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Stereo Anlage geht bei hoher Lautstärke aus.

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Scretchy
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 16. Sep 2006, 14:44
Hallo!
Da mir vor einigen Tagen in diesem Forum schoneinmal sehr gut geholfen wurde versuch ich jetzt ein Problem zu lösen das ich schon 2 Jahre habe. Vllt könnt ihr mir da ja auch helfen.
Also es geht sich um folgendes:

Ich habe die Stereoanlage SU-CH900 von Technics.
Wenn ich sie laut drehe also da steht dann ca -26db dann geht sie aus. Man hört ein Releais. also alles über -30db geht die Anlage wunderbar aber darunter geht sie halt aus und man muss sie wieder anmachen.

Ist das ein Hitzeproblem? Die Anlage ist so aufgebaut wie es in der Anleitung steht also so das alle Bauteile freie Luftschlitze haben. Der Lüfter im Netzteil dreht auch.
Oder ist ein Buateil kondensator oder so kaputt denn die Anlage ist schon ca 14 Jahre alt.

Hier mal ein Pic von der Anlage


Und das hab ich im Netz gefunden. Kann das damit zusammenhängen?
Link zum Bild(ist zu groß fürs Forum).

Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
MFG Daniel
Wolfgang_K.
Inventar
#2 erstellt: 16. Sep 2006, 15:57
Ich denke daß das Problem bei der Schutzschaltung für die Endstufe liegt. Die springt ab einer gewissen thermischen Belastung an und schaltet die LS einfach ab. Du könntest einmal andere LS probeweise anschließen, und dann schauen ob dieses Phänomen wieder in Erscheinung tritt. Könnte auch sein daß die LS schon leicht beschädigt sind - durch Kurzschlüsse in den Schwingspulen der Hochtöner.

Sei froh, daß diese Schutzschaltung so zuverlässig anspringt, im anderen Falle zerstört die Wärme die Endstufentransistoren und Teile der Elektronik.
Scretchy
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 16. Sep 2006, 17:07
Hallo!
Habe mal andere Lautsprecherangeschlossen. Die sind bei wesendlich leiser aber die Anlage geht jetzt bei ca -12gb aus.
Das liegt bestimmt daran, dass die einen anderen Wiederstand haben.
Woran kann es noch liegen?
MFG

Edit:
Hallo habe gerade mal den Widerstand vom Lüfter gemessen der ist bei 24 Ohm, wohingegen der Widerstand bei meinem CPU Lüfter 6 Ohm beträgt.
MFG


[Beitrag von Scretchy am 16. Sep 2006, 17:57 bearbeitet]
Wolfgang_K.
Inventar
#4 erstellt: 16. Sep 2006, 21:14
Vielleicht könntest Du an dieser Stelle einmal sagen wieviel Ohm am LS-Ausgang liegen. Wenn Du bei einer Ausgangsimpendanz (am Verstärker) 8 Ohm hast, die Boxen aber nur 6 Ohm oder gar 4 Ohm haben dann springt bei hohen Lautstärken auch die Schutzschaltung an. Damals mußte man noch im Gegensatz zu heute auf die richtige LS-Impendanz achten, sonst sind die Endstufen zu heiß geworden und haben sich mit einem Kurzschluß dann beim Benutzer bedankt.

War das Problem eigentlich schon immer da, oder ist das erst aufgetreten?

Du kannst das Probelm auch mit wirkungsstarken Lautsprechern in den Griff kriegen. Ich kenne in meinem Bekanntenkreis einige Leute die haben bei Partys ihre Endstufen durch zu hohe Dauerlautstärken ruiniert..insofern ist das bei Deinem Verstärker nichts ungewöhnliches.
Scretchy
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 16. Sep 2006, 21:21
Hallo!
Das Problem tritt erst seid 2 Jahren auf.
Die Lautsprecher sind extra für die Anlage da.
Sind 6 Ohm Luatsprecher.
Wie messe ich den Wiederstand am Lautsprecherausgang?
Bei eingeschalteter Anlage?
MFG
Wolfgang_K.
Inventar
#6 erstellt: 16. Sep 2006, 21:43
Wenn Du den Widerstand am LS-Ausgang messen willst, dann brauchst Du ein Ohm-Meter. Zeigt Dir aber nur den reinen Spulenwiderstand an, der sollte mindestens bei 6 Ohm liegen.

Die anderen Boxen die Du getestet hast - wieviel Ohm Impendanz haben die??

Wenn sich am Klang Deiner Boxen nichts verändert hat, und der Verstärker sich normal verhält, dann würde ich mir vielleicht 8 Ohm boxen anschließen, damit bist Du auf der sicheren Seite.
Obwohl solche hohen Dauerbelastungen tut auf die Dauer gesehen keiner Box gut. Besonders die Spulen in den Hochtönern sind durch die Wärmeentwicklung (Isolierlack in den Spulen kann geschädigt werden -> Impendanz nimmt ab oder durch die Belastung reißt die Kabelführung)leicht gefährdet.
armindercherusker
Inventar
#7 erstellt: 17. Sep 2006, 07:14

Scretchy schrieb:
...Wie messe ich den Wiederstand am Lautsprecherausgang?
Bei eingeschalteter Anlage?
MFG
Ich hoffe, Du verstehst es richtig :

Du kannst nur den Widerstand der LS messen ; dazu bitte vom VS abklemmen !

Den Ausgangswiderstand des VS kannst Du nicht messen !


Gruß
Scretchy
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 17. Sep 2006, 07:45
Hallo.
Die Lautpsrecher sind in Ordnung ich habe 6.2 und 6.1 Ohm gemessen und es steht 6 drauf. Sie waren bei der Anlage bei, darum will ich auch keine neuen kaufen. Früher ging das mit denen ja. Da Könnte ich bis -6 hochdrehen, auch wenn die Klanqualität dann abnahm.
Die Lautsprecher die ich noch getestet habe die hatten 4Ohm.
Ich denke es hat etwas mit der Lüfterschaltung zu tun.
Ich habe am Lüfter 25 Ohm gemessen.
Kann es sein das da so wenig Strom durchgeht, das die Anlage denk das er nicht geht und abschalted?
Der Lüfter wird es nach einer bestimmten Lautstärke eingeschalted.
MFG
HiFi_Addicted
Inventar
#9 erstellt: 17. Sep 2006, 07:56
Dan häng einen wiederstand Parallel zum Lüfter dass du in Summe den des Alten erreichst.

MfG Christoph
Scretchy
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 17. Sep 2006, 08:02
Hallo.
Wieviel Ohm muss der Lüfter denn haben?
Hier ist nen Schaltplan.
Hat das was mit meinem Problem zutun?
http://www.freshtalk.de/Bilder/schaltplan.jpg

MFG


[Beitrag von Scretchy am 17. Sep 2006, 08:04 bearbeitet]
Docker
Stammgast
#11 erstellt: 17. Sep 2006, 13:06
Hi

steht doch in der Beschreibung drin:
Defective fan motor: Replace the fan motor Part No. SYE 1128-4unless the resistance across both ends of the coil is between 20 and 30 Ohm.
Soll heissen:
Wenn der Motor zwischen 20 u 30 Ohm hat ist er in Ordnung, wenn nicht austauschen.

Ein Parallelwiderstand bringt da auch nichts, durch den Motor fliest dann immer noch der gleiche Strom! und falls der Lüfter wirklich mal kaputt geht merkt es die Schaltung nicht mehr!
Vieleicht wird das Gerät wirklich so heiß das es abschaltet


Wenn es wirklich ein Temperaturproblem sein sollte brauchst du einen zusätzlichen (einen anderen, grösseren) Lüfter.
Lass doch mal den Deckel auf und stell einen normalen Tischventilator vor das Ding wenn es dann geht, weißt du obs daran liegt.
Wolfgang_K.
Inventar
#12 erstellt: 18. Sep 2006, 07:30
@ Scretchy

Könnte es sein das Dein Verstärker nicht genügend belüftet wird, das er irgendwo in einem engen Regal steht, daß die Lüftungsschlitze verstaubt sind? Du kannst das Teil ja einmal öffnen und vorsichtig mit einem Staubsauger die Staubflusen entfernen.
Albus
Inventar
#13 erstellt: 18. Sep 2006, 14:23
Tag,

man sollte mal die Gleichspannung am LS-Ausgang messen. Die üblichen Protections sind eben Überlast, Übertemperatur, Gleichspannung. Die -26 dB ssind vielleicht gerade 1 W, wenn nicht weniger, unterhalb -30 dB sind es nur Milliwatts, selbst die -12 dB/4 Ohm sind nur wenige Watt. Leistung ist da noch nicht gefordert; Hitzeentwicklung kühlt nicht binnen Sekunden herunter = Ausschalten und Einschalten in eimem ist bei Übertemperatur nicht zu erwarten, aber bei Gleichspannungsversatz (von mehr als 2 V am LS-Ausgang).

MfG
Albus
hf500
Moderator
#14 erstellt: 18. Sep 2006, 17:46
Moin,
die ueblichen Schutzschaltungen schalten spaetestens bei 100mV Gleichspannung ab.
2V ist definitiv zu viel.

Es kann auch sein, dass der Verstaerker einen Knacks hat und erst bei groesserer Aussteuerung
am Ausgang eine Gleichspannung auftritt.

73
Peter
fawad_53
Inventar
#15 erstellt: 21. Sep 2006, 10:16

Scretchy schrieb:
...
Oder ist ein Buateil kondensator oder so kaputt denn die Anlage ist schon ca 14 Jahre alt.

...

Und das hab ich im Netz gefunden. Kann das damit zusammenhängen?
Link zum Bild(ist zu groß fürs Forum).

Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
MFG Daniel

Hallo,
hast Du den Punkt 3 des angehängten Bildes schon geprüft? Ist der Kondensator in Ordnung oder nicht?

Nachdem die Fehlerbeschreibung deiner sehr stark ähnelt, würde ich das als erstes prüfen

Gruß
Friedrich
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