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tannoy precision 6d - eq

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Autor
Beitrag
aevin
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 01. Mrz 2009, 10:02
hallo,

ich will meine tannoy precision 6d studiomonitore in verbindung mit einem tannoy ts12 sub im wohnzimmer betreiben.

das wohnzimmer ist 22 m2 groß und der hörabstand variert zwischen 1m und 4m.

die monitore haben rückseitig einen eq zur raumanpassung. beim nahfeld steht als mikrofonabstand 0,5m, bei der einmessung mit mikro und einer speziellen tannoy software.

welchen mikroabstand soll ich für meinen zweck im wohnzimmer wählen?

bitte um meinungen!

lg
aevin
ton-feile
Inventar
#2 erstellt: 01. Mrz 2009, 12:04
Hi,

Da würde ich mal "mid" als Einstellung wählen.
Das sollten dann so 2m sein.

Außerdem solltest Du in der SW auch noch die Position der Monis im Raum angeben:
Halbraum (eine Begrenzungsfläche), Viertelraum (zwei...), oder Achtelraum (drei...).

Ich würde Dir empfehlen, oberhalb von max. 300Hz nichts mehr zu EQ-en.

Gruß
Rainer
aevin
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 01. Mrz 2009, 13:46
hallo,

dann werde ich mal 2m abstand ausprobieren.

ich habe leider kein richtmikro, sondern nur ein großmembranmikro. hoffe das geht damit.

hatte die monitore früher bei meinem schreibtisch (betrieb per firewire interface mit ibook). nach der messung und eq einstellung war der klang um einiges sauberer und besser! vorher hatte ich alles auf neutral und da waren die mitten etwas muffig.

den sub bekomme ich erst nächste woche. bin gespannt wie das in kombination klingen wird.

warum sollte ich über 300hz nichts mehr eq-en?

sollte man auch nur eine box einmessen und dann beide gleich am eq einstellen, oder beide verschieden einmessen und einstellen?

gruß
aevin
ton-feile
Inventar
#4 erstellt: 01. Mrz 2009, 14:40
Hi,

Das Einmessen solltest Du mit einem Druckempfänger (Kugel) machen.
Dein Großmembranmikro wird sich vermutlich nicht auf Kugel umschalten lassen und Nierencharakteristik haben.

Zum Einmessen ist schon ein Behringer ECM8000 für ca.55€ ganz brauchbar.


warum sollte ich über 300hz nichts mehr eq-en?

sollte man auch nur eine box einmessen und dann beide gleich am eq einstellen, oder beide verschieden einmessen und einstellen?

Vielleicht hast Du schon mal vom Präzedenzeffekt gehört.
Der besagt in etwa, dass für die Lokalisierung einer Schallquelle die ersten Millisekunden des einstreffenden Signals ausschlaggebend sind. Das ist die erste Wellenfront.

Wenn der Zeitabstand zwischen erster Wellenfront direkt von der Schallquelle und den ersten Reflexionen von den Wänden des Raumes groß genug ist, läßt sich alles prima orten.

Es gibt sogar einen Zeitkorridor, in dem die Reflexionen doppelt so laut sein dürfen, wie die erste Wellenfront, ohne dass das "Stereohören gestört würde. Das ist der berühmte "Haas-Effekt".

Wenn Du jetzt den Lautsprecher einmisst, EQst Du die Summe der ersten Wellenfront plus Reflexionen.
Damit verbiegst Du aber Deine erste Wellenfront und versaust Dir die korrekte Lokalisation von Phantomschallquellen auf der Stereobasis.
Ganz schlimm ist das, wenn beide Lautsprecher unterschiedlich entzerrt werden.

300Hz sind als Hausnummer zu betrachten, haben sich aber als ganz sinnvolle obere Grenze fürs unterschiedliche EQing der Lautsprecher gezeigt.
Darüber ganz vorsichtig und immer beide gleich EQen.

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Nachdem ich nicht weiß, wie gut die SW ist, möchte ich Dich auch davor warnen, Löcher im Tieftonbereich aufzufüllen.
Da müsste der Verstärker bei 6dB Anhebung schon die vierfache Leistung in den armen Bassmitteltöner pumpen.
Ganz abgesehen davon, dass diese Löcher ja meist durch Auslöschungen entstehen und der "Gegenschall" dann auch angehoben wird.

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Diese ganze Einmesserei ist imO als Krücke zu betrachten, wenn bauakustisch oder WAF-technisch nichts mehr geht.

Du kannst doch mit dem Proggi bestimmt mehrere Presets speichern.
Lass am Ende einfach die Ohren entscheiden, EQe so sparsam, wie möglich und erst nachdem Du die Aufstellung so gut es geht, optimiert hast.

Ende des Romans.

Gruß
Rainer
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