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Welcher LS-Bausatz?

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dieter1962
Neuling
#1 erstellt: 02. Jul 2004, 00:40

Hallo
Suche nach LS-Bausatz für Standlautsprecher für meinen Sony STR-DB 840 Receiver.
Andere Boxen sind Center : Canton AV700, Subwoofer aktiv : JBL SUB128, Rear Lautsprecher Canton PlusX
Hat jemand einen tipp oder kann mir etwas empfehlen oder selber erfahrung im LS Selbstbau?
Ich bin auf diesem Gebiet völlig neu und die allgemeine Informationsflut ist ja riesig.
Gruß Dieter
Waldo
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 02. Jul 2004, 05:07
Moin,

Problem beim Selbstbau ist, daß man meist vor dem fertigen
Eigenbau-Lautsprecher keine Ahnung hat, wie das Ding klingen
könnte.
Aber zB. Visaton bietet Probehören in deren Räumen an, einige
Inserenten (Händler) in HobbyHiFi und Klang+Ton haben auch
vorführbereite Selbstbau-LS da...
Auch und gerade bei Selbstbau würde ich unbedingt vor
dem Bau probehören - wenn man viel Arbeit reingesteckt hat
und es funktioniert hinterher nicht, ist der Ärger umso
größer.

Hth,

E.:wq
SleepyJoe
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 02. Jul 2004, 09:00
Ich hatte auch mal die gleichen Cantons wie Du zusammen mit zwei Selbstbau-LS von Visaton; ich glaube, der Bausatz hieß (vor mehr als 10 Jahren) High Line oder so ähnlich. Hatte damals klanglich ganz gut in einem Raum < 25 qm² harmoniert. Ist der Raum größer, „verkümmert“ diese Art von Kombi allerdings klanglich und bei höheren Pegeln merkt man schon, dass die Chassis von verschiedenen Herstellern sind.

Greetz

SJ
wolfi
Inventar
#4 erstellt: 02. Jul 2004, 12:09
Hallo,
eigentlich empfiehlt es sich, möglichst gleichartige LS im System zu verwenden. Aber wenn Du es mit einem Selbstbau partout probieren möchtest, könnte man es z.B. mit dem Intertechnik - Bausatz Sputnik 17 versuchen und diesen Regallautsprecher in eine Standbox transformieren.
dieter1962
Neuling
#5 erstellt: 02. Jul 2004, 14:14
Hallo
erst einmal recht herzlichen dank für eure tipp`s.
War schon beim probehören von monarc Eigenbau LS
aber natürlich mit anderem Receiver und Räumlichkeiten.
Vergleich war absolut nicht möglich.

Hallo Wolfi meinst du mit transformieren das Volumen/Liter
der Regalbox beizubehalten und einfach nur das Gehäuse auf Standboxhöhe bringen?
Oder sollte ich den Gedanken an Eigenbau verwerfen und auf Canton ergo ausweichen?

Gruß Dieter
AH.
Inventar
#6 erstellt: 02. Jul 2004, 16:07
Hallo,

Allgemein wäre zunächst zu fragen, welche Lautstärke die Boxen als Funktion der Frequenz bringen müssen.
Zweitens stellt sich die Frage nach Hörabstand und der Raumakustik, da sich hieraus die notwendige Richtcharakteristik ergibt. Lautsprecher mit höherem Bündelungsmaß, die sich für größere Hörabstände eignen, gibt es im Selbstbaubereich ebensowenig, wie bei Heimtonanlagen.
Drittens stellt sich die Frage nach Deinen Hörgewohnheiten. Die "Du mußt probehören" Fraktion hat dann Recht, wenn Du deine Hörgewohnheiten befriedigen willst. Oder willst Du einfach nur eine technisch ordentliche Box?

Konventionelle Dreiwegesysteme mit einem (oder mehreren) Tieftöner(n), einem "echten" Mitteltöner und einem Hochtöner weisen - halbwegs kompetent konstruiert - prinzipbedingt gute elektroakustische Eigenschaften in allen relevanten Bereichen auf, sind aber selten geworden. Hier ist ein solcher Vertreter als Beispiel:

http://www.lautsprec...p.de/hifi/duplex.htm

Auch bei Visaton finden sich unter den nicht offiziell angebotenen Bausätzen solche Konstruktionen, jedoch in Baßreflex-Ausführung:

http://www.visaton.de/vb/showthread.php?s=&threadid=4287

Solche "klassischen" Boxen haben ein geringes (aber halbwegs frequenzneutrales) Bündelungsmaß und eignen sich daher v.a. für gut bedämpfte Hörräume und geringe oder mittlere Hörabstände bis ca. 2m.

Ansonsten findet man alle Degenerationserscheinungen, die man heutzutage bei hifi-LS beobachten kann, auch bei den Bausätzen. Ich würde mein Glück mit dem K+T-Bausatz versuchen, der einen 50mm-Kalottenmitteltöner verwendet. Der 8"-Tieftöner (closed) ist im verzerrungsfrei erreichbaren Tiefbaß-Pegel natürlich limitiert.
Zumindest der Center sollte zu den Hauptlautsprechern identisch sein, wenn möglich, sind sogar fünf gleiche Lautsprecher anzustreben.

Gruß

Andreas


[Beitrag von AH. am 02. Jul 2004, 16:09 bearbeitet]
dieter1962
Neuling
#7 erstellt: 02. Jul 2004, 17:08
Hallo AH vielen dank
Du hast ja eine Menge angeraten werde deine Vorschläge abarbeiten.
Wird ein wenig zeit in anspruch nehmen!

Gruß Dieter
wolfi
Inventar
#8 erstellt: 05. Jul 2004, 07:17
Hallo,
die Sputnik hat ein Volumen von ca. 20 L. Die lassen sich auch in eine Standbox " integrieren ". Man sollte lediglich die Gehäusbreite etwas im Auge behalten. Dies kann man z.B. auch durch " dickere " Gehäusewände erreichen.
Grundsätzlich würde ich aber ein klanglich passendes Produkt aus dem Hause Canton präferieren.
Was übrigens AH als " Degeneration " empfindet ( z.B. das weitgehende Verschwinden von Mitteltonkalotten ), sehen andere als Fortschritt. Die Chance, " glücklich " zu werden, liegt m.E. im ausführlichen Sammeln von Hörerfahrungen.
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