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Alte Infinity Boxen nicht gut bei neuen Aufnahmen?

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soodersonicht
Neuling
#1 erstellt: 07. Jul 2012, 11:49
Hallo
Ich habe vor ein paar Wochen mir ein Paar Infinity RS 6001 gekauft. Der Klang ist bei vielen älteren CDs ohne jeden Zweifel erhaben jedoch viele Aufnahmen besonders neuere Cds klingen nicht gut es fehlt an Räumlichkeit und Dynamik. Kann es sein das diese Boxen schlechte Aufnahmen noch schlechter wirken lassen.
Bin manchmal total begeistert dann aber wieder am Boden zerstört weil ich nicht weis ob ich jetzt nur noch 1A Aufnahmen geniessen kann.
Ich denke immer öfter nach die Boxen wieder zu verkaufen und mir eine Allrounder Box zu kaufen.
Da ich aber nicht soviel Geld habe würde ich vorher gerne wissen ob es sich lohnt zum Bsp. auf eine Teufel Ultimo 40 zu wechseln?
Ich betreibe die Boxen mit einem Denon AVR 2106 da ich oft DVDs sehe und diese über die Anlage laufen. Hier ist der Klang gut.
Vieleicht hat jemand von euch eine Rat für mich.
DAnke
Eminenz
Inventar
#2 erstellt: 07. Jul 2012, 11:52
Sei froh, dass deine Lautsprecher den Unterschied zwischen den einer schlechten und einer guten Aufnahme überhaupt darstellen können.

Es ist nicht wirklich eine Frage der Lautsprecher, sondern der Aufnahme. Und bei moderner Musik ist aufnahmetechnisch sehr sehr viel Mist auf dem Markt.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 07. Jul 2012, 13:05
Hallo,

es ist leider so das manche Lautsprecher schlechte Musikaufnahmen rigoros aufdecken und dann Musikhören keinen Spass mehr macht.

Wenn du so empfindest würde ich wahrscheinlich auch die Lautsprecher wechseln,
ich höre ja nicht auf einmal nur Klassik oder Jazz CDs weil der Rest keinen Spass mehr macht und meine Lieblings CDs verstauben im Regal...

Gruss

Gruss
vanye
Inventar
#4 erstellt: 08. Jul 2012, 11:04

Eminenz schrieb:
Sei froh, dass deine Lautsprecher den Unterschied zwischen den einer schlechten und einer guten Aufnahme überhaupt darstellen können.

Es ist nicht wirklich eine Frage der Lautsprecher, sondern der Aufnahme. Und bei moderner Musik ist aufnahmetechnisch sehr sehr viel Mist auf dem Markt.

Ich denke schon, dass dies auch eine Frage der Lautsprecher ist. Es ist eine Sache, wenn die (mangelnde) Qualität einer Aufnahme hörbar ist. Es ist aber eine ganz andere Sache, wenn dies dazu führt, dass man die betreffenden Aufnahmen gar nicht mehr hören mag. Eines der Merkmale von guten Lautsprechern ist imho, dass sie diese Gratwanderung beherrschen. Viel zu oft schon habe ich hier im Forum gelesen, wie froh doch einer ist, dass seine neuen Lautsprecher so Klasse sind und solche Dinge aufdecken - und dass derjenige deswegen doch gerne seinen Musikgeschmack ändert.

Für mich jedenfalls steht die Musik im Vordergrund. Die Wahl meiner Lautsprecher spiegelt dies wider. Aber das soll letztendlich jeder für sich selbst entscheiden!

Gruß
vanye
Zaianagl
Inventar
#5 erstellt: 08. Jul 2012, 13:15

und dass derjenige deswegen doch gerne seinen Musikgeschmack ändert.


Solchen Kollegen ist auch nicht zu helfen, entweder sie kapierens irgendwann oder fristen halt ein Leben mit Sarah K. und Friedemann...
weimaraner
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 08. Jul 2012, 13:41
Die Einen sind eben Klanghörer,
die Anderen Musikhörer.

Ein Klanghörer ist eigentlich selten zufrieden,
die Musikhörer doch öfter wie es mir scheint.

gruss
puffreis
Stammgast
#7 erstellt: 10. Jul 2012, 08:00
Herzlichen Glückwunsch zu deinen wirklich guten Lautsprecher.
Es gehört zu den neutraleren Gattung, nicht so wie die heutigen trendigen Zweiwege-Schmaltröten.

In der Stereophonie gibt es keine ausgeprägte Räumlichkeit!
Wenn die Toningenieure bei manchen Aufnahmen zu wenig „Räumlichkeit“ hinzugefügt haben, was hält dich dann ab, das selber zu machen.

Ich schalte bei solchen Aufnahmen Concert Hall an meinem Yamaha AV-Receiver hinzu und gut is.
An neutralen Lautsprecher klappt das gut, bei Hallsaucenwerfern nicht.
Und wenn das zu billig ist, holst du dir Geräte von Maselec, GML, Weiss, Jünger, Neve etc, so wie die Profis es tun!

Gruß
XTJ7
Stammgast
#8 erstellt: 10. Jul 2012, 08:10
Ich habe das Problem als solches nicht direkt gehabt, sondern war von meinen Kopfhörern Linearität schon gewohnt, daher fehlte mir der Druck nicht und bei manchen Aufnahmen war die Räumlichkeit einfach kaum gegeben. Allerdings hat der Wechsel vom NAD 372 zum Denon 2311 dort einiges gebracht. Im Pure Direct Modus gibt es kaum einen Unterschied, sobald ich die Lautsprecher aber eingemessen habe und im Stereo Modus höre, wirkt der Klang ausgewogener. Er gewinnt leicht an Räumlichkeit, wirkt obenrum offener und bei Songs, bei denen untenrum der Druck fehlte, kommt dieser nun satt rüber. Auf der anderen Seite (und das war zunächst meine Befürchtung) dickt der Verstärker bei basslastigen Songs nicht auf. Dort ist im Bassfundament zum Pure Direct Modus kaum ein Unterschied hörbar.
Das Ding verbringt natürlich keine Wunder (absoluter Mist bleibt Mist), kann aber bei nicht ganz idealen Aufnahmen durchaus noch einiges herausholen.

Vielleicht solltest du zusehen, dass du mal ein aktuelleres Gerät irgendwo ausleihst und testen, ob dich das schon zufriedenstellt. Falls nicht, hilft womöglich wirklich nur der Wechsel der Lautsprecher auf etwas weniger neutrale Schallwandler. Nicht jeder ist ein Freund von Linearität bei Musik (gerade bei Kopfhörern neige ich auch zur leichten Badewanne).


[Beitrag von XTJ7 am 10. Jul 2012, 08:12 bearbeitet]
*Harry*
Inventar
#9 erstellt: 16. Jul 2012, 18:54
Nur mal am Rande gefragt - die Fa. Infinity ist tot - oder?
Ich selbst habe seit ca. 5 Jahren im Heimkino LS der Serie Beta (2x50, 4x40, C360, SW12)
und bin mit dem Klang schon zufrieden. Im nachhinein hat mich die Qualität allerdings schon etwas enttäuscht (die LS waren ja nicht gerade billig); an den gesteckten Frontblenden sind wg. ungenauer Fertigung schon ein paar Zapfen abgebrochen (waren unter Spannung da nicht exakt deckend mit den Buchsen im Holz). Hatte dazu mit dem Service Kontakt und bekam nur als dumme Antwort "es gibt keinen Grund, die Blenden abzumachen" ...
S97
Inventar
#10 erstellt: 16. Jul 2012, 18:57
Infinity ist schon seit vielen Jahren in den Harman Kardon - Konzern übergegangen.
XTJ7
Stammgast
#11 erstellt: 16. Jul 2012, 22:06
Arnie Nudell, einer der ursprünglichen Gründer und Entwickler von Infinity hat vor einiger Zeit Genesis gegründet (http://www.genesisloudspeakers.com/). Da geht es dann schon sehr highendig zu
dharkkum
Inventar
#12 erstellt: 17. Jul 2012, 07:29

Ich betreibe die Boxen mit einem Denon AVR 2106


Du solltest dir mal einen anderen AVR oder Stereoverstärker gönnen.

Ich hatte den 2106 auch mal vor ein paar Jahren, nach 2 Wochen habe ich den nicht mehr ertragen und er musste wieder weg.

Von all den AVRs die ich im Laufe der Jahre besessen habe war der 2106 mit Abstand der schlechteste was den Klang angeht, zumindest im Stereobetrieb.


[Beitrag von dharkkum am 17. Jul 2012, 07:29 bearbeitet]
XTJ7
Stammgast
#13 erstellt: 17. Jul 2012, 09:58
Aktuelle Modelle von Denon scheinen das übrigens um Klassen besser zu machen. Ich habe meinen Denon 2311 im Bi-Amping Betrieb an zwei Infinity Kappa 8.2i II, alles eingemessen und erfreue mich an wunderbarem Klang
GraphBobby
Stammgast
#14 erstellt: 18. Jul 2012, 11:42

soodersonicht schrieb:
Kann es sein das diese Boxen schlechte Aufnahmen noch schlechter wirken lassen.


Ich kenne keinen wirklich guten Lautsprecher auf dem eine schlechte Aufnahme nicht noch schlechter klingt als auf einem schlechten Lautsprecher. Gute Lautspecher decken die Schwaechen schlechter Aufnahmen schonungslos auf, was du beschreibst ist also voellig normal, und bei aktuellen Lautsprechern auch nicht anders.
selbstbauen
Inventar
#15 erstellt: 18. Jul 2012, 15:39
Das ist jedesmal mein Problem, wenn ich meinen alten Infinitys ein Upgrade gönne - inzwischen bin ich bei aktiv mit 8 Endstufen und einem Gehäuse aus Stein.

Nehmen wir an, ein Lautsprecher kann 50 % des musikalischen Geschehens aus der Einspielung einer Aufnahme realisieren. Dann klingen alle CDs, die 50% oder mehr von dem Original gespeichert haben, gleich gut.

Dann kauft man sich neue Lautsprecher, die 80 % realisieren können. Nun nimmte man bei den alten 50%-CDs wahr, dass ihnen 30% zum Klangpotential fehlt. Alles was nun unter den 80% liegt, klingt vergleichsweise schlechter als vorher.

Der einzige Trost ist: Die wirklich guten Aufnahmen kommen dem Himmel so nah. Alle anderen relativieren sich.
w-o-d-i
Stammgast
#16 erstellt: 20. Jul 2012, 10:30
Ja, es ist wirklich absolut frustrierend mit diesen schonungslos gut klingenden Anlagen und Lautsprechern...
Sch e produzierte Musik klingt damit einfach nur sch e!
(Habe ein Pink-Set mit 2 CDs... geil! Ich denke, nur auf MP3 könnte das noch besser klingen!)

@selbstbauen: poste doch mal Fotos!
selbstbauen
Inventar
#17 erstellt: 20. Jul 2012, 12:09
Hier habe ich die Verstärker und die Lautsprecher vorgestellt:

Röhrenverstärker - Selbstbau ab Seite 62 - Post 3056 bis 3069

http://www.hifi-foru...272&back=&sort=&z=62

Gruß
w-o-d-i
Stammgast
#18 erstellt: 21. Jul 2012, 09:59
@ selbstbauen
Respekt, Respekt!
Aber die LS mit Steinplatten habe ich nicht gesehen. "Nur" die in Sandwichbauweise...
[Zitat: Die Boxen wiegen 100 kg pro Stück. Sandwichgehäuse, zwei Holzrahmen mit Sand gefüllt.]
... gibt dem Wort "Sandwich" eine neue Bedeutung... "mit Sand gefüllt"...
w-o-d-i
Stammgast
#19 erstellt: 21. Jul 2012, 10:10
@ selbstbauen,

Hast Du schon erste Bilder vom neuen Projekt "... Gehäuse aus Stein"?
In Deiner Box hast Du ja einen "alten Infinity-Hochtöner eingebaut, der nicht gut bei neuen Aufnahmen klingt" eingebaut...
Ich habe auch so was vor... bei mir wird es Schiefer werden. Habe mich in diesen Werkstoff verliebt, als ich den Unterbau für meinen Plattenspieler gebaut habe.
selbstbauen
Inventar
#20 erstellt: 21. Jul 2012, 13:41
Mit dem "Sandwich" habe ich etwas oberflächlich formuliert. Das Gehäuse besteht zunächst aus dem Originalen Holz der RS 3 - ebenso die einzelnen Lautsprecher. Ich habe dann das Gehäuse mit Steinplatten (dicken Fliesen) beplankt und anschließend neue Holzplatten davorgeschraubt. Der verbliebene Holraum wurde dann von oben mit Sand aufgefüllt.

Der Bändchen-Hochtöner (Rückwärts ist noch ein Zweiter) ist auch Original. Mit dem kann man aber sehr zufrieden sein. Er klingt seidenweich.

Der besondere Klanggewinn kommt aber aus der aktiven Ansteuerung. Die Frequenzweiche, die Infinity in der RS 3 verbaut hat, ist ein Qualitätskiller.

Die Dinger sind ja jetzt bereits 32 Jahre alt, aber immer noch eine umwerfende Abbildung, große Räumlichkeit und einen Klang, der sehr nahe an Elektrostaten ist - ohne deren Probleme.
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