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Impedanz <-> Wirkungsgrad

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Gelegenheitshörer
Stammgast
#1 erstellt: 08. Okt 2003, 19:59
Hallo zusammen,

gibt es eigentlich einen Zusammenhang zwischen Impedanz und Wirkungsgrad? Als Laie hätte ich angenommen, daß ein Lautsprecher mit höherer Impedanz tendenziell einen schlechteren Wirkungsgrad aufweist.

Meine kürzlich erworbenen Wharfedale haben 6 Ohm, während meine alten Billiglautsprecher nur 4 Ohm hatten. Ich hätte nun also angenommen, daß die Wharfedale bei gleicher Stellung des Lautstärkereglers leiser sein würden. Dies ist aber nicht der Fall. Also habe ich mir das wohl etwas falsch vorgestellt.

Mich würde auch interessieren, welche Parameters eines Lautsprechers denn eigentlich die Impedanz bestimmen. Ist das ausschließlich die Wicklungszahl der Spulen oder gibt es da noch andere Faktoren?

Gruß,
Alexander
ROBOT
Inventar
#2 erstellt: 08. Okt 2003, 21:18
Hi,

nein da gibt es keinen direkten Zusammenhang. Die Bezeichnung "Empfindlichkeit" ist hier übrigens zutreffender als "Wirkungsgrad".

Das kann einem aber so vorkommen, da oft die 8 Ohm LS an ein und demselben Verstärker leiser spielen als das 4 Ohm Modell, bei identischer Stellung des Lautstärkestellers. Weil einfach weniger Leistung abgegeben wird.

Wenn beide Modelle sagen wir eine Empfindlichkeit von 90dB/2,82V/1m haben, dann muss der Amp bei der 8 Ohm nur etwas weiter "aufgedreht" werden, damit eine Spannung von 2,83V erreicht wird. (Diese Volt-Angabe kann man auch in Watt umrechnen). Letztendlich braucht die 8 Ohm Box aber nicht mehr Leistung als die 4er, für den identischen Schalldruck.

Somit kann durchaus eine 8 Ohm Box deutlich lauter spielen und somit weniger Leistung benötigen als eine 4 Ohm Box. Insofern ist das völlig normal was Du beobachtet hast.

Die Impedanz wird bestimmt vom Gesamtsystem Lautsprecher. Es fliessen ein die Chassis an sich (hier sehr viele Parameter des Antriebs, Wicklung, Membran...), die Weiche (hier z.B. Saugkreise) und auch das Gehäuse über die Abstimmung im Bassbereich (geschlossen, Bassreflex, TML usw.).

Das erklärt, sich, warum einige LS-Modelle am Markt als "verstärkermordend" gelten, weil sie einfach einen fiesen Impedanzgang haben; im Prospekt steht dann 4 Ohm, aber in bestimmten Frequenzbereichen gehen diese dann bis unter 2 Ohm (ausgerechnet im Bassbereich).
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