Canton Ref 5: Einspielzeit und Aufstellung

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Jenny4
Stammgast
#1 erstellt: 16. Apr 2012, 18:18
[Mod: Abgetrennt von hier.]

Ganz zum Thema passend würd ich jetzt keinen eigenen Fred für meine Fragen aufmachen, akzeptiere aber gerne verbales Feedback, wenn es dann doch nicht hier her passt:

60-70 Stunden Einspielzeit für meine Canton Ref 5, sagte der Verkäufer. Seit Samstagabend ist die Anlage nur aus, wenn ich wirklich ohne Musik schlafen will. Ist das im Sinne des Erfinders, oder macht "man" das irgendwie anders mit dem Einspielen?

Richtige Aufstellung der Boxen: Wieviel Grad sind "leicht eingewinkelt"? Eher 10 oder eher 22,5 Grad?

Schallschutzvorhänge oder sonstwie raumsound-optimierungsmäßig geeignete Vorhänge - hat da jemand von Euch Erfahrung?

Bringt das was, diesen Raum irgendwie vermessen zu lassen?

Kann jemand meine Begeisterung verstehen???

Gruß Jenny


[Beitrag von anon123 am 16. Apr 2012, 18:40 bearbeitet]
Stang302
Stammgast
#2 erstellt: 16. Apr 2012, 19:42
Hallo Jenny,

also das mit dem Einspielen machst du schonmal richtig. Die müssen nicht durchgehend rennen. Wichtig ist, sie zunächst bei "Zimmerlautstärke" einzuspielen und nicht gleich auf Anschlag.

Zum Thema Austellung gibt es hier im Forum viele Informationen und auch ebenso viele Experten, die da mehr Ahnung und Erfahrung haben als ich. Aber mit "leicht eingewinkelt" ist mMn kein exakter Wert gemeint, sondern dient dazu ein Stereodreieck zu bilden. Wie genau die Lautsprecher letztendlich positioniert werden sollten kann natürlich mit Messgeräten ermittelt werden, aber ich würde es zunächst schlicht mit Ausprobieren versuchen. Es soll ja für DICH am besten klingen.

Dicke Vorhänge können schon einmal helfen ;), ansonsten gibt es dort auch zahlreiche "professionelle" Möglichkeiten, die mehr oder weniger schön in dem Raum integriert werden können...


Kann jemand meine Begeisterung verstehen???


Bei deinem Setup? Eindeutig: Ja!

Beste Grüße
Thomas


[Beitrag von Stang302 am 16. Apr 2012, 19:45 bearbeitet]
Jenny4
Stammgast
#3 erstellt: 16. Apr 2012, 20:35
Wohnzimmer

Hallo Thomas,

danke für Dein feedback! Das mit dem Stereodreieck und dem Messen (Einmessmikrofon) habe ich im Februar schon mal mit der jetzt zur "Zweitanlage" degradierten Anlage im Wohnzimmer ausprobiert - siehe Bild, da war ich grad mittendrin und hatte alles außer der Anlage weggeräumt ("richtige" Möbel gibt's da noch nicht) außer dem Sofa.

Leider leider leider ist dieser Raum akustisch eine Katastrophe, so viele Bassfallen und Dämmung kann man da gar nicht aufbauen, dass das irgendwie klanglich stimmt. Zu viele Fensterflächen auf der anderen Seite. Außerdem war ich es irgendwann leid, dem Kühlschrank die Sicherung rauszunehmen, weil hier Wohnzimmer, Essen, "Bar" und Küche ineinander übergehen und man das Gerät halt doch hört.

Und Zimmerlautstärke liegt an

Gruß Jenny
Dan_Seweri
Inventar
#4 erstellt: 16. Apr 2012, 22:25
Ich will keinen Religionskrieg vom Zaun brechen, aber meine Meinung zum Einspielen von Lautsprechern ist wie folgt: In der "Einspielzeit" verändern sich die elektrischen / elektroakustischen Eigenschaften der Lautsprecher nicht. Vielmehr gewöhnt sich Dein Ohr / das Hirn an die speziellen Klangeigenschaften Deiner Lautsprecher. Also bringt es nach meiner Meinung nichts, die Lautsprecher alleine vor sich hin spielen zu lassen.

"Leicht eingewinkelt" heißt für mich schon immer, dass die Lautsprecher etwas eingedreht sind, aber noch nicht so viel, dass die Fronten / Lautsprecher-Chassis schon genau in Deine Richtung zeigen. Du solltest also die nach innen gewandten Seitenwände der Lautsprechergehäuse noch sehen können.
TomBe*
Inventar
#5 erstellt: 17. Apr 2012, 07:45
Moin Moin,

das "Einmessen" bezieht sich doch auf (d)eine Surround-Anlage
Der E-360 hat mWn keinen Einmesscomputer.

.... ob sich der Aufwand lohnt bei Stereo? da langt mMn ein kleiner Dreh am Klangregelwerk.
Jenny4
Stammgast
#6 erstellt: 17. Apr 2012, 11:01
Schönen guten Morgen!

Ja, Einmessen betraf den Lautsprecherabstand an der 5.1-"Zweitanlage".
Und nein, wie sagte doch jemand letztens, "bevor ich einen Klangregler an meinem Amp anfasse..." - ich weiß nicht mehr, wie die Drohung weiterging, aber ich arbeite dann doch erst mal an anderen Parametern.

Mit Messen hatte ich gemeint, dass es doch irgend welche Möglichkeiten gibt, im Raum rumzumessen, wo sich die Bässe verstecken (in dem Raum bestimmt nicht) oder wo stehende Wellen oder sonstwelche Horrorfeatures aufbauen.

Dazu mal meine generelle Goldohr-Holzohr-Philosophie: Ich bin der Meinung, dass ich ein ziemlich feines Gehör habe im Sinne von Aufmerksamkeit, weniger im Sinne von Leistung. Die einzige Messung, zu der ich nicht bereit wäre, ist eine ohrenärztliche Untersuchung. Ich möchte, solange ich nichts vermisse, nicht eine Diagnose eines bislang unentdeckten Defekts in meinem Gehör bekommen.

Was HiFi anbelangt, kam das alles nicht von selber. Mir hat ein lieber Freund das Hören und Hinhören beigebracht. (Ebenso hat sich auch mein Sensorium für Wein entwickelt, das braucht einfach Jahre langes konzentriertes Training.) Also liegt für mich nahe, dass ich mit den jetzt vorhandenen Gegebenheiten an meiner neuen Anlage und in diesem Raum herumhöre, was ich - ganz subjektiv - wie empfinde. Aus meinen Eindrücken würde ich dann Hypothesen bilden, z. B. "hinten an der Wand brauche ich irgend ein schallschluckendes Material". Aber bevor ich da was investiere (Stichwort "Kabelklang" ) will ich gezielte Messdaten, wenn die irgendwie zu bekommen sind, z. B. indem jemand das "Echo" in meinem Raum misst. Hab leider keine Ahnung, was da technisch seriös ist, und ohne den Versuchsaufbau genau zu verstehen, werde ich es nicht tun, sonst kann ich mir gleich jemanden mit der Wünschelrute bestellen.

Und selbstverständlich würde ich an jedem vernünftigen Blindtest mit Begeisterung teilnehmen, auch auf die Gefahr hin, dass ich meinen geliebten Accuphase mit einem BOSE verwechsle

Also: Hör- und Messvorschläge?

Gruß Jenny
TomBe*
Inventar
#7 erstellt: 17. Apr 2012, 14:54
Moin Jenny,

mMn wäre die einfachste Möglichkeit, um rauszufinden in welchem Bereich bzw. welcher Frequenz es dröhnt, fehlt oder what ever
1 eingeschleifter EQ und eine zusätzliche Person, die am Frequenzband rumstellt.
Du als Hörerin wüsstest dann "wo" der Bass abhängt (oder what ever) und der EQ-Bediener sagt dir die Frequenz

Steht die Anlage überhaupt schon und hast du inzw. damit ausgiebig "gehört"
Jenny4
Stammgast
#8 erstellt: 17. Apr 2012, 18:41
Die Anlage steht, Foto siehe im Thread "Bilder Eurer HiFi-Anlagen" #21861 (gestern).
Derzeit probiere ich nur Stellungen8) - also den passenden Abstand der Boxen zur Wand. Die besondere Herausforderung ist, dass hier in eine 38° Dachschräge (Kniestock 115 cm) reingespielt wird. Hab vorher schon eine LS-Position gefunden, die tierisch Resonanz erzeugt, wenn ich zu nah an der Wand sitze.

Vorm Messen muss ich noch viel mehr hören, und die Anlage soll einige 100 Stunden gelaufen sein. Bin grad etwa bei 30 Stunden Betrieb, aktiv dabei gesessen vielleicht 10 Stunden.

Gruß Jenny
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