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Newbie: Boxen bis 1000,-

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MacLeon
Neuling
#1 erstellt: 25. Nov 2004, 16:58
Hallo Leute,

ich bin seit Jahren großer Genießer schöner Musik aus guten Anlagen. Momentan habe ich zu Hause als Verstärker einen Marantz PM 66 (SE?) und als CD-Player einen Marantz CD 56. Boxen: B&W DM 601 (oder 603?, die Standboxen jedenfalls).

Leider kracht der eine Tieftöner seit neuestem, weil sich die Membran irgendwie von der Kalotte löst (ich hoffe, das war richtig ausgedrückt). Ich befürchte, eine Reparatur wird nicht mehr möglich sein (oder?) und muss mich nun wohl oder übel auf die Suche nach neuen Beschallern machen...

Was könnt ihr denn zu o.g. Equipment in der Region ~ 1000,-/Paar empfehlen.
Mein Hörtyp:
- ich höre sehr selten laut
- Stil: Rock/Pop, selten Klassik
- ich mag eine feine Zeichnung mit gutem Bassfundament, übertriebene Höhen sind nicht so mein Ding
- normaler rechteckiger Raum, 30qm, Boxen freistehend, Abstand Boxen-Hörplatz etwa 4-5m, Boxenabstand max. 2,5m, max. 35cm von der Rückwand...

Danke und Gruß,

MacLeon
Caisa
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 25. Nov 2004, 17:14
Hallo,


Ich befürchte, eine Reparatur wird nicht mehr möglich sein (oder?)


Ich würde mal bei B&W nach einem Austausch Chassis fragen!
Wenn du bisher zufrieden wars, ist das der billigste und beste Weg.

Sonst gibt es sehr viele Hersteller die Gute Boxen bauen.

Gruß Caisa
MacLeon
Neuling
#3 erstellt: 25. Nov 2004, 21:17
Zufrieden war ich eigentlich schon. Schöner Klang, sehr neutral, ideal zum lange hören, weil nicht zu dominant. Leider hat die Kombination aber einen relativ hohen Pegel gebraucht, bis sich der Klang wirklich von der Box gelöst hat.

"Lohnt" es sich denn, in dieser Preisklasse zu kaufen oder fängt der Bereich, bei dem es wirklich gut wird, erst höher an (ich weiß, was man ausgeben kann)? Und, würde mein Verstärker zum Antrieb solcher Boxen ausreichen?

Gruß,

MacLeon
Chris64
Stammgast
#4 erstellt: 25. Nov 2004, 22:00
Hallo McLeon,

wenn du ohnehin eher leise hörst, sollte dein Verstärker mit den allermeisten Boxen zurechtkommen - zumal in der von dir angepeilten Preisklasse. Eine Reperatur ist - wie mein Vorredner schon andeutete - sicher die preiswerteste Möglichkeit. Wenn du allerdings mit dem Ablösen des Klanges vom Lautsprecher nicht zufrieden bist, ist die Idee mit den neuen Boxen aber wohl gar nicht so schlecht. Natürlich gibt es etliche Möglichkeiten. Jeder empfiehlt dir etwas anderes- in der Regel seinen eigenen Favoriten. Nur - du musst damit glücklich werden. Deshalb wirst du wohl nicht umhin kommen, dir den Lautsprecher deiner Wahl vorher ausgibig anzuhören. Der zweite Punkt ist, du solltest dir vielleicht überlegen, ob du unter den von dir angegebenen Bedingungen (Leisehören) nicht lieber auf eine recht passable Kompakte Box ausweichst, anstatt einen Standlautsprecher zu nehmen. Gerade bei leisen Pegeln haben die oft ihre besonderen Stärken, die große Boxen sehr oft ziemlich alt aussehen lassen. Auch gelingt es diesen Boxen häufig besser, das Klangbild von den Gehäusen abzulösen. Außerdem fließt auch bei dieser Preisklasse mehr Geld in die Chassis und die Weiche, anstatt in mehr Gehäuse.
Zum Schluss dann noch mein Tipp für einen Lautsprecher. Dynaudio Audience 42 oder 52, wenns etwas mehr als 1000 Euro sein dürfen unbedingt die Audience 52 SE anhören. Aber wie gesagt, alles selber hören und nicht auf Zuruf kaufen, das geht meist schief.

Gruß

Chris
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 25. Nov 2004, 22:12

MacLeon schrieb:
Zufrieden war ich eigentlich schon. Schöner Klang, sehr neutral, ideal zum lange hören, weil nicht zu dominant. Leider hat die Kombination aber einen relativ hohen Pegel gebraucht, bis sich der Klang wirklich von der Box gelöst hat.

"Lohnt" es sich denn, in dieser Preisklasse zu kaufen oder fängt der Bereich, bei dem es wirklich gut wird, erst höher an (ich weiß, was man ausgeben kann)? Und, würde mein Verstärker zum Antrieb solcher Boxen ausreichen?

Gruß,

MacLeon


Hallo MacLeon,

wie bist du denn seinerzeit zu deinen B&Ws gekommen?

Markus
MacLeon
Neuling
#6 erstellt: 26. Nov 2004, 08:38
@ Markus_P.: Über den Fachhändler, wieso?

Mit dem werde ich mich heute eh mal in Verbindung setzen, um die Reparaturfrage zu klären.

Gruß

MacLeon
Caisa
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 26. Nov 2004, 09:02
Das ist sicher sinnvol! Evtl kann man ja das Chassis tauschen.

Ich würde evtl mal einen anderen Verstärker als den Marantz testen. Der ist ja sehr dunkel und warm abgestimmt. Vielleicht hielt dir schon ein etwas spritzigerer Verstäker dabei den "Vorhang" von deinen Boxen zu bekomen.Ich denke B&W ist mit Marantz eine nicht so gute Kombi.
Wenn du eh vorhattest bald einen neuen Amp. zu kaufen....
Vieleicht reicht dir das ja schon?!

Gruß Caisa
MacLeon
Neuling
#8 erstellt: 26. Nov 2004, 11:26
Die Kombi PM66/CD56/DM602 war damals bei Stereoanlagen bis ~2000,- DM sehr gängig und in der Audio oder stereoplay auch als Tip angegeben (wie mir im Nachhinein gezeigt wurde, also nicht suggestiv wirken konnte). Ich habe sie nach ausführlichem Probehören ausgesucht und bin auch heute noch vom Klang (bis auf o.g. Einschränkungen) relativ angetan.

Der Marantz gefällt mir sehr gut, u.a. weil er frei von jeglichem Schnick-Schnack ist. Ich glaube, mit einem neuen Amp warte ich lieber, bis ich es mal ein bisschen lockerer flüssig habe als jetzt.

Daher - sollte eine Reparatur nicht mehr gehen (ich warte sehnsüchtigst auf meine Mittagspause, bis ich endlich mal telefonieren kann), lieber jetzt Boxen einer nächsthöheren Stufe kaufen und mit der Verstärkung später nachziehen.

Gruß

MacLeon
GandRalf
Inventar
#9 erstellt: 26. Nov 2004, 11:39
Moin auch,


Leider hat die Kombination aber einen relativ hohen Pegel gebraucht, bis sich der Klang wirklich von der Box gelöst hat.




Habe in meiner aktiven Zeit im Handel genau mit den Geräten zu tun gehabt. Der PM 66 ist der Grund für die o.g. "Probleme". Vor allem der "SE" (ohne Klangregelung) kommt erst bei grösseren Lautstärken richtig in Tritt.
Damals haben wir zu den B&W´s eher einen kleinen NAD verkauft. Das ging vor allem bei leisen Lautstärken erheblich besser.
Oder der Marantz wurde mit den größeren 603 oder 604 kombiniert, die bei leisen Lautstärken schon mehr Fundament im Baß legten.
MacLeon
Neuling
#10 erstellt: 26. Nov 2004, 11:58
@GandRalf:

Dein Ring dreht sich so schnell, mir ist schlecht

Mein Verstärker (IMHO ein normaler 66er) hat keine Klangregelung, aber ich dachte bisher, der SE unterscheide sich von der Standardausführung durch andere Ringkerntrafos, oder?
Das Phänomen ist aber wirklich verblüffend. Es gibt eine Grenzlautstärke, da klebt der Klang noch an der Box, 2mm Lautstärkeknopfverstellung später klingt die Anlage sehr schön ortbar und luftig.

Gibt es denn Boxen, die besser mit dem Marantz harmonieren?

Gruß

MacLeon
GandRalf
Inventar
#11 erstellt: 26. Nov 2004, 12:23
Moin nochmal,

Upps, hast recht. Der Verstärker mit Regelung war der 68er.

Unterschiede zwischen 66 und 66SE:
SE hat Ringkerntrafo, verkupfertes Chassis, selektierte Bauteile an einigen Stellen und eine extra aufwendige Phonostufe.


Gibt es denn Boxen, die besser mit dem Marantz harmonieren?


Die kleinen Serien von "Mission" gingen damals sehr gut.




Dein Ring dreht sich so schnell, mir ist schlecht



Hast du was geraucht oder getrunken?
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 26. Nov 2004, 14:06

MacLeon schrieb:
@ Markus_P.: Über den Fachhändler, wieso?

Mit dem werde ich mich heute eh mal in Verbindung setzen, um die Reparaturfrage zu klären.

Gruß

MacLeon


Hallo,

das wäre auch für Boxenalternativen meine erste Anlaufstelle Und dann "gut Ding will weile haben"

Markus
MacLeon
Neuling
#13 erstellt: 26. Nov 2004, 14:39
So, wie es aussieht, ist B&W wohl recht kulant und hat zivile Preise für Ersatzteile. Mein Händler repariert das dann vor Ort.

Ich gehe im Moment davon aus, dass ich das Geld erst mal wieder anlegen kann und mir dann in ein paar Jahren vielleicht etwas größeres zulegen kann.

Vielen Dank erst mal,

Gruß

Marcus
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 26. Nov 2004, 14:40
Hallo,

weiterhin viel Spass mit deinen sehr guten Boxen!

Markus
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