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1% Klirr

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-Cassius-
Stammgast
#1 erstellt: 12. Mrz 2011, 20:09
Welche Lautsprecher geben Musik mit einem Prozent Klirr oder weniger aus? In welcher Preisklasse bewegt man sich da, wenn man von Regalboxen ausgeht?
flo42
Inventar
#2 erstellt: 12. Mrz 2011, 20:10
ist die frage bei welcher lautstärke du solch geringe verzerrungen haben möchtest.

wozu die frage?
-Cassius-
Stammgast
#3 erstellt: 12. Mrz 2011, 20:35
I hab mir die Selbstbauprojekte von Udo angesehen und die Lautsprecher der SB18 sollten weniger als 1% Klirr haben. Da hab ich mich gefragt, welchem Gegenwert so eine Box entspricht, wenn man die kaufen müsste.
flo42
Inventar
#4 erstellt: 12. Mrz 2011, 20:42
also über die klirrwerte hat sich glaub ich noch kein mensch gedanken gemacht

angegeben werden sie ohnehin nicht.
Joe-Han
Inventar
#5 erstellt: 12. Mrz 2011, 20:54
Als (aktuell) B&W-Hörer weiß ich, dass dort für jede Serie auf der Homepage der Klirr mit Frequenzbereich angegeben wird.
Ich finde das Thema auch nicht so uninteressant; es relativiert den Nutzen von High-End Verstärkern mit Klirr von z.B. 0,001%, da die größte Verzerrung sowieso bei den Boxen mit etwa 1% entsteht.
So gesehen tut es auch ein unter Stereohörern verpönter AVR mit Klirr von z.B. 0,05%.
flo42
Inventar
#6 erstellt: 12. Mrz 2011, 20:57
es gibt genügend leute denen sagen röhren zu. deshalb würd iche einfach sagen, dass der klirrfaktor nicht all zu entscheidend ist. wenn mir ein lautsprecher gefällt darf er auch verzerren.
Passat
Moderator
#7 erstellt: 13. Mrz 2011, 14:13
Der Klirr ist bei Lautsprechern lautstärke- und frequenzabhängig.

Insbesondere im Baßbereich steigt der Klirr mit steigender Lautstärke stark.

Es gibt Lautsprecher, die z.B. bei 80 dB im kompletten Frequenzbereich unter 0,1% bleiben und bei 100 dB dann im Tiefbaß 30 oder 40% Klirr haben.

Man kann daher keine generelle Aussage über den Klirrfaktor machen.

Grüsse
Roman
Chohy
Inventar
#8 erstellt: 13. Mrz 2011, 15:09
Im (tief)Bassbereich ist es z.b. auch für unsere Wahrnehmung nicht allzu relevant ob der Klirr 5% oder 10% beträgt...

Außerdem kommt es auch darauf an um welchen Klirr es sich in einem Frequenzband handelt.z.b. Höhere ungradzahlige Harmonische werden schnell als störend empfunden, während K2 und K3 eher goutiert werden könnten.

Wie Passat schon sagte, eine allgemeine Aussage ist hier nicht ohne weiteres möglich.

gruß chohy


[Beitrag von Chohy am 13. Mrz 2011, 15:11 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#9 erstellt: 13. Mrz 2011, 16:24
Hi an Fi,
also ich habe vor kurzem schon die Frage bez. des Klirrfaktors aufgeworfen, die mehr auf die Verstärker bezogen war. Richtig ist, daß davon viele Jahre keiner mehr gesprochen hat. Auch in Testberichten taucht dieser Begriff schon lange nicht mehr auf.

Man hat "früher" die Klirrfaktor-Werte auf die "Tonqualität" der Verstärker bezogen: Je niedriger der Wert desto besserer der Klang, war eine weit verbreitete Meinung.
Bis jemand einmal auf die Idee kam, und diese Meßwerte mit dem tatsächlichen Klangeindruck des menschliches Ohrs verglich.
Das Ergebnis verblüffte: Der Klang eines Verstärkers mit vergleichbar höherem Klirrfaktror hinterließ beim Hörtest einen sogar merklich angenehmeren Eindruck, besonders in Wohnraumumgebung
Die Erfahrung haben letztlich sicher auch andere gemacht. Vermutlich hat man einem so niedrig wie möglichen Klirrfaktor keine so große Bedeutung mehr geschenkt...

Gruß Blacky
PL4C3B0
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 13. Mrz 2011, 16:32
Da kann man mal sehen wie kaputt manche Ohren schon sind
Chohy
Inventar
#11 erstellt: 13. Mrz 2011, 16:34
Man sollte trotzdem festhalten dass es sich bei Klirr nach wie vor um einen Wiedergabefehler handelt. K2 und K3 sind von vorneherein als harmonische Obertöne der Instrumente enthalten, bei künstlichen Aufnahmen könnte man sich also Aufnahmen dadurch schönfärben...





Vermutlich hat man einem so niedrig wie möglichen Klirrfaktor keine so große Bedeutung mehr geschenkt...


Durch gegengekoppelte Verstärker ist der Klirr sehr gut kontrollierbar/unterdrückbar (unter die Hörschwelle) deshalb muss man sich da heutzutage nicht mehr so groß drum kümmern außer bei einigen/vielen Röhrenkonstruktionen und nicht gegengekoppelten Highender Konstruktionen


[Beitrag von Chohy am 13. Mrz 2011, 16:37 bearbeitet]
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