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Dynaudio Audience 52 klingen zu hell !?

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Marc1234
Neuling
#1 erstellt: 15. Jan 2003, 15:25
Habe mir ein Paar Dynaudio AUdience 52 zugelegt, weil sie mir als warm und nicht so hart im Hochtonbereich klingend empfohlen worden waren. Hart klingen sie nicht, aber für meine Ohren zu hell. Habe ich was an den Ohren, liegt es an meinen Hörgewohnheiten (hatte immer englische Lautsprecher) oder an dem Vertärker, der Verkabelung oder muss ich die schönen Dinger umtauschen? Zunächst hatte ich sie an meinen Marantz PM 66 angeschlossen und fand sie viel zu hell, die Stimmen und der Grundtonbereich zu zurückhaltend. Mit meinen klapprigen Cyrus one ist es schon wesentlich besser, aber immer noch zu hell, zu viel des Guten im Hochtonbereich. Hat jemand ähnliche oder ganz anderer Erfahrungen gemacht? Welche Boxen klingen genauso sauber und trocken im Bass, aber wärmer und zurückhaltender in den Höhen? Sollte ich den Verstärker austauschen? Kann man mit Cinch-Kabeln was reißen?
Bin gespannt auf Eure Meinungen.
p.s. Als Musikquelle dient mein CD_Player Sony XA 555 ES. Der ist vielleicht allen Übels Anfang, weil aber recht wertig und neu und mechanisch hervorragend, würde ich den ungern austauschen.
Stefan
Gesperrt
#2 erstellt: 15. Jan 2003, 16:06
Hallo Marc,

das Übel ist da wohl der LS. Viele empfinden den LS aber so, wie du es beschrieben bekamst. That´s life.

Vor dem Kauf immer erst probehören nicht vergessen, das spart Geld und bringt zufriedene Kunden.

Reißen können wirst du da nur etwas mit suboptimalen + nicht-neutralen Komponenten, so wie z.B. dem Cyrus-Verstärker.

Aber das dürfte wohl nicht im Sinne des Erfinders sein

MfG Stefan
SteelRose
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 15. Jan 2003, 16:25
Hi,

wenn die Boxen noch neu sind, müssen sie eventuell zunächst einige Stunden
eingespielt werden. Es dauert eine gewisse Zeit, bis die endültige Klangfarbe
erreicht wird. Bei Dynaudio liest man immer wieder etwas von mindestens 72 Stunden.
Desweiteren sollten die Geräte warm sein. Mein Marantz Verstärker hört sich die ersten
20 Minuten extrem hart und scharf an, erst nachdem das Teil so mind. ne halbe Stunde läuft,
wird der Ton rund und angenehm.
Ich hab bei mir im Raum auch eine teilweise zu hohe Höhenwiedergabe. Ganz interessant war
der Link auf www.hunecke.de. Da konnte ich eine annähernde Berechnung der Raumakustik
durchführen und genau die zu starken Höhen erkennen.
Weicher bekommt man einen zu "hellen" Raum durch weichere Dämmung: Z.B Teppiche auf
den Boden und an den Wänden, oder an den reflektierenden Wänden.
(Ganz interessante Abhandlung zur Boxenpositionierung findet man bei
http://www.audiophysic.de/info/aufstellung/index.html ).

Ciao,

SR
michaelg
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 15. Jan 2003, 16:47
Marc,

hast Du die Dinger vor dem Kauf mal angehört???

Ändern kannst Du die Charakteristik grundsätzlich nicht; Du kannst nur an den Symptomem 'rumdoktern. Z.B. durch Postionierung und Bedämpfungsmaßnahmen im Raum. Unterschiedliche Verstärker (sofern nicht absichtlich gesoundet) ändern Nuancen, Kabel in dem Falle überhaupt nix!
Wird es bei kurzem Hörabstand besser?

Gruß,
Michael
TT
Stammgast
#5 erstellt: 15. Jan 2003, 17:30
Hallo Marc,

vielleicht mußt Du Dich ja auch erst an die Klangcharakteristik gewöhnen? Klingt zwar jetzt seltsam, aber aus meiner Erfahrung ändern sich die LS nach einiger Zeit etwas in Richting "voller" und im Hoch-Mitteltonbereich weniger dünn und hell. Das hatte ich kürzlich mit Acoustik Research LS. Probier auch mal verschiedene Musik und mal lauter. Ich glaube fast, nach einiger Zeit habt ihr beiden euch aneinander gewöhnt. Wenn´s dann noch nicht geht, ist wohl ein anderer LS nötig. Kabel, Quellgeräte oder Verstärker bringen da nichts.

@ Stefan:
Was soll denn an einem Mission Cyrus "suboptimal" sein? Erklär mir das mal bitte. Ich hatte auch einen Cyrus I, als "nicht neutral" empfand ich ihn eigentlich nicht. Im Gegenteil, m.E. ist das ein kleiner, feiner Verstärker mit etwas wenig Leistung, aber bestimmt nicht "suboptimal".

Gruß
TT
Black_dog
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 15. Jan 2003, 21:00
Hallo Marc,
stell die Boxen auf nen Ständer (das bringt sehr sehr viel).
Das mit den Kabeln ist so eine eigene Sache (siehe Voodoforum). Bei meinem Boxen verwende ich sauerstoffreies Kupferkabel (2Euro/m), hatte dann mal das Kimber 8PR (12Euro/m) an meine Boxen hängen. Der Sound war wesentlich schlechter, klang sehr "hochtonig". Ein weiterer Tip, falls du einen Vinylfan kennst, borg dir mal den Dreher aus. Vinylsound klingt einfach besser (DAS GILT FÜR MICH !). Probieren geht über studieren
Grüße
Tom
zzr2
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 15. Jan 2003, 21:30
Das ist absulut richtig das Vinylsound state of de art ist aber wer interessiert sich heute noch dafür ,ausser wirklich eingefleischte Anhänger???
Marc1234
Neuling
#8 erstellt: 18. Jan 2003, 13:56
Vielen Dank für Eure Anregungen! Haben mich weiter gebracht.
Tatsächlich hatte ich die LS nur kurz bei einem Händler gehört und fand sie gut. Mein Händler hat mir angeboten, sie zu HAuse in Ruhe an der eigenen Anlage auszuprobieren und ggf. zurückzubringen. Nur so kann man sich ein Urteil darüber bilden, ob sie zur eigenen Technik, dem eigenen Zimmer und dem eigenen Geschmack passen.
Besonders "hellhörig" bin ich bei der Erwähnung der Kimber-Kabel geworden. Ich hatte meine neuen Dynaudios auch an so einer Strippe laufen (4 pr)und habe die dann einfach al gegn ein herkömmliches Kupfer-Kabel ausgetauscht (1 EUR/m). Und das war ein echter Fortschritt! Das langbild war nicht mehr hell, sondern sehr ausgewogen und homogen. Vor diesen vielgepriesenen Kimber-Dingern muss man echt wanen, es sei denn, man quält sich mit einer dumpfen Anlage herum.
Es stimmt auch, dass die Anlage besser klingt, wenn sie warm gelaufen ist. Nach zehn Minuten wird es schon deutlich besser, klingt nicht mehr so dünn und lispelig. Nach einer Stunde entstehen wahre Klanggemälde, mit vollen Stimmen und toller Räumlichkeit. Dann kann ich mich nur noch schwer lösen von meiner Anlage.
Also werde ich die Dynaudios wohl behalten. Ein bisschen Feinarbeit mit der Verkabelung ist noch zu tun, aber insgesamt ist das fast so, wie ich es mir vorstelle. Leider haucht mein guter alter Cyrus langsam die Lebensgeister aus, so dass ich den wohl ersetzen muss. Jedenfalls muss ich ihn in Schutz nehmen. Der klingt viel musikalischer und natürlicher als mein (funktionstüchtiger) Marantz, der jetzt zusamen mit den Kimbers am die Zweitanlage verbannt wird.
Das it den Schallplatten sehe ich ähnlich. Ich weiß noch, wie ich mich in den 80ern zwischen ihnen und den aufkommenden CDs entschieden habe. Inzwischen habe ich so einige Silberscheiben und diverse CD-Player zrschlissen. Aber an den natürlich-warmen und schmeichelnden Klang kommt man kaum heran. Ob SACD da einen Fortschritt ringt?
Nochmal herzlichen Dank
Viele Grüße
Marc
TT
Stammgast
#9 erstellt: 18. Jan 2003, 14:35
Hallo Marc,

na wer sagt´s denn, geht doch.
Probier mal als Ersatz für Deinen Mission einen günstigen NAD oder Rotel Verstärker aus. Guter Klang für (relativ) wenig Geld.
Aber das ist jetzt wohl ein anderes Thema.

Gruß
TT
Joepowar
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 11. Feb 2003, 07:58
hallo, hört sich zwar nach voodoo an, aaaber.. drehe mal deinen netzstecker vom verstärker um. ich habe einen pioneer verstärker "schlafzimmer/dachgeschoss" bei den nubert nubox 360 und bei den newtronics starlight sind dadurch die schreienden höhen was dezenter und räumlicher geworden. probiers mal aus, wenn es nicht klappt...
Edede
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 11. Feb 2003, 08:26
Lass die Boxen `ne Woche im Dauerlauf. (oder länger) Die ändern ihr Klangverhalten dann sehr.
Highfidele
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 11. Feb 2003, 08:33
Hallo,

dem Dauerlauf kann ich nur zustimmen!
Ich hatte mir mal die Audience 82 gekauft, weil ich meinte, dass sie so gut klingt. Und dann kam sie fabrikneu zu mir und ich war entsetzt, was ich da gekauft hatte.
Ich hab die Audience 3 Tage laufen lassen, ohne das Zimmer großartig zu betreten und es war schon besser, als ich sie dann wieder bewusst hörte, aber richtig gut wurde es erst nach drei Wochen.
Sicherlich haben sich meine Ohren an den Klang der Audience gewöhnt, aber so extrem wie der Klangunterschied kann die Gewöhnung nicht gewesen sein.
Meine Audience wurden jedenfalls erheblich voller und homogener im Klang!

Gruß
Highfidele
Edede
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 11. Feb 2003, 09:31
Das mit dem "entsetzt" kann ich 100% nachempfinden. Bei der JBL Ti 10 war es genau so. Selbst der Lieferant (Händler) der sie auf meinen Wunsch bestellt hatte war nach dem Auspacken und Anschließen etsetzt. Nach`n paar Wochen war`s richtig OK. Nix mit gewöhnung. Es war einfach in Ordnung. Scheint allerdings nicht bei jedem Fabrikat so extrem zu sein. Wenn er jetzt vorher noch "englische" Boxen (die älteren meist mit leicht abgesenkten Mitten) gehört hat, kommt`s ihm noch extremer vor.
wn
Inventar
#14 erstellt: 11. Feb 2003, 11:23
Meine Kef Q1 brauchten auch 14 Tage um zu ihrer vollen Form aufzulaufen. Davor war die Wiedergabe katastophal und hatte nichts gemeinsam mit dem Eindruck, den die Boxen beim Händler und die Leihboxen zuhause gemacht hatten.
-Gruß, Wilfried
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