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Zuwenig Bass mit Elac FS 58.2 und Onkyo Verstärker

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Autor
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Der_Tourist
Neuling
#1 erstellt: 29. Nov 2010, 23:43
Hallo zusammen,

als großer Musikfreak habe ich mir vor einigen Tagen ein bisschen HIFI-Equipment gegönnt und bin anschließend auf dieses Forum gestoßen. Ich hoffe, dass Ihr mir ein wenig helfen könnt. Ich bin in Sachen HIFI blutiger Anfänger und so hoffe ich, dass Ihr ein wenig nachsichtig mit mir seid.

Also: Vor einigen Tagen habe ich mir Elac-Lautsprecher von Typ FS 58.2 zugelegt. Beim Händler hat mir der "luftige" Klang sehr gut gefallen und auch der Verkäufer wohl wohl nicht nur aus verkaufstechnischen Gründen von diesen Dingern angetan.

Als Verstärker habe ich mir ein Onkyo A 9155 zugelegt. - Sicherlich nicht HighEnd, aber die guten Testberichte und ein ebenso guter Preis haben mich überzeugt.

Nur das Problem: Ich bekomme einfach zu wenig Bass. Egal wie sehr ich am Bass-Regler herumdrehe oder auch die Loudness-Taste betätige, nie klingt die Anlage so "fett", wie ich es mir eigentlich erträumt habe.

Absolute Anfängerfehler kann ich wohl ausschließen: Die Kabel sind richtig gepolt angeschlossen und die Boxen stehen jeweils mit 1,5 m von der nächsten Wand entfernt. Auch die Brücken fürs Bi-Wiring sind sauber angeschlossen.

Was könnte es sein? Habe ich einfach Pech mit dem Raum oder ist meine Kombination von Ls und Verstärker einfach schlecht?
Zarak
Inventar
#2 erstellt: 30. Nov 2010, 00:01
Hallo !


Bei deinem Problem muß man mehrere Ansätze berücksichtigen, die die Ursache für dein Empfinden sein könnten.

1. Wie ist es um deine Raumakustik bestellt ?

Vermutlich schlummert hier das meiste Potential - der Bass hängt extrem von den Räumlichkeiten und der Aufstellung ab.
(die Tatsache das die Bassregler nicht viel bringen, bestärkt diese Vermutung)

Da hilft nur mit der Aufstellung experimentieren, also ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren.
(wandnah verstärkt den Bass übrigens)


2. Was ist denn deine Referenz bezüglich des Tiefton ?

Also wie "fett" soll der Bass denn sein ?

Hast du ihn mit diesen LS schonmal so gehört oder orientierst du dich an anderen LS ?


3. Hast du schon mit der Bass-Control der ELAC LS experimentiert ?

---

Verstärker kannst du als Ursache erstmal hinten anstellen und die LS dürften auch nicht Schuld sein, sofern du sie nicht mit irgendwelchen "Bassmonstern" vergleichst.

mfg

Zarak


[Beitrag von Zarak am 30. Nov 2010, 00:02 bearbeitet]
Der_Tourist
Neuling
#3 erstellt: 30. Nov 2010, 00:13
Danke für Deine schnelle Antwort.

Ich habe die Ls mit den genannten Onyko-Verstärker im Hörraum des Händlers gehört und zwar schwer begeistert: Schöner, dynamischer Klang mit sauberen Tiefen und Höhen.

Wenn ich nun den Klang zuhause mit meiner 20 Jahre alten 08/15-Yamaha-Anlage vergleiche, erkenne ich keine Verbesserung. Es ist einfach zu wenig "Druck" da und alles klingt sogar ein wenig nach "Klangbrei".

Die Ls habe ich schon ein wenig hin- und herbewegt und konnte bislang keine nennenswerte Verbesserung feststellen. Auch Experimente mit den Bass-Controls habe nichts gebracht.

Der Raum ist übrigens mein Wohnzimmer und etwa 30 qm groß. Altbau. Relativ hohe Decken und Holzboden.
Zarak
Inventar
#4 erstellt: 30. Nov 2010, 00:28
Damit fallen die Elektronik und Punkt 2 + 3 also weg - bleibt noch die Raumproblematik.

Wenn du schon experimentiert hast, ohne nennswerte Effekte zu erzielen, muß man in Betracht ziehen, daß das Equipment nicht zu deinen Räumlichkeiten paßt.

Trotzdem solltest du aber auf jeden Fall nochmal grundlegende Änderung in der Aufstellung testen - sowohl die LS, als auch den Hörplatz deutlich verändern.

Da kann sich noch Einiges ändern.

Ansonsten könnten 30m² + hohe Decke nat. auch nicht ganz unproblematisch mit der Beschallung sein.

Viel. brauchst du da einfach 2 Nummern größer für...

Aber da müssen sich mal die Experten zu äußern, das überschreitet meine raumakustischen Kenntnisse, also warte mal, was die anderen dazu noch schreiben.

mfg

Zarak
silberfux
Inventar
#5 erstellt: 30. Nov 2010, 10:01
Hi, versuch doch mal, die LS schrittweise deutlich näher an die Wand zu stellen, das sollte helfen. Bei der FS 68, die der 58 konzeptionell wohl recht ähnlich ist, ist der Unterschied wirklich krass.

BG konrad
Mwf
Inventar
#6 erstellt: 30. Nov 2010, 22:37
Hi,
Der_Tourist schrieb:
...Der Raum ist übrigens mein Wohnzimmer und etwa 30 qm groß. Altbau. Relativ hohe Decken und Holzboden.

Wahrscheinlich stark Bass-/Grundton-absorbierend, sodass du mit Standard-Stereo-Lösungen nicht weit kommst.
Ohne dir 4+ -Kanäle aufschwätzen zu wollen, bleibt doch festzustellen, dass aktuelle AV-Receiver Einmeßroutinen bieten, die in deinem Fall wenigstens die ärgsten Mängel in der Klangbalance richten könnten...
Es ist einfach zu wenig "Druck" da und alles klingt sogar ein wenig nach "Klangbrei".

Stell mal ein paar Bilder von deiner Hörsituation rein...,

Gruss,
Michael


[Beitrag von Mwf am 01. Dez 2010, 00:26 bearbeitet]
Der_Tourist
Neuling
#7 erstellt: 03. Dez 2010, 13:49
Hallo,

tatsächlich hat das hin- und hergeschiebe der Ls ein bisschen etwas gebracht: Wenn ich sie bis 2 cm an die Wand schiebe, entwickelt sich der Bass tatsächlich etwas besser. - So richtig glücklich bin ich immer noch nicht wirklich.

Ich denke mittlerweile auch, dass es tatsächlich am Raum liegt. Andererseits möchte ich nur wegen besserer Akkustik nicht mehr Teppiche verlegen oder Schaumstoff an den Wänden kleben...

Ich habe übrigens gerade eine 5.1-Anlage von Phillips abgeschafft, weil mich der viele "Kram" in meinem Wohnzimmer nervte und ich bei Filmen nicht so wahnsinnig viel Wert auf den Sound lege. - Vielleicht wäre aber ein zusätzlicher Subwoofer eine gute Idee?
Mwf
Inventar
#8 erstellt: 04. Dez 2010, 01:24

Der_Tourist schrieb:
... - Vielleicht wäre aber ein zusätzlicher Subwoofer eine gute Idee?


Damit sollte sich das Druck-Problem beheben lassen (bei zivilen Anforderungen) (*),
allein es bleibt der
"Klangbrei"
...

Gruss,
Michael

(*) = z.B. Elac Sub 50 -- wäre als Auslauf-Modell ein Tip...
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