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Lautsprecher-Hersteller: welches Image, Reputation, Ansehen?

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jalitt
Stammgast
#1 erstellt: 31. Dez 2007, 08:21
Hallo!

Auf meiner äusserst mühsamen Standlautsprecher-Suche im 400/500 Euro Bereich bin ich bislang über zahllose Laussprecher Hersteller gestossen (KEF, NUBERT, MAGNAT, MISSION, HECO, DALI, KLIPSCH, ELAC, MONITORAUDIO, TANNOY, ELAC etc....).

Da ich mich in diesem Bereich allerdings nicht so ganz gut auskenne:

wie ist das Image, das Ansehen dieser Firmen?

Gibt es da auch eine "Reihenfolge"- oder kann man sagen, naja, der Hersteller liegt schon in der sehr anspruchsvollen "Ober-Klasse", der andere ist mehr der Volkshersteller für alle üblichen Grosselektromärkte etc.?

Oder evtl. der ist der feine, kleine, hochwertige Insider-Hersteller - der andere evtl der Massenproduzent?

Oder vergleichbar mit KFZ-Marken - das mag der Maybach, der Porsche,Volkswagen, Opel oder Fiat etc. der Lautsprecherhersteller sein sein...?

Ich meine damit besonders den Preisbereich bis ca 1000 Euro - also nicht die absoluten Luxushersteller...
euronaut
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 01. Jan 2008, 17:12
Hallo!
Das ist ein ganz schwieriges Thema, über das Du so viele Meinungen hören wirst, wie hier Teilnehmer im Forum sind.Eine eindeutige Rangfolge lässt sich sicher nicht aufstellen. Alle von Dir genannten Hersteller bieten LS bis ca. 1000 Eu (pro Paar oder auch Stück)an, einige wie KEF, Tannoy, ELAC auch im Hochpreisbereich. Jede Marke hat ihre Vor-und Nachteile, vieles ist reine Geschmackssache. Was Du machen kannst, ist, einige Modelle bei einem seriösen Händler anhören und dann auch möglichst zu Hause an der eigenen Elektronik. Ich würde mich davon leiten lassen, welche LS mir mit "meiner" Musik in meinem Hörraum am besten gefallen und nicht von irgendwelchen Ranglisten. Auch jeder Händler erzählt was anderes. Vorsicht ist geboten, wenn eine bestimmte Marke hochgejubelt wird oder andere pauschal abqualifiziert werden. Letzteres wird gerne mit Marken wie Magnat, Quadral, ELAC gemacht, weil diese v.a. in den grossen Elektronik-Märkten verkauft werden, was nicht heisst, dass sie schlechter als andere dieser Preisklasse sein müssen. Auch wenn die bekannten Hifi-Zeitschriften viel geschmäht werden und man längst nicht alles davon glauben sollte, können sie u.U. eine Hilfe sein, wie z.B. Messwerte zum Frequenzgang und Empfindlichkeit, was nicht unwichtig ist. Klar sollte auch sein, dass LS dieser Preisklasse weitgehend in Fernost gefertigt werden, auch wenn darauf ein bekannter oder renommierter Name steht, egal ob aus Deutschland, England oder sonstwo.
Vielleicht sind diese Anmerkungen ja hilfreich.
Grüsse E.
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 02. Jan 2008, 10:13
Hi jalitt,

Da hat euronaut recht. Eine nur annähernd treffende Einreihung gibt es nicht, da stark abhänging vom persönlichen Hörempfinden.

Was nützt mir der Hinweis einer natürlichen Wiedergabe, wenn das Teil mir persönlich zu ausgemergelt erscheint?

Was nützt mir der Hinweiß einer Akuratesse, wenn mir persönlich die Berührung fehlt?

Was nützt mir alle Emotion, hätte ich immer das Gefühl fehlender Balance?

Dies sind nur ein paar Aspekte, die mir aber auf Dauer eigentlich ein Defizit brächten. Du wirst in der regel durch eigenes Hören, Erfahren zunächst den Kreis der LS, die dich ansprechen, reduzieren.

Ich weiß beispielsweise, daß ich mit ProAc, Spendor, Harbeth, Epos kann. Irgendwo bildet sich bei diesen Marken ein Nenner an einer Stelle, die mir persönlich sehr wichtig ist, oder mit das wichtigste.

Andererseits weiß ich, daß ich mit Canton, Heco, Elac, Dynaudio weniger gut kann. Da konnte ich in den vergangenen Tagen etwas nachforschen und hören. Eigentlich hat sich bei mir gegenüber früher nichts geändert. Somit weiß ich, wohin mein Weg geht. Hat sich aber bei mir eh erledigt.

Wir hören Kompromisse und entscheiden uns für den aus unserer Sicht best gelungenen. des einen Hersteller Schippe an einer Stelle mögen wir, des anderen Hersteller an anderer Stelle weniger oder nicht.

Hast du einen kleinen Kreis an für dich geeigneten Marken oder einer Marke ausgemacht, dann wirst du innerhalb dieses Hauses entscheiden, welche Qualitätsstufe dir genügt und welche nicht. Ob du halt mit deinen erwähnten 400,- bis 500,- Euro hinkommst oder nicht. Aber preislich von vorne herein unter 20 möglichen Marken so vorzugehen, halte ich persönlich für nicht sinnvoll.

Es kann ganz einfach und schnell passieren, das bei einer bestimmten Marke ein LS dich für 500,- Euro persönlich irgendwo stark anspricht, während dies einem LS für 2000,- Euro einer anderen Marke nicht gelingt. Obwohl dieser LS der technisch oder qualitativ bessere wäre. Daher Vorsicht.

Die guten LS Schmieden machen heute soweit alle ihre Aufgaben. Bei der Elektronik ebenfalls. Die Firma T&A macht verstärker, die einen sehr präzisen und neutralen Ruf genießen. Ich kenne einige Bekannte, denen würde das Gesamtklangbild überhaupt nicht zusagen.

Du wirst nicht daran vorbei kommen, die Auswahl auf einen kleinen Kreis zu reduzieren, mit dem du dich dann etwas gezielter auseinander setzt. Auch wenn du wegen bestimmten LS mal etwas weiter fahren müßtest, da man halt schlecht alles gebündelt erfahren kann.

Grüße
Richard3108
Stammgast
#4 erstellt: 02. Jan 2008, 11:38
So sehe ich das auch: Beschränke dich auf ein paar Marken. bei meiner Suche habe ich mich auf fünf Marken beschränkt, obwohl ich wusste, dass es noch andere Gute gibt. Irgendwann muss man eine Entscheidung treffen - auch im Bewusstsein, dass es in der Preisklasse vielleicht noch bessere LS gibt. Aber man kann nicht ewig suchen.
GRUSS
jalitt
Stammgast
#5 erstellt: 03. Jan 2008, 17:38
Mir geht es grundsätzlich auch darum zu erfahren, wie die genannten Hersteller (z.B. Nubert, KEF, Mission, Dali, Tannoy, Magnat, Heco, B+W, Dynaudio, Elac etc.) auf dem Markt positioniert sind.

Ich finde, es sagt auch schon etwas über den Hersteller aus, wenn er zB. seine Entwicklung von Lautsprechern auch im „High-End“-Bereich vorantreibt.
Und gerade da habe ich einfach noch nicht die Klarheit darüber, wie die Hersteller positioniert sind und ob sie z.B. nicht nur im unteren/mittleren Preissegment etwas anbieten, sondern sie auch auf höchster Ebene noch eine Rolle spielen??!

Entscheidend ist ja auch, neben Reputation/ Ansehen + Kundennähe, inwieweit ein LS-Hersteller auch in die Entwicklung investiert und entsprechend ausbaufähig ist.

Dazu kommt sicherlich, dass ich mich persönlich schon allein von Marken (mögen sie ggf noch so gut sein (zB Magnat, Heco…)), die es hauptsächlich in den grossen Elektromärkten gibt, nicht ganz so „angezogen“ fühle, wie zB. von „kleinen“ Lautsprecherschmieden (zB Nubert)…

Bin auf verschiedenste Einschätzungen und Meinungen gespannt!
Grüsse
john_frink
Administrator
#6 erstellt: 03. Jan 2008, 19:06

Dazu kommt sicherlich, dass ich mich persönlich schon allein von Marken (mögen sie ggf noch so gut sein (zB Magnat, Heco…)), die es hauptsächlich in den grossen Elektromärkten gibt, nicht ganz so „angezogen“ fühle, wie zB. von „kleinen“ Lautsprecherschmieden (zB Nubert)…

naja, dass muss ich ankreiden. Soweit ich weiss, achten auch die Elektronikmärkte auf die Bekanntheit der Marken, die sie verkaufen. Ist es dann also fair, schlechter über canton z.b. zu urteilen als über b&w, obwohl beide firmen sowohl sehr gute als auch schlechte produkte anbieten? Was ist mit hifibegeisterten Einkäufern, die mal dem örtlichen mm ein wenig exklusivität verschaffen wollen und edle Focals an schicken accuphase verstärkern verkaufen? sind die marken jetzt plötzlich sauschlecht?
Mir drängt sich der gedanke auf, man möchte sich lieber bei einer ausgesuchten elite zuhause fühlen, als dass man das optimale ergebniss für ein begrenztes budget erhält!
eddie78
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 03. Jan 2008, 20:55
Mir erschliesst sich der Sinn des Threads sowieso nicht. ALle größeren Marken bieten im Highend Bereich was an. Bei Canton und KEF heisst das dan Reference, bei B&W Nautilus...

das Renommee ist doch völlig wurscht. Wenns klnaglich und optisch gefällt, ist es gut.

Wenn man was zum Protzen braucht, schaut man halt in die AUdio-Bestenliste und schnappt sich die teuren LIstenleader wie Avalon, Wilson, Burmester... ob man da allerdings den besten lautsprecher (auch fürs Geld) bekommt, sei dahingestellt...
lotusblüte
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 04. Jan 2008, 10:53
Hi,

Ich nehme an, wenn schon etwas abseits von der jeweiligen klanglischen Leistung, werden auch unterschiedliche Kriterien bei unterschiedlichen Usern gewichten. Wir sind halt unterschiedlich. Der eine träumt sich weg, hält er ein Glanzprospekt in Händen. Dem anderen erschließt sich der größte Sinn im stink einfachsten kargen Blatt Papier, was er nicht allzu selten mit "professionell" in Einklang bringt.

Mir persönlich war wichtig auf die Jahre gesehen, ob sich eine Langzeitkonstanz bei einem Hersteller abzeichnet oder ob er jedweder Trendwendung paartout folgt.

Daher habe ich etwas dagegen, wenn plötzlich LS Serien im gleichen Hause auftauchen, die einen für die Rocker, die anderen für die Klassiker, die nächsten für Soul am besten, und zum Schluß noch einer abgestimmt für´s weibliche Geschlecht. Hab dies absichtlich etwas überspitzt.

Hersteller, bei denen ich merke, sie wenden sich mit viel Hingabe der Integration in den Wohnraum zu, optisch zu verstehen, und sie werben mit verschiedenen LS für verschiedene Musikgenres, sind nicht mein Ding.

Es liegt aber letztendlich am Verbraucher selbst, dem einen oder dem anderen Verlauf das Überleben zu ermöglichen.

Und dann fällt mir am Schluß noch ein Satz ein eines Herstellers, der für mich nach wie vor den Schlüssel bildet. " Kann ich meinem LS bei der Wiedergabe uneingeschränkt genießen?" Wenn ja, hab ich den richtigen.

Grüße
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