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Vienna Acoustics Mozart

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visir
Inventar
#1 erstellt: 08. Dez 2005, 12:49
Hi Leute!

Angesichts dessen, dass die Mozart gerade auf ebay.at angeboten wird, muss ich doch einmal rundfragen:
Was haltet Ihr von Vienna Acoustics im Allgemeinen und von der Mozart im Speziellen?
Hab bisher noch wenig in dieser Richtung am Forum entdeckt. Bei den Monster-Threads hilfft auch die Suchfunktion wenig.
Angesichts der Menge an deutschen Firmen wirds für die meisten hier wohl wenig Notwendigkeit bzw. Möglichkeit geben, sich mit dieser Marke auseinanderzusetzen, aber vielleicht hat ja doch der eine oder andere Erfahrung damit.
Ich hab die Mozart einmal im Vergleich mit einer von Preis und Bauweise ähnlichen Elac (fragt mich nicht, welches Modell) gehört, da hat mit die Mozart doch um eine Spur besser gefallen. Das war so ziemlich beim ersten Mal, als ich hochwertige Boxen anhören ging.

Ich schreibe hier bewusst nichts über Musikrichtungen, Raum und Elektronik, weil ich einfach wissen will, was Ihr für Erfahrungen habt. Dann kann ich immer noch überlegen, ob das für mich erstrebenswert bzw. realisierbar ist.

lg, visir
visir
Inventar
#2 erstellt: 10. Dez 2005, 09:57
nicht gleich alle auf einmal...
boxenmann
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 10. Dez 2005, 18:05
Hallo!

Zur Mozart muß sich offensichtlich ein Österreicher melden!

Ich kenne VA sehr gut, habe vor allem Erfahrungen mit der grossen Strauss (ca. 5Monate in meinem WZ gestanden)gemacht.

Generell würde ich die VA Klassik-Freaks empfehlen.

Die Auflösung ist generell bei VA sehr fein aber bei schlechteren Aufnahmen oftmals problematisch.

VA verkauft viel in Amerika (auch größter Umsatz) dort waren (sind?!) die Modelle softer abgestimmt.

Eventuell ist auch die kleine Mozart noch "human" abgestimmt ...die größeren Modelle.... schwierig!!!

Die neue Serie (Mozartgrand etc.) ist erneut ein wenig analytischer abgestimmt.

also
lg aus wien

boxenmann


[Beitrag von boxenmann am 10. Dez 2005, 18:11 bearbeitet]
hammermeister55
Stammgast
#4 erstellt: 11. Dez 2005, 02:45
Hallo visir,

ich kenn zwar die Mozart nicht aber bei mir steht ein kleineres älteres Modell

die Cello, ist eine sehr gut verarbeitete Box.

Trotz der geringen Grösse sound auf 16 qm wie von einer Standbox.

Gut abgestimmt seidige Höhen, und genügend Bass, Mitten sehr gut.

Klasse Gehäuse Schallwand und Rückwand 30 mm dick innen querverstrebt.

Bin sehr zufrieden mit Vienna Acoustic.

Rüdiger
visir
Inventar
#5 erstellt: 12. Dez 2005, 12:41
Hallo Hammermeister!

Da hast Du wohl auch ein wenig Glück. Ich habe mir damals neben der Mozart auch die nächstkleinere Bach angehört, die hat mir überhaupt nicht gefallen. Die Musik war so weit weg, wie durch Watte.

Es ist für mich überhaupt erstaunlich, wie "schlecht" bei manchen sogenannten besseren Marken die kleineren Modelle sind. Hab mir am Samstag bei einem der Unsäglichen kleine Canton LE- und Klipsch-Standboxen angehört: wirklich schlimm! Das kann nicht alles nur die Aufstellung sein, zumal sie diametral anders schlecht waren.
Das einzig halbwegs hochwertige war dort eine Canton Vento, die hat dann immerhin brauchbar geklungen.
Muss aber nicht sein, denn eine kleine Tannoy im Abverkauf hat mir einmal recht gut gefallen. Besser als ihr Nachfolger.
Ich glaub, da mach ich ein neues Thema auf.
Klout
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 12. Dez 2005, 13:54
Hallo Visir,

Ich hatte früher mal die Mozart (davor auch die Bach). Man kann sicher folgendes behaupten:

Die Verarbeitungsqualität ist in diesem Preissegment einzigartig.
Der Seiden-HT spielt auf höchstem Niveau, löst gut auf wirkt aber nie unangenehm.
Sie sind extrem belastbar. Trotz der kleinen Chassis bringen die einen unwahrscheinlichen Schalldruck rüber.
Sie sind sehr aufstellungskritisch. Man darf sie keinesfalls "einengen", da die Räumlichkeit sehr darunter leidet, und man darf sie kaum ins Stereodreieck einwinkeln.

Gerade in Österreich sind sie mit sicherheit ein Preis/Leistungs Tipp. Nicht empfehlenswert sind sie jedoch für Analytik-Freaks. Sie sind sehr neutral und "weich" abgestimmt und sind etwas verstärkerkritisch.
Ein weiterer Vorteil, der leider auch als Nachteil wirken kann ist, dass sie aufgrund ihrer Abstimmung bei jeder Musikrichtung gut klingen, dafür aber in keiner wirklich brillieren (von Klassik evtl. abgesehen).

Mir haben sie über beinahe 2 Jahre gute Dienste geleistet, wohl wissend, dass es zwar Besseres gibt, aber auch viel mehr Schlechteres.

mfg Klout
hammermeister55
Stammgast
#7 erstellt: 12. Dez 2005, 20:01
Hallo visir,

ich denke die kleine Cello die einer heutigen Haydn entspricht passt einfach haargenau in meine 16 qm.
Und vom Sound kann ich mich über Druck und Präzision echt nicht beschweren, war ein super 2-hand Schnapp.
Ich denke wenn du für deine Philips ersatz suchst wird das eine schwierige Aufgabe sind ja ganz schöne Klötze.
Volumen und Membranfläche sind nur durch ebensolche zu ersetzen.
Und wenn es dann auch noch eine Verbesserung geben soll.... wirds schon schwierig oder teuer.
Du kannst von zwei 11 cm Chassis nicht dasselbe wie von deinen Philips erwarten.
Aber die Höhen dieses ScanSpeak Chassis und die Prazision des 11 cm Chassis sind sehr gut.

Rüdiger
visir
Inventar
#8 erstellt: 12. Dez 2005, 21:17

hammermeister55 schrieb:

Ich denke wenn du für deine Philips ersatz suchst wird das eine schwierige Aufgabe sind ja ganz schöne Klötze.
Volumen und Membranfläche sind nur durch ebensolche zu ersetzen.


Kennst Du die denn? Solche Klötze sinds wohl auch nicht, gerade einmal 50 Liter brutto und 17cm-Bass. Und zumindest die aktuelle Mozart Grand hat zwei 15er. Na.
Aber danke für Deinen Erfahrungsbericht.

lg,
visir
King_Crimson
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 12. Dez 2005, 21:18

Klout schrieb:
Nicht empfehlenswert sind sie jedoch für Analytik-Freaks. Sie sind sehr neutral und "weich" abgestimmt und sind etwas verstärkerkritisch.
Ein weiterer Vorteil, der leider auch als Nachteil wirken kann ist, dass sie aufgrund ihrer Abstimmung bei jeder Musikrichtung gut klingen, dafür aber in keiner wirklich brillieren (von Klassik evtl. abgesehen).mfg Klout


Erstaunlich, so viele Widersprüche in zwei Sätze.

Analytikfans stehen doch sehr auf neutralen Klang. Wie dieser dann jedoch weich abgestimmt und insbesondere bei Klassik gut klingt ist mir ein Rätsel.

KC
Klout
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 13. Dez 2005, 07:51

King_Crimson schrieb:

Klout schrieb:
Nicht empfehlenswert sind sie jedoch für Analytik-Freaks. Sie sind sehr neutral und "weich" abgestimmt und sind etwas verstärkerkritisch.
Ein weiterer Vorteil, der leider auch als Nachteil wirken kann ist, dass sie aufgrund ihrer Abstimmung bei jeder Musikrichtung gut klingen, dafür aber in keiner wirklich brillieren (von Klassik evtl. abgesehen).mfg Klout


Erstaunlich, so viele Widersprüche in zwei Sätze.

Analytikfans stehen doch sehr auf neutralen Klang. Wie dieser dann jedoch weich abgestimmt und insbesondere bei Klassik gut klingt ist mir ein Rätsel.

KC


war schlecht formuliert:

Neutral und "weich" abgestimmt bezog sich, vor allem was das neutral betrifft, auf die Musikrichtungen bzw. Stile. Sie sind so abgestimmt, dass sie jeden Stil gut wiedergeben (sich diesbezüglich quasi neutral verhalten). D.h. nicht, dass sie "ungesounded" 1:1 wiedergeben (obwohl das Wort neutral i.a. hierfür verwendet wird).

mfg Klout


[Beitrag von Klout am 13. Dez 2005, 07:52 bearbeitet]
Klout
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 13. Dez 2005, 08:04

King_Crimson schrieb:
Wie dieser dann jedoch weich abgestimmt und insbesondere bei Klassik gut klingt ist mir ein Rätsel.

KC


Damit du nicht zu lange an des Rätsels Lösung beschäftigt bist:
Es gibt wohl keine andere Musikrichtung die einen so großen umfang an verschiedenen Instrumenttypen sowie Stimmlagen beinhaltet. Ein weich (und in meinem Sinn neutral) abgestimmter LS vermag Klassik im vollen Umfang homogen darzustellen, ohne einzelne Charakteristika (zb. Blechblasinstrumente od. Kontrabesse etc.) überzubetonen. Dadurch ergibt sich ein sehr musikalisches Klangbild bei klassischer Musik.

Wenn du noch immer Zweifel hegst, schlage ich einen Feldversuch beim nächst HIFI Laden vor, der diesen LS führt.

mfg Klout


[Beitrag von Klout am 13. Dez 2005, 08:04 bearbeitet]
Bad_Seed
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 16. Dez 2005, 23:01
Hallo!

Habe heute meine Vienna Acoustics Beethoven Baby Grand bestellt, nachdem ich in den letzten Wochen LS-Vergleiche in der 2.000 - 3.000 € Klasse (Listpreis) gemacht habe und von diesem LS einfach am meisten begeistert wurde.
Dabei hatte ich die Beethoven (gemeinsam mit der B&W 703) zum Probehöhren auch bei mir zu Hause stehen und bekam damit reichlich Gelegenheit zum Testen in meinem Wohnzimmer und an meinem (alten) Denon-Verstärker.

Verglichen habe ich Sie gegen:
Vienna Acoustics Mozart Grand
B&W 703 und 704
Monitor Audio GR 20
ProAc Studio 125
Sonus Faber Grand Piano Domus
System Audio 1750
Triangle Stratos Naia
KEF XQ5


Ausschlaggebend für meine Entscheidung waren vor allem der präzise, sehr analytische Klang der Beethoven, und das eigentlich schön homogen über den gesamten Frequenzbereich. Weiters: extrem detailreich, exakte Darstellung, das Gesamtbild für Klassik empfinde ich als fein, sehr elegant. Trotzdem bringt Sie bei Rock/Pop/... genug Dynamik (auch erstaunlich viel Schalldruck- trotz der schmalen Abmessungen).


Nur zwei Beispiele aus einer Vielzahl meiner Höhrvergleiche zur Illustration:
1. Seven Nation Army von den White Stripes: da gelang es der Beethoven am überzeugensten, die Stimme von Jack White aus den Gitarren und dem Schlagzeug herauszuarbeiten. Dabei hat Sie an keiner Stelle Probleme mit der z.T sehr großen Dynamik und Basslastigkeit dieses Stücks. Die B&W ist hier (für mich sehr überraschend und enttäuschend) gerade an der Dynamik gescheitert, das Klangbild ist stellenweise komplett "zusammengebrochen".

2. Die vier Jahreszeiten von Vivaldi - in der Einspielung von Il Giardino Armonico (diese geradezu schnoddrige Viola im zweiten Satz des Frühlings- einfach genial): Exakte Darstellung der Streicher bei den Soli, sehr gute räumliche Auflösung. Durchwegs elegant und sogar der wesentlich teureren Sonus Faber hier ebenbürtig.

Und das Design sowie die Verarbeitung der schlanken Säulen empfinde ich einfach unvergleichlich schön.


Ich habe bei meinen Vergleichen auch die Mozart gehört, der Grundtenor der Abstimmung dieses LS entspricht dem oben genannten, wenngleich die Beethoven durch den zusätzlichen Tieftöner in diesen Frequenzbereichen vielleicht etwas mehr zu bieten hat. Die Exaktheit der Mitten- und Hochtöner der Mozart finde ich (trotz leicht abweichender Bauweise) der Beethoven ebenbürtig.


Aber Achtung: Vienna Acoustics hat Ihre Grand Serie heuer überarbeitet, die Vorgänger-Modelle (habe zufällig die alte Beethoven und auch das alte Mozart-Modell gehört)habe ich etwas weniger exakt mit einem weicherem Klangbild empfunden. Muß aber subjektiv nicht als Nachteil empfunden werden, so hat mir z.B. der Händler berichtet, dass viele Kunden zu den alten Modellen gegriffen hätten, weil mit ihnen einfach "angenehmes" Hören möglich sei.

lg und viel Spaß bei Deiner Auswahl,
Bad Seed
raw
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 17. Dez 2005, 13:14

http://stereophile.com/floorloudspeakers/197vienna/index5.html

Stimmt, die sind wirklich weich abgestimmt.
mnicolay
Inventar
#14 erstellt: 17. Dez 2005, 17:52
"Stimmt, die sind wirklich weich abgestimmt."

wobei der Autor auch sagt, daß durch extreme Rückwärtsneigung der LS oder Verpolung des HT diese Senke weitestgehend aufgefüllt werden kann. Hm, klingt nach experimentellem Musikhören...
Gruß
Markus
raw
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 18. Dez 2005, 10:18

mnicolay schrieb:
wobei der Autor auch sagt, daß durch extreme Rückwärtsneigung der LS oder Verpolung des HT diese Senke weitestgehend aufgefüllt werden kann. Hm, klingt nach experimentellem Musikhören...

Ja. Aber man darf nicht vergessen, dass mit den LS im Wohnraum gehört wird. Vielleicht immer in über 1m Entfernung. Von daher wird diese Lücke (die durch einen verpolten HT entsteht) durch die Reflexionen von/zwischen Decke und Boden wieder aufgefüllt. Hier gibt's aber einen kleinen Haken.



[Beitrag von raw am 18. Dez 2005, 10:19 bearbeitet]
visir
Inventar
#16 erstellt: 22. Dez 2005, 11:03
Hi alle!

Mittlerweile habe ich die Vienna Acoustics Mozart, sogar schon einige Tage, hab nur derzeit nicht viel Zeit.
Mein erster Eindruck in der katastrophalen räumlichen Situation, in der ich sie stehen habe:
Ich bin bass erstaunt über den Bass. Die Boxen stehen zwar sowieso bassverstärkend (jetzt, zum Probieren), aber sie verblasen hier deutlich meine Philips, die mehr Volumen und mehr Membranfläche haben. Und bleiben dabei wesentlich klarer und knackiger.
Was den Vergleich etwas erschwert, ist der offenbar etwas geringere Wirkungsgrad der VA gegenüber den Philips, und das Phänomen, dass die "lautere" Box tendenziell Vorteile bei der Klangbeurteilung hat, ist hier im Forum schon oft erwähnt worden. Trotzdem kommt mir die VA deutlich feiner im Klang vor.
Was mir auch auffiel: die Räumlichkeit, Ortbarkeit, Loslösung des Klanges von der Box war bei der VA da, bei der Philips nicht. Bisher habe ich das immer zu einem guten Teil auf den Raum geschoben, kann ich jetzt wohl nicht mehr. Enormer Unterschied, zumindest in der Nähe (ca. 1 m). Da klingt die Philips im Vergleich der VA - wie soll ich sagen - einfach, platt, ordinär.
Ab einer gewissen Entfernung verschwimmt das, da dominiert dann die schlechte Raumakustik.
Das war mein Ziel: dass ich eine Box finde, die eine wirkliche Verbesserung gegenüber meinen an sich sehr guten Philips darstellen. Wenn sie dann auch einmal richtig stehen...

lg,
visir


[Beitrag von visir am 22. Dez 2005, 15:47 bearbeitet]
hammermeister55
Stammgast
#17 erstellt: 22. Dez 2005, 19:17
Hallo visir,

herzlichen Glückwunsch zu den Viennas,

ging mir genauso konnte einfach nicht glauben was ich hörte.

Knackiger Bass, feine detaillierte Höhen und eine bessere Räumlichkeit als meine

Rogers.

Also viel Spass beim Hören und beim Boxenrücken.

Rüdiger
krems11
Neuling
#18 erstellt: 15. Feb 2011, 09:31
Da ich auch gerade mit den Mozarts liebäugle, möchte ich diesen fred mal aus der Versenkung zurückholen.

Gibt es da weitere Erfahrungsberichte - wie verhalten sich die Boxen über die Jahre?

Ich suche nach einem Nachfolger für Sonus Monitore, und das sollte eine Standbox sein. Vienna Acoustics kommt mir als Klassikhörer sehr gelegen.

Also, ich würde mich über weitere Berichte freuen....


[Beitrag von krems11 am 15. Feb 2011, 09:31 bearbeitet]
Soulbrotherjoachim
Neuling
#19 erstellt: 29. Apr 2011, 09:26
Hallo Krems,
ich besitze selbst eine VA Beethoven Baby Grand, davor hatte ich viele Jahre eine kleinere VA Kompaktbox.
Qualitätsmässig 1A, auch über viele Jahre hinweg, die Verarbeitung ist sehr wertig.
Klanglich ist VA eher auf der "musikalischen" Seite, man kann über längere Zeit entspannt hören, das auf sehr hohem Niveau, Mahler's Fünfte klingt zum Beispiel super, man hört den Raum regelrecht. Kammermusik von Brahm's ebenfalls. Ein Pluspunkt von VA ist ebenfalls, daß mittelmässig aufgenommene Musik nicht zu "krell" wirkt, Nachteil ist, dass "rhytmische" Musik (ich höre viel Funk, Soul, etc.) von anderen Lautsprechern spannender dargeboten wird. Grüsse aus Wien, Joachim
ilkr
Neuling
#20 erstellt: 16. Aug 2011, 20:39
Hallo an alle,

ich kann zu neueren VA Mozart etwas sagen, denn meine sind BJ 2009. Ich bin einer der wenigen im Web, der die Mozart etwas differenzierter sieht. Vielleicht liegts an meinem Wohnzimmer (4.8 x 4.2 x 3.3m), aber ihre vielgerühmte Basstüchtigkeit hat mich schon am Anfang eher konsterniert und der von mir empfundene Bassüberhang geht mir nach 2 Jahren so auf den Nerv, dass ich überlege, mich von ihnen wieder zu trennen.

Ich kann also ganz und gar nicht sagen, dass sie für alle Musikrichtungen geeignet wären. Mahlers 8. kann ich nicht mehr hören, ohne die Lautstärke nachzuregeln, sonst gehen die lauten Passagen in den Resonanzen der Bässe unter, und einiges aus meiner Bluessammlung klingt ein wenig dumpf. (Nicht, dass es nicht viele Aufnahmen gäbe, die umwerfend klingen, keine Frage!)

Zuerst dachte ich, es wären meine Hörgewohnheiten (ich hatte über 20 Jahre die Vorgänger der Haydn, die Brandnew), aber nach 2 Jahren denke ich an den Verkauf, vor allem wegen des hohen Gebrauchtwertes. Vielleicht ist es aber auch Jammern auf hohem Niveau...

Liebe Grüße
Reinhard
1150 Wien
ilkr
Neuling
#21 erstellt: 04. Apr 2013, 21:39
Jetzt ist schon wieder einige Zeit ins Land gezogen, und ich darf zur Ehrenrettung der Mozart feststellen, dass meine zuletzt gepostete Einschätzung nicht wirklich relevant war. Ich habe, was die Charakteristik der Boxen betraf, mich einmal umgehört, und bin zu der Vermutung gekommen, dass - hätte ich ja auch bei Klout lesen können - vielleicht der Verstärker mit der 4 Ohm Impedanz ein wenig überfordert war.

Seit zwei Monaten hab ich jetzt eine Vor/Endstufenkombi von Audiolab, und ich muss sagen, jetzt bin ich angekommen. Die Bassreflexrohre hab ich zugemacht, damit sich der Bass in meinem Wohnzimmer nicht zusehr überschlägt. Bin noch dabei, meine ganze Musiksammlung "neu zu hören", bin jeden Abend neu begeistert.

Grüße
Reinhard
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