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Bass - untere Grenzfrequenz

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Autor
Beitrag
Numskull
Neuling
#1 erstellt: 21. Dez 2009, 22:13
Hallo zusammen,

mein Beitrag ist leider unter dem Horngehäuse "Viecher"-Thread untergegangen, vielleicht hat ja hier jemand den ein oder anderen Kommentar.

Ich hatte vorhin mal auf die Schnelle 4 Stücke aufgenommen, die die Wirksamkeit oder auch Unwirksamkeit des Tiefbasses verdeutlichen sollen. Mir ging es eher darum, zu erkennen, wie sich eine untere Grenzfrequenz auswirkt.

Bei dem ersten Stück geht der Bass noch runter bis 20Hz:
http://www.david-ben-jesse.de/Basstest1.mp3

Bei dem zweiten Stück ist der Bass unter 50Hz mit 24dB/octave abgeschnitten:
http://www.david-ben-jesse.de/Basstest2%2050Hz.mp3

Bei dem dritten Stück ist der Bass unter 80Hz mit 24dB/octave abgeschnitten:
http://www.david-ben-jesse.de/Basstest3%2080Hz.mp3

Bei dem vierten Stück ist der Bass unter 100Hz mit 24dB/octave abgeschnitten:
http://www.david-ben-jesse.de/Basstest4%20100Hz.mp3

Das Ganze habe ich dann über Kopfhörer miteinander verglichen. Meine Schlußfolgerung wäre, dass eine untere Grenzfrequenz von 50Hz, wie sie manche Hornlautsprecher erzielen, völlig ok zum Musikhören ist. Ich gehe auch davon aus, dass manche kommerzielle Aufnahmen bewusst die Bässe unterhalb einer bestimmten Frequenz herunter fahren, um so manche Stereoanlage nicht zu überfahren.

Interessant bei dem ganzen Thema finde ich, dass der Eindruck vom Volumen schon bei einer unteren Grenzfrequenz von 80Hz beginnt.

viele Grüße
Numskull
Cortana
Inventar
#2 erstellt: 21. Dez 2009, 23:44
40Hz solltens schon sein
Numskull
Neuling
#3 erstellt: 22. Dez 2009, 10:01
Der Punkt ist halt, was man für Musik hört, genauer gesagt, wer diese Musik abgemischt hat. Eine generelle Antwort wie "es müssen schon 40Hz sein", möchte ich an dieser Stelle nicht gelten lassen. Spezifische Aussagen sind eher in Verbindung mit dem Musikmaterial sinnvoll.

Wer beispielsweise gerne Lady Gaga hört, der braucht einen Bass, der bis zu 25Hz herunter reicht. Das geht wohl nur mit einem entsprechenden Subwoofer, wenn überhaupt.

Im Vergleich dazu ein Stück von Queen "The Invisible Man", dass kaum unter 50Hz geht. Ähnlich "Das Phantom der Oper", bei dem sich unter 50Hz auch nicht mehr viel abspielt.

Bei Peter Fox "Haus am See" kommt man etwa mit 30Hz zurecht.
sakly
Inventar
#4 erstellt: 22. Dez 2009, 10:34
Hi Numskull,

bei Deinem Beispieltrack ist für mich jede abgeschnittene Version schon deutlich schlechter. Im 50Hz-abgetrennten Stück ist bereits eine deutliche Reduzierung der Tieftongrundlage zu erkennen. Die 80 bzw. 100Hz-abgetrennten Stücke gehen für mich gar nicht.
Dabei habe ich die jetzt nur mit Kopfhörer am PC gehört. Auf der Anlage wäre der Vergleich wohl noch deutlicher ausgefallen.
Wenn allerdings keine Tieftoninformation im Titel drin ist, dann bringt es natürlich nichts, wenn die Anlage das kann. Es ist jedoch meist so, dass man nicht so fixiert auf Titel ist, die eben immer nur bis 60Hz runter Frequenzen enthalten. Deshalb sollte ein Lautsprecher immer so tiefe Frequenzen wiedergeben, dass man mit der Tieftonwiedergabe bei tieffrequentem Material zufrieden ist.
Es ist nicht schlimm, wenn der Lautsprecher tiefer spielen kann, als Frequenzen in der Musik enthalten sind. Für mich ist es jedoch meist enttäuschend, wenn der Lautsprecher nicht in der Lage ist den enthaltenen Tieftonanteil entsprechend wiederzugeben. Den Raum lasse ich hier jetzt mal außen vor.

Gruß

Edit: ich hab die verschiedenen Versionen gerade nochmal auf der Wohnzimmeranlage gehört. Dort ist der Effekt noch deutlicher. Die 50Hz-Version ist noch anhörbar, die anderen beiden (80/100Hz) gehen gar nicht. Dort habe ich auch nicht den Eindruck von Volumen, wie Du es beschrieben hast. Vielleicht verstehe ich darunter aber auch was anderes.


[Beitrag von sakly am 22. Dez 2009, 11:15 bearbeitet]
premiumhifi
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 22. Dez 2009, 11:49

Cortana schrieb:
40Hz solltens schon sein :D


es ist sehr subjektiv, aber ich möchte mich dem anschliessen. so lange wir denn von musik sprechen. denn das aller meiste was unter 40hz noch kommt ist imho nur noch effekthascherei. es sei denn wir nehmen z.b. kirchenorgel. die frequenzen unter 40hz bei elektronischer musik brauche ICH jedenfalls nicht.

aber bis ca. 40hz tut sich noch viel und sollte auch reproduziert werden können.
Cortana
Inventar
#6 erstellt: 22. Dez 2009, 11:59
Jede Band, die ich höre, hat einen Bassisten an Bord. Die E-Saite erzeugt nun mal 41Hz und das will ich auch so hören, deshalb sollten 40Hz schon drin sein ^^
Numskull
Neuling
#7 erstellt: 22. Dez 2009, 12:22
Hallo Sakly,

ich habe an meiner Stereoanlage "nur" geschlossene Boxen, die aber ebenfalls einen Unterschied zwischen der 20Hz und 50Hz Version erkennen lassen. Insofern gebe ich Dir Recht, dass eine gute Anlage auch den Bass unterhalb 50Hz wiedergeben sollte.

Das Ganze ist für mich zu einer kleinen Aufgabenstellung geworden, da ich am überlegen bin, ob ich nicht doch Hornlautsprecher aufbauen sollte. Dabei geht man ja einen Kompromiß ein, da man aufgrund von Platzgründen halt nicht alles umsetzen kann. Wahrscheinlich habe ich auch nur Lust, mal wieder etwas Neues zu machen.

Ich bin aber bei den Beispielstücken überrascht, was man im Bassbereich tolerieren könnte, denn im Bereich von 25Hz bis 50Hz würde eine ganze Oktave fehlen, damit könnte man leben, aber wenn im Hochtonbereich die Oktave von 8kHz bis 16kHz fehlen würde, wäre das absolut inakzeptabel.

viele Grüße
Numskull
Prince_Yammie
Stammgast
#8 erstellt: 22. Dez 2009, 16:09
40 hertz können in einer entsprechend optimierter Wiedergabe Kette und bei guter Raum Akustik ausreichend sein, dennoch finde ich es gut, wenn meine Anlage die ganze Toninformation liefert .
Seit mein Dwonfirng subwoofer mitläuft erlebe ich plötzlich die Akustik des Aifnahme Orts ganz deutlich mit. Das fiel mir zuerst bei einem Advents Konzert aus der Dredener Kreuz Kirche auf, mit geschlossenen augen hatte ich das Gefühl in der Kapelle zu sitzen. Das ist wohl auch der Grund, warum bei Home Theater auf Subwoofer Wert gelegt wird. Stand LS, die 20 Hertz oder darunter wiedergeben können sind teuer und riesig.
Daher sind die meisten HiFi Boxen auf 40, 34 oder 50 Hertz eingepegelt. Für Musik allein mag das ausreichen, aber wer hat heute nicht auch den TV Ton mit über die Anlage laufen ?


[Beitrag von Prince_Yammie am 22. Dez 2009, 16:10 bearbeitet]
Mwf
Inventar
#9 erstellt: 23. Dez 2009, 02:09
Moin,

auch ich höre deutliche Unterschiede zwischen Fullrange- und 50 Hz-Version.
Kann jemand mal eine vergleichende Spektralanalyse davon machen?
Es reicht eine Mittelung über die ersten Sekunden.

Danke schonmal,
Michael
ton-feile
Inventar
#10 erstellt: 23. Dez 2009, 10:12
Hi,


Mwf schrieb:

Kann jemand mal eine vergleichende Spektralanalyse davon machen?

Das wollte ich schon machen, aber ich dann bräuchte ich Files.

Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 23. Dez 2009, 10:14 bearbeitet]
sakly
Inventar
#11 erstellt: 23. Dez 2009, 10:48

ton-feile schrieb:
Hi,


Mwf schrieb:

Kann jemand mal eine vergleichende Spektralanalyse davon machen?

Das wollte ich schon machen, aber ich dann bräuchte ich Files.

Gruß
Rainer


Hi Rainer,

die Files liegen doch oben bereit zum Download?!
Direkt im ersten Post.

Gruß
ton-feile
Inventar
#12 erstellt: 23. Dez 2009, 10:52
Hi,

Wenn ich "Ziel speichern unter..." mache, bekomme ich "extURL.php" als Datei.

Gruß
Rainer
sakly
Inventar
#13 erstellt: 23. Dez 2009, 11:07
Ich hab sie gerade nochmal geladen, geht einwandfrei mit Firefox...

PS: ich klicke einfach drauf. Aber auch mit "Ziel speichern" geht's bei mir.


[Beitrag von sakly am 23. Dez 2009, 11:07 bearbeitet]
xnor
Stammgast
#14 erstellt: 23. Dez 2009, 23:06

auf der y-Achse sind 6 dB Schritte


Die 50 Hz Variante ist mM nach noch akzeptabel mit Kopfhörern.


[Beitrag von xnor am 23. Dez 2009, 23:09 bearbeitet]
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