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Hörgewohnheiten ändern

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Quo
Inventar
#1 erstellt: 15. Jan 2005, 22:12
Moin , wie ändert man jahrelang antrainierte Hörgewohnheiten? Will meine 20 Jahre alten LS ersetzen und tendiere klanglich wieder in die alte Richtung, obwohl wissentlich nicht das gelbe vom Ei. Ich weiß , daß man sein Ohr auch trainieren kann, aber wie lange soll ich probehören, bis ich den Stein der Weisen gefunden habe. Alle bisher angebotenen/angehörten LS hielt ich im Klang für zu "dünn". Aber ich denke das kann nicht sein denn es wurden verschiedene LS von verschiedenen Leuten empfohlen.
sakly
Inventar
#2 erstellt: 16. Jan 2005, 11:33
Das geht nur, indem du deine alten LS nicht mehr hörst. Konditionierung funktioniert nur mit immer wiederkehrenden Muster oder Klängen. Gehst du hören und kommst nach Hause und hörst wieder den "alten Mist", wirst du nie umgewöhnt.
Kaufe dir LS, die du im Klang als angenehm empfindest. Nach dem Aufstellen wird es etwa 2-3 WOchen dauern, bis der Klang gewohnt ist. Dünn bleibt er trotzdem, aber es fällt dir nicht mehr so auf. Zudem ist der Klang in der Whnung immer anders als im Laden. Vor allem die Bässe, da die Raumabmessungen in Hörstudios oder MM meist größer oder zumindest anders sind.
Richrosc
Inventar
#3 erstellt: 16. Jan 2005, 11:57
Hallo,

kauf Dir Nubert. Hast 4 Wochen Rückgaberecht. Nach drei Wochen hören (nur mit den Nuberts) vergleiche mit deinen jetzigen LS. Gefallen Dir die Nuberts nicht (rel. neutral abgestimmt) kannst Du sie ja wieder zurückschicken.

Einfascher geht´s nicht, oder?

Gruß - Richard
Guidchen
Stammgast
#4 erstellt: 16. Jan 2005, 12:33
Hi,
ich weiß nicht, was du für eine bevorzugte Musikrichtung hast.

Am ehesten stellt man sich auf eine korrekte, neutrale Musikwiedrgabe ein, wenn man recht "audiophile" Musik hört.

Ruhige Stücke mit viel Vocals, bisschen Gitarre und gezpften Bass.

Hier fallen gesoundete "Loudness"-Boxen am ehesten negativ auf. Neutrale Boxen punkten hier mit prziser, räumlicher Wiedergabe, natürlichen Stimmen und sauberen, tiefen, aber nicht übertriebenen oder dröhnenden Bassläufen.

Mit Techno, Heavy-, HipHop oder Disco-Mucke wird dir sicherlich bei einer neutralen Box etwas der Bumms fehlen.

Ich denke auch, daß für solche "Krawall"-Musik eine High-End-Box auch nicht sein muss.

Seit ich wirklich "ehrliche" Boxen bei mir stehen habe, muss ich zugeben-hat sich auch mein Musikgeschmack gewandelt. Ich suche nun immer mehr meine Musik auch nach der Aufnahmequalität aus und so landet man früher oder später bei der sog. "audiophilen" Musik, wie z.B. Norah Jones, Diana Krall,Kari Bremnes, Thom Rothella etc.etc.etc.

Ich gebe auch offen zu, daß ich mir sowas früher nicht angehört hätte.


Gruß
Guido
Quo
Inventar
#5 erstellt: 16. Jan 2005, 13:15
Ich höre von (Hard-)Rock bis Blues . Durch das älter werden, wird man auch ruhiger und somit wird die Bluessparte immer größer. Trotzdem müssen auch mal ein paar fetzzige Gitarrenriffs oder ein Schlagzeugsoli drin sein.
das mit den gesoundeten Lautsprechern stimmt (habe 20 Jahre alte Magnat, bitte nicht schlagen . Fand die damals nicht schlecht für mein Musikgeschmack) Auf jeden Fall fan dich Sie besser als Canton oder ALR (standen auch zur Wahl). Aber wie gesagt das war vor 20 Jahren. Wollte jetzt auf Kompakt-LS umsteigen( gefiel mir am ehesten noch Dynaudio).
Bin jetzt wieder versucht schlanke Standlautsprecher zu nehmen (trotz Veto meiner besseren Hälfte). Aber auch da hatte ich das Gefühl es fehlt der Bumms (Chario,Elac,Mordaunt Short)was objektiv natürlich garnicht stimmt. Bei klassischer(orchestraler) Musik wird das Unvermögen meiner alten richtig deutlich, aber so etwas höre ich nicht und ich kann mir doch keine KEF kaufen weil der (sehr bemühte) Verkäufer mir diese empfiehlt. Ich höre zwar den Unterschied zwischen der KEF und der ALR, aber welche besser klingt,weiß ich nicht so recht. Da beide mich nicht so recht überzeugen (im Verkaufraum).
Das mit den Nuberts wäre ein gute Idee , klappt aber wahrscheinlich von der Optik nicht.
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