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Umfrage
Die "akustische" Linse der B&O Beolab 5
1. Endlich mal was neues im Lautsprecherbau! (38.8 %, 19 Stimmen)
2. Nur wieder ein viel zu teurer Design-Gag von B&O! (53.1 %, 26 Stimmen)
3. Es gibt bessere akustische Prinzipien! (8.2 %, 4 Stimmen)
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Die akustische "Linse" der B&O Beolab 5

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Autor
Beitrag
stadtbusjack
Inventar
#1 erstellt: 01. Jun 2003, 10:50
Moin,

was haltet ihr von der B&O Beolab 5 (Test in der aktuellen Audio 6/03), bzw. deren "akustischer Linse". Dieses Prinzip soll ja für ein breiteres Abstrahlverhalten und weniger Resonanzen von Boden und Decke sorgen. Aber tut es das wirklich? Hat jemand die Box vielleicht schonmal gehört? Oder ist das alles Käse und es gibt andere Lösungen, die besser sind?

Schonmal danke für euer Voting und eure Beiträge!
Patrick
Stammgast
#2 erstellt: 01. Jun 2003, 11:12
Du hast in der Überschrift das falsche Wort in Anführungsstriche Gesetzt, bei Linse wäre es passender. Diese Scheiben funktionieren ohne Zweifel akustisch, nur wahrscheinlich eher nicht wie Linsen, sondern eher als Reflektoren.

Das Ding ist sehr wahrscheinlich ein Rundstrahler und als solcher kein sinnvoller Lautsprecher.

Gruß,
Patrick


[Beitrag von Patrick am 01. Jun 2003, 11:12 bearbeitet]
stadtbusjack
Inventar
#3 erstellt: 01. Jun 2003, 11:21
Ja, hab die falschen Anführungszeichen Gesehen. War ein versehen, kanns aber jetzt leider nicht mehr ändern.
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 01. Jun 2003, 12:20
Hi,
ich habe den Titel geändert.
Herbert
Inventar
#5 erstellt: 01. Jun 2003, 12:34
Hallo,
bis auf ein paar dürftige Animationen auf der B&O-Seite gibts dort keine vernünftigen Informationen zu diesen Ding.

Fest zu halten bleibt jedoch, dass professionelle Lautsprecherentwickler sich bemühen, durch Schallführungen (z.B. "Waveguides" ) ein kontrolliertes Abstrahlverhalten zu erzielen, um damit Einflüsse des Hörraumes zu minimieren. B&O geht hier genau den entgegengesetzten Weg und vermischt den Direktschall mit jeder Menge von unkontrollierten Raumreflexionen. Einige Profis sprechen in diesem Zusammenhang von "Hallsossenwerfern".

Fazit: Bringt bestimmt ein paar lustige Effekte, wahrscheinlich ganz gut für Hintergrundmusik und die F(l)achpresse (Audio....) hat mal wieder was zum sülzen. Was kostet das Pärchen: 200 EUR?

Gruss
Herbert


[Beitrag von Herbert am 01. Jun 2003, 12:35 bearbeitet]
stadtbusjack
Inventar
#6 erstellt: 01. Jun 2003, 12:51
@joe: thanx!

@herbert: nich ganz. 14.000€....
Elric6666
Gesperrt
#7 erstellt: 01. Jun 2003, 13:54
Hi

Habe auch den Bericht gelesen und muss sagen – optisch und nach Test sicher auch klanglich eine klasse Box. Nur schade, dass es die B&O bei
dem Preis nicht in die Referenzklasse schaff!

Viel interessanter, dass B&O sich jetzt wieder an „große“ zwar designorientiert LS wagt! (zB. 38 cm Tieftöner).

Etwa eine Trendwende?

Egal –wieder stimmt die Preisleistung nicht!

Gruss
hannilein
Stammgast
#8 erstellt: 01. Jun 2003, 23:48
Zu diesen Dingern würde mich mal die Meinung von Tantris/Malte Interessieren...
Wo ist er überhaupt? Lange nichts mehr gehört...
Gruß h.
Denonfreaker
Inventar
#9 erstellt: 02. Jun 2003, 05:31
Hi.

Habe den test gesehen. ich denke das da durch aus was drin sein sollte. aber das konzept ist eigentlich uralt. in den USA gab es mal eine ls die durch ein motor und einen sonder scheibe die trillungen der musik einfach is raum schläuderte (schreibt man das so??).

ich bin und bleib doch mehr interssiert an die uralte direct bestuckung der chasis an der front seite!

AF
Tantris
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 02. Jun 2003, 09:05
Hallo,

solche Arten von Schallführungen funktionieren prinzipiell - wenn sie entsprechend geformt und die Abmessungen in der Größenordnung der abgestrahlten Wellenlänge liegen.

Die Konstruktion von B&O kenne ich nur von Fotos: Aus der Ferne würde ich sagen, die Anordnung der Scheiben sorgt bei den Mittel- und Hochtontreibern für eine an eine Halbraumabstrahlung (nach oben) angenäherte Directivity. Will sagen: Horizontal bündeln die Konstruktionen wenig bis gar nicht und vertikal unterschiedlich: Unterhalb der Hörachse wird wenig Schall abgegeben und nach oben relativ gesehen mehr, immer allerdings auch frequenzabhängig, da die Scheiben unterschiedlich groß sind.

Was ich dabei erstaunlich finde, sind die kleinen Kammern, in denen Mittel- und Hochtöner arbeiten - sehen aus wie die aus alten Baß-Lautsprechern bekannten Karlsson-Linsen. Welches Ergebnis die Konstruktion bringt, kann ich nicht sagen, vermutlich wird der Höreindruck durch die breite horizontale Abstrahlung dominiert werden. Messungen zur Directivity würden mich auf jeden Fall interessieren.

Gruß, T.
hannilein
Stammgast
#11 erstellt: 02. Jun 2003, 15:13
Danke...
Dachte schon Du wärst abgewandert. Auch wenn ich etwas anKabel o.Ä. glaube, freue ich mich immer über Deine Kommentare wg. Sachkompetenz.
Gruß h.
Elektroniker
Neuling
#12 erstellt: 28. Aug 2003, 13:11
Hallo,
es ist interessant zu sehen dass bestimmte Leute eine Lautsprecher auf Grunde einige Illustrationen schon auf Herz und Nieren prufen kÖnnen.
Ich hab' sie gehort und war sehr beeindruckt.
Der Absicht ist nicht der Schall nach oben und unten zu richten aber so viel wie moglich horizontal da weil Reflektionen von oben und unten das Stereobild storen. (Quelle: Lautsprecher, Dichtung und Wahrheit).
Ich bin ganz neugierig wass Leute davon halten die sie auch Tatsachlich angehort haben.

tschuss,

E.
Oliver67
Inventar
#13 erstellt: 28. Aug 2003, 13:36
Nein ich hab Sie nicht gehört, aber ein paar Anmerkungen:

1. Dass wieder mal jemand einen hochwertigen Radialstrahler (wenn auch nur einen "halben") baut ist positiv

2. Dass das Ding aktiv ist und auch eine an den Hörraum anpassbare Bassentzerrung hat ist noch schöner

3. Das Feature aktiv wünschte ich mir bei meinen Radialstrahlern auch (obwohl, ob die noch besser klingen können?), aber Class D Verstärker müssen nicht sein.

4. Es kommt nicht nur auf die Abstrahlung an, sondern auch auf die Chassis


Fazit: ein Hörvergleich Beolab5 gegen MBL 111d, das wäre es!

Oliver
DIrkl
Neuling
#14 erstellt: 22. Mrz 2004, 02:05
Sausalito Audio Works ist der patentinhaber dieser schall linse.
Check out their web site
www.sawonline.com/index_flash.html

B&O fing for 6 jahren an mit SAW über eine licens dieser
schall linse zu sprechen

dirk
trommelfellriss
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 29. Sep 2005, 03:42
Die kleinen LS (kosten ca. 3000€ das Paar) klingen absolut fantastisch. Ich habe sie in Bonn gehört. Naklar wuchtige Tiefst-Bässe gegen die nicht, aber durchaus knackige beats.
Der Klang ist nicht diffus sondern sehr präzise!
Sänger sind gut ortbar, die LS nicht.
Gut gut ich würde meine B&W705 jetzt nicht tauschen, aber die kleinen Biester sind echt gut, mit SUBWOOFER vielleicht sogar genial.

MfG

Ingo
hgisbit
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 29. Sep 2005, 07:57
Dem kann ich mich nur anschliessen.
Bei den BeoLab 3 hatte ich das erste mal den Effekt wirklich nach einem Subwoofer zu suchen während die LS gelaufen sind. Ich denke es hat niemand bemerkt, dass ich unauffällig durch den laden gedackelt bin und an allen Subwoofern kurz verweilt habe.

Wenn jemand die Möglichkeit hat, dann unbedingt mal anhören. Ein AHA-Erlebnis isses auf jeden Fall.

Designtechnisch finde ich diese Würfel nebst Plastik-Look-Membran eher nicht so ansprechend.

Gruß
trommelfellriss
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 29. Sep 2005, 22:13
sieht eher nach gummi aus als nach plastik....
ich findes das das design witzig aussieht.
3000 euros finde ich sehr happig, B&O eben!

MfG

Ingo
Poison_Nuke
Inventar
#18 erstellt: 01. Okt 2005, 06:05
also ich habe mir dieses beoLab 5 mal im Laden angehört.


Tut mir leid, für den Preis klingt es echt grausam. Die Ortbarkeit ist nicht gegeben, und der Hochtonbereich ist total Resonanzgestört (nunja, wie soll man es halt sagen, man hört recht viele Resonanzen Im HT Bereich). Der Bass war ok, mag aber daran liegen, das dieser sich nicht von igendwelchen Gehäusedesigns beeinflussen lässt.

Ok, vielleicht fand ich sie deshalb so schlecht, weil ich 10min vorher die B&W 801D gehört habe...wie sollte da ein anderer LS eine Chance haben, gut zu klingen
M.Schopf
Stammgast
#19 erstellt: 14. Aug 2009, 22:27
Hallo,

ich krame diesen Uralt Thread nur spaßeshalber wieder auf, weil ich bei 321 Meins... über die Bo Lab 5 gestolpert bin. Wenn man unter B&0 Lab 5 bei ciao sucht, dann kommt sowas bei raus > seht euch die Ähnlichen Tests an... wer da nicht an OB denkt... :-)

http://www.ciao.de/B_O_Beolab_5__2277476
FrankDTM
Neuling
#20 erstellt: 20. Nov 2015, 12:16
Bin seit Jahren Besitzer einer Beosound 9000. Dazu hatte ich bis vor kurzem 2 Beolab 8000 mit beolab 2 kombiniert. Mit dem Klang war ich zufrieden, jedoch wollte ich jetzt noch etwas höher einsteigen. Also habe ich die vorhandenen Lautsprecher gegen die Beolab 5 getauscht.
Trotz mehrfacher Kalibrierung bin ich entsetzt von der Klangqualität. Höhen und Mitten kommen noch sehr neutral und durchaus gut rüber, aber der Bass ist einfach nur grausam. Klingt wie eine Blechtrommel als wenn ich da Billigboxen von Schneider oder Medion angeschlossen hätte. Übrigens sind die Boxen auch digital mit der BS verbunden.
Ich weiß nicht was ich davon halten soll. War bis jetzt immer mit B&O zufrieden, aber jetzt, und vor allem bei diesem Preis bin ich super enttäuscht.
Mag ja sein dass der Raum kein akustisches Highlight bietet, aber dass müssen doch super Boxen ausgleichen können.
Werde Sie also bei Gelegenheit wieder verkaufen und kann nur jedem davon abraten sie sich anzuschaffen.
burkm
Inventar
#21 erstellt: 20. Nov 2015, 12:28
"Klang" ist immer etwas Subjektives, speziell im Bassbereich, vom persönlichen Hörgeschmack jedes Einzelnen einmal abgesehen.
Er entsteht immer aus der Kombination: LS + Raum + LS-Aufstellung + Hörplatz.
Die Halligkeit (Nachhall) eines Raums ist zudem für eine einigermaßen ordentliche Wiergabe wesentlich, ansonsten hilft da auch nicht die "beste" Anlage / Lautsprecher, wenn zu hallig, speziell im Mittel-/Hochtonbereich. Manchmal schwer zu verstehen, wenn es nicht zur Erwartungshaltung passt.
Ohne den tatsächlichen Höreindruck zu kennen, für mich aber auch schwierig zu beurteilen.

Vielleicht etwas näher mit dem Thema befassen und dann entsprechend agieren.


[Beitrag von burkm am 20. Nov 2015, 12:38 bearbeitet]
Florian320
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 23. Nov 2015, 14:11
Hallo Frank,

wenn der Bass der Beolab 5 sich wie eine 'Blechtrommel' anhört, dann ist etwas kaputt.
Ein guter Freund hat die Teile, ich habe sie damals mit Probe gehört und höre sie auch regelmäßig, wenn ich bei ihm bin.

Ich kenne kaum einen anderen Lautsprecher, der so weit unten so kräftigen Bass macht wie die Beolab 5, auch bei niedrigen Lautstärken. Dabei ist er nicht der absolut präziseste, aber definitiv massiv präsent.
Mit 'Blechtrommel' hat das nichts zu tun!
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