Einspielzeit von Canton RCL bzw. CT 1020DC ?

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hemn2
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 11. Mai 2004, 10:04
hi,
habe die ct 1020dc die laut vorbesitzer 30 stunden gespielt wurde.
die chassis und frequenzweiche sind mit der der rcl identisch.

wie lange dauert es bis sie eingespielt sind?


[Beitrag von hemn2 am 11. Mai 2004, 10:05 bearbeitet]
hemn2
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 12. Mai 2004, 12:10
weiss niemand die einspieldauer der rcl?
oder hat canton keine?
H-Line
Stammgast
#3 erstellt: 12. Mai 2004, 12:16
Einspielzeit ect. ist ein umstrittenes Thema, egal ob bei LS oder Kabeln.
Man muß schon gutes Ohr haben, um wirklich zu meinen, jetzt sind sie eingepielt !
Vielleicht nach ein 1-2 Tagen...!

Gruß H-Line
jruhe
Inventar
#4 erstellt: 12. Mai 2004, 12:32
Zitat eines Nubert Mitarbeiters im Nubert Forum:


Wir haben dieses Thema gestern kurz (zusammen mit G. Nubert) diskutiert. Dabei hat sich folgende Sichtweise herauskristallisiert: Ein großer Teil unserer Kunden beschreibt uns ausführlich den positiven Effekt des "Einspielens"; - es ist aber nicht so leicht, dieses Phänomen wirklich "wissenschaftlich einzukreisen".
Es drängt sich der Vergleich zur Wirkung homöopathischer Verfahren in der Medizin auf. - Ein großer Teil der Patienten schwört auf die Wirkung homöopathischer Medikamente, obwohl es in Doppel-Blind-Tests bisher nicht gelungen ist, sie von "Placebos" zu unterscheiden.
Herr Nubert spricht von zwei "adaptiven Zeit-Empfindungen". Die (einfach mal so genannte) Kurzzeit-Adaption hat eine "Halbwertszeit" von etwa 30 sec. und führt dazu, dass sich das Ohr an das Klangbild "gewöhnt", das gerade läuft. Dieser Effekt wird von "trickreichen Verkäufern" in HiFi-Geschäften oft bewusst eingesetzt. - Man startet mit der Box, die man gerne verkaufen möchte. Wenn sich das Ohr an diesen Klang etwas gewöhnt hat, wird kurz auf eine andere Box geschaltet, die dann vielleicht "als Fremdkörper" empfunden wird, obwohl sie in Wirlichkeit vielleicht viel ausgewogener ist.
Der (willkürlich gewählte Begriff) Langzeit-Adaption betrifft den Zeitraum "einige Tage bis einige Wochen". In dieser Zeit spielt sich eine Neu-Orientierung des Hörens ab, die oft sehr emotionelle Empfindungen auslöst. - Wenn die neue Klang-Richtung "richtig gut" wird, ist es nicht so leicht zu entscheiden, ob sich das Hörempfinden verändert hat, oder die Box nun eingespielt ist.
Herr Nubert hat (natürlich) auch schon versucht, dieses Thema einigermaßen wissenschaftlich anzugehen: Er gibt immer wieder mal "seinen" Profi-Kunden aus dem Tonstudio-Bereich 2 identische Pärchen einer neuen Box mit, die während der Endmessung insgesamt nur etwa eine Minute lang mit Leistungen um 1 Watt "belastet" wurden. - Nach 3 Wochen hat sich das im Studio aufgestellte Pärchen "nachweislich" (Aussage der hochkarätigen Profis) eingespielt! - Das im Original-Karton liegende Pärchen aber auch!!

Einen "echten" Einspiel-Effekt gibt es aber:
Wenn im Winter die freudig erwarteten neuen Lautsprecher angeliefert sind, können es viele Kunden kaum erwarten:
Ausgepackt, angeschlossen und los....
Lange Gesichter: "was ist denn das??" - "Das soll gut sein?? - So ein Mist!" - Nach dem Transport kann es einige Stunden dauern, bis die Hochton-Systeme von - 5 Grad Celsius auf Zimmer-Temperatur kommen. Das Ferrofluid-Öl im Luftspalt ist dabei so zäh, dass die Hochtöner-Membrane fast klemmt. Zwischen + 12 und 15 Grad Celsius verschwindet dieser Effekt vollständig.


Dazu noch ein Kommentar von Malta aka Tantris


Hallo Hr. Görtler,

auch wenn vieles beim Thema "Einspielen" durchaus der Suggestion / dem Irrtum vieler Hifiisten zuzurechnen ist, wie auch das Einspielen von Kabeln und Elektronik, so gibt es doch gerade bei Lautsprechern einige Anhaltspunkte, die sehr wohl für ein "Einspielen" sprechen:

Zumindest bei bestimmten Tieftönern kann man den Effekt beobachten, daß Sicken und Zentrierspinnen ihre dauerhafte Funktion erst nach einigen Stunden Einspielen erreichen. Aufgefallen ist mir das zumindest bei getränkten Gewebe- und Papiersicken/Spinnen. Die Erklärung liegt nahe, daß sich hier Tränke- und Kleberreste noch verändern, bevor die Langzeitparameter erreicht werden.

Konkret: Bei einigen PA- und Car-hifi-Woofern konnte ich beobachten, daß sich sogar die TSP meßbar in den ersten Betriebsstunden änderten - besonders die Freiluftresonanz wurde tiefer, aber auch die Güte veränderte sich noch leicht.

Gruß,

Malte


MfG
J.Ruhe
micha_D.
Inventar
#5 erstellt: 12. Mai 2004, 13:47
Hallo

Weder Die Chassis(Obwohl sie gleich aussehen)noch die Frequenzweiche ist bei der CT1020 zur RCL Identisch!

Gruß Micha
hemn2
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 12. Mai 2004, 21:04
doch, es sind die selben chassis wie die der ergo serie, steht doch überall im netz

zbsp. hier:http://www.customaudioandvideo.com/spkers/canton2.html


[Beitrag von hemn2 am 12. Mai 2004, 21:07 bearbeitet]
micha_D.
Inventar
#7 erstellt: 12. Mai 2004, 22:09
Die Lautsprecher haben andere Parameter,das deutet darauf hin,das Unterschiede im Magneten,Luftspalt oder Schwingspule vorhanden sind!Andere Parameter=andere Lautsprecher.Die Membran samt Korb wurden von den Ergos übernommen.

Zu der Weiche...die RCL hat eine Aktive Entzerrung und die wird am Verstärker eingeschleift.Die Weiche wie sie in der CT-1020DC eingebaut ist muss da noch stärker ins Signal eingreifen und hat die passive DC Technik.

Die RCL hat die Chassis der Ergo 102DC und die CT Modelle
sind eine Abgespeckte Variante.(nicht nur das Gehäuse)...Ich Glaube(Nicht Wissen)
da sind schon die Magnete der LE-Serie verbaut.Im Zweifelsfall bei Canton nachfragen.Klanglich sollte es ohnehin nur wenig Unterschied zu den Ergos geben.

Micha


[Beitrag von micha_D. am 12. Mai 2004, 22:24 bearbeitet]
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