Canton Reference 9 k vs. Canton A 45 BS

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Valve28
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 17. Dez 2017, 15:11
Hallo,

ich habe seit einigen Tagen die Canton A 45 BS zu hause. Konnte jemand von Euch schon diesen Lautsprecher mit der Reverence K 9 vergleichen. Im Prinzip bin ich zufrieden mit der A 45 BS. Da ich meine Leitsprecher immer länger behalte (mind. 5 Jahre) wollte ich euren Rat ob der Aufpreis zur Reverence lohnt? Ich weiß, könnte ja die Reverence ordern zum Probe hören... (ist alles bissl kompliziert wegen der Frau die hier mit wohnt ).....(Kennt jemand einen Händler der die Reverence 9k etwas günstiger anbietet?

Danke und schönen 3.Advent
Mickey_Mouse
Inventar
#2 erstellt: 17. Dez 2017, 19:24
du bekommst die "Vento" Reference 9, also den Vor-Vorgänger für 500€/Stk.
die sollten ursprünglich auch mal 1150€ kosten (9K 1300€).
wie bei Canton üblich werden hoffnungslos übertriebene UvPs angesetzt die eigentlich kein Mensch bezahlt.
der Straßenpreis fällt dann i.d.R. recht schnell auf so 60% der UvP und wenn die 50% erreicht sind, kommt ein "verbessertes" Modell auf den Markt. Ok, das ist natürlich auch eine Wechselwirkung, in dem Moment wo sich ein "neues" Modell abzeichnet, wollen die Händler natürlich auch die Lager räumen.
das zeigt aber recht deutlich den eigentlichen "Wert" dieser LS, der eben nichtmal 50% der UvP entspricht.
i.d.R. ist die einzige "Verbesserung" daran die "Preisauffrischung". Bei der 9K lassen sie das Aluminium etwas "angammeln" und schon ist es ein neues Modell

statt also die Mondpreise für ein aktuelles Modell zu zahlen, würde ich der alten Reference 9 eine Chance geben, wenn man nicht etwas besseres möchte.
OC.Conny
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 17. Dez 2017, 21:27

Mickey_Mouse (Beitrag #2) schrieb:
du bekommst die "Vento" Reference 9, also den Vor-Vorgänger für 500€/Stk.
die sollten ursprünglich auch mal 1150€ kosten (9K 1300€).
wie bei Canton üblich werden hoffnungslos übertriebene UvPs angesetzt die eigentlich kein Mensch bezahlt.
der Straßenpreis fällt dann i.d.R. recht schnell auf so 60% der UvP und wenn die 50% erreicht sind, kommt ein "verbessertes" Modell auf den Markt. Ok, das ist natürlich auch eine Wechselwirkung, in dem Moment wo sich ein "neues" Modell abzeichnet, wollen die Händler natürlich auch die Lager räumen.
das zeigt aber recht deutlich den eigentlichen "Wert" dieser LS, der eben nichtmal 50% der UvP entspricht.
i.d.R. ist die einzige "Verbesserung" daran die "Preisauffrischung". Bei der 9K lassen sie das Aluminium etwas "angammeln" und schon ist es ein neues Modell

statt also die Mondpreise für ein aktuelles Modell zu zahlen, würde ich der alten Reference 9 eine Chance geben, wenn man nicht etwas besseres möchte.



Woher nimmst du die Gewissheit das Canton Lautsprecher nur 50% der UVP wert sind?
Ist dies nur bei Canton so oder auch bei anderen Lautsprecher Herstellern?

Du bist immer in den gleichen Themen unterwegs wo du immer das gleiche Geschwätz postest.
Lars_1968
Inventar
#4 erstellt: 17. Dez 2017, 21:54
Moin,

ich habe mir im Dezember 2014 ein neues Paar Ref 9 gekauft und habe dafür € 790 bezahlt. Die UVP betrug bei Neuerscheinung € 1.000 / Stck. Die Ref 9 klingen nicht schlecht, irgendwann hat mich der (natürlich auch meinem Raum geschuldete) dröhnige Bass und die spitzen Höhen genervt.

VG
Lars
Eigentlich
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 19. Feb 2018, 14:51
Hi Valve28
Magst du vielleicht noch mal was zus bs45 schreiben?
Wie sind denn die Höhen und die oberen Mitten?
Habe auch Interesse und würde gerne wissen, wie du die langzeittauglichkeit einschätzt.
Konkret-sind die Teile anstrengend?
Gruß Ingo
Valve28
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 04. Mrz 2018, 22:19
Guten Abend,

hab ja nun genug Zeit gehabt um die neuen Lautsprecher ausgiebig zu testen.

Langzeittauglich --> definitiv ja

Anstrengend --> nein ---> außer Du hörst ständig Bloodhound Gang - Foxtrot aber ich glaube das Lied ist im Hochton allgemein nervig???

Ich habe aber mit akkuten Aufstellungs und Raumproblemen (Sitz-zone Wandnahe ) zu kämpfen die ich nur lösen konnte:

1. EQ von meinem Yamaha Receiver aus (d.h. keine automatische Einmessung)

2. beide BR - Rohre musste ich verschließen

3. den Bass etwa zwischen -2 und - 3,5 db je nach Quelle eingestellt

Damit hört es sich wirklich am besten an. Es klingt so sauber........einfach immer nur weiter Lautstärke erhöhen :D.....bis ich mich nicht mehr traue.


Natürlich ging es auch ohne die BR-Rohre zu verschließen, aber Ihr kennt das ja auch. Da gibt es immer Lieder wo halt der Bass zu fett ist und ständig am Bassregler drehen macht keinen Spaß. Bei einigen Lieder war er zu fett da reicht auch Bass runter regeln nicht.

Bin natürlich nicht froh darüber, aber was soll ich machen....andere Lautsprecher


Grüße aus Cottbus
chlodwig_22
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 05. Jul 2018, 09:35
Hallo zusammen,

habe auch seit einigen Monaten die A 45 BS. Bin mit Klangfarbe und Dynamik sehr zufrieden. Wie von Valve28
geschrieben, habe ich auch einen trockenen etwas übertriebenen Bass, da ich aufstellungsbedingt nur ca. 20 cm
Platz zum Wandwinkel habe.

Kann man die Bassreflexöffnung "zustopfen" und wenn ja womit und hat dies keine negativen Auswirkungen auf
die Box?

Danke im voraus für jedwede Hilfestellung.

Gruß

Chlodwig22
performance-one
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 05. Jul 2018, 12:27
Bei ebay-kleinanzeigen ist gerade jemand, der seine Reference 9 k gegen die A45 tauschen möchte. Vielleicht mal da aushandeln, was an Zuzahlung fällig wäre. Eventuell lohnt es ja.

Einfach bei Ebay nach canton reference 9 k suchen
Valve28
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 05. Jul 2018, 22:04
Habe noch eine bessere Lösung (Zu viel Bass bei Wandnaher Aufstellung) gefunden als die BR-Rohre zu verschließen. Mit meinem Yamaha Receiver schalte ich die Frontlautsprecher auf Small (Subwoofer on..... ich habe aber gar keinen mehr Chinch-Kabel hängt nur noch dran) und trenne die Lautsprecher je nach Musikrichtung bei 40, 60 oder 80 Hz........meist 60 HZ (Feinheiten werden dann mit Bassregler geregelt).....hat bei mir mehr gebracht als Monatelanges rumspielen mit den BR-Rohren....verschließen, teilweise verschließen, offen lassen...........................und das wichtigste die Einstellungen des Equalizer manuell vornehmen (habe z.b. 63Hz und 160 Hz komplett gesenkt, 400 Hz und 1K 5db gsenkt) ist aber Sache des jeweiligen Raumes..........noch sauberer als die Variante mit verschlossenen BR-Rohren...hier fehlte manchmal auch etwas....Druck

Und zu dem Angebot Tausch Reference 9k vs. A45 BS der arme Kerl wird sich wundern, denn die A45 BS ist Basslastiger abgestimmt als die Reference

Liebe Grüße aus Cottbus
chlodwig_22
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 07. Jul 2018, 08:59
Danke für die Lösungen. Denke weder an den Tausch noch betreibe ich die A 45 BS an einem AV-Receiver.

Habe jetzt statt des auf Bass abgestimmten Pioneer A50 (Stellung direkt) gegen einen Teac AI 501 DA getauscht
und liege auf die Bassfülle bezogen im grünen Bereich. Geniesse für mein empfinden einen hevorragenden Klang aus den Canton.

Viele Grüsse
SpoOokY
Stammgast
#11 erstellt: 13. Nov 2018, 09:29
Hat denn inzwischen jemand die Reference 9 K gegen die A 45 BS direkt gehört? Ich interessiere mich primär für die Ref 9 K, würde daber, da Canton es epxlizit erlaubt, die A 45 BS zu Hause probehören. Wenn sie mir besser gefällt als meine Elacs würde ich dann im Hifi Studio direkt die A45 BS (mitgebracht) gegen die Ref 9 K hören. Der Umweg über die A 45 BS macht aber nur Sinn, wenn sie klangtechnisch extrem nah an der Ref 9 K sind.
thewas
Inventar
#12 erstellt: 13. Nov 2018, 11:51
Tests und Messungen gibt es jeweils in den Stereoplay Heften 11/15 und 01/18.
Klirrverhalten und Maximalpegel ist fast identisch, die die 9K ist sehr linear abgestimmt, die A45BS hat eine leichte Betonung des Basses und Hochtons, also eine leichte "Smilie" Abstimmung.
Ich würde die Entscheidung in Abhängigkeit von der Preisdifferenz und der persönlichen Hörpräferenzen und Raumakustik machen.
Viele Grüße
Theo
SpoOokY
Stammgast
#13 erstellt: 13. Nov 2018, 12:08
Hervorragend, danke Dir!! Die Stereoplay-Messungen habe ich inzwischen ebenfalls gesehen und sie sind, bis auf die etwas andere Bassabstimmung und der leicht ansteigende Hochton der A 45 BS ziemlich gleich.
Insofern sollte die grundlegende Klangcharakteristik ebenfalls sehr nah beieinander sein. Ich würde dann erst einmal die A45 BS testen und dann erstmal mit meinen Elacs vergleichen. Sollte die A 45 BS etwas gefälliger im Hochton spielen und trotzdem gut detaillieren, wäre das ja genau das, wonach ich suche. Die Elac nervt nämlich inzwischen bei vielen Stücken ein wenig ;).


[Beitrag von SpoOokY am 13. Nov 2018, 12:09 bearbeitet]
thewas
Inventar
#14 erstellt: 13. Nov 2018, 12:15
Gern geschehen , wobei wenn dir der Hochton der Elac zu viel ist, wäre vielleicht die 9K die bessere Wahl, aber dank Waveguide kannst du auch bei der 45 den Hochton etwas durch auswinkeln reduzieren.

Übrigens kann man bei den Elac das Abstrahlverhalten im Hochton auch mit einem Schaumstoffring einstellen, gab es früher sogar von Elac selber und hatte in meinem damals unbedämpften Hörraum gut funktioniert http://webmail.elac..../JETDCNachrstset.pdf
Sowas ähnliches könnte man erstmal schnell selber basteln und zu testen ob es eine Alternative wäre.


[Beitrag von thewas am 13. Nov 2018, 12:16 bearbeitet]
SpoOokY
Stammgast
#15 erstellt: 13. Nov 2018, 12:22
Diesen Schaumstoffring habe ich in der Tat ausprobiert. Der Effekt ist, zumindest bei mir, ziemlich gering und ... wie soll ich es sagen ... es sieht einfach unfassbar besch... aus ;).
Ich würde bei der A 45 BS erstmal über die Aufstellung experimentieren. Sollte mir der LS grundsätzlich gefallen, mir der Hochton jedoch noch zu ausgeprägt sein, besorge ich mir eine Ref 9 K und als Alternative eine Dynaudio Special Forty :-).


[Beitrag von SpoOokY am 13. Nov 2018, 12:24 bearbeitet]
Pumpi74
Stammgast
#16 erstellt: 13. Nov 2018, 18:30
Die A45BS wirst du mit deinem denon AVR und der Reference Einstellung problemlos im Hochton in den Griff kriegen. Da müssen die Aufnahmen schon sehr schlecht sein das der Hochtöner negativ auffällt. Im Gegenteil, ich denke es ist eine Stärke des Keramikhochtöners einerseits sehr gut aufzulösen und andererseits nicht zu nerven. Spätestens mit auswinkeln wird es passen.

MfG
SpoOokY
Stammgast
#17 erstellt: 13. Nov 2018, 19:07
Genau das möchte ich eigentlich nicht. Ich lasse Audyssey per App maximal bis 500 hz korrigieren, da mir durch die Entzerrung des gesamten Frequenzbandes sehr viel Klangcharakteristik abhanden kommt. Ist schwer zu beschreiben. Bei Surround habe ich Reference eingestellt, Musik höre ich aber ausschließlich in Pure Direct und optimiere dann lieber die Aufstellung.
Meine Elacs beispielsweise sind ab 500 hz in meinem Raum extrem linear mit marginalen Schwankungen. Sobald Audyssey diese ausbügelt wird der Klang irgendwie belanglos und kalt. Schwer zu beschreiben :-/.
thewas
Inventar
#18 erstellt: 13. Nov 2018, 19:14
Das ist auch richtig so, weil über 500-1000Hz "korrigiert" man kaum noch den "Raum" sondern den Lautsprecher selber und wenn der schön ausgewogen, linear abgestimmt ist, sein Abstrahlverhalten gleichmäßig und tonal er einem gefällt soll man da nichts verschlimmbessern.
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