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Standboxen für extremen Metal?

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Beitrag
Totenlicht
Stammgast
#1 erstellt: 06. Jan 2013, 19:49
Servus Forum,


nachdem ich bereits einige Jahre recht zufrieden mit meinem derzeitigen Equipment Musik höre stellt sich in letzter Zeit immer öfter die Neugier ein ob es nicht doch noch etwas Besseres gibt

Kurz zum bestehenden Setup: Rotel Vor-/End Kombi der 1070er Serie plus CD Player aus gleichem Hause an einer B&W 703. Raum: Etwa 30qm im Rechteck.

Mein (Luxus) Problem: ich höre (neben einigen feinsinnigen Stücken a'la Loreena McKennitt und Konsorten) vor allem Metal, und dazu auch noch meist die sehr sehr extremen Vertreter (Black / Death / Doom). Vielen dieser Alben ist gemein dass sie in Sachen Qualität der Abmischung oft zu wünschen übrig lassen. Primäres Problem ist das schonungslose Sezieren des oberen Mitteltons (d.h. Lead Gitarre) durch die Kette. Was bei ordentlichem Mix hell und klar ans Ohr dringt, nervt auf einmal.

Meine Frage an all jene die sich in ähnlichen musikalischen Gefilden bewegen bzw. umfangreichere Erfahrungen als ich mit diversesten Boxen haben: gibt es hier einen Lautsprecher der (ohne bei gutem Material zu sehr abzufallen) die Schärfe aus schlechten Aufnahmen nimmt und eventuell beim Bass noch etwas knackiger zur Sache geht? Klar, DEN idealen Lautsprecher gibt es nicht, aber durch meine Präferenz beim Quellmaterial ist mir ein wenig "Toleranz" der Box wichtiger als das letzte Quäntchen Natürlichkeit.

Vielen Dank schon einmal für eure Tipps! Das hilft mir idealerweise, die richtigen Modelle Probe zu hören und vielleicht die 703er irgendwann abzulösen.
Markus_Pajonk
Gesperrt
#2 erstellt: 06. Jan 2013, 19:50
Hallo,
schon mal Hörerfahrung mit Klipsch gemacht?
Markus
Totenlicht
Stammgast
#3 erstellt: 06. Jan 2013, 19:55
Hallo Markus,


nein, bisher nicht. Kannst du mir ein paar Worte zu diesem Hersteller bzw. den entsprechenden Modellen erzählen und mir vielleicht sogar eine konkrete Box empfehlen, vielleicht sogar aus eigener Erfahrung? Budget liegt im Bereich der 703er, also maximal 2500 bis 3000 Euro.

Merci!
noisestadt
Stammgast
#4 erstellt: 07. Jan 2013, 17:19
Hallo,

falls es auch gebrauchte Lautsprecher sein dürfen, kann ich die YAMAHA NS 1000M wärmstens empfehlen. Ich besitze sie zwar selbst nicht (gehen gebraucht derzeit für 500€ aufwärts über den virtuellen Ladentresen), aber ein Freund nennt sie sein Eigen. Ausgiebig gehört haben wir unterstützt von einem Technics Verstärkerboliden aus den 90ern damit sowohl düster Doom à la Winter, Sunn0))) und Konsorten als auch diverse DM Schweinereien von Bolt Thrower über Coffins und sonstiges Gepolter. Mir ging das Grinsen nicht mehr von den Backen! Die Dinger machen echt Laune und falls ich irgendwann mal den Platz dafür habe, werden sie hoffentlich mal meine sein
Totenlicht
Stammgast
#5 erstellt: 07. Jan 2013, 17:22
Ahoi noisestadt,


danke für den Tipp

An welcher Elektronik habt ihr gehört? Wie sah der Raum aus?

Merci
XdeathrowX
Inventar
#6 erstellt: 07. Jan 2013, 17:33
Den Klipsch sagt man generell die Eignung für gitarrenlastige Musik nach gepaart mit wahnsinniger Dynamik und Pegelfestigkeit. Anhören solltest du dir meiner Meinung nach:

- RF-83
- RF-7 (Auslaufmodell, mit Glück günstig zu schießen)
- RF-7 MK2
- Cornwall 3

Die RF-7er mögen einen laststabilen Verstärker, der auch bei einem Impedanzminimum von 2,6 Ohm nicht ins schwitzen kommt. Die Cornwall 3 würde ich dir auch empfehlen an einer Röhre probe zu hören.

Ich selber besitze die RF-7 MK2 und komme musikalisch u.A. aus der Hardcore-Punk-Ecke und das kann die RF-7 saugut.


[Beitrag von XdeathrowX am 07. Jan 2013, 17:38 bearbeitet]
Totenlicht
Stammgast
#7 erstellt: 07. Jan 2013, 17:44
Auch XdeathrowX danke für die Antwort

Ich gehe gleich mal bei HiFi Concept vorbei und schaue ob sie die RF-7 am Start haben, vielleicht sogar zum Hören bzw. einen Termin zum Probehören rausrücken.

Was mich eben wie ganz oben geschrieben auch noch interessiert: wie schlagen sich die Klipsch Dynamikmonster bei feinsinnigen Klängen und leisen Tönen.
Was meine 703er recht gut können (zumindest für meinen Geschmack) sind Stimmen, also die Mitteltöne. Wäre schade wenn Klipsch da komplett abloost.
XdeathrowX
Inventar
#8 erstellt: 07. Jan 2013, 17:50
Da ich auch andere Musikrichtungen höre kann ich dir versichern, dass das Hochton-Horn der Klipsch, auch bei leiserer Gangart, jede Nuance der Musik darzustellen vermag. Einigen Hörern ist das Horn sogar zu sehr "musikalische Lupe".

Bei den Mitten scheiden sich, wie so oft, ein wenig die Geister. Aus diesem Grund habe ich dir genau die oben genannten LS aufgelistet, da sie alle ein anderes Sounding aufweisen und du dir deine Meinung selber bilden kannst.

Ich hoffe du weißt was mit meiner Hilfe zur Selbsthilfe anzufangen
Markus_Pajonk
Gesperrt
#9 erstellt: 07. Jan 2013, 18:20

Totenlicht schrieb:
Hallo Markus,


nein, bisher nicht. Kannst du mir ein paar Worte zu diesem Hersteller bzw. den entsprechenden Modellen erzählen und mir vielleicht sogar eine konkrete Box empfehlen, vielleicht sogar aus eigener Erfahrung? Budget liegt im Bereich der 703er, also maximal 2500 bis 3000 Euro.

Merci!


Möchte ich nicht, weil ich dir nicht alle Marken am Markt nennen darf, lt. Nutzungsbedingungen. Bitte wende dich an andere Forenuser im konkreten Falle.

Merci
noisestadt
Stammgast
#10 erstellt: 07. Jan 2013, 18:23

Totenlicht schrieb:
Ahoi noisestadt,


danke für den Tipp

An welcher Elektronik habt ihr gehört? Wie sah der Raum aus?

Merci :)


Raum ca. 30m², Laminatboden, ansonsten aber recht viel Stoff an Vorhängen usw. Verstärker war wie bereits erwähnt ein Technics Trümmer aus den 90ern, Modell weiß ich leider nicht. CD Player von Onkyo, Vinyldreher von Reloop (sah aus wie ein Technics 1210er Nachbau) mit Ortofonsystem. Die Komponenten würde ich als gediegene Mittelklasse beurteilen, die Yamaha LS allerdings sind das Beste, was mir bisher zu Ohren gekommen ist. Für Metal und insbesondere nicht hochfidele Produktionen (es liefen u.a. auch einige Black Metal Sachen wie alte Ulver, Leviathan usw.) wirklich ausgezeichnet geeignet, da sie zwar furztrocken, aber gleichzeitig auch warm und differenziert spielen. Sorry, falls das jetzt etwas verschwurbelt rüberkommt, es gibt hier im Forum sicherlich aussagekräftigere Urteile über die NS 1000 (mit oder ohne M macht wohl nur optisch einen Unterschied). Klipsch sagt man ebenfalls eine hohe metaltauglichkeit nach, hier konnte ich mir aber noch kein eigenes Urteil bilden.
weimaraner
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 07. Jan 2013, 20:04
Hallo,

wenn ein bestimmter Bereich beim Hören nervt ist oft gar nicht der Lautsprecher schuld,
sondern Reflektionen des Raumes/Einrichtung.

Bei Interesse schick uns mal ein paar Bilder.

Grundsätzlich nennen wir Klipsch sehr oft bei dieser Musik,
wobei diverse Klipsch doch recht beherzt im Hochtonbereich zulangen,
spielt hier wieder der Raum bzw. die Akustik nicht mit wirst du Zuhause wieder dasselbe Problem erfahren.

Leih dir bei Interesse also deinen Favoriten vor dem Kauf aus!!!!

Ein grundsätzlich sehr warmer Lautsprecher mit zurückhaltenden Höhen in deinem Preisbereich ,
Gato Audio PM 6 ....das ist meine Richtung....

Gruss
KlaWo
Inventar
#12 erstellt: 07. Jan 2013, 20:52
@Markus:
Lt. nutzungsbedingungen darfst du bei direkter Ansprache schon Auskunft geben, oder les ich das falsch?
5. Bittet jemand im Rahmen von Diskussionen um allgemeine Informationen zu einer Produktklasse, darf ein gewerblicher Teilnehmer nicht kommerziellen Interessen dienende Informationen über ein bestimmtes, auch von ihm hergestelltes oder vertriebenes, Produkt anbieten.
Markus_Pajonk
Gesperrt
#13 erstellt: 07. Jan 2013, 21:23

KlaWo schrieb:
@Markus:
Lt. nutzungsbedingungen darfst du bei direkter Ansprache schon Auskunft geben, oder les ich das falsch?
5. Bittet jemand im Rahmen von Diskussionen um allgemeine Informationen zu einer Produktklasse, darf ein gewerblicher Teilnehmer nicht kommerziellen Interessen dienende Informationen über ein bestimmtes, auch von ihm hergestelltes oder vertriebenes, Produkt anbieten.


Mir wurden bisher 3x Postings von der Moderation zurückgewiesen als ich z.B. ca. 7 Homepages solider und renommierter Lautsprecherhersteller abgegeben habe, weil die Firma für ich -transparent- arbeite zu Recht!- auch dabei war.

Ich darf hier als wieder neuer GT einige Dinge nicht, die sich bei anderen "eingebürgert" haben. Also akzeptiere ich das ich entweder möglichst ohne Namensnennung nur "allgemeines Blabla" (damit meine ich selbstverständlichkeiten die noch keiner vorher sagte!) bzw. Hilfestellungen gebe. Natürlich fühle ich mich in der Form auch irgendwie kastriert...Aber ich habe es zu akzeptieren!
KlaWo
Inventar
#14 erstellt: 07. Jan 2013, 21:34
Ahh, ok...
Hab das bei dir eben schon ein paar mal gelesen und drum mal in den Nutzungsbedingungen nachgesehen... Den von anderen gewerblichen liest man - eh wie du schreibst - auch immer wiedermal empfehlungen. Finde hier auch absolut nix verwerfliches dran...
MuRd0ck
Stammgast
#15 erstellt: 07. Jan 2013, 23:40
Ein Paar Yamaha NS 1000 hab ich auch noch im Keller stehen, leider noch nicht allzu ausführlich zum bewussten Hören gekommen aber definitiv nicht übel, sehr warm abgestimmt würde ich behaupten.
Auf jeden Fall hörenswert.
Totenlicht
Stammgast
#16 erstellt: 24. Jan 2013, 17:34
Hallo an alle Beteiligten,



hier ist ja Einiges passiert seit ich das letzte Mal hier war, konnte leider die letzten Wochen nicht mitlesen und antworten, auf jeden Fall vielen Dank noch einmal für die verschiedenen Beiträge und Meinungen.

Ich habe tatsächlich den Hörraum etwas umgestaltet (Lautsprecher weiter weg von der Wand, Hörplatz nach hinten verschoben), und siehe da, es hat sich eine deutliche Verbesserung eingestellt! Es scheint, als wäre das größte Problem doch der Raum!

Nichts destotrotz würde ich die Klipsch gern einmal hören. Es weiß nicht zufällig jemand eine Möglichkeit in München? Ich war bei HiFi Concept, aber die führen diese Marke leider nicht mehr lt. eigener Aussage.
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