Canton Karat 790.2DC auf Laminatboden?

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*gecco*
Stammgast
#1 erstellt: 14. Jan 2012, 23:41
Hi, habe mich nach langem Probehören und noch längerem Sparen und noch viel längerem Überreden für die obengenannten Lautsprecher entschieden. Ich habe auch in Erfahrung gebracht, dass wohl mein Yamaha RX797 ausreicht, diese LS zu befeuern (wer hier gegenteiliges weiß: bitte melden!!!)
Als letztes vor dem Kauf macht mir noch unser Laminatboden Sorgen.
Kann dieser evtl negativen Einfluß auf den Klang haben?! Raumgröße 6,2m x 4,9m, alles parallele Wände, Deckenhöhe 2,5m, wenig Möbel, aber ein sehr massives Sofa.

Dicke Granitplatten (>10cm Dicke) könnte ich besorgen, evtl eine dünne Schicht sehr weiches Moosgummi darunter?! Man liest eine Menge darüber, viele Vorteile, einige berichten auch über Nachteile oder Voodoo...
Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn jemand konkrete Erfahrungen mit diesen Boxen und Laminatboden bzw einer Granitplatte hat!!
LeonCupra2011
Schaut ab und zu mal vorbei
#2 erstellt: 30. Aug 2012, 22:19
Mahlzeit
Auch ich spiele momentan mit dem Gedanken mir die 790.2 zu kaufen.
Habe ein Angebot über 550€/St. für ein Ausstellungspaar in Titan.

Erst zu deiner Frage:
Den Verstärker selbst kenne ich nicht, Ein guter Leitfaden ist immer die "Audio". Denn die geben die benötigte Stabilität, Leistung und restistence gegen Phasendrehungen, Impedanzminimum unter Last usw. in Form der AK-Zahl für alle getesteten Ltspr. und Verstärker an.
Vom reinen Wirkungsgrad her müßte er mit Sicherheit ausreichen.
Meine Persönliche Erfahrung in den letzten 20 Jahren ist das man am Verstärker niemals sparen sollte.
Je mehr Leistung bzw. Stabilität, desto besser die Kontrolle. Vorallem wenn man häufig und länger über Zimmerlautstärke hinaus hört.
Ich persönlich halte von Heimverstärkern absolut nichts mehr, da meine Autoendstufe (Audio System Twister F540.2 (wenn mich nicht täusche bei der Zahl) ) meine Vor-Endstufen-Kombi von NAD gnadenlos an die Wand gespielt hat. Endstufenpreis damals 450€. 4 Kanäle von denen logischerweise nur 2 meine Heimltspr. antrieben. Angeschlossen an ein popeliges 20 Ampere-Netzteil!!
Heimverstärker sind meiner Ansicht nach grundsätzlich Beschiss!
Preis NAD-Kombi: 2400 DM. (2 mal 200 Watt, THX-Lizenz!)
Autoendstufe: 450€ ( 4 mal 120 Watt RMS)
LeonCupra2011
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 30. Aug 2012, 22:27
Jetzt zu meiner Frage.
Ich habe übrigens genau das gleiche Problem. Den fürchterlichsten Hifi-Boden überhaupt! LAMINAT!

Denkst du der Preis ist fair 550€ pro St.?
Hast du mal z.B. die Chrono SL 590.2 gehört?
Wäre nett wenn du vllt kurz schreiben könntest mit welcher Musik und Geräten du die 790.2 gehört hast.
Hatte das Gefühl die Chronos waren klanglich besser, aber auch etwas teurer und nicht so schön.


[Beitrag von LeonCupra2011 am 30. Aug 2012, 22:37 bearbeitet]
Lord-Senfgurke
Inventar
#4 erstellt: 31. Aug 2012, 00:22
Hi

hab die Vrogänger von den Karats mal besessen (790 technisch baugleich), betrieben hab ich sie damals an einem A-S1000, meiner Meinung nach sollte man den Karats einen kräftigen AMp an die Seite stellen ansosnten spielen die LS ihr Potenzial nicht aus.

Der Kleine Yamaha ist meiner Meinung nach etwas Schwachbrüstig, der wird bei höheren Lautstärken Probleme kriegen die Karats unter Kontrolle zu halten. Zu dem Verstärker kann ich z.B. eine Ergo 670 oder eine Vento 870.2 oder 870 empfehlen. Die kleine Karat 770.2 finde ich klanglich nicht so doll.

Zu dem Thema mit der Autoendstufe, vergiss das ganz schnell wieder die teile sind fürs Auto gebaut und da gehören sie auch hin. Mit Audiophilen Klang hat das wenig zutun, außer man will nur "RumsBums" im Zimmer haben. Hifi ist das auf jedenfall nicht.

Die Granitplatten sidn zu empfehlen, gerade bei Laminat haben damals bei mir bei den Karats auch einiges gebracht. Mit Voodoo hat das meiner Meinung nach nicht viel zu tun.

Gruß

Philipp
LeonCupra2011
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 03. Sep 2012, 00:54
Das glaub ich gern das das kein Vodoo ist. Habe selbst schon ähnliche Sachen ausprobiert. Werde es mal versuchen.
Zum Thema "Rumms Bumms" im Auto muß ich dir leider sehr Wiedersprechen.
Es gibt sogar Händler die früher Heim-Hifi-Verstärker verkauft haben und umgesattelt sind, weil sie festgestellt haben das es irgendwo schon an Betrug grenzt. Zitat des 1. Händlers: Investieren sie in Lautsprecher, ioch kjann ihnen gern Vorführen das es bei Lautsprechern keinen Klanglichen Unterschied macht ob wir einen billigen Verstärker der 1000€-Klasse dranhängen, oder einen für 8000!
Der 2. Händler (umgesattelt von Heim-hifi auf Auto-hifi: Probier deine Audio System einfach mal Spaßeshalber zu Hause aus, aber nicht weinen danach
Gesagt, getan. Wir waren zu zweit. (Kollege Yamaha Ax-1070 wenn nicht irre, ich NAD 216)
20 Ampere-Netzteil aus dem Modellbau dran und uns kamen die Tränen.
Der 3. ein bekannter im Ruhrgebiet, vertreibt Lautsprecher nur mit Terminabsprache für Hörproben.
Alle Lautsprecher ab 10.000€ aufwärts. Ich ihn gefragt ob wir beide einen an den Ohren haben.
Er grinst uns an und sagt:"Tja, das wahre Highend im Verstärkerbau spielt sich heute nur noch im Auto-hifi ab"
Er selbst vertreibt übrigens keine Verstärker, nur Lautsprecher und D/A-Wandler.
Und mal ehrlich, ohne jemandem zu Nahe treten zu wollen, aber bei diesen Serienverstärkern von Yamaha,Pioneer,Denon und wie sie alle heißen, da hört man keine Unterschiede und ist von Highend weit entfernt. Genau wie mit meiner NAD-Endstufe


[Beitrag von LeonCupra2011 am 03. Sep 2012, 01:59 bearbeitet]
LeonCupra2011
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 03. Sep 2012, 01:41
Ist aber auch logisch wenn man bedenkt wie grausam Wechselstrom ist und das dieser in jedem Gerät
Runtertransformiert (meist auf ca. 20-50 Volt, je nach Gerätegattung),in Gleichstrom umgewandelt und aufwendig bereinigt werden muß. Das entfällt bei Autoendstufen (zumindest im Auto).
Das größte und komplexeste im Verstärker ist der Transformator (bzw. die Gesamte Stromwandlung). Der Rest ist schon fast Nebensache.
Wenn ein Verstärker wirklich 2 mal 200 Watt bringt (bringen soll), und man weiß das der Wirkungsgrad eines Transistorverstärkers im besten Fall bei etwa 60-70% liegt und mit einer Spannung von etwa maximal 30 Volt arbeitet (soweit das heute noch korrekt ist), weiß man auch das er einen Strom bei Volllast von etwa 13+ Verlust durch Wirkungsgrad 4-5 A, also ca. 18 Ampere benötigt.
Wenn ich mir mein 20A-Netzteil so ansehe (Maße kann ich gern mal nachliefern) und hochhebe (besser nicht);-) dann weiß man was für Schwachbrüstige Teile in Heimverstärkern werkeln die dazu auch noch unmittelbar neben sehr Einstreuungsempfindlichen Teilen liegen.

Umgerechnet auf die leider mickrigen 12-14 Volt im Auto und da Autoendstufen leider maximal ca. 15 Volt vertragen brauche ich für meine Endstufe ein 13,8V (15 gibt es ja leider nicht) Netzteil mit mindestens 50 Ampere. Maße Backsteinpalette, Gewicht weit über 20 kg. (linear, kein digital getaktetes)

Ach ja, und da du gerade die "Kontrolle" angesprochen hattest.....der dafür ausschlaggebende Dämpfungsfaktor liegt bei Autoendstufen meist um ein vielfaches höher. (warum auch immer)
Aber egal, wie auch immer. Wir sind mittlerweile schon 3 die sich davon absolut überzeugen konnten das es Fakt ist und können über die Möchte-gern-Verstärker von Yamaha,Pioneer und co. leider nur noch schmunzeln


[Beitrag von LeonCupra2011 am 03. Sep 2012, 02:00 bearbeitet]
LeonCupra2011
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 03. Sep 2012, 01:58
Ich kann da wirklich nur an dein Hifi-Herz appellieren, probier es einfach mal aus, was hast du zu verlieren.
Wir saßen vor der Anlage zum ersten Mal mit Gänsehaut bei Stücken von Pink Floyd, und vielen Trance-Stücken und sogar Leona Lewis. Da geht die Sonne auf!
Schade um das viele Geld Jahrelang für viele Verstärker von denen man sich Verbesserungen versprochen hat. Aber ein Paar konnten wir sogar noch verkaufen (puh....Glück gehabt )

Wie meinst du soll das aussehen mit den Granitplatten? Moosgummi oder ähnliches auf Laminat (ganzflächig?) und dann die Granitplatte drauf und darauf die Lautsprecher?
Haben Metallspikes, die rausschrauben? Aber ne, geht ja nicht. Granitplatte ist wohl nicht eben, der Boden der Lautsprecher aber schon.


[Beitrag von LeonCupra2011 am 03. Sep 2012, 02:15 bearbeitet]
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