Magnat Quantum 673 besser als Buchardt S300?

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Coheed_Kilgannon
Neuling
#1 erstellt: 16. Jul 2019, 11:31
Hallo liebes HIFI-FORUM,

ich bin neu hier und hoffe das ist das richtige Forum für mein Anliegen, danke schon mal für eure Hilfe.

Um mein Setup aufzuwerten habe ich mir die Buchardt S300 zugelegt um meine aktuellen Magnat Quantum 673 zu ersetzen.
Die S300 haben gute Bewertungen auf diversen Plattform und kosten mehr als doppelt so viel wie die Quantum 673.

Leider kann ich keine Verbesserung gegenüber meine aktuellen Quantum 673 feststellen, sondern eine Verschlechterung, die Mitten klingen flacher und nicht so dynamisch (Sorry für das Laienvokabular).

Ich hoffe, dass mir jemand diese Wahrnehmung erklären kann.

  • Leisten die Buchardt S300 etwas was ich garnicht brauche?
  • Ist mein Verstärker zu schlecht für die S300 und bei den Quantum 673 merke ich das einfach nicht?
  • Sind die Quantum 673 für meine Musik (Rock/Hip-Hop) besser geeignet?
  • Ist mein Gehör kaputt?
  • Alles egal, ist sowieso Geschmacksache?


Mein Setup ist:

  • Onkyo A-9010
  • Spotify + Amazon FireTV + TV / Dual 1218 Plattenspieler
  • Die Boxen stehen auf einen Massivholz Lowboard.


Getestet habe ich die "Audiophile test music" Playlist:
https://open.spotify...n8f02yQIOhpQSAv-5rbw
eine persönliche Playlist:
https://open.spotify...g7GvTkSmewBtMqApEx5g
und ein paar Vinyls, u. a.:
https://open.spotify...UY1LyvQjuHLBOiSaBzCg

Danke

EDIT: Rechtschreibfehler korrigiert.


[Beitrag von Coheed_Kilgannon am 16. Jul 2019, 12:04 bearbeitet]
Rollei
Moderator
#2 erstellt: 16. Jul 2019, 12:31
Hi TE-

lasse den Boxen doch mal ein wenig Zeit sich einzuspielen. Dann wird dein Gehört sich eventuell dazu auch noch ein wenig an den "neuen" Sound der Boxen gewöhnt haben. Schaue mal, dass die Boxen gescheit im Stereo-Dreieck stehen. Vielleicht müssen Sie auch ein wenig anders aufgestellt werden, wie deine alten Lautsprecher.

Nimm Dir die Zeit und dann entscheide.

greets

Rollei
Coheed_Kilgannon
Neuling
#3 erstellt: 16. Jul 2019, 13:30

Rollei (Beitrag #2) schrieb:
lasse den Boxen doch mal ein wenig Zeit sich einzuspielen. Dann wird dein Gehört sich eventuell dazu auch noch ein wenig an den "neuen" Sound der Boxen gewöhnt haben.


Ok, mache ich.


Rollei (Beitrag #2) schrieb:
Schaue mal, dass die Boxen gescheit im Stereo-Dreieck stehen. Vielleicht müssen Sie auch ein wenig anders aufgestellt werden, wie deine alten Lautsprecher.


Die stehen schon gut ausgerichtet, danke :-)
Bastet28
Inventar
#4 erstellt: 16. Jul 2019, 15:33
wie ist denn der Raumklang mit den Quantum oder was stört dich denn?
hast mal nachgemessen wie der Frequenzgang am Hörplatz aussieht?
Schlecht finde ich die Quantum 6 nicht (habe die selbst) - allerdings steht und fällt der Klang damit, ob diese in den Raum passen; so meine Erfahrung.
Coheed_Kilgannon
Neuling
#5 erstellt: 16. Jul 2019, 15:57

Bastet28 (Beitrag #4) schrieb:
wie ist denn der Raumklang mit den Quantum oder was stört dich denn?


Etwas konkretes hat mich an Quantum 673 nichts gestört, ich dachte nur dass ich mit hochwertigeren Boxen insgesamt einen vollen Klang und tieferen Bass bekomme.
Sollte ich um diesen Effekt zu erzielen mein Setup (2.0 Regallautsprecher) grundsätzlich überdenken?


Bastet28 (Beitrag #4) schrieb:
hast mal nachgemessen wie der Frequenzgang am Hörplatz aussieht?


Leider habe ich kein Messtool :-(

EDIT: Rechtschreibfehler.


[Beitrag von Coheed_Kilgannon am 16. Jul 2019, 16:17 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#6 erstellt: 16. Jul 2019, 19:13
Buchardt gibt 33Hz/-3dB an,das sollte ja genug Bass sein
Rollei
Moderator
#7 erstellt: 16. Jul 2019, 20:49
Naja wenn die Teile bis 33HZ-3db schaffen sollen.

Kann ich ja meine Großen Monitor Audio direkt auf den Sperrmüll schleppen und brauche die fast nicht mehr. Denn die gehen bis 28hz bei -3db.


greets
Rollei
Exboxenschieber
Inventar
#8 erstellt: 16. Jul 2019, 22:52
Hi,

die Angaben mancher Hersteller über die Bassfähigkeiten ihrer kleinen Zweiweger werden immer dubioser. Aus der kleinen Kiste 33HZ-3db zu zaubern, ist aller Ehren wert. Hut ab. Nur glaub ichs nicht.

Meine Harbeth M30 ist deutlich größer, hat ein größeres M/T Chassis und wird nur mit 52 hz bei -3db angegeben. Und das ist auch realistisch.

Mfg Franz
Peas
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 17. Jul 2019, 10:10
Laut Messschrieb fehlen der Burchardt bei 33 Hz etwa 9 dB.

Berücksichtigt man die Angabe "in room", kommen offensichtlich 6 dB hinzu durch wandnahe Aufstellung etc.

Es ist auch grundsätzlich nicht schwierig, 33 Hz zu erreichen. Fragt sich nur, bei welchem Pegel und Wirkungsgrad. Es ist immer ein Kompromiss zulasten mindestens einer dieser Werte.

Die Quantum ist übrigens mit "30 - 50.000 Hz" angegeben - ohne Messung.

Erfahrungsgemäß sind das Oberbassschleudern ohne wirklichen Tiefgang.

Hier mal die Standbox 657:
https://www.connect....gnat-Quantum-657.jpg


[Beitrag von Peas am 17. Jul 2019, 10:23 bearbeitet]
thewas
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 17. Jul 2019, 10:18
Man sollte die Angaben der Hersteller genau lesen , Buchardt schreibt nämlich auf seiner Webseite
Frequency response: 33 - 30.000 Hz +/- 3db (in room) was bei üblichen Raumgrößen und sinnvollen Platzierungen dann durchaus möglich ist.

- EDIT - Sehe gerade dass Peas und mein Post diesbezüglich sich überlappt haben.

Übrigens ist Buchardt einer der leider sehr wenigen Hersteller die sehr detaillierte Messungen wie Sonogramme, listening window & sound power FR von seinen Modellen auf seiner Seite zur Verfügung stellt.

Ich habe beide seine Modelle schon gehört und sie haben mir sehr gut gefallen, die S300 ist eher wie ein klassischer britischer Hifilautsprecher und die S400 eher wie ein moderner Monitor, interessanterweise hat mich die S300 sogar mehr beeindruckt. Mit ihrem BBC Dip und generell warmen Abstimmung trifft sie vermutlich nicht den Geschmack des TE wie die Magnat, die auch alles andere als schlecht ist. Der TE hat richtigerweise die Erkenntnis erreicht die vielen Hififans leider verborgen bleibt, das nämlich der Preis und dritte Meinungen oft sehr wenig aussagen wie ein Lautsprecher jemandem selber gefällt, sondern das stark vom persönlichen Geschmack und auch Aufstellung und Raumakustik abhängt.

Schöne Grüße
Theo


[Beitrag von thewas am 17. Jul 2019, 10:21 bearbeitet]
Coheed_Kilgannon
Neuling
#11 erstellt: 17. Jul 2019, 10:29

thewas (Beitrag #10) schrieb:
Der TE hat richtigerweise die Erkenntnis erreicht die vielen Hififans leider verborgen bleibt, das nämlich der Preis und dritte Meinungen oft sehr wenig aussagen wie ein Lautsprecher jemandem selber gefällt, sondern das stark vom persönlichen Geschmack und auch Aufstellung und Raumakustik abhängt.


Haha, danke

Ich werde noch die Klipsch RP-600M testen und mich dann entscheiden.
Exboxenschieber
Inventar
#12 erstellt: 17. Jul 2019, 12:10
Hi,


Man sollte die Angaben der Hersteller genau lesen , Buchardt schreibt nämlich auf seiner Webseite
Frequency response: 33 - 30.000 Hz +/- 3db (in room) was bei üblichen Raumgrößen und sinnvollen Platzierungen dann durchaus möglich ist.


hab ich. Nur kann ich mit solchen Angaben nix anfangen. Welcher Raum? Wie groß? Wie muss ich aufstellen, dass eine so kleine Box mit gerade nen 6er Chassis 33hz erreicht?

Ist mir alles zu wachsweich und meiner Meinung nach halt Werbung. 33hz bei -3db, das sind bereits Regionen, wo die meisten Standboxen nicht mehr laut genug spielen. Das ist für mich ein Subwooferbereich.

Aber egal.

Franz
Passat
Moderator
#13 erstellt: 17. Jul 2019, 12:27
Tiefgang alleine ist nie ein Problem.
Interessant wird es erst, wenn Tiefgang und Pegel gleichzeitig gefordert sind.
Nur dann braucht man große Membranflächen.

Und dann kommt es auch noch auf die Aufstellung und den Hörbereich an.
Für wandnahe Aufstellung und Hören im Nahfeld muß viel weniger Luft verschoben werden als bei größerer Hörentfernung.

33 Hz kannst du auch mit einem 1"-Chassis erreichen.
Nur wird es nicht sehr laut spielen können.
Bzw. es muß sehr nahe ran ans Ohr.
Und das das funktioniert, sieht man an Kopfhörern.
Die können trotz sehr kleiner Membranen durchaus richtigen Tiefbaß, weil sie eben nahe am Ohr sind und daher nur sehr wenig Luft verschieben müssen.

Die Angabe von Buchardt halte ich trotzdem für kritikwürdig, denn man misst Geräte/Lautsprecher i.d.R. ohne äußere Einflüsse.
Denn diese Einflüsse können das Meßergebnis verfälschen.

Im Übrigen:
Der -3 dB-Punkt sagt über die Baßfähigkeiten rel. wenig aus.

Nehmen wir zwei Lautsprecher, beide mit 40 Hz -3 dB angegeben.
Der erste Lautsprecher ist ein geschlossener Lautsprecher.
Der zweite Lautsprecher ist ein Baßreflexlautsprecher.

Der erste Lautsprecher fällt mit 6 dB/Oktave unterhalb der Resonanzfrequenz ab.
Der zweite Lautsprecher dagegen mit 12 dB/Oktave.

Der erste Lautsprecher wird 20 Hz noch mit -9 dB wiedergeben, der zweite Lautsprecher dagegen mit -15 dB.
Trotz gleichem -3 dB Wert macht der erste Lautsprecher mehr Tiefbaß.

Man sollte daher weniger auf die Zahlen schauen, sondern auf den tatsächlichen Frequenzgang.

Grüße
Roman
Peas
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 17. Jul 2019, 12:41

Die Angabe von Buchardt halte ich trotzdem für kritikwürdig, denn man misst Geräte/Lautsprecher i.d.R. ohne äußere Einflüsse.
Denn diese Einflüsse können das Meßergebnis verfälschen.


Dann schau Dir einfach deren Messung an:
https://static1.squa...216865/S300+fig1.jpg

https://www.buchardtaudio.com/s400-detailed-description-1

10 m Abstand deutet auf absolutes Freifeld hin.

Ich kann an der Doku wenig Kritikwürdiges finden, man muss sich nur damit befassen.

Dagegen stellt Magnat einfach mal eine Angabe in den Raum, ohne die Messbedingungen dazu anzugeben.
Passat
Moderator
#15 erstellt: 17. Jul 2019, 13:27
Das ist falsch.
Die meisten Hersteller geben den Frequenzgang nach der internationalen Norm IEC 268-5 an.
Meßbedingungen nach IEC 268-5:

1) Der Frequenzgang des Lautsprechers wird auf der Bezugsachse mit einem Sinussignal vermessen.
2) Im Bereich des maximalen Schalldruckpegels wird der Schallpegel über eine Oktave gemittelt. Der gemittelte Pegel wird als Empfindlichkeit bezeichnet.
3) Der Übertragungsbereich wird als der Frequenzbereich angegeben, bei dem der Schallpegel des Lautsprechers um 10 dB unter den der Empfindlichkeit abgesunken ist. Einbrüche im Frequenzgang, die schmaler als 1/9 Oktave sind, können dabei unberücksichtigt bleiben.


Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 17. Jul 2019, 13:28 bearbeitet]
thewas
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 17. Jul 2019, 13:44
Wie Roman sagt sind die Messungen viel aufschlussreicher als die statischen -3, -6 und -10 dB Angaben und solche detaillierten Messungen sind ja bei Buchardt (als positive Ausnahme) gegeben.

Übrigens hat das Toole mal bestätigt als er geschrieben hat dass der -6 dB Punkt bei üblichen Boxen oft besser mit der gehörten Tiefgang korreliert als die -3 dB Angabe. (Soll heissen dass eine Box die früher aber weniger steil abfällt meistens als tiefer klingend empfunden wird als eine ähnlicher Bestückung die später aber dafür steiler abfällt, Stichwörter Roomgain / Druckkammereffekt).
Peas
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 17. Jul 2019, 14:58
Sorry Leute

Die Quantum 657 ist angegeben mit 20 bis 50.000 Hz und 93 dB.

Die -10 dB unterschreitet sie bei rund 50 Hz. Bei 20 Hz ist sie 30 dB unter Pegel.

Welcher Norm entspricht das nun?

Messung siehe oben. Für die kleinere 653 habe ich keine gefunden, dürfte aber vergleichbar sein.

Kann nicht verstehen, dass die transparenten Angaben der Buchardt hier diskutiert und kritisiert werden, während der Magnat Normtreue zugute gehalten wird. Das ist maximal eine Werksnorm. Canton arbeitet übrigens ähnlich.

Aber klärt mich gerne auf, warum Ihr das so seht.
Passat
Moderator
#18 erstellt: 17. Jul 2019, 15:00
Wer auf Frequenzgangmessungen steht, der kann sich Schneider-Lautsprecher aus den frühen 80ern kaufen.
Da ist der Frequenzgang sogar vorne auf der Frontplatte aufgedruckt.

Die Wirkungsgradangabe muß man sich bei allen Lautsprechern genau anschauen!
Da steht bei den Magnat: "2,8V", die Impedanz ist aber mit 4-8 Ohm angegeben.
Die Lautsprecher haben also 4 Ohm Impedanz (wie 100% aller Lautsprecher, die normwidrig mit 4-8 Ohm angegeben sind) und da wird der Wirkungsgrad bei 2 Volt angegeben.
Der Wirkungsgrad ist also um satte 6 dB zu hoch angegeben.
Der echte Wirkungsgrad beträgt also nicht 93 dB, sondern 87 dB.

Übrigens machen sehr viele Lautsprecherhersteller diese Falschangaben.
Einige Hersteller (z.B. B&W und KEF) geben sogar schlicht eine falsche Nennimpedanz von 8 Ohm an, obwohl in den Bemerkungen drin steht, das die Minimalimpedanz 3,x Ohm beträgt. Damit sind es 4 Ohm Lautsprecher! Denn nach Norm darf die Nennimedanz nur um max. 20% unterschritten werden, d.h. bei 8 Ohm-Lautsprechern darf die Minimalimpedanz nicht kleiner als 6,4 Ohm sein.

Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 17. Jul 2019, 15:09 bearbeitet]
thewas
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 17. Jul 2019, 15:06

Bei 20 Hz ist sie 30 dB unter Pegel.

Ich bitte dich, es sind doch ungefähr "nur" 25dB.
Wobei wenn ich mir die ähnlich großen aktuelle 753 anschaue, kommt das schon eher in die Region -15 dB bei 20 Hz http://www.i-fidelit...nat-quantum-753.html
(nicht dass es eine Rolle spielt und das leider auch anscheinend Messungen im Raum sind).
Bassmessungen und deren richtiges Einblenden zu den gefensterten Messungen im oberen Bereich ist eh ne Kunst für sich und haben auch schon bei den Stereophile Messungen für genügend Diskussionstoff gesorgt.


[Beitrag von thewas am 17. Jul 2019, 15:15 bearbeitet]
Peas
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 17. Jul 2019, 15:29
Von 4 nach 8 Ohm sind es nicht 6 dB, sondern mur 3 dB. Und es heißt nicht Wirkungsgrad, sondern Kennschalldruck.

Aber die 3 dB retten es nun auch nicht.
Bastet28
Inventar
#21 erstellt: 17. Jul 2019, 16:41
Im passenden Raum habe ich unter HiFi Musikhören mit meinen 605 Stand-LS keinen Subwoofer gebraucht, die erreichen tatsächlich den Subbereich mit 60hz. Darunter, mit 50hz getrennt ist der Subwoofer vieleicht 3-4 x auf der Madonna CD angesprungen.

Die Quantum 603 also der Vorgänger der Regalversion (habe ich auch) schafft 80-90 hz unter volle. Pegel, also auch den Bereich, wo tiefer eige tlich ein Subwoofer zuständig ist. Wenn dir also Bass fehlt, so kommt es auf deine Raumakusttik an und dann brauchst du eher einen Subwoofer für den Tiefgang. Die Bassüberhöhung bleibt bei der Quantum 6 Reihe nä.lich aus und die 80hz BR abstimmung ist sehr praxistauglich und eher Neutral.

Ein AVR mit Einmess-System oder ein Mini DSP wäre neben akustischer prüfung der AufsTellung / Einrichtung sinnvoller als andere LS. So mal meine erste Vermutung,, da ich meine Quantum in 5 verschiedenen Wohnungen (!) Gehört habe.


[Beitrag von Bastet28 am 17. Jul 2019, 16:55 bearbeitet]
Peas
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 17. Jul 2019, 17:21
Ein wesentlicher Grund für den Klangeindruck der Quantum wird in dem Fall nicht nur die Raumakustik sein, sondern die typische Oberbassbetonung (Taunus-Sound hieß das früher mal).

Die Oberbassbetonung klingt zunächst einmal beeindruckend und gaukelt auch Tiefbass vor, der aber gar nicht da ist.

Der Umstieg auf sauber abgestimmte LS fällt dann schwer, aber mit der Zeit erkennt man dann viel mehr Details und lernt, dass richtiger Bass doch besser klingt.
Bastet28
Inventar
#23 erstellt: 17. Jul 2019, 17:25
Nachtrag: einen gebrauchten Magnat Quantum Sub oder Betasub bekommst du Neuwertig für 100-150€, der hat das gleiche Ansprechverhalten wie die Lautsprecher und lässt sich perfekt integrieren. Mit anderen Subwoofern hat das bei mir nie richtig funktioniert mit dem Zusammenspiel.

Einen Mini DSP muss man einmessen/einstellen, kostet neu 100€ plus einstellen.

Einen Denon AVR X1500H bekommt man für 300-350€, der hat das automatische Einmess-System mit drin und man kann die Zielkurve manuell via 20€ App per Smartphone nachstellen, Presets anlegen ect.

Erst mal die Raum+Hörposition abklären, dann schauen nach einem Subwoofer und dann würde ich - wenn erforderlich jemanden reinholen zum Messen. Ich messe Musikanlagen mit meinem Handy/Labtop ein - das machen auch viele andere..
thewas
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 17. Jul 2019, 17:33

Peas (Beitrag #22) schrieb:
Ein wesentlicher Grund für den Klangeindruck der Quantum wird in dem Fall nicht nur die Raumakustik sein, sondern die typische Oberbassbetonung (Taunus-Sound hieß das früher mal).

Wobei seine 673 bei der Audio Messung https://www.testberichte.de/imgs/thumbs_190/96695_8.jpg kaum so eine Betonung aufweist im Gegensatz zu den meisten anderen Lautspechern in dem damaligen Vergleichstest https://www.testberi...o-9-2013/375151.html
Peas
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 17. Jul 2019, 17:52
Stimmt, da tue ich der 673 unrecht. Die ist im Vergleich zur Standbox und zum Wettbewerb noch recht zahm.
Bastet28
Inventar
#26 erstellt: 17. Jul 2019, 18:12
Basschleuder und Taunus-Sound sieht für mich etwas anders aus

Screenshot_20190717-181004_Firefox

Quelle: Hifi-Test
https://mobil.hifite...t-quantum_653_3659/3

Edit: Aufstellung/Hörposition zur Raumakustik machen den Klang bei der Quantum 6x3 und dazu ein (zum Raum passenden) Subwoofer!
Dann Akustische korrektur der Raumeinflüsse und Hörgewohnheiten.
Das macht 80% vo. Klang aus.


[Beitrag von Bastet28 am 17. Jul 2019, 18:18 bearbeitet]
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