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Profi-Hilfe gesucht: Fehler in der Wiedergabekette

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Henzmoe
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 20. Feb 2006, 21:25
Ein herzliches Hallo,

ich brauche Experten, die mir bei meinem Problem in meiner Wiedergabe-Kette behilflich sind. Diese Nuss ist so hart, dass ich an ein Knacken schon nicht mehr glaube.

Mein Equipment:

8 Elac CL142 (3Wege-Stand-LS)
6 Elac BS 204.2 (2Wege-Regal-LS)
Sub: Elac 211.2
Receiver: Onkyo 702

Problem: ein 5.1 Setup aus den o. g. Komponenten verändert permanent seine akustischen Eigenschaften.
Die Bandbreite des Klangfeldes reicht von "absolut Top" bis "nicht zu gebrauchen". Die Veränderungen treten über Nacht auf.
Im seltensten Fall funktioniert das gesamte Setup.

Die Veränderung betrifft alle angeschlossenen Lautsprecher. Die Veränderung ist gut hörbar am fehlenden Bass.
Dies geht soweit, dass sich der Sub nicht in das Klangfeld integrieren kann.

Verschiedene Receiver habe ich bereits getestet.

Verkabelung hab ich am Freitag erneuert. Neues Kabel jetzt mit Bananas. Daraufhin lief die Anlage Freitag u. Samstag tadellos.
Sonntag wurde meine Hoffnung wieder begraben.

Insgesamt habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich die Eigenschaften der Anlage verändern wenn:

- ich Boxen zum testen an- und abklemme.
- die Anlage am nächsten Tag einschalte.

Einzig den Strom konnte ich noch nicht austauschen. 225 Volt liegen an.

Ich weiss nicht, wie ich jetzt weiter vorgehen soll. Bin absolut ratlos und hab keinerlei Ideen ausser diesem Hilferuf.

Henzmoe
hgisbit
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 21. Feb 2006, 09:19
Da würde ich als erstes auf ein Raumproblem tippen. Evtl. löscht sich der Bass gegenseitig aus, wenn bestimmte LS gleichzeitig spielen.
Denkbar wäre vielleicht auch dass durch einen Verarbeitungsfehler bei einer Box die Tieftöner verpolt sind?

Nächste Frage: Wie bekommt man mit 14 Boxen ein 5.1 Setup zustande?
"Boxen an und abklemmen"?
Bedeutet? Parallel einfach mit dazu? Oder Austausch vorhandener Boxen? Laufen dann auch mal paarweise Stand- und Regalboxen?

Eine weitere Möglichkeit wäre ja evtl. ein "Stromverunreiniger". Was das im einzelnen sein könnte, weiß ich nicht, jedoch ist bei mir z.B. die Klangqualität Abends und Nachts besser als Tagsüber.

Gruß
Henzmoe
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 21. Feb 2006, 19:53
Ein 5.1 Setup wird jeweils gebildet aus 5 identischen Boxen.
Die Boxen haben jeweils einen Abstand von 2,10 Metern zum Hörplatz. Trennung bei 80Hz.

Raum scheidet aus. Mein Raum ist sogar besonders gut, da nicht rechteckig.

Boxen scheiden auch aus. Die RegalLS sind neu.

Receiver: scheidet auch aus. Habe verschiedene getestet.

Strom/Elektrostörungen: Als Kaufmann ist mein Wissen dahin gehend arg begrenzt. Mein Vater ist aber staatl. geprüfter Elektrotechniker der alten Schule. Wir haben uns zusammen ein Haus gekauft, was wir gemeinsam bewohnen. Wenns Sinn macht was zu messen, bitte posten. Gebe es sofort "in Auftrag".

Henzmoe
visir
Inventar
#4 erstellt: 22. Feb 2006, 10:50
Hallo Henzmoe!

Also, um das noch einmal zu resümieren:

Du stellst ein 5.1-Set mit einer Auswahl aus Deinen Boxen auf, und dann funktioniert es (meistens). Ohne (elektronisch) etwas zu verändern funktioniert es 1-2 Tage später nicht mehr.
Habe ich das so richtig verstanden?

Hast Du dazwischen geometrisch was verändert? Boxen oder Einrichtungsgegenstände verschoben,...
Hast Du es mit derselben Musik/ demselben Film probiert?

Geht mich zwar nichts an, aber warum hast Du dermaßen viele Boxen herumstehen?

Wo stehen die Boxen, die nicht angeschlossen sind? Im selben Raum?

lg, visir
Henzmoe
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 22. Feb 2006, 20:51
Hallo Visir,

richtig, der Klang verändert sich ohne das ich an der Wiedergabekette Änderungen vornehme. Keine Box wird verschoben und die Möbel stehen auch an Ihrem festen Platz.

Bei der Klangveränderung gehts nicht um Nuancen, hier liegen akustische Welten dazwischen.

Für meine Hörtests habe ich mich auf 2 CDs festgelegt.

Der klangliche Unterschied kommt eindeutig - wenn wunderts - von den Boxen. Wenn die Anlage nicht läuft - und das ist leider meistens -, bringen die Boxen im Large-Betrieb keinen Bass. Auch ist der Lautstärkeeindruck geringer.

Warum habe ich so viele Boxen:

Angefangen hat es mit 2Stk. CL 142. Dann kamen weitere 4 Stk. (gibts ja leider nur im Paar) hinzu für mein Heimkino. Bei den 6Stk CL 142 stellte ich das erste mal diesen Fehler fest. Nachdem ich mehrere Receiver ausprobiert hatte, kam ich zu dem Schluss, dass 2 Boxen defekt sein müssen, da ich kein funktionierendes 5.1 Setup stellen kann. Also habe ich nochmal 2 Boxen besorgt um die fehlerhaften Boxen zu ermitteln.

An die Regal-LS bin ich äusserst günstig gekommen und sind eigentl. für den PC gedacht.

Vorher hatte ich noch 5 passive Behringer Truth ausprobiert. Aber auch hier erhielt ich ein negatives Ergebnis. Die Boxen schmücken jetzt das Heimkino eines Bekannten.

Grüsse Henzmoe
Dualese
Inventar
#6 erstellt: 22. Feb 2006, 21:56
Hallo @Henzmoe,

wahrscheinlich ist Dir garnicht aufgefallen, daß Du mit Deiner Problemstellung "hier" sozusagen im falschen Film bist

Mit 14 LS + SUB ist Man(n) in der Rubrik STEREO - LAUTSPRECHER nämlich nur dann richtig, wenn man (zumindestens rein rechnerisch) 7 Anlagen zu Hause hat

Nebenan in SURROUND & HEIMKINO...

http://www.hifi-forum.de/index.php?mode=category&cat=7

...wirst Du sicherlich besser Hilfe finden.

Klick einfach unten auf Moderation benachrichtigen und lass den Thread halt in die richtige Rubrik verschieben !

Grüße vom flachen Niederrhein
Dualese

P.S. : Immer mal vorausgesetzt Du akzeptierst die Meinung eines Uralt-Hifilisten...
Beim ersten Lesen war ich mir nicht ganz sicher ob das hier ein "Troll-Thread" sein könnte
DENN... wer sowas "veranstaltet" wie Du mit Deiner Anlagenkonstellation, der sollte eigentlich froh & dankbar sein daß nichts wirklich schlimmes dabei rauskommt
Henzmoe
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 23. Feb 2006, 18:53
Hallo Dualese,

als ich den Thread gesucht und erstmal nicht gefunden habe, ist mir erst aufgefallen, dass das Forum zwischen Mehrkanal und Stereo unterscheidet.

Der Fehler tritt auch in Stereo auf.

Ich weiss zwar nicht was ein Troll ist, möchte aber zu meiner Person sagen: der HiFi-Gott himself verarscht mich.
Seit so ungefähr 4 Jahren beschäftige ich mich mit der Materie. D.h. 4 Jahre Leid. D.h. viel Lehrgeld bezahlt. D.h. hunderte von Stunden arbeit investiert. Du kannst nur erahnen wie ich mich fühle.

Es ist auch nicht so, dass ich keine Ahnung von der Materie habe. Die Grundlagen sind mir vertraut.

Viele Grüsse

Henzmoe
visir
Inventar
#8 erstellt: 24. Feb 2006, 14:36
Hallo Henzmoe!

Wie ich das jetzt verstehe:

- du hast verschiedene Boxen ausprobiert,
- hast sogar ausgetestet, ob beteiligte Boxen defekt wären
- Du hast auch Stereobetrieb probiert
und immer bleibt der Fehler gleich

Eine Erfahrung von mir: wenn ein Fehler gleich bleibt, wenn ich was verändere, dann liegt der Fehler woanders.

Wieso bist Du so sicher, dass es die Boxen sind?

lg, visir
Henzmoe
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 24. Feb 2006, 20:54
Hallo Visir,

ich habe mich falsch ausgedrückt. Der Fehler kann nicht bei den Boxen liegen. Ich wollte damit sagen, dass durch den Fehler die Boxen betroffen sind.

Ich denke, dass es ein äussere Einfluss sein muss wie z.B. Funkwellen, Strom, Magnetfelder etc.. Aber hier habe ich so gar keine Ahnung. Alles absolute Speku. u. stochern im Nebel.

Hilfreich wäre es wenn ich wüsste, was für ein Signal der Receiver an die Boxen sendet. Ich stelle mir das so vor: es wird ein Signal von 20Hz - 30kHz an die Kanäle gesendet, ein angeschlossenes Messgerät zeigt an was tatsächlich ankommt. Das Resultat - denke ich - wäre schon sehr Erkenntnis bringend. Dazu müsste ich wohl einen Techniker kommen lassen. Geld soll nicht das Problem sein.
Wenn ich wüsste was für ein Messgerät ich brauche, kann ich das evtl. auch besorgen/ausleihen und selber machen.

Ich erwarte mir von dem Thread nicht, dass ein Außenstehender mit dem Finger auf den Fehler zeigt. Ziel soll es sein, ein intelligentes Vorgehen zu diskutieren, um der Sache auf den Grund zu kommen.

VG Henzmoe
ROBOT
Inventar
#10 erstellt: 25. Feb 2006, 11:26
Hallo,

na dann will ich auch mal Statements abgeben hier:
- dass 2 neue ELAC LS gleichzeitig defekt sind ist extrem unwahrscheinlich
- ELAC LS gibt es definitiv auch einzeln, im Gegensatz zu vielen anderen !

Wenn die Anlage nicht läuft - und das ist leider meistens -, bringen die Boxen im Large-Betrieb keinen Bass

Das gleiche Phänomen haben fast alle User hier - wenn die Anlage aus ist, kommt kein Bass. Bei mir kommen sogar auch keine Mitten und Höhen

Sorry für die Ironie - aber aufgrund einiger Deiner Formulierungen könnte man tatsächlich denken Du hättest nicht alle beisammen oder willst uns veralbern....

Aber:
Ich denke ich weiss was Du meinst. Mit "anlage aus" meinst Du den Stereobetrieb? Und hier kommt kein Bass?

Also erst mal müssen wir das jetzige Setup klären:
Aktuelle Konfiguration ist 5x CL142 und der Sub 211 (per LFE-Cinch) - richtig?
Wie sind die einzelnen Lautsprecher am Receiver konfiguriert?
Falls der Onkyo verschiedene Setups speichern kann für verschiedene Betriebsmodi (Stereo, Surround etc.) - wie sind da die Einstellungen?
Denkbar wäre, dass sobald auf Stereo geschaltet wird der Sub ausgeht und evtl. zusätzlich die Fronts ein Rolloff haben - Bass is weg (zumindest kann ich an meiner Vorstufe solche im Prinzip sinnlosen Setups einstellen).
Trennung bei 80Hz.
wäre ein Hinweis darauf.

Wenn ichs mit nochmal durchlese scheint aber doch das Hauptproblem zu sein dass sich eben der Klang "über Nacht" ändert - hmm. Da würde ich spontan auf den Receiver tippen, dass hier der DSP spinnt, aber Du schreibst ja dieser wäre schon getauscht worden

Was ich mir nicht vorstellen kann, dass beispielsweise extrem "schlechte" Stromversorgung die "akustischen Welten" hervorbringt. Hier sollte es sich nur um Nuancen handeln. Auch irgendwelche Funkwellen, etwa GSM oder DECT, haben zwar immer mehr Einfluss, aber IMHO gerade nicht auf einen Receiver insbesondere im Stereomodus. Was ist denn eigentlich für ein Quellgerät vorhanden?




Ziel soll es sein, ein intelligentes Vorgehen zu diskutieren, um der Sache auf den Grund zu kommen.

Hier würden sich zwei Varianten anbieten:
1. Einen (kompetenten) Fachhändler hinzuziehen (wo wurden die Gerätschaften gekauft?)

2. Eine komplexe Anlage erstmal soweit wie möglich vereinfachen. Beispielsweise alle LS abklemmen bis auf die zwei Fronts, einen CD oder DVD Player analog oder digital anschließen, den Onkyo auf "direct" stellen, Stereo, alle Klangeinstellungen etc. ausschalten, so dass sich weitestgehend eine reine Stereoanlage ergibt (besser noch man nimmt mal einen reinen Stereoverstärker).
Und nun schauen ob sich über Nacht auch wieder der Klang ändert - ich kanns mit irgendwie nicht vorstellen.
Dualese
Inventar
#11 erstellt: 25. Feb 2006, 12:09
B R A V O . . . @ROBOT


ROBOT schrieb:
Sorry für die Ironie - aber aufgrund einiger Deiner Formulierungen könnte man tatsächlich denken Du hättest nicht alle beisammen oder willst uns veralbern....

Was ist denn eigentlich für ein Quellgerät vorhanden?

Eine komplexe Anlage erstmal soweit wie möglich vereinfachen.


Ähnlich wie Dir kam´s mir trotz mehrfachen Lesens auch vor, deshalb meine Anmerkung in Posting #6 zum TROLL-Thread !?

Die Frage nach dem Quellgerät war bisher total "außen vor", schwirrte mir aber auch schon die ganze Zeit irgendwie im Kopf ´rum, ein möglicher Ansatz

Zur Sache mit der Vereinfachung wäre mein Vorschlag ebenfalls daß @Henzmoe seinen AV-Receiver mal durch einen funktionsgeprüften guten alten Stereo-AMP ersetzen sollte, um das Ganze mit Dem nachzuvollziehen !

Was die Systematik seiner Fehlersuche angeht... da "tappe" ich etwas im Dunkeln...
ER aber scheinbar auch ... ein schwacher Trost, leider

Grüße vom flachen Niederrhein
Dualese

EDIT - P.S. : Jetzt sind sich einige "Ratgeber" ja schonmal weitgehend einig...
ABER... "was" sagt eigentlich der Delinquent dazu : Alaaf... Helau... Narri-Narro...
Karnevalistisch angehauchte Grüße vom...
Duuuhhh aaahhhleeehhhsen


[Beitrag von Dualese am 25. Feb 2006, 16:31 bearbeitet]
Roy_Makaay
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 25. Feb 2006, 12:13
Hi Henzmoe!

Nachdem du ja schon diverse Lautsprecher und Receiver ausprobiert hast, bleibt ja nur noch ein Glied in der Kette... Du und deine Ohren.
Hab nämlich ´n ähnliches Problem. Habe einen sehr lauten Arbeitsplatz und wenn ich direkt nach der Arbeit Musik höre habe ich kaum Bässe. Dachte auch erst das irgendwas kaputt ist oder so. Nach ein paar Stunden Ruhe oder am
Wochenende dagegen kommt es mir vor als hätte jemand heimlich ´n Subwoofer rangehängt.
Vielleicht mal Freunde mithören lassen, wenn die keine Bassverluste raushören würde ich mal einen Ohrenarzt besuchen. Könnte ja was Ernsteres sein.
Henzmoe
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 25. Feb 2006, 17:02
Wenn ich schrieb, dass die Anlage "nicht läuft" meinte ich: dass die Anlage an ist, der Fehler present ist und voll zur Wirkung kommt. Sorry, für meinen schlechten Schreibstil.

Es kann sein, dass Elac auch die LS einzeln verkauft. Nur wurde die Produktion der CL Serie vor sehr langer Zeit eingestellt und erst vor kurzem in der Klassik-Reihe wieder zum Leben erweckt. Der Händler wo ich damals kaufen musste (Restbestand) hat die LS nur paarweise verkauft.

Als Zuspieler hatte ich vorher irgend einen ollen Sony CD-Player. Den hab ich durch den Yami DVD-1500 getauscht. Als Verbindung habe ich ein "hochwertiges" Koaxkabel von Oehlbach. Ist das teuerste was Oehlbach zu bieten hat (ich bekomme auf Oehlbach Produkte rd. 60% Rabatt auf den Listenpreis). Und natürlich habe ich mir die Zuspieler im Bekanntenkreis ausgeliehen.

Auch mit einem Stereo-Verstärker hatte ich das Problem. Meinen H/K 690 habe ich inzwischen verkauft.

Mein Receiver funktioniert bei meinen Freunden tadellos.
Darum würde es IMHO nichts bringen, ihn zu einem Techniker zu geben.

Subjektive Wahrnehmung scheidet klar aus, dafür ist der Unterschied zu deutlich wahrnehmbar und auch für Ungeübte sofort hörbar.

Einstellung am Receiver small Trennung bei 80 Hz. Stereosetup. Ein und die selbe CD.
Wie macht sich der Fehler akustisch bemerkbar:

Anlage funktionert: Sub+StandLS bilden eine Einheit. Der Sub fügt sich nahtlos ins Klangbild ein. Bass ist im ganzen Raum. Dieses Klangbild finde ich so gut, dass ich keinen Wunsch habe, an meiner Anlage etwas zu verändern od. aufzurüsten.
Eine Änderung der Phasenlage am Sub (zum test)ist deutlich merkbar.
Wenn ich die Boxeneinstellung auf large ändere, spielen die angeschlossenen LS - auch ohne Sub. - recht tief runter.

Anlage funktioniert nicht: Sub+StandLS bilden keine Einheit. Der Sub. und die LS werden getrennt wahrgenommen. Das Klangbild ist blechern. Eine Änderung der Phase am Sub. bringt keinen akustischen Unterschied. Es ist kein Bass im Raum.
Wenn ich die Boxeneinstellung auf large ändere, bleibt das blecherne Klangbild bestehen. Auch das umschalten am Receiver auf den pure direct Modus bringt nichts.

edit:/
Aus irgendeinem Grund spielen die LS keinen Bass. Darum kann auch der Subwoofer nicht auf dem Frequenzgang der Lautsprecher aufsetzen. Das die LS phasenverkehrt zu einander spielen, schliesse ich aufgrund der Vielzahl meiner möglichen Paare, aus.

Um Anhaltspunkte zu haben , müsste ich wissen, ab welchem Zeitpunkt der Wiedergabekeitte der Fehler auftritt. Ansonsten suche ich bis zum Lebensende.

Folgendes Reihenfolge stelle ich mir vor:

1.) Test des Signals direkt am Boxenausgang des Receivers:

- wenn Signal fehlerhaft: liegt die Ursache schon vor der Ausgabe des Signals an die Boxen. Was dann auch so richtig heftig wäre, weil prinzipiell ist der Receiver in Ordnung. Es können nicht vier verschiedene Verstärker den ein und den selben Fehler bewirken.

und wenn Signal fehlerfrei:

2.) Messung des Signals am Kabelende des Lausprecherkabels:

- wenn Signal fehlterhaft: ist der Fehler im Verbindungsweg zu den Boxen.

und wenn fehlerfrei:

3.) Messung der ausgegebenen Frequenz des Lautsprechers.

- kann man nicht ein Mikro an die Soundkarte anschliessen? Muss kein professionelles Frequenzdiagram rauskommen.

Wie kann ich wo, was messen?

/edit

Ich dachte in der Vergangenheit auch, dass es am Receiver liegt. Habe meinen damaligen Yami 1400 zu einer Service-Werkstätte in München gebracht. Die konnten keinen Fehler finden. Das gab dort auch mächtig Zoff , als der Techniker sagte: "das Gerät ist in Ordnung". Ich sah das damals ganz anders.

VG Henzmoe


[Beitrag von Henzmoe am 25. Feb 2006, 18:11 bearbeitet]
Dualese
Inventar
#14 erstellt: 25. Feb 2006, 17:41

Henzmoe schrieb:
Sorry, für meinen schlechten Schreibstil.

Als Zuspieler hatte ich vorher irgend einen ollen Sony CD-Player. Den hab ich durch den Yami DVD-1500 getauscht. Als Verbindung habe ich ein "hochwertiges" Koaxkabel von Oehlbach. Ist das teuerste was Oehlbach zu bieten hat (ich bekomme auf Oehlbach Produkte rd. 60% Rabatt auf den Listenpreis).

Auch mit einem Stereo-Verstärker hatte ich das Problem.

Mein Receiver funktioniert bei meinen Freunden tadellos.

Subjektive Wahrnehmung scheidet klar aus, dafür ist der Unterschied zu deutlich wahrnehmbar und auch für Ungeübte sofort hörbar.

Hallo Henzmoe... Antwort der o.a. Reihe nach !

1.) Sorry angenommen, bessere Dich weiterhin

2.) Mögliche Alternative zur COAX-Verbindung ausprobieren
..... wenigstens DU kaufst dort dann ja zu akzeptablen Preisen, DANKE Herr Oehlbach

3.) *Kopfkratz*...

4.) *NochmehrKopfkratz*...

5.) Dann "tappst" Du wenigstens weniger im Dunkeln als ich dachte

Wie macht sich der Fehler akustisch bemerkbar:

... bzw. Deine darauf folgende Beschreibung liest sich für mich nicht so, als wenn Du die hier gegebenen Ratschläge, der Sache mal unter "Netto-Bedingungen" auf den Grund zu gehen, schon vorher mal befolgt hättest

Mein schreckliches Resümee :

Ist FFB (Fürstenfeldbruck) immer noch "Military Area" !?
Was "fliegt" denn so Tag für Tag da über Dich hinweg !?
Gibt´s in der Nähe UMTS-Antennen und/oder ähnliches !?
Hast Du mal mit ´nem Stör-Meßdienst Telekom o.ä. gesprochen !?
Was sagt Dein Elektriker resp. Dein HiFi-Händler !?
Hast Du elektrisch mal komplett extern verkabelt !?

Ansonsten... U M Z I E H E N . . . SORRY

Grüße vom flachen Niederrhein
Duuuhhh aaahhhleeehhhse
ROBOT
Inventar
#15 erstellt: 25. Feb 2006, 17:48
Hmm Henzmoe,

Du siehst mich jetzt auch ein bissel ratlos

Na vielleicht fällt mir noch was ein....
Rhodan
Stammgast
#16 erstellt: 25. Feb 2006, 18:04
kann mir nicht vorstellen ,dass eine Einfach-2-Kanalkette aus CDP, Amp + LS von Magnetfeldern oder Hochfreuqenzen so sehr beinflusst wird.
Reduziere die Strecke wie schon vorgeschlagen aufs Mindeste und prüfen mit einer Test-CD oder Dir sehr vertrauten Stücken den Klang.
Wenns "gut" ist, soll Dein Vati einen Oszi und ein Voltmeter ans Netz hängen - Werte merken.
Wenn genaus andersrum ist - gleiches Verfahren.

Die Stromversorgung ist sehr wichtig, ob sie sich aber so krass auswirkt, bezweifele ich.

Wenn das nichts bringt, die Geräte sonst funktionieren (bei Deinen Kumpels liefs ja) und die Raumbedingungen konstant bleiben - kanns nur an Dir liegen.

Sorry - war'n Scherz. Andere Menschen hörens ja auch.



Also: wenn es nichts bringt, ziehts Du mit der Anlage probeweise in ein anderes Zimmer.
Henzmoe
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 25. Feb 2006, 18:13
Sorry, hab mein Posting nochmal editiert.
Henzmoe
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 25. Feb 2006, 18:24
@Dualese

"bzw. Deine darauf folgende Beschreibung liest sich für mich nicht so, als wenn Du die hier gegebenen Ratschläge, der Sache mal unter "Netto-Bedingungen" auf den Grund zu gehen, schon vorher mal befolgt hättest....

ich verstehe nicht was Du meinst.

VG Henzmoe
Henzmoe
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 25. Feb 2006, 18:34
@Rhodan,

ich kenn solche Sprüche: "hast schon mal daran gedacht, dass der Fehler an Dir liegt?". Ich kanns nicht verübeln. Habs schon öferts anhören müssen (Freunde, Familie). Die Diskussionen gingen genau bis zu dem Zeitpunkt wo die Anlage im Mehrkanal funktioniert. Danach hat mich jeder verstanden!

Wenn man weiss wies klingen kann, ist das jetzige Resultat so erbärmlich.

VG Henzmoe
Hörzone
Inventar
#20 erstellt: 25. Feb 2006, 19:11
Hallo Henzmoe

immer noch nicht am Ende der Einkaufstour?


Ich verstehe eines nicht, gerade wenn du erfahren bist: warum packst du den Kram nicht ein und baust ihn bei einem Freund auf. Dann weißt du wenigstens welchen Teil du ausschliessen kannst..
So wundert es mich nicht wenn du hunderte von Stunden verplemperts, aber vielleicht macht es ja auch Spass..
Wenn man Anwenderfehler ausschliessen will (ein Sub ist nicht wirklich trivial einzubinden, dann könnte man einen Sub kaufen der eine AKTIVE Frequenzweiche enthält, 5x rein, 5x raus, der Sub wird durch die Weiche gesteuert (z.B. bei einem Event oder Geithain Sub gibts sowas), da kanns Probleme wie mal Bass mal nicht kaum geben..

Wie gesagt, woanders das Setup einfach ebenfalls aufbauen.. da hilft vielleicht weiter
Gruß
Reinhard
Henzmoe
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 25. Feb 2006, 20:35
Hallo Reinhard,

alles schon ausprobiert . Die kleinen Elacs waren mit meinem Receiver bei einem Freund. Technischen defekt der Komponenten schliesse ich aus. Alle Geräte sind in Ordnung.

Auch ist eine Diskussion in Richtung Anwenderfehler nicht der richtige Weg. Auch diesen Punkt schliesse ich aus.

Mag es nicht trivial sein einen Sub. einzubinden (je nach Anspruch), so ist es aber auch hier nicht das Problem. Wenn der Sub. mal andockt und mal nicht, liegt das nicht am Sub. Da hilft IMHO auch nicht umbedingt ein Sub. mit aktiver Weiche. Aber schön, wenn man einen hat. Brauchst wohl Umsatz? :D. Der Elac verfügt auch über ein eigenes Bassmanagment. Die Fronts an den Sub. zu klemmen brachte nichts.

Ob ich am Ende der Einkaufstour bin, glaube ich nicht. Die Elacs nehmen mir immer noch zu viel Platz in Anspruch und werden auf jeden Fall durch die ADAMs ersetzt. Leider konnte ich mich mit einem Händler nicht über einen Deal einigen, der das für mich günstig gestaltet hätte. Darum scheue ich noch die Investition.

Thomas wird mir ab nächstes Wochende seine Aktiven leihen. Die Behringer liefen bei mir problemlos. Ich hatte Sie allerdings nur für ein Wochenende. Sollte sich ergeben, dass die LS nicht von dem *was auch immer das ist* betroffen sind, probiere ich gerne die ADAMs bei mir aus. Evtl. kommen wir dann ins Geschäft. Aber an einen Erfolg glaube ich eher nicht.

Hast Du eine Adresse in München von einem HiFi-Elektronikspezialisten, der evtl. über das nötige Know-How und Werkzeug verfügt, meine Kette durchzumessen?

VG Henzmoe
Hörzone
Inventar
#22 erstellt: 26. Feb 2006, 00:36
Hallo Henzemoe

hm..wenn die gesamte Kette schon bei einem Freund problemlos liefen ist es rätselhaft. Noch rätselhafter wenn die Behringer in deiner Umgebung anstandslos laufen...
Leider hab ich keinen Elektroniker zur Hand der sowas lösen könnte, so ganz trivial scheints ja nicht zu sein.
Das mit dem Sub war keine Verkaufsabsicht, nur passiert da deutlich weniger als in einem DSP gesteuertem Receiver.
Vielleicht liegt es doch irgendwie am Receiver? Ich hab ein bisschen ein vergleichbares, bis jetzt nicht gelöstes Problem. Bei mir fällt mit einem Monitormanagementsystem nach einiger Zeit ein Lautsprecher aus. Da der Gerätetausch nichts gebracht hat, hab ich das Teil mal zuhause aufgestellt..und dort passierte über Wochen hinweg gar nichts. Momentan wird die Software nochmals überarbeitet, denn der Hersteller konnte den Fehler bislang nur ein einziges Mal reproduzieren. Meiner Ansicht nach ein Softwarefehler, bei dir nur seltsam das er von zwei verschiedenen Herstellern auftaucht
Gruß
Reinhard
Henzmoe
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 26. Mrz 2006, 11:42
Ein Fehler ist inzwischen gefunden:

Mein Subwooferkabel hat einen "schlechten" Kontakt zum Sub..
Die Membrane vibriert, aber "tanzt" nicht. Habe das Kabel inzwischen getauscht. Membrane schwingt jetzt deutlich stärker.

Obs daran lag, werde ich nächstes Wochenende testen.

Henzmoe
Rhodan
Stammgast
#24 erstellt: 26. Mrz 2006, 14:28
Glückwunsch für einen ersten Erfolg!

Grüße
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