Raumakustikprobleme

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dataday
Neuling
#1 erstellt: 31. Dez 2003, 17:45
Hallo Musikfreunde,

dieses ist mein erster Beitrag in diesem Forum.
Doch konkret zu meinem Problem: Im neugebauten Haus habe ich einen Hörraum von ca. 29 qm Größe (er hat ganz grob gesehen eine L-Form, obwohl das nicht ganz genau stimmt, eine Wand ist abgeschrägt). Der Raum ist schon zu 80% eingerichtet, die Nachhallzeiten sind aber laut CARA-Simu im Bass und Mittelton noch zu hoch (außerhalb des CARA-Toleranzbereiches). Mit meinen Lautsprechern (ProAc Response 2) habe ich in diesem Raum folgende Probleme:

1. mangelhafte Ortung, irgendwie klingt es sehr diffus, obwohl alles phasenrichtig verkabelt ist (Ergebnis der Nachhallzeiten?)
2. sehr "vorlaute" Mitten (die ich sonst von diesen LS nicht kannte), es schreit einen förmlich an, Langzeithören macht keinen Spaß (ebenfalls Ergebnis der Nachhallzeiten?)
3. Dynamik ist ziemlich futsch
4. der Bass ist weg. Im Tiefbassbereich habe ich mit einem geschlossenen, aktiven Subwooferselbstbau mit Visaton-Bestückung für ein ordentliches Fundament gesorgt, doch so zwischen ca. 60 und 200 Hz ist irgendwie Ebbe. Da kickt nix mehr Es half auch alles rumschieben nichts. CARA (Darstellung des Amplitudenfrequenzgangs) bestätigt die Bassschwäche.

Was nun tun? Ich plane, Problem 1. bis 3. durch den Einsatz von 4 Schaumstoffabsorbern (Fast Piu o.ä.) in den Raumecken hinter den LS zu beheben.
Was meint ihr? Und gibt es kostengünstigere Anbieter als Fast Audio?

Zum Thema Bass: Mittelfristig sind neue LS dran, doch wie kann ich sicher gehen, dass die hier bässer spielen? Jaja, ich weiß, zuhause ausprobieren, doch wie realistisch ist das? Ich kenne jedenfalls keinen Händler, der einen mal so fünf oder sechs Paar LS zuhause ausprobieren lässt.

Habt Ihr Ideen?

So, Ende des Romans.

Guten Rutsch,
DataDay
didi
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 31. Dez 2003, 17:52
Hallo DataDay,

preiswertere Hilfe wie bei Fast gibts hier!

http://www.r-t-f-s.de/

Gruß
didi
stype
Stammgast
#3 erstellt: 31. Dez 2003, 19:08
Hallo Dataday,

gegen das "Anschreien" und das Schrille könnte es helfen, die Lautprecher so extrem stark anzuwinkeln, das der gedachte Schnittpunkt ihrer Achsen vor Deiner Hörposition (zwischen Dir und der Lautprecherebene) liegt. Bei mir half das.

Das kann auch für mehr Grundton sorgen, weil dann die Höhen nicht mehr so überrepräsentiert ankommen.

Evtl. die Boxen näher an der Wand positionieren, das gibt mehr Bass, gleichzeitig geht allerdings Tiefenstaffelung verloren.

Gruß

Klaus
lieberkater
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 31. Dez 2003, 19:33
Ja, es gibt eine günstigere Lösung als die gekauften Absorber: selber machen. Du hast das CARA-Programm, kannst also simulieren wie welche Fläche eines bestimmten Materials sich wo auswirkt. Z.B: Gipskarton gelocht oder x cm Schaumstoff offenporig. Um die Sache einigermassen esthetisch hin zu kriegen kannst du die Dinger mit dünnem schalldurchlässigen Vlies bespannen. Kostenpunkt je nach Grösse so 20-50 EUR, und einige Stunden Arbeit (knapper Nachmittag für 2 grössere Absorber).

Tip: Im Baumarkt die Einzelteile zurecht schneiden lassen. Viel Spass!
Leisehöhrer
Inventar
#5 erstellt: 31. Dez 2003, 22:21
Hi, ich kann deinen Ärger gut nachvolziehen.So gute Lautsprecher und dann macht die Raumakustik einen Strich durch die Rechnung.
Ich hatte selber schon Akustikprobleme in einem quadratischem Raum.Seitdem habe ich mich ziemlich intensiv mit dem Thema befasst.
Nach meiner Erfahrung macht es sehr viel aus wo genau die Lautsprecher stehen.
Kannst Du den Raum gestalten wie du willst oder spricht da eine Partnerin mit ?
Währe für weitere Überlegungen gut zu wissen damit ich weiß
was real machbar ist.

Gruß leisehöhrer
dataday
Neuling
#6 erstellt: 01. Jan 2004, 16:58
Hallo,
zu meinen räumlichen Gegebenheiten: Der Raum ist ein reiner Hörraum, es besteht also grundsätzlich die Möglichkeit, ohne Intervention meiner Frau zu gestalten . Sonst käme die Lösung mit Piu-Absorbern auch gar nicht in Frage. Allzu freaky soll der Raum aber auch nicht werden, die ganze Decke z. B. mit Noppenschaumstoff zu bekleben wäre selbst mir zuviel.
Gruß,
DataDay
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