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Boxen entkoppeln

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Autor
Beitrag
Hifi-Jens
Stammgast
#1 erstellt: 31. Okt 2002, 01:35
Die Situation: Ich habe eine neue Wohnung bezogen, die statt Teppich Fliesen im Wohnzimmer hat.

Das Problem: Davon abgesehen, dass das Wohn-/Esszimmer ein riesiges Volumen hat (ca. 50-60 m² und Deckenhöhe ca. 3,50m da Dachschrägen), stehen die Boxen etwas wackelig auf den Fliesen. Und dank der "hochwertigen" Unterlage vibriert der Bass über den ganzen Boden.

Die Frage: Wie kann ich
a) meine Boxen "standfest" machen,
b) vom Boden entkoppeln,
c) das Ganze für wenig Geld und
d) optisch unauffällig?
Ich möchte keine Bitumen/MDF/Granit-Sandwiches, sondern was wirklich total unauffälliges. Wenn es optisch ansprechend ist darf man schon einen Sockel erkennen, aber halt nicht so Hammerteile.

D A N K E ! ! !
Markus
Inventar
#2 erstellt: 31. Okt 2002, 07:28
Hallo Jens,

bei Dir scheint mir einer der wenigen sinnvollen Anwendungsfälle für Spikes vorzuliegen. Diese können in der Höhe verstellt werden, d. h. Unebenheiten des Untergrunds können so ausgeglichen werden.

Wenn der Boden unter den Fliesen von genügender Steifigkeit ist, so kann man auf diese Weise eine gute Standfestigkeit erzielen. Die Boxen sind dadurch an den Boden angekoppelt.

Für eine Abkopplung wäre elastisches Material (Pucks) notwendig, wovon ich persönlich mehr halte, was aber das Problem der Standfestigkeit bei Dir nicht lösen würde.

Gruß,

Markus.
lahola
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 31. Okt 2002, 07:34
Hallo Jens

Ich rate dir zu Filz unter den LS. Einerseits schonst du die Fliesen, andererseits kannst du die Boxen problemlos umherschieben.
Wenn du das Dröhnen bekämpfen willst, musst du den Raum irgendwie dämpfen. Das ganze Gerede vom An- oder Abkoppeln mit Spikes oder sonstigen Materialien ist Mumpitz, schlicht und einfach nichtsnutzige Schwätzerei!

Gruß
la hola
Gast:gonzo
Gast
#4 erstellt: 31. Okt 2002, 07:35

Die Situation: Ich habe eine neue Wohnung bezogen, die statt Teppich Fliesen im Wohnzimmer hat.

Das Problem: Davon abgesehen, dass das Wohn-/Esszimmer ein riesiges Volumen hat (ca. 50-60 m² und Deckenhöhe ca. 3,50m da Dachschrägen), stehen die Boxen etwas wackelig auf den Fliesen. Und dank der "hochwertigen" Unterlage vibriert der Bass über den ganzen Boden.

Die Frage: Wie kann ich
a) meine Boxen "standfest" machen,
b) vom Boden entkoppeln,
c) das Ganze für wenig Geld und
d) optisch unauffällig?
Ich möchte keine Bitumen/MDF/Granit-Sandwiches, sondern was wirklich total unauffälliges. Wenn es optisch ansprechend ist darf man schon einen Sockel erkennen, aber halt nicht so Hammerteile.

D A N K E ! ! !


da nimmst du einfach ein bisschen pappe und schneidest daraus kleine quadrate. daraus bastelst du kleine tuerme (ca. 1cm) und schiebst die unter alle 4 ecken. an einer seite wird es wackeln, also auf dieses tuermchen so lange pappscheiben drauf, bis die box nicht mehr wackelt.

ist das selbe prinzip wie in biergaerten, wo man wackelige tische mit bierdeckeln standfest macht.

so hast du die boxen auch entkoppelt, was du durch enorm weniger vibrationen im boden merken wirst (hab ich auch so gemacht, testnote: 1,0).

kostet fast nix. und wenn du sauber schneidest, sieht es auch gut aus. kannst die tuermchen hinterher noch mit klebeband verschoenern oder einfach anmalen.

gruss
Markus
Inventar
#5 erstellt: 31. Okt 2002, 10:18

Ich rate dir zu Filz unter den LS. Einerseits schonst du die Fliesen, andererseits kannst du die Boxen problemlos umherschieben.
Wenn du das Dröhnen bekämpfen willst, musst du den Raum irgendwie dämpfen. Das ganze Gerede vom An- oder Abkoppeln mit Spikes oder sonstigen Materialien ist Mumpitz, schlicht und einfach nichtsnutzige Schwätzerei!


Hallo Lahola,

starke Worte, alle Achtung! Mal sehen, ob auch was dahinter steckt. Es gibt sicherlich 2 Arten der möglichen Anregungen, eine über den Körperschall, eine über die Luft.

Der Körperschall spielt vor allem dann eine Rolle, wenn die Box nicht genügend versteift ist, also selber in hohem Maße vibriert, besonders dann, wenn der Boden selbst zu Schwingungen angeregt werden kann. Das scheint bei Jens der Fall zu sein, wie anders soll man seinen Satz "Und dank der "hochwertigen" Unterlage vibriert der Bass über den ganzen Boden." interpretieren.

Das was Du ansprichst, ist eher ein Dröhnen des Raums durch Resonanzen. Diesem ist natürlich durch irgendwelche Untersetzer nicht beizukommen. Scheint hier aber nicht wirklich der Fall zu sein.

Es wäre einer fairen und friedlichen Diskussion zuträglich, wenn differenzierter und intelligenter auf anderer Leute Postings reagiert würde.

Gruß,

Markus.
lahola
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 31. Okt 2002, 11:00
Hallo Markus

Eine Box, bei der „Körperschall“ in einem Ausmaß entsteht, dass er sich auf den Boden überträgt, ist eine völlige Fehlkonstruktion. (z.B. 38er Chassis in einem Sperrholzgehäuse) Die Vibrationen eines handelüblichen LS sind absolut gesehen gering und übertragen sich nicht hörbar auf die Umgebung. Das kannst du übrigens in einem einfachen und erst noch kostenlosen Experiment problemlos selber heraus finden.

Stelle beide Boxen dicht aneinander, Front an Front oder Grill an Grill. Vertausche bei EINEM LS die Anschlüsse, dass sie gegenphasig arbeiten. Nun kannst du die Lautstärke bis zum Gehtnichtmehr aufdrehen. ACHTUNG GEFÄHRLICH!!! Wähle eine Lautstärke, die du bei normalem (richtig gepolten) Betrieb als oberstes Limit bezeichnen würdest. Gehe in ein anderes Zimmer und schließe die Tür. Du wirst bestenfalls ein leises Wummern hören. Bei normalen Betrieb wäre es selbstredend sehr laut, auch bei geschlossener Türe. Würde eine Box über ihr Gehäuse die Energie, die ihr zugeschrieben wird, tatsächlich abgeben, so müsstest du im Nebenzimmer bei obigem Experiment richtig weichgeklopft werden. Wirst du aber nicht. Ein Stockwerk höher oder tiefer hörst du übrigens gar nichts mehr. Wiederhole das Ganze mit oder ohne Spikes, du hörst keinen Unterschied.

Spikes sind ein gutes Beispiel, wie in dieser Branche gewisser Zubehör so lange als klangverbessernd dargestellt wird, bis sogar logisch denkende Menschen das ebenfalls glauben.

Gruß
La hola
Markus
Inventar
#7 erstellt: 31. Okt 2002, 11:13
Hallo Lahola,

die Spikes habe ich vor allem für einen stabilen Stand empfohlen, weniger wegen irgendwelcher Diodenwirkung oder anderem Kram, der diesen Teilen angedichtet wird. Wie ich geschrieben habe, halte ich allerdings gegen Gehäuseschwingungen elastisches Material (dürfen auch gerne Tennisbälle sein) für geeigneter. Als Anschauungsobjekt führe ich hier immer gerne große Maschinen in der Industrie an, die ebenfalls immer elastisch gelagert sind.

Bei gehobenen Lautstärken wirst Du übrigens auch bei vernünftig konstruierten Boxen nie völlig um Gehäuseschwingungen herumkommen. Postiere mal eine große Standbox auf einem schwimmenden Parkett und lege basslastige Musik ein. Die Vibrationen unter den Füßen sind deutlich zu spüren.

Noch mal: Jens sprach nicht von einem Dröhnen, sondern von einem Vibrieren des Bodens.

Gruß,

Markus.
lahola
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 31. Okt 2002, 11:37
Hallo Markus

Für Fliesen würde ich Niemandem Spikes empfehlen (Kratzspuren). Einen stabilen Stand erreicht man auch mit anderen Mitteln. Maschinen in der Industrie (auch noch große!) entwickeln ganz andere Kräfte, die sich tatsächlich auf den Untergrund übertragen können. Dagegen ist eine Membranbewegung ein laues Lüftlein. Zudem wird bei einem LS der in unserem Zusammenhang massgebende Druck (nämlich der IM Gehäuse) weitgehend vernichtet oder durch eine Öffnung (Bassreflex)umgeleitet.

Ich wiederhole: Mache das von mir angesprochene Experiment. Stelle dazu je ein Glas Wasser auf die Boxen. Da die Schallwellen weitgehend eliminiert sind (sich egenseitig auslöschen - fast jedenfalls), wird sich das Wasser höchstens bei brachialen Membranbewegungen leicht kräuseln. Bei einem wirklich resonanzarmen Gehäuse bleibt das Wasser auch bei hohen Lautstärken absolut ruhig, bzw. es wird durch die Luft angeregt! Um einen Boden ins Schwingen zu bringen, müsste das Gehäuse aber spürbar vibrieren. Wenn das deine Boxen machen, würde ich mich schleunigst nach einem neuen Modell umsehen.

Der Vergleich: Große Industriemaschine versus Heim-LS zeigt wieder einmal deutlich, mit welch abartigen Beispielen in dieser Branche gearbeitet wird. Gleiches Prinzip bedeutet nämlich noch lange nicht gleiche Auswirkung!

Gruß
la hola
Gast:gonzo
Gast
#9 erstellt: 31. Okt 2002, 12:51
einfach mal die hand auf eine box legen. bei jeder box spuert man ein vibrieren bei gehobenen lautstaerken.

einfach die pappetuerme drunterschieben und du hast den aha-effekt. kostet ja auch nix.

wer in physik aufgepasst hat, der weiss, dass jeder koerper mit der frequenz des erregers mitschwingt. nur die amplitude kann anders sein (hoeher oder niedriger) aber niemals ist sie 0.
somit schwingt jede box und damit auch der boden, auf dem sie steht.

da kann man soviel wasserglaeser aufstellen, wie man will.

gruss

p.s.: es ist immer wieder unglaublich, wie leute ihr gehaltloses halbwissen als "wahrheit" verbreiten.
ehemals_hj
Administrator
#10 erstellt: 31. Okt 2002, 12:54
Hallo Gonzo/alle,

p.s.: es ist immer wieder unglaublich, wie leute ihr gehaltloses halbwissen als "wahrheit" verbreiten.


verkneife Dir doch bitte in Zukunft derartige Kommentare! Danke.
lahola
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 31. Okt 2002, 13:05
Hi Gonzo

Auf die Amplitude kommt es an, wie wahr! A propos Halbwahrheit: Von 0 hat kein Mensch gesprochen!

Gruß
la hola
Markus
Inventar
#12 erstellt: 31. Okt 2002, 13:57
Hallo Lahola,

ich werde den Test mal machen. Allerdings kenne ich den Effekt der Bodenvibrationen sehr gut und habe durch Verwendung einfacher Gummidämpfer (Materialwert: ein paar Pfennig, äh Cent) deutliche Besserung erzielt. Es kommt übrigens in diesem Fall nur bedingt auf die Amplitude an, da bei Übertragung auf den Boden wiederum die vorhandenen Hebel eine Rolle spielen.

Gruß,

Markus.

P. S. Die Kratzer auf Fliesen lassen sich durch Verwendung von Pfennigstücken (respektive Centstücke) als Unterleger verhindern.
Holger
Inventar
#13 erstellt: 31. Okt 2002, 14:17
Es ist schlicht faszinierend und gleichzeitig traurig, dass es hier Leute gibt, die jeden Ansatz zu vernünftigen Diskussionen über individuelle Problemlösungen mit Sätzen wie >>Das ganze Gerede vom An- oder Abkoppeln mit Spikes oder sonstigen Materialien ist Mumpitz, schlicht und einfach nichtsnutzige Schwätzerei!<< oder >>p.s.: es ist immer wieder unglaublich, wie leute ihr gehaltloses halbwissen als "wahrheit" verbreiten<< zu torpedieren versuchen.
Solche Äußerungen bringen nichts und sind nur als Provokation zu werten, auf die man gar nicht eingehen sollte.
Laßt uns doch einfach in Ruhe !
lahola
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 31. Okt 2002, 14:30
Hallo Holger

Mit dem Background "Vinyl lebt" würde ich auch alles glauben und verbreiten, was an delphischen Weisheiten und an Sagen so alles in dieser Branche herumgereicht wird. DIE Ecke kenne ich nun gut genug. Als lange genug Geschädigter, weiß ich, wovon ich spreche. (War aber selber schuld!)
Gruß
la hola
Stefan
Gesperrt
#15 erstellt: 31. Okt 2002, 15:01
Hallo Hifi-Jens,

An- oder abkoppeln, warum ist die Antwort darauf so schwer?
Weil beide falsch sind!

Schall ist bewegte Luft, und wenn dein Fußboden schwingt, dröhnt oder sich wie auch immer sonst geartet in Bewegung versetzt, so liegt das bei halbwegs ordentlichen LS im wesentlichen nicht an den Gehäuseschwingungen, die sich auf denselbigen übertragen, sondern dominant an der Luft, die sich in Bewegung befindet und die jede Begrenzungsfläche, also auch deinen Fußboden animieren möchte, zu reagieren. Der Putz an deinen Wänden bleibt ob dieser Animation cool, er hats schwer zu schwingen. Fußböden, meist Dielen oder Parkett oder Fliesen, die auf einer "schwimmenden" Estrichplatte aufgebracht sind, sind da viel kommunikativer.
Ob du nun Spikes nimmst, mit der Spitze nach unten oder oben, ist völlig egal, die Erhöhung des Flächendrucks durch die Konzentration des LS-Gewichts auf 3 oder 4 winzigste Flächen ist das Geheimnis. Dadurch steht dein LS a) bombenfest und b) der voll/großflächige Kontakt des Gehäuses mit der Unterlage ist vermieden und die evtl. vorhandenen Gehäuseschwingungen haben´s ganz schön schwer, deinen Fußboden zu beeinflussen. ENTFERNEN, und das unter der Beibehaltung des Faktors WACKELFREI (ergibt sicheren Stand) , ist das Gebot der Stunde. Mit kurzen massiven Metallstücken = Spikes geht das ganz gut. Lautsprecher-Ständer bergen aufgrund ihrer Länge (Standrohr) die Gefahr, multipel zum mitschwingen/resonieren angeregt zu werden. Da muss dann geschickt gedämpft werden.
Von Gummipucks würde ich aufgrund ihrer Elastizität abraten. Ansonsten möchte ich mich laholas Meinung anschliessen.

MfG Stefan
Ralf
Stammgast
#16 erstellt: 31. Okt 2002, 15:39
Hi Leute,

wisst Ihr was mir stinkt? Dass jede noch so vernüftige Frage zum Anlass genommen seine allein seligmachende Meinung zu verbreiten ("alles andere ist Mumpitz...").

@lahola: In den Thread gehört in keiner Weise irgendwas zum Thema Vinyl. Und ebenso überflüssig ist damit Dein Angriff darauf.

Es geht hier schlicht um Möglichkeiten einen Lautsprecher zur Ruhe zu bringen.

Also Jens, die einfachen Vorschläge kann man ja ausprobieren, kosten nichts. Wenn das nicht hilft, dann nimm Spikes, aber kein mit viel Brimborium, sondern für normales Geld.

Bye

Ralf
Holger
Inventar
#17 erstellt: 31. Okt 2002, 19:12

Hallo Holger
Mit dem Background "Vinyl lebt" würde ich auch alles glauben und verbreiten, was an delphischen Weisheiten und an Sagen so alles in dieser Branche herumgereicht wird. DIE Ecke kenne ich nun gut genug.

Lahola, Allerwertester,
Laß Dir Folgendes gesagt sein : ich glaube nicht alles und verbreite hier schon gar nichts.
DU bist einer der wenigen hier, die so ziemlich alles runterziehen und sehr vielen Leuten hier den Spaß verderben.
Wenn Du nichts Vernünftiges zu sagen hast, laß es !
>>Das alles ist Mumpitz !<< bringt niemandem etwas, nur Du reibst Dir vermutlich die Hände, daß Du es wieder mal geschafft hast, eine Reaktion hervorgerufen zu haben, die Du gar nicht verdienst. Traurig !
Hifi-Jens
Stammgast
#18 erstellt: 01. Nov 2002, 00:33
Also Leute, jetzt beruhigt euch mal wieder. Ich wollte hier keine Streitereien heraufbeschwören.
Zum thema Gehäuse: Ich glaube, dass 19 oder 22mm MDF (müsste mal nachmessen) für ein 30er Chassis (JBL 1200 GTI) i. O. sind.
Fakt ist: In meiner alten Wohnung, in der alles SEHR solide war/ist, diese Vibrationen nicht da waren. Heute kam nämlich die Bestätigung: Ich war im Wohnzimmer, hab mal etwas aufgedreht, und meine Freundin kam aus dem Schlafzimmer hoch (direkt unter dem Wohnzimmer) und meinte, die Wände würden schier wackeln. Es sind also weniger die Boxen selbst als die "hochwertige" Decke bzw. Boden.
Trotzdem erstmal danke für die Tips.
btw, ich hab auch gemerkt, dass die Boxen deutlich kühler klingen. A) ist noch kein Sofa oder ein sonst schallschluckendes Element im Hörraum, und B) hab ich ein irres Raumvolumen. Vorher: 16m³ und was-weiss-ich 2,30 Deckenhöhe (1x 30er Bassreflex plus 1x 30er Bandpass), und jetzt Volumen gegen unendlich. Es ist eben kein geschlossener Raum mehr da.
Und das Interferenzverhalten ist auch lustig: Ich musste den Bandpass umpolen (also um 180° phasenverschieben), um den Tiefbass wieder ins Leben zu rufen.

Aber ich werd mal mit der Pappe anfangen (davon hat man ja bei nem Umzug am meissten übrig), und dann seh´ ich mal weiter. Spikes sehen so komisch aus. Stell euch DIE Boxen mal auf spikes vor
lahola
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 01. Nov 2002, 07:31
Hallo Holger

Deine Worte kann ich natürlich so nicht stehen lassen. Ich habe meine Meinung kund getan - zu der ich auch stehe - UND ich habe ein Experiment vorgeschlagen, das meine These stützen soll. Also habe ich - ganz im Gegensatz zu dir! - dem Jens ein Werkzeug in die Hand gegeben, mit dem er sein Problem einkreisen kann. Ob ihm das etwas hilft oder nicht, ist eine andere Sache. Dazu kann ER ja - so er denn will - irgendwann Stellung nehmen. Wer sich engagiert, soll das Echo nicht scheuen. Ich scheue es auch nicht, solange es auf die Sache bezogen ist. Wenn jemand aber persönlich wird, so antworte ich auch persönlich. Spikes, so genannt klangfördernde Kabel u.ä. halte ich für Mumpitz, das habe ich gesagt, dazu stehe ich und habe damit auch Niemanden persönlich beleidigt. Dennoch hast du dich angesprochen gefühlt und gleich mit einem Rundschlag geantwortet. Also, Holger, WO liegt das Problem?

Gruß
la hola
Holger
Inventar
#20 erstellt: 01. Nov 2002, 10:59
Hi Lahola,

Mit meiner ersten Antwort habe ich auf Deinen ersten Beitrag in diesem Thread geantwortet.

Du schreibst :
>>Ich rate dir zu Filz unter den LS. Einerseits schonst du die Fliesen, andererseits kannst du die Boxen problemlos umherschieben.
Wenn du das Dröhnen bekämpfen willst, musst du den Raum irgendwie dämpfen. Das ganze Gerede vom An- oder Abkoppeln mit Spikes oder sonstigen Materialien ist Mumpitz, schlicht und einfach nichtsnutzige Schwätzerei!<<

1. Du rätst zu Filz unter den LS. Du rätst also selbst - richtigerweise - zu einer Abkopplungsmaßnahme.
2. Im übernächsten Satz behauptest Du, das alles sei Mumpitz. Zu den "sonstigen Materialien", die du nennst, gehört auch der von Dir vorgeschlagene Filz.
Dieser Satz, mit dem Du Dich gewissermaßen selbst ad absurdum führst, ist m. E. nur - wie so oft - als Provokation gegenüber Andersdenkenden zu werten. Es ist eine Behauptung, die so gegen alles spricht, was mittlerweile in diesem Bereich anerkannt ist und nachvollzogen werden kann (jaaaa, ich weiß, verschone mich jetzt bitte mit Deinen Tiraden gegen Hifi-Presse und -Hersteller).

So, Achtung jetzt : Danach bist DU persönlich geworden !
Du schreibst :
>>Mit dem Background "Vinyl lebt" würde ich auch alles glauben und verbreiten, was an delphischen Weisheiten und an Sagen so alles in dieser Branche herumgereicht wird. DIE Ecke kenne ich nun gut genug. ... <<
Nirgendwo hier im Forum habe ich jemals irgendeine "Weisheit" oder "Sage" verbreitet, also halte Dich bitte zurück.
Ich schieße nur gegen Leute, die sich so aufführen wie Du, weil solch provokante Äußerungen wie oben zitiert niemandem helfen und vielen den Spaß an diesem Forum verderben.
Ich fange solch frustrane Diskussionen / Streitereien nicht an. Vielleicht solltest Du mit etwas zurückhaltenderer Formulierung ebenfalls dazu beitragen, hier ein angenehmes Klima zu halten.
lahola
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 01. Nov 2002, 12:38
Hallo Holger

Bitte, lies es doch noch einmal in aller Ruhe durch, es steht schwarz auf Weiß, immer noch so, wie ich es geschrieben habe. Ich rate Jens zu Filz, weil er damit die Boxen problemlos umher schieben kann und vor allem damit die Fliesen schont. Kein Wort, dass er damit die Boxen abkoppelt.

Wie führe ich mich damit ad absurdum?

Und wer sagt, dass ich gegen die Hifi-Presse losschlagen wollte?

Und wieso ist das eine Provokation gegen Andersdenkende?

Ist es möglicherweise eine Provokation gegen Leute, die mit viel Zubehör-Schnickschnack ihr Geld verdienen? Ich weiß es nicht, vermute es aber inzwischen.

Gruß
la hola
Holger
Inventar
#22 erstellt: 01. Nov 2002, 13:19
Hallo Lahola,

Jens' Frage ging nicht nach Möglichkeiten, wie man Boxen verschiebt und Fliesen schont.
Er will wissen, wie man die Boxen vom Boden entkoppelt.
Wenn Du darauf mit dem Tipp Filz antwortest, auch wenn da noch was dabei steht, muß man wohl davon ausgehen dürfen, daß Du auch auf die Beantwortung seiner Frage gezielt hast.
Wenn dies so ist, widersprichst Du Dir im nächsten Satz selbst.
Wenn nicht, dann frage ich mich, was der Beitrag überhaupt sollte.
Und dann muß erlaubt sein, daß man den ganzen Beitrag - besonders wegen des sehr scharf formulierten letzten Satzes - als reine Provokation ohne jeden Bezug auf die Ursprungsfrage wertet.
>>Ist es möglicherweise eine Provokation gegen Leute, die mit viel Zubehör-Schnickschnack ihr Geld verdienen?<<
Leute, die sandgefüllte Blechdosen "Audio-Animatoren" nennen oder sogenannte Simba-Chips mit skurrilen Rechtfertigungen verticken - oder auch dubiose Superhyperultra-LS-Kabel für 1000 Euro pro Monometer feilbieten - , sollten angeprangert werden, ganz meine Meinung.
Aber das Abkoppeln von Geräten mit z.B. Gummifüßen oder Federn bzw. das Ankoppeln derselben mit Spikes hat per se nichts mit Zubehör-Schnickschnack zu tun.
Hat das nicht sogar was mit Physik zu tun ?
Kritisch wird's erst, wenn man dem Interessenten diese berühmten von-75jährigen-Jungfrauen-in-Vollmondnächten-hergestellten Teile für sündhaft viel Geld andrehen will - und darauf zielt hier doch niemand ab, oder ?
lahola
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 01. Nov 2002, 13:30
Hi Holger



Gruß und schönes Wochenende.
la hola
Gast:gonzo
Gast
#24 erstellt: 01. Nov 2002, 13:36

Hi Gonzo

Auf die Amplitude kommt es an, wie wahr! A propos Halbwahrheit: Von 0 hat kein Mensch gesprochen!

Gruß
la hola


nein, das ist zu einfach!!!

oh mann, das thema ist eigentlich ganz einfach:

jeder koerper hat eine resonanzfrequenz.
in der naehe der resonanzfrequenz braucht der erreger nur sehr wenig energie, um den anzregenden koerper in schwingungen mit sehr hohen amplituden zu versetzen!

d.h. slebst wenn die boxenwaende nur minmal vibrieren, versetzen sie den boden bei seiner resonanzfrequenz in starke schwingung.
prinzip kinderschaukel: du gibst immer den gleichen, leichten schubs und die schaukel schwingt immer hoeher aus! das funktioniert deshlab, weil die schaukel, ein pendel, von dir immer genau zur richtigen zeit den kleinen schubs bekommt. du betreibst die schaukel naemlich bei der resonanzfrequenz.

so ist es auch bei den boxen. und deshalb ist auch die bruecke bei san francisco zerbrochen: die windboen kamen dummerweise genau mit der resonanzfrequenz der bruecke. das nennt man resonanzkatastrophe.

bei schiffen ist der anlaufende schiffsdiesel gefaehrlich. man muss ganz schnell die resonanzfrequenz des schiffskoerpers verlassen, ansonsten ist der schiffskoerper hoch belastet und kann schaden nehmen!

je weiter man von der resonanzfrequenz wegkommt, desto unkritischer wird die sache. die amplituden des angergten koerpers nehmen dann drastisch ab.

leider enthaelt musik aber en breites frequenzspektrum. da ist auch die resonanzfrequenz des bodens bei (auch die des raumes). deshalb macht es wohl sinn, die box vom boden zu heben, damit wenigstens die schwingungen des gehauses nicht direkt den boden anregen.

mfg

da mus
lahola
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 01. Nov 2002, 13:48
Hallo Gonzo

Die Theorie stimmt! Die ganze Auswirkung trifft aber nur ein, wenn die verschiedenen Parameter zusammen treffen. Das ist in einem Wohnhaus äußerst selten. Damit die minimalen Schwingungen eines Boxengehäuses den Boden anregen, müsste dieser einen Resonanzkörper höchster Güte (betr. Wirkungsgrad) darstellen. Trifft praktisch nie ein, und wenn, dann in einem reinem Metallbau. (z.B. ein Lager) Ich erinnere an mein Experiment. Mach es und du wirst mir Recht geben (müssen). Durch die Anordnung der Boxen und die Verpolung eliminierst du die Einflüße des Luftschalls und kannst so problemlos überprüfen, wie stark das Boxengehäuse den Boden anregt.

Gruß
la hola
jakob
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 01. Nov 2002, 19:54
Hi la hola,

Trotz allem funktioniert die Körperschallübertragung bedeutend besser als man denken möchte und die Einkopplung der Energie auf diesem Wege in die Begrenzungswände funktioniert auch besser als über das Medium Luft.
Deswegen ist der Tip mit der Entkoppelung zu Testzwecken sehr gut. Man könnte hier auch an die sagenumwobenen Tennisbälle denken
Gruß
Gast:gonzo
Gast
#27 erstellt: 05. Nov 2002, 08:24
mein laminat hat jedenfalls erstaunlich mitgeschwungen, obwohl die boxen hohe schlanke standboxen mit kleiner stellflaeche sind. die deckel schwingen extrem wenig, wie man auch durch handauflegen feststellen kann.

mein experiment: pappe unter die ecken.
ergebnis: deutlich weniger kribbeln unter den fuessen wenn man laut hoert.

gruss
Hifi-Jens
Stammgast
#28 erstellt: 05. Nov 2002, 14:37
Also meine Gehäuse schwingen nicht spürbar. Sind wirklich top verarbeitet und entsprechend dimensioniert. Es ist wahrscheinlich de facto die Luftschwingungen. 2x 30cm bewegen halt schon was an Luft.
Gast:gonzo
Gast
#29 erstellt: 06. Nov 2002, 07:44

Also meine Gehäuse schwingen nicht spürbar. Sind wirklich top verarbeitet und entsprechend dimensioniert. Es ist wahrscheinlich de facto die Luftschwingungen. 2x 30cm bewegen halt schon was an Luft.


vielleicht hast du einfach nicht so zarte haende wie ich und spuerst deshlab nix

jedenfalls habe ich noch nie eine box gesehen, die bei gehobener laustaerke voellig vibrationsfrei ist.

mfg
lahola
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 06. Nov 2002, 10:59
Hallo Gonzo

Die Frage ist: Spürst du Schallwellen über die Luft oder die Vibrationen des Gehäuses. Von brachialen Lautstärken abgesehen, spürst du bei einer HOCHWERTIGEN Box keine Vibrationen, auch bei höheren Lautstärken nicht. Sie sind zwar mess-, aber nicht spürbar. Wenn doch, ist es eine Billigbox. z.B. ein großes Basschasis in einem dünnwandigen Gehäuse. Sieht imposant aus, kostet nur ein paar hundert Euro, klingt aber nicht! Sind im Blödmarkt zuhauf zu bewundern.

Gruß
la hola
Udo
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 08. Nov 2002, 09:09
Das ist auch meine Erfahrung. Messtechnisch evtl. aber spürbar darf das bei richtig hochwertigen Lautsprechergehäusen nicht sein. Bei brachialen Lautstärken halte ich es dennoch für Vertretbar, weil in dem Fall die daraus resultierenden, klangverfälschenden, Schwingungen im Verhältniss zur Lautstärke nicht mehr hörbar sein sollten.
Gast:michaelg
Gast
#32 erstellt: 08. Nov 2002, 14:23

Hallo Gonzo

Die Frage ist: Spürst du Schallwellen über die Luft oder die Vibrationen des Gehäuses. Von brachialen Lautstärken abgesehen, spürst du bei einer HOCHWERTIGEN Box keine Vibrationen, auch bei höheren Lautstärken nicht. Sie sind zwar mess-, aber nicht spürbar. Wenn doch, ist es eine Billigbox. z.B. ein großes Basschasis in einem dünnwandigen Gehäuse. Sieht imposant aus, kostet nur ein paar hundert Euro, klingt aber nicht! Sind im Blödmarkt zuhauf zu bewundern.

Gruß
la hola


Nee zum allgemeinen Teil der Aussage, aber ja zum speziellen Blödmarkt-Satz.
Traurigerweise ein typisch deutsches Beispiel für eine Diskussion in der eigentliche Nebenkriegsschauplätze zum entscheidenden Faktor werden.
Industriell gefertigte LS-Gehäuse werden immer (sic) mitschwingen, allerdings ist die "Behandlung" des Themas schon mindesten so alt wie die Bücher von Klinger. Die Kisten der alten Spendor-LS, die z.T. schon zwanzig Jahre im professionellen Einsatz sind, schwingen mit, das es eine wahre Freude ist. Leider klingen sie nach wie vor besser als das meiste, das sonst so aufläuft. Trotz dünner Gehäuse.
Wo liegt also das Problem? Keinesfalls in der Reduzierung auf Einzelkomponenten bzw. etwas abstrakter formuliert: bei einfachen Wahrheiten. Es kommt auf die Gesamtkonstruktion an und dabei scheidet der Blödmarkt aus!
Daran scheitern natürlich auch die "Techniker", an der Betrachtung von Details ohne das Gesamte zu beachten. Schönes WE,
m.
Udo
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 08. Nov 2002, 16:42
Spendor? Geschmacksache. Ich mag die nicht. Ein Bekannter hat die (ältere) mal "stillgelegt" indem er dicke, vorn angeschrägte MFD-Platten aufgeleimt hat. Die spielten um Längen besser. Wie gesagt: Geschmacksache.
Holger
Inventar
#34 erstellt: 08. Nov 2002, 17:58
Also mit der LS 3/5a von Spendor lebe ich jetzt schon viele Jahre glücklich und zufrieden.
Udo
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 08. Nov 2002, 19:44
Warscheinlich gerade weil die Gehäuse schwingen. Ist wahrscheilich wie bei Röhren, die fügen was hinzu, machen nichts besser aber vieles schlechter, aber der Klang gefällt manchen sehr gut. DAS IST ABER DOCH DAS WICHTIGSTE!!!!
Holger
Inventar
#36 erstellt: 08. Nov 2002, 20:27
Bingo ! Und ich betreibe sie auch noch mit Röhren !!!
Gast:michaelg
Gast
#37 erstellt: 10. Nov 2002, 12:06

Spendor? Geschmacksache. Ich mag die nicht. Ein Bekannter hat die (ältere) mal "stillgelegt" indem er dicke, vorn angeschrägte MFD-Platten aufgeleimt hat. Die spielten um Längen besser. Wie gesagt: Geschmacksache.


Kann ich grinsend verstehen; ist manchmal echt unangenehm, wenn sich ein Stimme anhört, wie eine Stimme. So ganz ohne Tiefbass ;-). Man hört sogar von Leuten, die sich doch tatsächlich umgedreht haben um die Person zu suchen, die spricht.
Die Kisten Deines Bekannten möchte ich übrigens nicht geschenkt...
Schönen Sonntag,
Michael
wolle
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 10. Nov 2002, 14:52
So, jetzt lasse ich auch noch meinen Senf ab.
Zum problem an oder entkoppeln: Da hilft nur experimentieren und sehen was einem gefällt.

Ich habe Laminat und mein Boden schwingt.
ohne spikes : erdig,schwammig,dumpf, mehr aber undefinierter bass.
mit spikes und granit sockel: heller,schlanker,dynamischer,härter insgesamt das bessere denn es werden mehr strukturen hörbar.

Pappedeckelchen werden ja zum glück nicht über die Zeit zusammen gepresst und die box steht weiß got nicht stabil.
Gast:gonzo
Gast
#39 erstellt: 10. Nov 2002, 15:14


Pappedeckelchen werden ja zum glück nicht über die Zeit zusammen gepresst und die box steht weiß got nicht stabil.


schon probiert?
I.P.
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 14. Nov 2002, 23:43
Ich denke es wurde hier schon alles wichtige gesagt, ich möchte nur noch kurz auf einen Fehler in laolas Umpoltest hinweisen.

Die Theorie von den Resonanzfrequenzen und der Anregung derselben ist vollkommen richtig, da gibts nichts zu rütteln.

Beim verpolen einer Box und nahe zusammenrücken der beiden eliminiert man den Einfluss des Luftschalls zum Großteil - soweit stimmts noch.

Allerdings mindert man so auch den Einfluss des Körperschalls zum Großteil weil die beiden Boxen auch den Boden gegenphasig anregen und das nur wenige cm voneinander entfernt. Deshalb sagt dieses Experiment nicht viel aus.

Mehr Aussagekraft hätte man wenn man eine Box vom Boden entkoppelt und die andere nicht. Dann elmimniert man den Luftschall auch aber der Körperschall wird übertragen. Und dann lässt sich der passende Untergrund sehr wohl anregen.
Stefan_Volkmann
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 15. Nov 2002, 00:16
Spikes sind Mist? Kann ich mir also das Geld sparen? Ich habe Laminat, habe keine Probleme mit Sound, dachte aber es könnte nicht schaden.
lahola
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 15. Nov 2002, 09:03
Hallo LP

Logisch gedacht, deine Theorie, da gibt's nichts zu rütteln. Interessantes Experiment! Ich bin aber nach wie vor der Meinung , dass ein Boxengehäuse zuwenig Energie hat, um einen Boden MASSIV anzuregen, und so spielt es auch keine Rolle, wenn die verpolten LS nicht entkoppelt sind. Es geht ja bei unserer Disskusion des An- oder Abkoppelns darum, ob der Nachbar die Basskicks nicht mehr hört, wenn ich Spikes, Karton, Gummi oder sonst was zwischen LS und Boden habe. Und das bestreite ich nach wie vor. Er hat erst dann keine Lärmimmissionen mehr, wenn ich leiser drehe. Spikes hin oder her.

Gruß
la hola
marcelo_cologne
Schaut ab und zu mal vorbei
#43 erstellt: 15. Nov 2002, 13:19
was wie von wem angeregt wird ist doch eigentlich unerheblich. meine erfahrung mit boxen unterschiedlicher gehäusegrössen sagt mir, entkoppelte boxen klingen besser. je grösser die tiefbassleistung umso deutlicher. wie entkoppelt wird spielt dabei gar nicht die grösste rolle. auf parkett hab ich spikes genommen und mit pappe beklebte pfennigstücke untergelegt. mit einer kleinen wild umher flitzenden tochter bin ich aber auf eine stabilere variante umgeschwenkt. ich hab eine iso-matte vom camping zerschnibbelt und untergelegt. durch das höhere gewicht der boxen auf der seite der schallwand hab ich vorne zusätzlich stärkere gummis untergelegt. eindruck: ok, aber mit spikes gefiel es mir noch etwas besser.
doch wie so vieles im leben ist auch das "geschmackssache" ;-)

marcelo
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