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Canton-Karat-702-Erfahrung?

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onlinefan1000
Neuling
#1 erstellt: 30. Mrz 2006, 10:04
Hi, habe die Karat 702 gekauft, um die Front-LS einer 5.1-Surroundanlage aufzuwerten (an Sony Receiver STR-DB 825 und mittelgroßem Canton-Subwoofer); bislang hatte ich da JBL Control 1G. Die 702er klingen besser, sicher, klarer, weniger nach Joghurtbecher als die recht kleinen JBLs, aber ich muss sagen, dass ich beim 6fachen Preis der Cantons gegenueber den JBLs doch einen noch größeren Klangsprung erwartet haette. Natuerlich sind die 702 recht klein, aber durch den Canton-Subwoofer wollte ich sie praktisch (aus Platzgruenden im Zimmer) auf Standboxen-Bassniveau heben. Das klappt auch einigermaßen, aber ich habe den Eindruck, dass Musik mit Subwoofer immer etwas droehnt, wiewohl der Canton Sub fuer Filme eine Wucht ist. Zwei Fragen also: Haette ich doch fuer gute Musikqualitaet (meist Pop) doch die sehr deutlich teureren Karat 703 DC nehmen muessen? Oder sind die JBLs so gut, dass ein richtig großer Schritt gleich das soppelte Geld gekostet haette? Oder hatte ich Wunder erwartet? Dank fuer die Meinung / Antwort eines Cantonerfahrenen im Voraus... Gregor.
vin5red
Stammgast
#2 erstellt: 30. Mrz 2006, 12:10
Hallo onlinefan1000,

erstmal willkommen im Forum!

onlinefan1000 schrieb:
aber ich habe den Eindruck, dass Musik mit Subwoofer immer etwas droehnt


Das Dröhnen kann mehrere Gründe haben:
z.B. an der Aufstellung (z.B. durch zu wandnahe Aufstellung)des Subs liegen oder an der Trennfrequenz zwischen Sub und LS (z.B. Trennfrequenz zu hoch eingestellt: gewisser Frequenzbereich wird sowohl von LS als auch vom Sub gespielt: Überhöhung an dieser Stelle und daraus resultierendes Dröhnen)

Allgemein kann man sagen, dass die Einbindung eines Subwoofers oft keine leichte Sache ist und viel Geduld erfordert.

Grüße
vin5red
kefq30
Stammgast
#3 erstellt: 30. Mrz 2006, 22:29
Es ist eine häufig gemachte Erfahrung, dass bei neuen Boxen nach einem gewissen anfänglichen Aha-Effekt rasch eine Ernüchterung eintritt. Der Hauptgrund dafür ist, dass sich die Räumlichkeiten/Raumakustik ja nicht geändert hat -- die neuen Boxen stehen am gleichen Ort --, und das oftmals ein sehr stark limitierender Faktor bei der Wiedergabe ist.

Unter bestimmten Bedingungen (wandnahe Aufstellung) können größere Boxen rein von der Klangbalance deutlich schlechter klingen als Kompakte, weil durch den Raumeinfluss bei den Großen Bass und Grundton extrem dominieren. Hast Du die Möglichkeit, den Subwoofer bzw. die Hauptboxen weiter von der Wand/von den Ecken weg aufzustellen? "Wandere" bei bassintensiver Musik mal im Raum umher und beweg Dich Richtung Ecken...oder spiel mal hiermit herum:
http://www.hunecke.de/german/rechenservice/lautsprecher.html

Das andere ist der Einwand meines Vorredners, dem ich 100% zustimme. Für Laien ohne Messmittel ist die perfekte Einbindung/Einpegelung eines Subwoofers praktisch unmöglich. Du brauchst mindestens Sinustöne, um das Verhalten im Bass pegelmäßig zumindest nach Gehör zu ermitteln. Von Aufstellung und Phasenverhalten will ich ja gar nicht reden...Falls Du einen Rechner hast, den Du an die Anlage hängen kannst, da gibt es Freeware/Shareware, mit der Du einiges testen kannst. Mal nach sweepgen.exe googlen...

Grüße,

PS: Das Preisverhältnis ist natürlich nicht annäherend proportional zum qualitativen Unterschied bei zweierlei Boxen. Hatte selbst in letzter Zeit zuerst KEF iQ1 (EUR 300) und dann Dynaudio Focus 110 (EUR 1200) zum Testen hier. Fazit: Dynaudio klingt meiner subjektiven Meinung nach 30-50% besser als KEF. Aber nicht 300%, was dem Preisunterschied entsprechen würde. Das ist der Grund, warum sich extrem teures Audio-Zeugs m.E. nur für Millionäre lohnt (wenn überhaupt). Die Fortschritte werden mit zunehmendem Preis immer geringer und immer schlechter greifbar/quantifizierbar (also "Geschmackssache")...
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