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Audio Physik Yara/Spark

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Horus
Inventar
#1 erstellt: 30. Mai 2004, 17:25
Hallo zusammen,

ich habe audiophisik yara im Gebrauch und bin eigentlich ganz zufrieden damit.
Nun spiele ich aber mit dem Gedanken etwas aufzusteigen, nicht zuletzt wegen SACD!
Da der Hochtöner der Spark ein Ringstrahler ist und bis 40000 Hz überträgt, überlege ich mir die Spark zu kaufen. Ich möchte meiner Marke treu bleiben, weil vom Klangcharakter her, gefällt mir AudioPhysik sehr gut!
Hat jemand vielleicht die Yara und die Spark im Vergleich gehört..., dann nichts wie raus mit den Infos?!

Bin sehr gespannt

Dank im Voraus

Horus
flowie
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 30. Mai 2004, 19:57
Ich hab mir vor Ewigkeiten mal ein Programm geschrieben, bei dem der Speaker langsam die Frequenz erhört. Bei 19000 Hz musste ich passen, Bekannte bei 17000-20000 Hz. Wegen SACD macht es marketingtechnisch Sinn, einen solchen Hochtöner anzupreisen, in der Praxis halte ich es jedoch für Schwachsinn. Letztlich sollte man die Kaufentscheidung nicht davon abhängig machen, ob ein Lautsprecher "auf dem Papier" SACD-fähig ist.
Denk mal drüber nach und vertrau Deinen Ohren

Gruß,
Daniel
Horus
Inventar
#3 erstellt: 30. Mai 2004, 21:58
Hallo flowie,

im Prinzip sehe ich das auch so, unsere Ohren können halt nicht mehr. Aber SACD ist nur ein Grund für mein Ansinnen.
Die "Spark" hat einen Ringstrahler, d.h. doch, daß die hohen Frequenzen in einem breiteren Winkel abgestrahlt werden als bei einer herkömmlichen Kalotte. Demnach müßten doch diese Frequenzen freier im Raum stehen und ein räumlicheres Klangbild abgeben, als bei einer Kalotte..... oder liege ich da falsch?
Abgesehen davon ist der Frequenzgang der Spark ein besserer als der, der "Yara".
Aber das ist alles nur Theorie.... ich weiß, deswegen nochmal: Hat jemand Erfahrungen mit "Yara" und "Spark"?

Gruß

Horus
Joghurt007
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 31. Mai 2004, 08:59
Hallo Horus,

soweit ich weiß, bündelt der Ringstrahler stärker als eine gute Kalotte - gibt hier auch irgendwo einen Thread dazu...

An deiner Stelle würd ich lieber noch ein bissl sparen und dann einen größeren Sprung machen (Tempo, Padua...) - Ich glaube nicht, dass sich jetzt von Yara zu Spark so der große Aha-Effekt einstellt...

Ralph
wiesonich
Stammgast
#5 erstellt: 31. Mai 2004, 09:56
Hallo.

Ein reiner Sinus - da genügt ein Übertragungsbereich bis zur Hörgrenze.

Bei allen anderen Signalen sieht das schon anders aus. Warum?

Nun:
Aus technischer Sicht ist das andere Extrem zum Sinus das Rechtecksignal. Das Rechtecksignal besteht theoretisch aus der Summe unendlich vieler Sinussignalen, ausgehend von der Grundschwingung mit all seinen Vielfachen.

Wenn ein Verstärker oder ein Lautsprecher oder sonst ein Glied in der Übertragungskette die Vielfachen der Grundschwingung nur begrenzt übertragen kann (was bei allen Systemen irgendwann der Fall ist), so verfälscht das sofort die Form des Rechtecksignals.

Fazit:
Je weiter das System oberhalb der Hörgrenze arbeitet, je mehr Vielfache der Grundschwingung das System also unverfälscht übertragen kann, umso exakter ist die Reprodution des Ursprungssignals innerhalb der Hörgrenze.

Gruß
Rocki
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 31. Mai 2004, 10:45
Moin wiesonich,

ergänzend sollte man wohl noch auf die Bandbegrenztheit von CD-Signalen hinweisen. Bei DVD sieht liegt die Bandgrenze zwar höher, ist jedoch auch da. Die Argumentation, daß ein Rechteck nur mit unendlich hohen Frequenzen nachgefahren werden kann, gilt streng nur im Analogen. Ein zeitdiskretes Signal (intretiert als Folge von Dirac-Impulsen) führt bei der DA-Wandlung zur Summation von (analogen) sin(x)/x-Impulsen. Im Frequenzbereich entspricht dem ein idealer Tiefpaß. Mit noch höheren Frequenzen wird die Kette (Verstärker, Lautsprecher) dann gar nicht mehr beaufschlagt.

Gruß
Rocki
sparkman
Inventar
#7 erstellt: 31. Mai 2004, 12:25
lei dir am besten die spark mal bei deinem hädler des vertrauens aus und hör selber.
Horus
Inventar
#8 erstellt: 31. Mai 2004, 15:00
Hallo zusammen,

erstmal vielen Dank für das rege Interesse.
Das ist natürlich alles nur graue Theorie. Objektiv betrachtet, komm ich um einen direkten Hörvergleich, so oder so nicht rum.
Aber nochmal: hat schon jemand die Yara und Spark im Vergleich gehört???

Besten Dank

Horus
wiesonich
Stammgast
#9 erstellt: 31. Mai 2004, 17:48
Stimmt.

Gestern Nacht hatte ich ausnahmsweise die Gelegenheit, einen Ausschnitt aus der legenderen Schallplatte "Knock Out" von Charlie Antolini aus den Siebzigern hören zu dürfen. Diese Platte ist im so genannten Direktschnitt-Verfahren produziert worden und war schon damals wegen der bis heute unerreichten Dynamik ein Prüfstein für die gesamte Anlage. Sinus hin oder her.

Was für ein Erlebnis!

Wären nur alle CDs derart klasse aufgenommen...
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