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Quadral Aurum Vulkan?

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Beitrag
matte
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 05. Jan 2006, 12:45
Hallo,
da ich mir in Kürze Standboxen kaufen möchte, wollte ich um eine Klangbeschreibung (die grundsätzliche Richtung wie warm oder analytisch) der Quadral Aurum Vulkan bitten.
Möchte wissen, ob es sich für mich lohnt, länger zu fahren, um sie einmal anzuhören.
Ich suche "grunsätzlich" einen linearen Klang, möchte aber nicht, daß es zu analytisch wird und schließlich jede Wärme fehlt und sich schlechte Aufnahmen garnicht mehr hören lassen. Im Forum habe ich zur Aurum Vulkan sehr viel Lob gelesen, aber ohne eine klare Klangvorstellung zu gewinnen; anderenorts wird die Vulkan aber auch als geradezu gesoundet und schönfärberisch beschrieben.
Wichtig wäre für mich auch zu wissen, ob die Vulkan sich wandnah aufstellen läßt.
(Als Verstärker nutze ich übrigens einen NAD S300.)
Herzlichen Dank für mögliche Hinweise,
matte


[Beitrag von matte am 05. Jan 2006, 12:49 bearbeitet]
Panther
Inventar
#2 erstellt: 05. Jan 2006, 13:16

matte schrieb:
Ich suche "grunsätzlich" einen linearen Klang, möchte aber nicht, daß es zu analytisch wird und schließlich jede Wärme fehlt und sich schlechte Aufnahmen garnicht mehr hören lassen. Im Forum habe ich zur Aurum Vulkan sehr viel Lob gelesen, aber ohne eine klare Klangvorstellung zu gewinnen

Hi matte,

tja hmmmm. Laut dem Entwickler der Aurum Vulkan, Herrn Berndt Stark, ist die Aurum Vulkan sehr linear abgestimmt, auch im Vergleich zur größeren Titan. Aber ob Dir das nun "zu" analytisch ist oder ob "jede" Wärme fehlt, wirst Du nur selbst entscheiden können. In Hannover hatten wir (vgl. Quadral-Thread) ja schon Schwierigkeiten, uns eindeutig zu entscheiden, ob uns nun die Titan oder die Vulkan besser gefällt. Ich glaube, am liebsten hätten alle beide Paare mitgenommen.


Wichtig wäre für mich auch zu wissen, ob die Vulkan sich wandnah aufstellen läßt.

Die Vulkan sollte eher frei aufgestellt werden; meiner Kenntnis nach ist sie nicht für wandnahe Aufstellung geeignet. Jedenfalls hat Herr Stark in Hannover betont, dass es für die Aurum besser ist, rundherum Luft zum Atmen zu haben. Frag doch z.B. mal drachenbremser; er hat die Aurum Vulkan daheim.

Trotzdem bei Schlachtschiffen dieser Preisregion: Anhören!

Grüße

Panther
matte
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 05. Jan 2006, 13:37
Hallo Panther,
danke für den Hinweis auf drachenbremser, habe ihm eine PN geschickt. Natürlich werde ich sie mir anhören, bevor ich ernsthaft an eine Kauf denke - würde mich aber doch über Klangeinschätzungen freuen, um zu wissen, ob es sich für mich überhaupt lohnt, länger zu fahren. Denn die LS gibt es ja nicht überall - und bei Saturn etwa, wo es sie wohl gibt, lohnt sich das Anhören aufgrund der Gegebenheiten auch nicht wirklich.
Matte
drachenbremser
Stammgast
#4 erstellt: 05. Jan 2006, 14:05
Hallo matte,

grundsätzlich ist erst einmal jeder Lautsprecher aufstellungskritisch, d.h. je mehr man bei der Aufstellung die Grundsätze des gleichseitigen Dreiecks und zugleich möglichst viel Abstand zu den Rück- und Seitenwänden einhält, desto bessere Ergebnisse lassen sich im allgemeinen erzielen.
Bei der Aurum Vulkan wird herstellerseitig ein Abstand von ca. 30cm zur Rückwand und ich glaube 50cm zur Seitenwand empfohlen.
Vor unserem Umzug vor 1,5 Jahren konnte ich diese Maßgaben in genau einhalten. Heute im neuen Wohnzimmer steht ein Lautsprecher in der Zimmerecke mit einem Abstand von ca. 30cm zur Rückwand und ca. 40cm zur Seitenwand. Ich konnte keine großartige Verschlechterung des Klangbildes seitdem feststellen, eher kling es heute noch besser als damals, was sich aber auf die sonstige Einrichtung und den Zuschnitt des Wohnzimmers zurückführe.

Wie von Panther bereits erwähnt ist die Aurum Vulkan sehr neutral abgestimmt, im Gegensatz zu den alten Transmissionline Vulkanserien von Helmut Schaper, was uns auch bei unserem Besuch bei Quadral in Hannover vom Chefentwickler Berndt Stark bestätigt wurde. Die Freifeldmessung des Frequenzgangs lässt sich übrigens mit dem Raumakustikrechner sehr gut nachvollziehen:
http://www.stereoplay.de/stp/service/raumakustikrechner.htm#

Ich betreibe die Aurum Vulkan jetzt seit fünf Jahren und bin immer noch höchst zufrieden. In dieser Zeit sind mir viele andere Lautsprecher über die Ohren gelaufen. Selten konnten mich andere so überzeugen wie die Aurum Vulkan. Auch der Vergleich mit der Titan in Hannover hat mich noch mehr überzeugt. Die Vulkan spielte in meinen Ohren irgendwie lebendiger, quirliger. Jedoch ohne zu nerven.
In diesem Zusammenhang zitiere ich auch gerne www.hoer-an.com. Die Beschreibung bringt ziemlich genau auf den Punkt womit man es bei der Aurum Vulkan zu tun hat.


Wer seine Vorurteile über Bord werfen kann wird eine sehr positive Erfahrung machen, genauso wie ich das getan habe. Der Name Vulkan ist geblieben aber durch den Wechsel des Entwicklers ist die akustische "Handschrift" eine faszinierend neue geworden.
Die aktuelle Vulkan überzeugt durch absolute Schnelligkeit bei geringsten Anforderungen an den Verstärker. Ich habe mir schon lange einen Lautsprecher gewünscht der so gut am Accuphase E-530 Class-A Verstärker (2x 30 Watt) spielen würde. Eine der sehr seltenen wirklich optimalen Kombinationen die noch jenseits der Erwartungen spielt. Die Aurum-Vulkan an einer guten Röhre oder an einem erstklassigen Verstärker ist besser als die meisten x-fach teureren Lautsprecher. Wer nicht hören will was ich sage, muss eben viel mehr Geld für schlechteren Klang ausgeben.So ist das nun mal mit den Unbelehrbaren.
matte
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 05. Jan 2006, 14:33
Hallo drachenbremser,
Deine Antwort hat mich ein bißchen überrascht, weil ich gerade, als sie kam, ein älteres Posting von Dir gelesen habe, wo du schreibst:
"So fehlt mir bei den Aurum Vulkan etwas die Lebendigkeit oder eine detailliertere räumliche Abbildung aber kein Lautsprecher ist perfekt."
Genau das steht übrigens auch im Test der Audio.
Wie kommt es zu Deiner Meinungsänderung?
In dem Thread, aus dem ich Dich zitiere, schreibt auch jemand etwas über die unschön verschraubte Rückwand - wie sieht's denn damit aus? Ansonsten wird doch immer die Verarbeitung gelobt.
Ich hatte ursprünglich vor, mir die Nubert Nuwave 125 zu kaufen - kennst Du sie und kannst Du sie klanglich mit der Vulkan vergleichen?
matte
albray
Inventar
#6 erstellt: 05. Jan 2006, 14:42
Hallo

Ich hatte die Aurum Vulkan mal gegen eine Magnat Quantum 908
gehört.Hab mich dann wegen dieser fehlenden Lebendigkeit und des imo etwas schwachen Basses gegen die Aurum entschieden, trotz dies bis dahin mein Traumlautsprecher war.
Ich weiß dieser Post bringt dich nicht wirklich weiter, wollte es aber mal loswerden
drachenbremser
Stammgast
#7 erstellt: 05. Jan 2006, 15:28
Hi matte,

die Vulkan spielte lebendiger als die Titan!

Wie Dennis bereits schreibt, gibt es in dieser Disziplin mit Sicherheit Lautsprecher, die etwas vordergründiger auftreten. Weshalb sie aber andererseits nicht so schnell nerven. Ein Vorbild an Lebendigkeit ist z. B. eine B&W 802D, die ich schon häufiger auch privat hören konnte. Einen Bumsbass wirst Du bei der Vulkan vergebens suchen. Anders als der Name Vulkan vielleicht suggeriert wird hier weniger Wert auf Effekte gelegt.

Wie immer gilt auch hier: Anhören ist auf jeden Fall Pflicht!

Bzgl. Rückwand: Die ist in der Tat verschraubt. Aber ich sitze nicht hinter den Lautsprechern und daher stört mich dieser Umstand auch nicht sonderlich. Das Anschlußterminal finde ich da eigentlich schon eher optisch weniger gelungen. Bei den neuen Modellen wie Aurum 970, 770 sieht das schon besser aus.

Die Nubert 125 habe ich leider noch nicht gehört aber viel positives drüber gelesen. Leon-X hat mal ein Paar zu Hause gegen seine Canton L-800 getestet. Steht irgendwo im Bereich Test/Erfahrung glaube ich.
lilux
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 05. Jan 2006, 15:47

drachenbremser schrieb:
Bzgl. Rückwand: Die ist in der Tat verschraubt.



Nur mal zur Klarstellung: Die Rückwand muß verschraubt sein, da man sonst nicht an die
Tieftöner herankommt. Bekanntlich sitzen die nämlich in der Druckkammer und sind von
vorne nicht zugänglich. Unschön verschraubt ist die Rückwand allerdings garantiert nicht.

Gruß
Olaf
drachenbremser
Stammgast
#9 erstellt: 05. Jan 2006, 16:01
Sorry Olaf wollte Deine 'Zukünftige' nicht beleidigen. Auch von hinten sieht sie schön aus. Bis auf die Stelle wo das Kabel hinkommt..:D
lilux
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 05. Jan 2006, 16:11

drachenbremser schrieb:
Sorry Olaf wollte Deine 'Zukünftige' nicht beleidigen. Auch von hinten sieht sie schön aus. Bis auf die Stelle wo das Kabel hinkommt..:D


*ROFL*

Gruß
Olaf
matte
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 05. Jan 2006, 16:30
Hallo nochmal!
vielleicht könnt Ihr mein Fazit aus Euren Hinweisen noch einmal bestätigen oder korrigieren:
- Von hinten ist Vulkania keine Schönheit, aber sie sieht jetzt auch nicht so aus, daß man ihr immer einen Umhang ums Hinterteil legen muß - richtig?
- Der Klang ist linear mit nicht mehr als durchschnittlich kräftigen Bässen
- Auflösung, Musikalität, Lebendigkeit sind sehr positiv zu bewerten

Dann noch eine Frage: Hartnäckig kursiert die Meinung, daß die Vulkan wie auch andere Quadral-LS eine Schönfärberbox ist. Habt Ihr eine Erklärung für diese Meinung, die mit Eurer Beschreibung keineswegs zusammenpaßt?
matte
drachenbremser
Stammgast
#12 erstellt: 05. Jan 2006, 16:45
Richtig matte, was die Vulkan von hinten vielleicht nicht hundertprozentig hinkriegt, mach sie vorne doppelt wett.

Deine klangliche Beschreibung kann ich bestätigen. Und wie gesagt, möglicherweise ein paar kleine Abstriche machen hinsichtlich Lebendigkeit. Vielleicht hat aber jemand, z.B. Olaf hierzu noch eine andere Meinung.

Das Prädikat Schönfärberboxen - auch wenn ich es noch nicht gehört habe - bezieht sich möglicherweise auf die alten Phonologmodelle, die eher warm abgestimmt waren.
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