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Canton Chrono 507DC an wie viel Ohm betreiben

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Hatschepip
Neuling
#1 erstellt: 22. Aug 2012, 09:25
Auf denn Lautsprechern steht 4-8Ohm was für mich schon mal nicht viel Sinn macht. Betrieben werden sie von einem Yamaha RX-V459 wo ich SP IMP.-6 oder 8ohm min einstellen kann. In der Anleitung steht bei 4 oder 6 OhmLautsprechern 6 ohm einstellen. Nun meine Frage was ist denn jetzt richtig?? 6 oder 8 Ohm. Achja zusätzlich hängt noch ein Canton Movie 60cx dran für mein 5.1 erlebnis auch 4-8 Ohm. Ich hoffe Ihr könnt mir da mal weiter helfen.....
MfG Hatschepip


[Beitrag von Hatschepip am 22. Aug 2012, 09:31 bearbeitet]
Lord-Senfgurke
Inventar
#2 erstellt: 22. Aug 2012, 12:21
Hi,

Canton gibt immer 4-8Ohm an, es handelt sich allerdings um 4Ohm Lautsprecher. Wenn du maximale Leistung willst stell den Verstärker 8Ohm ein.

Beste Grüße

Philipp


[Beitrag von Lord-Senfgurke am 22. Aug 2012, 12:22 bearbeitet]
Scratty1909
Stammgast
#3 erstellt: 22. Aug 2012, 12:24
Ich hab die Nachfolger mit 6 Ohm laufen. Ich interpretiere 4-8 Ohm eher als kompatibel bis zu...

LG
Lord-Senfgurke
Inventar
#4 erstellt: 22. Aug 2012, 16:27

Scratty1909 schrieb:
Ich hab die Nachfolger mit 6 Ohm laufen. Ich interpretiere 4-8 Ohm eher als kompatibel bis zu...

LG


Nein das hat nichts mit kompatibel bis zu zu tun. Canton LS sind 4 Ohm Lautsprecher die Angabe 4-8 Ohm besagt nur das die Impendanz sich zwischen 4-8 Ohm bewegt (was nicht außergwöhnlich ist). Für Transistorverstärker ist allerdings die Minimalimpendanz auschlaggebend und die beträgt 4Ohm.


[Beitrag von Lord-Senfgurke am 22. Aug 2012, 16:27 bearbeitet]
Scratty1909
Stammgast
#5 erstellt: 22. Aug 2012, 17:47
Womit wir wieder an der Diskussion sind ob man die LS mit 4 Ohm betreiben muss....
Hier geht es ja nur darum, dass die Lautsprecher nciht auseinander fallen an einem zum Beispiel 6 Ohm Receiver. Einige schreiben ja in die BA hinein, dass der LS Minimum 6 Ohm haben muss...

LG
Hatschepip
Neuling
#6 erstellt: 23. Aug 2012, 20:51
Hi,
Ok danke für Eure hilfe.....Ich werde das ganze dann wohl mal auf 4 Ohm stellen. Man muss das ja auch nicht übertreiben
Passat
Moderator
#7 erstellt: 25. Aug 2012, 15:27

Scratty1909 schrieb:
Womit wir wieder an der Diskussion sind ob man die LS mit 4 Ohm betreiben muss....
Hier geht es ja nur darum, dass die Lautsprecher nciht auseinander fallen an einem zum Beispiel 6 Ohm Receiver. Einige schreiben ja in die BA hinein, dass der LS Minimum 6 Ohm haben muss...


Es gibt kein LS beitreiben mit x Ohm.

Lautsprecher haben eine Impedanz.
Das ist eine Eigenheit, wie die Größe oder die Farbe.

Ein Verstärker/Receiver ist auch kein x Ohm-Receiver.

Diese "Impedanzumschalterei" an Verstärkern/Receivern gab es bis vor ca. 15 Jahren gar nicht.
Diese Impedanzeinstellung hat auch wenig mit der Impedanz des Lautsprechers zu tun, es ist nichts anderes als eine Leistungsbremse.
Grund dafür sind neue Vorschriften bzgl. Hitzeentwicklung des Geräts.
Bei einem 4 Ohm-Lautsprecher fließt mehr Strom als bei einem 8 Ohm-Lautsprecher, ergo wird mehr Leistung abgegeben.
Mehr Leistung heißt auch mehr Abwärme. Da die Wärmeabgabe aber gesetzlich limitiert ist, beschränkt man einfach in Stellung 4/6 Ohm die Leistung. Weniger Leistung = weniger Wärme.

Bei neueren Geräten gibts diese "Impedanzumschalter" auch gar nicht mehr, weil die nicht mehr so warm werden.

Will man die Nennleistung der Geräte ausnutzen, dann sollte man den "Impedanzschalter" auf 8 Ohm stellen.

In Stellung 4/6 Ohm wird die Leistung auf ca. 1/3 gedrosselt, d.h. anstatt z.B. 100 Watt hat man dann nur noch 33 Watt.

Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 25. Aug 2012, 15:29 bearbeitet]
Mwf
Inventar
#8 erstellt: 25. Aug 2012, 15:44
@Roman, danke für diesen erhellenden Beitrag

Aber
Passat schrieb:
...In Stellung 4/6 Ohm wird die Leistung auf ca. 1/3 gedrosselt, d.h. anstatt z.B. 100 Watt hat man dann nur noch 33 Watt...

erscheint mir sehr extrem.
Hast du ein konkretes Beispiel?

Gruss,
Michael
Passat
Moderator
#9 erstellt: 25. Aug 2012, 21:41
Ich habe da diverse Schaltpläne von AVRs diverser Hersteller angeschaut.

Durchweg wird durch diesen "Impedanzumschalter" nur die Höhe der Versorgungsspannung der Endstufen umgeschaltet.

Und wenn man das dann mit der höheren und niedrigeren Spannung durchrechnet, kommt man auf so drastische Werte bei der Leistung.
Die Versorgungsspannung geht im Quadrat in die Leistung ein, daher macht sich schon eine kleine Spannungsänderung drastisch in der Leistung bemerkbar.

Beispiel:
2 Volt an 4 Ohm ergeben 1 Watt (2/4 = 0,5. 0,5*2 = 1)
Für 2 Watt an 4 Ohm sind nur 2,83 Volt nötig (2,83/4 = 0,78. 0,78*2,83 = 2)
Für die doppelte Leistung also in obigem Beispiel nur 41,5% mehr Spannung.

Grüße
Roman
Mayaharantz
Neuling
#10 erstellt: 25. Jan 2015, 12:10

Passat (Beitrag #9) schrieb:
Ich habe da diverse Schaltpläne von AVRs diverser Hersteller angeschaut.
Durchweg wird durch diesen "Impedanzumschalter" nur die Höhe der Versorgungsspannung der Endstufen umgeschaltet....., daher macht sich schon eine kleine Spannungsänderung drastisch in der Leistung bemerkbar.

Hallo, kann sich dann eine reduzierte Versorgungsspannung, bei leiser Musik negativ im Klang bemerkbar machen? Sollte man deshalb evtl. besser Grundsätzlich die 8 Ohm Schalterstellung wählen? Danke und Gruß
Mwf
Inventar
#11 erstellt: 26. Jan 2015, 10:47
Hi,
Mayaharantz (Beitrag #10) schrieb:
...Hallo, kann sich dann eine reduzierte Versorgungsspannung, bei leiser Musik negativ im Klang bemerkbar machen?...

Nein.
Bei gemäßigten Lautstärken ist die Einstellung aber auch egal (hat nur Einfluss auf die Verlustleistung, aka Wärmeentwicklung, Stromverbrauch).
Sie ist ausschließlich wichtig für den Betrieb bei höchsten, allerhöchsten Pegeln (Party/PA).

lG,
Michael
Mayaharantz
Neuling
#12 erstellt: 28. Jan 2015, 20:17
Ok, besten Dank.
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