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Fehlende Mitten bei Phonar oder Raumproblem?

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The_FlowerKing
Stammgast
#1 erstellt: 06. Nov 2005, 14:29
Hi,

zunächst mal ... komischer Titel für den Thread, aber es geht um folgendes:

Ich hab letztens meine Anlage bestehend aus Phonar P40 IIs und AVM V2 / M3 -Kombi zu Christian mitgenommen. Er hat nen akustisch ganz guten Raum (ca. 18m²) zu bieten, der gut bedämpft ist, im Keller liegt usw.

Ich machs kurz: Meine Phonar klangen einfach erbärmlich in sogut wie jeder Hinsicht! Der Hochton war normal gut, doch der Bass war ein Furz - lediglich in den Ecken des Raums gabs Tiefbass, so wie er bei mir am Hörplatz zu Hause vorkommt.

Das allergrößte Manko waren aber die Mitten, denn sie fehlten fast komplett! Die Bühne war schmal und teilweise zerlöchert, nicht schön durchgehend zwischen den LS wie gewöhnlich...

Nun haben wir Christians Cabasse-LS angeschlossen (Kombi und Vollverstärker, was jedoch keine Rolle spielt) und sie klangen echt wie aus einem Guss: Druckvoller, präziser Bass, Räumlichkeit von rechts nach links und die Mitten derart detailliert und einfach "voll", dass wir uns wunderten.


Jetzt wieder zu Hause hab ich die Phonar angeschlossen, direkt gehört und frage mich, ob ich die ganze Zeit auch schon fehlende Mitten hier habe.. ich kanns mir nur einbilden, aber mir kommts jetzt nach dem Hörtest so vor, als wenns so wäre
Mein Raum (26m²) ist nicht optimal, es ist leicht hallig, jedoch gibts kein Dröhnen im Bass. Der ist übrigens druckvoll wie immer, doch wie gesagt ... die Mitten machen mir Sorgen!

Leider haben wir keinen Dritten, der das beurteilen kann


Meine Fragen an euch:
Wie können Mitten derart ausgelöscht werden?
Kann es sein, dass die Phonar wirklich Mittenlöcher hat? Sie hat ja einen recht linearen Frequenzgang!! (Außerdem bei 2 Mitteltönern pro LS...??)

Ich hab nachträglich Sorgen, dass ich ganze Zeit mit dem Mittenproblem gehört habe, ohne es zu wissen.. und zweifel so langsam an den Phonar (und das hab ich noch NIE!)


Danke für eure Antworten!
sakly
Inventar
#2 erstellt: 06. Nov 2005, 16:13
Scheint ja so, als ob das Problem bei dir zu Hause nicht auftritt. Hört sich nach der Beschreibng eher so an, als ob einer der Lautsprecher verpolt war...
Im Bassbereich kann ich mir solche starken Schwankungen in verschiedenen Räumen ja noch gut erklären, aber in den Mitten sollten so extreme Unterschiede nicht auftreten, da die nicht in so großem Maß von den Raumeinflüssen abhängen.

Wieso zweifelst du jetzt,w enn du es vorher nicht getan hast und dir der Klang gefallen hat?
Gefällt dir der Klang jetzt auf einmal nicht mehr? Und das nur weil du weißt, dass sie woanders ander geklungen haben?
Nach der extremen Beschreibung würde ich einen technischen Aspekt (Defekt, falscher Anschluss etc) nicht außer Acht lassen.
-Christian-
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 06. Nov 2005, 16:50

sakly schrieb:
Scheint ja so, als ob das Problem bei dir zu Hause nicht auftritt. Hört sich nach der Beschreibng eher so an, als ob einer der Lautsprecher verpolt war...


Wieso zweifelst du jetzt,w enn du es vorher nicht getan hast und dir der Klang gefallen hat?
Gefällt dir der Klang jetzt auf einmal nicht mehr? Und das nur weil du weißt, dass sie woanders ander geklungen haben?
Nach der extremen Beschreibung würde ich einen technischen Aspekt (Defekt, falscher Anschluss etc) nicht außer Acht lassen.


Hallo Sakly,
es lag definitiv nicht an irgendwelchen technischen Mängeln. Wir haben ja alles doppelt getestet und umgesteckt/stellt usw. . Es war wirklich einfach ein Klangproblem, daran kann kein Zweifel bestehen. Ich kann Mircos Eindrücke übrigens nur bestätigen, der Klang war mit den Phonar wirklich nicht schön.
sakly
Inventar
#4 erstellt: 06. Nov 2005, 20:23
Hmmm, dann muss man das einfach so hinnehmen.

Wenn die Phonars bei ihm zu Hause allerdings gut klingen, ist das doch kein Problem. Verstehe also die "Angst" nicht. Wenn's vorher gefallen hat, sollte es jetzt immer noch gefallen, oder nicht?
Amerigo
Inventar
#5 erstellt: 06. Nov 2005, 22:19
@FlowerKing:
Du, ich hab' ja selber Cabasse - die Moorea. Das ist einfach eine saugute Box und es kann gut sein, dass es sich bei Christians (gutem) Hörraum einfach mehr gezeigt hat, als bei dir. Ist ja ziemlich ideal bei ihm, wenn ich die Bilder richtig in Erinnerung habe. Habt ihr auch deine Elektronik verwendet, oder seinen Myryad?

Die Cabasse ist halt schon berühmt für ihre Auflösung und Bühne. Im Bass hat sie Limiten, klar, aber wie du siehst, spielt das gar keine allzu grosse Rolle.

Ist mir übrigens auch schon passiert, dass ich Fehler nicht gehört habe, bis mich jemand drauf aufmerksam gemacht hat. Ist keine Schande, sowas - daraus lernt man nur.

Gruss

Amerigo
The_FlowerKing
Stammgast
#6 erstellt: 07. Nov 2005, 17:59

Amerigo schrieb:
@FlowerKing:
Ist ja ziemlich ideal bei ihm, wenn ich die Bilder richtig in Erinnerung habe. Habt ihr auch deine Elektronik verwendet, oder seinen Myryad?


Hi,

der Raum ist wirklich gut, da er nur anlage, ein sofa und sonst kaum etwas beinhaltet. Es ist ein reiner Hörraum mit guter Bedämpfung, jedoch leider quadratisch und etwas klein.

Wir haben Die Cabasse auch an meiner Kombi betrieben, die Unterschiede zum nachfolgenden Myryad fielen jedoch eher klein aus. Die Phonar am Myryad haben wir dann nicht mehr gehört. Welche Rolle die Elektronik allgemein spielt, weiß ich auch noch nicht. Wir hatten schon sehr viele neue Eindrücke gesammelt, als wir die Elektronik getauscht haben und daher konnten wir nicht sonderlich heraushören, was sich änderte. Meiner Meinung war z.b. die E-Gitarre etwas weniger im Vordergrund, der Bass einen Tick weniger druckvoll, aber das wars auch schon. Wahrscheinlich fällt die Kombi erst bei höheren Lautstärken positiver aus und treibt auch große LS problemloser an.. aber das ist ja nicht Thema.

Wir haben beschlossen, die Cabasse mal bei mir zu hören. Davon werd ich dann hier berichten
Amerigo
Inventar
#7 erstellt: 08. Nov 2005, 09:35

The_FlowerKing schrieb:

Wir haben beschlossen, die Cabasse mal bei mir zu hören.


Guter Plan. Stellt die Cabasse dann genau auf die Position der Phonar und schafft die Phonar aus dem Raum.

Bin sehr gespannt...bitte berichten.

Amerigo
Etka_Wolles
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 09. Nov 2005, 00:04
hallöchen,

ich behaupte infach mal (unwissend wie ich bin ) das christians raum für die P40 zu klein ist. möglicherweise ist das zusammenspiel zwischen ls und raumakustik dermaßen ungünstig, das es nicht besser funktioniert. Phonar selber empfiehlt die P40 auch erst für räume >30qm².
das ist auch einer der gründe, warum man vor dem kauf die sachen in den eigenen 4 wänden probe hören sollte. es nutzt nix, wenn die klamotten beim händler das highlight sind und zu hause zieht das erworbene equipment keine wurst vom teller.

haltet uns auf dem laufenden, wie es weiter geht und ob phonar wirklich so schlecht ist, denn dann muß ich ja auch neues zeug kaufen

mfg,
Etka
Amerigo
Inventar
#9 erstellt: 09. Nov 2005, 08:45
Etka

Einfach mal behaupten ist ja schön, das kann man gut machen. Aber wie könntest du begründen, dass bei zu kleinem Raum die Mitten ausgelöscht sind und gleichzeitig keine Bässe vorhanden?

Gruss


Amerigo
Leisehöhrer
Inventar
#10 erstellt: 09. Nov 2005, 13:02
Hi,

ich vermute ebenfalls das die Raumakustik einiges zu ungunsten bewirken kann. Auch im Mitteltonbereich. Der ist ja auch weit gedehnt. Reicht ja wenn die unteren Mitten akustisch betroffen sind. Quadratischer Raum, da kommen noch mehr Stehwellen zusammen. Herr Nubet hat mal von einer akustischen Beeinflussung bis 1500 Hz geschrieben. Erst darüber seien normale Räume messtechnisch nicht mehr unterschiedlich.
Was neben der Raumakustik für mich auch wahrscheinlich ist währe das besagte Phonar recht linear abgestimmt sind und die Cabasse nicht. Wenn ich meine ebenfalls recht linearen nuWave mit z.B. den Maestros vergleiche fehlen ihnen scheinbar die Klangfarben. Kein Zweifel, da übertragen die Maestros mehr oder auch kräftiger. Nur, was ist richtig ?
Mir kommt es so vor als wenn die lineare nuWave weniger färbt. Dadurch hören sich für mich Instrumente und Stimmen natürlicher an. Ich kann trotzdem verstehen wenn einem das nicht gefällt.
So denke ich also das die Cabasse e.v.t.l. färbt ? Was ja nicht schlimm währe.
Ist nur eine Idee von mir.

Gruss
Nick
Amerigo
Inventar
#11 erstellt: 09. Nov 2005, 14:13

Leisehöhrer schrieb:

So denke ich also das die Cabasse e.v.t.l. färbt?


Die Cabasse färbt garantiert und sicher, wie jeder andere Speaker auch!

Erstens resoniert das ganze Gehäuse mit, und zweitens haben auch die Membranen noch Verfärbungen, wie das bei der Phonar garantiert ebenso der Fall ist.

"Linear abgestimmt" und "fehlende Mitten" (Phonar) würde ja nicht zusammenpassen. Ich traue den Beiden durchaus zu, dass sie nicht in solche Fallen tappen, sondern die Mitten echt gefehlt haben.

Gruss

Amerigo
Etka_Wolles
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 09. Nov 2005, 16:16
hi an alle

@ Amerigo
ich sagte doch das ich unwissend bin, und somit habe ich auf deine frage leider keine antwort, sorry.


ich denke der gegentest beim mirco wird gewissheit bringen was die darbietung der Phonars angeht. ich würd mich jedenfalls nicht bekloppt machen. für mich ist wichtig, wie meine ls bei mir klingen und nicht bei anderen.

also ich freu mich schon auf den bericht über die schlacht beim mirco.

bis denne,
Etka
The_FlowerKing
Stammgast
#13 erstellt: 09. Nov 2005, 20:48
ja mal sehen, wird wohl weihnachten werden. hab jetzt erstmal keine zeit für so nen unwichtigen test
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