dem Hitachi HMA 8500 MKII) ist im Service-Manual auch der Funktions-Test einer solchen Schutzschaltung beschrieben. Dabei werden die Lautsprecherausgänge bei einer Ausgangsspannung von 5 Volt (nur!) rms einfach kurzgeschlossen. Wenn die Schutzschaltung intakt ist, so fällt das Lautsprecher-Relais ab. Erst nach Beseitigung des Kurzschlusses und nach Ausschalten des Verstärkers zieht das Lautsprecher-Relais wieder an.
Natürlich sollte das bitte niemand bei seinem Verstärker testen!!!!

Noch etwas über das Testen:
Lautsprecher:
Bei einem acht Ohm Lautsprecher (egal ob TT,MT oder HT) muß ich mit einem Multimeter im Ohmbereich immer in etwa 7 bis 8 Ohm messen können. Messe ich bei einem Lautsprecher Null Ohm, oder z.B. die Hälfte des auf dem Etikett angegebenen Wertes, so hat eine thermische Überlastung stattgefunden. D.h., durch die entstandene Hitze hat sich die Lackschicht des Wicklungsdrahtes aufgelöst und die nebeneinanderliegenden Windungen haben miteinander Kontakt bekommen. Dadurch wird das Gebilde `Wicklung` niederohmiger.
Messe ich hier gar nichts (also unendlich), so liegt ein Unterbruch im Bereich der Wicklung vor.

Wenn man direkt an der Lautsprecherbox eine Widerstandsmessung durchführt, kann man grob den Zustand des Baßlautsprechers beurteilen (z.B.: Bei einer 4 Ohm Box sollte die Anzeige über drei Ohm liegen). Die rechte und linke Box sollten sich überdies ziemlich symmetrisch messen.

Herzliche Grüße von
Christian
DerOlli
Inventar
#47 erstellt: 29. Mai 2004, 01:36
Hallo Christian,

nochmals vielen, vielen Dank!
Da steckt sehr viel informatives drin was
du mir geschrieben hast.

Du beschreibst eine niederohmige Stromstärke,
wie ist diese Entstanden, bzw. wie niedrig muss
sie dann gewesen sein, dass mein Amp ausging?

Hast du, Christian, evtl. noch eine Option,
was so verschmort dananch in meinem Verstärker
gerochen hat?
Christian_Böckle
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 29. Mai 2004, 02:14
Hallo Olli

Jößas.

Strom kann man mit Wasser (beim Wasserhahn) vergleichen:
Der Wasserdruck entspricht der Spannung, das fließende Wasser dem Strom, und der Wasserdruck entspricht der Spannung. Die Dicke des Hahns, bzw. des Rohres entspricht dem Widerstand.
Beispiel: Geschlossener Hahn.
Bedeutet: Spannung liegt an. Widerstand ist unendlich. Es fließt kein Strom.

Wichtig: Spannung liegt immer nur an. Spannung fließt nicht, sondern sie pflanzt sich sozusagen mit Lichtgeschwindigkeit fort. Anders formuliert: Wenn an eine Leitung von 100m Länge eine Spannung angelegt wird, ist Diese am Anfang und am Ende der Leitung gleich groß, weil ja noch kein Strom fließt (siehe Wasserdruck). Erst wenn ich einen Verbraucher anklemme, beginnt ein Strom zu fließen und der Widerstand (Leitung ist gleich Rohr) macht sich bemerkbar: Dann ist die Spannung am Ende der Leitung etwas kleiner geworden.
Was schreibe ich da bloß wieder daher. Bin etwas vom Thema abgekommen.



Zur Stromstärke:
Nehmen wir an, ein Verstärker liefert gerade eine konstante Ausgangsspannung (zB. 6,3 Volt rms, das entspricht an 4 Ohm einer Leistung von ca. 10 Watt).
Geht die Last auf zwei Ohm, entnehme ich dem Verstärker dann 20 Watt, gehe ich auf ein Ohm sind es dann 40 Watt. Bei einem halben Ohm 80 Watt und bei Null Ohm wäre es unendlich (theoretisch).
In Deinem Fall ist der Hochtöner kurzzeitig auf Null Ohm gewesen (das `Aufblitzen` war nichts anderes, als das Durchbrennen des Wicklungsdrähtchens an einer Stelle), wodurch der Verstärker über den Kondensator der Frequenzweiche kurzgeschlossen gewesen ist (im Bereich der hohen Frequenzen).

Übrigens: Wenn der Eingang eines Verstärkers extrem übersteuert wird, hilft es mitunter auch nicht viel, wenn der Lautstärke-Regler noch unter 12 Uhr gestellt ist.

Zum Geruch aus dem Verstärker:
Da kann ich nur spekulieren.
Transistoren oder auch Widerstände können bei Überhitzung einen etwas unerfreulichen Geruch absondern, und das mitunter auch ohne wirklich Schaden genommen zu haben.
Ich schlage Dir vor, einmal den Verstärker zu öffnen, und die Bauteile im Bereich der Endstufe optisch zu sichten, bzw. genau `nachzuriechen`.
Möglicherweise rührte der Gestank aber auch nur vom Hochtöner, nur daß Du ihn eben nicht exakt geortet hast.

Herzliche Grüße von
Christian
micha_D.
Inventar
#49 erstellt: 29. Mai 2004, 07:28
@ olli

Hallo

Die Glühbirne in Reihe des zu schützenden Lautsprechers..kann auch die ganze Box sein ist durchaus kein Scherz sondern wird auch in der Praxis gemacht und das auch Erfolgreich..JBL Hats in der kleinen Control so gemacht...und andere Hersteller auch...

Ab einer gewissen Belastung/Überlastung wird der Glühfaden heiss und dadurch hochohmiger.....sehr einfach und effektiv...

Gruß Micha
DerOlli
Inventar
#50 erstellt: 29. Mai 2004, 14:58
Hi Christian,

nein, der Geruch kam defintiv vom Verstärker,
da ich in dem Moment, wo er ausging, direkt
vor dem Verstärker stand und aus reflex sofort
gerochen habe. Nach ein paar Sek. stieg dann halt
dieser Geruch in meine Nase. Naja, und später war
es dann halt auch beim Hochtöner so!

Nun gut, ich werde das mal untersuchen und hoffen,
dass ich bald mal einen neuen Hochtöner bekomme.

@ micha:

Echt?? Wie haben sie das denn gemacht? Geht da nicht
Leistung, die der Verstärker an die Box gibt, verloren?
Bei der Control ist soetwas vorhanden? Wie und wo?
Leuchtet dann plötzlich die Box oder wie darf ich das
verstehen?
Christian_Böckle
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 29. Mai 2004, 15:37
Hallo Olli

Gerade ist mir noch etwas eingefallen:
Bei den meisten Verstärkern (auch bei meinem) sind die Leiterbahnen der Prints in jenen Bereichen, wo höhere Ströme fließen, meistens unterdimensioniert (ich spreche hier vom Querschnitt der Leiterbahnen).
Wenn Du Glück hast, kann man bei Deinem Verstärker die Bodenplatte, oder zumindest einen Ausschnitt der Bodenplatte, abnehmen. Dann könntest Du die Unterseite des Hauptprints sichten und kontrollieren, ob eventuell eine Leiterbahn Schaden genommen hat, oder ob in gewissen Bereichen von Lötstellen Verfärbungen aufgetreten sind.

Herzliche Grüße von
Christian

PS.: Kurzschluß entspricht Rohrbruch, habe ich vergessen.
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