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Eltax Concept 200

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Kalle79
Neuling
#1 erstellt: 23. Jun 2003, 11:42
Hallo,
das Thema ist zwar schon des Öfteren behandelt worden, aber ich dachte ich versuchs nochmal.

Taugen die Lautsprecher:
ELTAX Concept 200 was ???
Der Preis ist 34,95 Euro.

Ich suche ein paar Standlautsprecher. Es muss einfach nur ein bischen Musik rauskommen, bin da nicht so sehr anspruchsvoll. Will aber auch keinen Schrott kaufen.

Kann man sich diese Dinger für den Preis kaufen, oder sollte mans besser lassen ?

Wer kann mir was besseres in dieser Preisklasse nennen ??

Wäre über ein Paar Hinweise sehr dankbar.


Gruß Kalle
Werner_B.
Inventar
#2 erstellt: 23. Jun 2003, 11:58
"das Thema ist zwar schon des Öfteren behandelt worden, aber ich dachte ich versuchs nochmal."

Und was sollte da jetzt bei rauskommen ausser die 200. Bestätigung, dass es Schrott ist? Standlautsprecher für 34,95€ - hast Du Dich da nicht verschrieben, oder hast Du gar kein Gefühl für Geld und Gegenwert?

Ab ca. 300€ pro Paar gibt's brauchbare Kompaktboxen, z.B. Nubert NuBox 360, 380, besser NuWave 3.

Gruss, Werner B.
DrNice
Moderator
#3 erstellt: 23. Jun 2003, 11:59
In dieser Preisklasse gibt es nichtmal Regalboxen, die der Bezeichnung "Lautsprecher" auch nur annährend gerecht werden. Du kannst sie ja mal probehören - und wenn du zufrieden bist, isses ja okay. Aber für diesn Preis kannste nix dolles erwarten.
Battlepriest
Stammgast
#4 erstellt: 23. Jun 2003, 12:18
Tach,

die ProMärkte in unserer Gegend haben sich in "ProMarkt Discount and Service" (*lol* Service, dass die sich nicht schämen!) umbenannt. OK, Makulatur. Zur "Wiedereröffnung" haben die Palettenweise kleine StandLS von Eltax vertickert. 33€ das Stück und das schlimmste: sie waren nichtmal so mies, dass mir vom Hören schlecht geworden wäre. In der Garage wärs zum Basteln z.B: schon brauchbar. *g* Natürlich, mein Bändchenhochtöner kostet alleine das 5fache...

..aber wenn ich mir nicht mehr leisten kann/will? Es gibt Leute, die hören in der Tat den Unterschied nicht. Ein Kumpel findet es völlig übertrieben, dass ich alleine Für Holzzuschnitt mehr bezahlt habe, als er für seine Magnat von 799 auf 99 (noch DM) reduzierten LKW Verkaufssonderposten. Klingen tuts doch eh nicht besser. Also was solls. Wers nicht hört, oder keinen Wert drauf legt, der kann sich das gerne geben.
Werner_B.
Inventar
#5 erstellt: 23. Jun 2003, 12:30
Höhö, zum Basteln ...

Ja, ausleeren, Blumen reinpflanzen ... ist möglicherweise billiger als mancher Blumenkasten für'n Balkon ...

Kalle79
Neuling
#6 erstellt: 23. Jun 2003, 12:35
@Werner B.

mein Gefühl für Geld und Gegenwert ist eigentlich recht gut.
ABER nur in Sachen, wo ich mich auch auskenne.
Es gibt eben auch Leute, die von dieser Materie hier nicht ganz so viel Ahnung haben und ich bin einer von denen. Ich brauche keine LS oder Anlagen für tausende Euro. Dafür muss ich mir mein Geld zu hart verdienen und setze Prioritäten in wichtigere Sachen !!!!

Ich sagte ja, dass einfach nur Musik rauskommen muss.
Battlepriest
Stammgast
#7 erstellt: 23. Jun 2003, 12:45
Hallo Kalle,

es ist per se nichts daran auszusetzen, das jemand seine sauer verdiente Kohle mit Bedacht ausgibt. Im Gegenteil. Allerdings würde ich mich dann fragen, ob ich in diesem Forum richtig bin. Wenn man in ein Thema eintaucht, wird es dahinter beliebig komplex und die meisten Leute dort haben längst jeden Bezug zu vernüftigen Preis/Leistungsverhältnissen verloren. Ich auch *ggg*.

Würdest Du in einem Mountainbikerforum fragen, ob das Aldiangebot für 300€ mit Scheibenbremsen und Vollfederung mit einem xbeliebigen Highendprodukt dort konkurrieren kann? Nein, wohl kaum. Allerdings ist auch hier die Preis/Leistungsfrage genauso schnell beantwortet.

Anderes Beispiel. Ich sehe mit großem Schrecken die Werbung von Reno oder Deichmann im TV. Ich trage zum Arbeiten rahmengenähnte Schuhe. Die kosten auch ein vielfaches, halten aber auch entsprechend lange. Würde aber meine Frau ihren Schuhkonsum in dem Geschäften tätigen in denen ich meine Treter kaufe, so müssten wir wohl in Bälde unser Haus verkaufen

So gibt es für jeden Zweck und jeden Anspruch das richtige Produkt. Und jede Antwort hier ist besonders zu deuten
EWU
Inventar
#8 erstellt: 23. Jun 2003, 12:51
Um noch einmal zum Ursprung zurück zu kehren:diese LS taugen nichts.Es kommen Töne raus, aber keine Musik.


[Beitrag von EWU am 23. Jun 2003, 14:09 bearbeitet]
Kalle79
Neuling
#9 erstellt: 23. Jun 2003, 12:52
Ich bin auf diese Forum gestossen und dachte, dass man ja mal nachhören könnte.
Blöd von mir unter "Profis" mit so einem Schrott anzufangen.
Vielen Dank aber für die Antworten. Ihr habt mein Misstrauen gestärkt. Ich denke aber dass diese LS für meine Zwecke völlig ausreichend sind.

Was hab ich davon, wenn ich super Boxen habe, aber irgendwann mein Gehör so weggepustet habe, dass ich auch da keinen Unterschied mehr höre.

Viel Spaß noch weiterhin. Kalle
Werner_B.
Inventar
#10 erstellt: 23. Jun 2003, 13:01
EWU, haste schön gesagt. Vielleicht kommen sogar nur Geräusche raus?

Kalle, die Blumenkästen habe ich nicht zufällig erwähnt ... Man muss sich nicht immer in einem Metier auskennen, um Schrott zu identifizieren. Wenn LS nur wenig mehr als Blumenkästen (zugegeben: incl. Halterung für die Balkonreling) kosten sollen - na, was soll man denn davon halten?

Von Superboxen bläst's einem nicht die Ohren weg. Laut hören kannst Du mit popeligen wie mit guten gleichermassen, also auch mit allen Dein Gehör schädigen. Ich glaube aber, dass man mit schlechten LS sich eher schlechte Hörgewohnheiten zulegt. Ich habe mich mit Grausen von LS abgewandt, die in der Preislage um 1500-2000€ waren, weil sie einfach nicht gut genug waren. Ich habe den Vergleich mir klassischen Livekonzerten und kann mir deshalb schon vorstellen, wie ein Fagott zu klingen hat oder ein anderes Instrument ... Letztlich habe ich noch teurer gekauft; um ordentlich Musik zu hören, sind die Nuberts eine realistische und solide Empfehlung - im wahrsten Sinn des Wortes Preis-wert. Es muss nicht in den Tausendern sein, aber in den Zehnern ist es eben Blumenkastenniveau.

Gruss, Werner B.
DrNice
Moderator
#11 erstellt: 23. Jun 2003, 13:01
Hier geht es nicht darum, Lärm zu machen und das Gehör zu schädigen. Lautsprecher, die einfach nur Krach machen, gibt's von Raveland für 50€/Stück. In diesem Forum geht es ganz nebenbei auch um Qualität, um Lautsprecher, die den Klang selbst bei hohen Lautstärken möglichst "echt" wiedergeben, etc, etc, etc...
Du fragtest, ob die Dinger Schrott seien und du hast Antworten bekommen. daher verstehe ich deine Reaktion nicht, Hören kann man Musik auch mit einem Taschenradio, aber zum Genießen braucht's ein wenig mehr
Kalle79
Neuling
#12 erstellt: 23. Jun 2003, 13:10
Ja, ja.
Ist mir schon klar, dass ich keinen Porsche zum Preis vom Fiat kaufen kann.

Ich wollte einfach nur wissen, ob das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.
(Sofern man von Preis reden kann )

Ich kann eben an diesen LS keine 50 Euro verlieren.

Ich danke noch mal allen für die Beiträge.

Tschö mit ö
Alfred_Schmidt
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 23. Jun 2003, 14:25
Ich machs kurz:

unter 200 Euro pro Paar: Schrott
200-600 Euro pro Paar Kompromissklasse
600-1000 Euro pro Paar Einsteigerklasse
(kann schon recht gut sein)
1000-3000 Euro pro Paar Mittelklasse
3000-5000 Euro pro Paar Spitzenklasse
ab 5000 Euro sollte langsam High-Emd beginnen.....
ab 20000 Euro: Nepp (??)

Die Unterschiede sind sicher fließend, es gibt Ausnahmeerscheinungen.
Aber um 40 Euro kann man gerade mal als Einzelperson gepflegt Essen gehen, Lautsprecherboxen die etwas produzieren, das man irgendwie mit Musik umschreiben könnte gibt es keine.

PS: Diese Wertung hat mit dem persönlichen Einkommen nichts zu tun. Niemand wird erwarten, daß es einen Neuwagen um 2000 Euro angeboten gibt (Na ja vielleicht einen Kinderwagen)

Gruß
a.s.
EWU
Inventar
#14 erstellt: 23. Jun 2003, 14:38
Alfred_Schmidt, da stimme ich Dir voll und ganz zu.
Werner_B.
Inventar
#15 erstellt: 23. Jun 2003, 14:50
a.s.,

also mir ist eine solche Preisklasseneinstufung viel zu pauschal. Ab 4000€ (Paar) würde ich z.B. nach meinen letztjährigen Erfahrungen im sog. Hifi-Fachhandel spätestens keine passive mehr kaufen - für den Preis gibt's ganz excellente Klein+Hummel. Ab dem Niveau kommen klanglich eigentlich eh' nur noch K+H, wohl auch ME Geithain, Genelec in Frage (und die laufen ja wohl nicht unter dem Begriff "Hi-End", die haben das gar nicht nötig, weil sie solide Konstruktionen nicht mit blumigen Begriffen einrahmen müssen). Die B&W Nautilus waren sooo grausam ..... und das sind eben keine Ausnahmen!!!

Viele (wenn nicht die meisten) Hersteller im sog. Hifi-Bereich sind nicht einmal in der Lage, glatte Direktschallfrequenzgänge hinzubekommen (und das ist doch wohl die Basisübung). Mir fallen da nur Nubert, Elac, Cabasse, Quadral, mit Einschränkungen Canton (Karat), Dynaudio ein, die einigermassen brauchbares zustande bringen. Auch System-Audio, aber wenn bei denen das Paar passive SA2K annähernd soviel wie die aktiven K+H O300D kosten, dann ist das wohl ein lausiges Preis-/Leistungsverhältnis.

Was die Preisuntergrenze angeht, dürfte sie aber realistisch angesetzt sein, ab den kleinen Nuberts beginnt's solide zu werden.

Gruss, Werner B.


[Beitrag von Werner_B. am 23. Jun 2003, 15:01 bearbeitet]
Alfred_Schmidt
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 23. Jun 2003, 15:28
Werner_B schrieb unter anderem:
also mir ist eine solche Preisklasseneinstufung viel zu pauschal.

Einverstanden.
Sie entstand ja auch nur, weil der Fragesteller geschrieben hat, er hätte sehr wohl ein Gefühl für Preis_Leistungsverhältnisse, nur eben nicht bei Lautsprechern.

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß ab ca 3000 Euro pro Paar keine Verbesserungen mehr realisiert wurden, die nicht mit partiellen Verschlechterungen erkauft wurden.

>Die B&W Nautilus waren sooo grausam ..... und das sind >eben keine Ausnahmen!!!

Ich hatte schon vor 20 Jahren den Eindruck, daß Kevlar eine spezifische unangenehme Verfärbung erzeugt.

KEF (den ich damals favorisierte) produzierte auch Verfärbungen, abe sie waren nie unangenehm.

Ich jagte nie nach "neutralen" Lautsprechern, schließlich ist, das uns zur Verfügung stehende Programm-material alles andere als neutral.


>Viele (wenn nicht die meisten) Hersteller im sog. Hifi->Bereich sind nicht einmal in der Lage, glatte >Direktschallfrequenzgänge hinzubekommen (und das ist doch >wohl die Basisübung). Mir fallen da nur Nubert, Elac, >Cabasse, Quadral, mit Einschränkungen Canton (Karat), >Dynaudio ein, die einigermassen brauchbares zustande bringen.....

Ich behaupte mal, viele "wollen" überhaupt keinen geradlinigen Frequenzgang haben, anders kann ich mir die geradezu irrwitzigen Klangunterschiede im "High-End" Bereich
nicht erklären. Eigentlich sollten Lautsprecher der Oberklasse, da finanzielle Kompromisse immer geringer werden, immer ähnilicher d.h. verfärbungsfreier klingen.
Leider ist das aber nicht der Fall.

Früher hieß "High End" übrigens "State of the Art"
Da war der Technikaufwand gemeint. "High End" sagt wahrscheinlich eher etwas über den Preis aus.

Gruß
a.s.
nummer2
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 24. Jun 2003, 12:13
Oh Mann. Merkt denn keiner, dass es hier im Forum total unterschiedliche Interessengruppen gibt? Die einen haben seit Jahrzehnten auf High-End-Geräten geschulte Ohren und viieeel Geld, andere wollen einfach angenehm Musik hören für ein kleines Budget, andere wiederum möchten ihren Techno mit möglichst viel Bass und megalaut hören. Was natürlich mit HiFi nichts mehr zu tun hat.

Wer in diesem Thread, in dem es um 39 Euro-Boxen geht, über Kevlar als Membranmaterial philosophiert (Alfred gib's zu: Du willst uns doch nur verarschen!) oder über vierstellige Preisregionen spricht, der hat sich definitiv verirrt.

Meine unwichtige Meinung zum Thema High End, HiFi oder Musikreproduktion im allgemeinen möchte ich natürlich trotzdem loswerden:
1. Für verschiedene Arten von Musik braucht man verschiedene Wiedergabegeräte. Originalgetreue Wiedergabe bedeutet nicht linealglatte Frequenzgänge und perfektes Phasenverhalten (oder wie auch immer das heißt), sondern dass man das Gefühl hat, mitten im Konzertsaal zu sitzen und sich wohl zu fühlen. Je nach Musikmaterial mit einem schönen Schauer über den Rücken. Wen interessiert Verfärbungsarmut bei Hip-Hop, Techno, Heavy Metal etc.? Da zählt Dynamik allein!
2. Für verschiedene Geschmäcker gibt es unterschiedliche Lautsprecher. Wer nicht genug Bass haben kann, soll sich doch einen Subwoofer dazustellen, auch wenn es dann nicht mehr HiFi ist. Na und? Wenn es so besser gefällt? Und wer gern laut hört, der braucht ein Klipschorn (oder so ;o)).
3. Für verschieden gefüllte Portemonnaies gibt es unterschiedliche LS. Es gibt tatsächlich Leute, die lieber ein Haus finanzieren und ihren Kinder öfter mal was schenken. Die fahren dann einen gebrauchten Golf und hören Musik mit 20 Jahre alten Cantons von Ebay. Und die sind meistens zufriedener als der High-End-Bekloppte, der sich das Wohnzimmer als Abhörraum einrichtet und den schönen Dielenboden rausreißt, um sich ein paar Monate später zu wundern, warum seine Freundin ihm den Laufpass gibt.

Meine Preisabstufung sieht übrigens so aus (Paarpreise):

Laut: ab 99,– Euro
Gut: ab 300 Euro
Für Singles, die mehr als 1 Stunde täglich mit geschlossenen Augen der Musik lauschen möchten: ab 1000 Euro
Alles darüber dient der Befriedigung zweifelhafter (oder zumindest nicht für alle nachvollziehbarer) Genüsse.

Alles wird gut,
Raimund
Werner_B.
Inventar
#18 erstellt: 24. Jun 2003, 12:48
"Für verschiedene Arten von Musik braucht man verschiedene Wiedergabegeräte."

So ein Schmarr'n!!! Wenn ich also Klassik, Blues, Jazz, Soul, Folk höre, brauche ich 5 verschiedene Anlagen? Oder wenn sich mein Musikgeschmack ändert muss ich eine neue Anlage kaufen?

"Originalgetreue Wiedergabe bedeutet nicht linealglatte Frequenzgänge und perfektes Phasenverhalten (oder wie auch immer das heißt), sondern dass man das Gefühl hat, mitten im Konzertsaal zu sitzen und sich wohl zu fühlen."

Purer Subjektivismus, der mit HiFi nicht im geringsten was zu tun hat.

"Für verschiedene Geschmäcker gibt es unterschiedliche Lautsprecher."

Dann schaust Du wohl auch Filme auf verschiedenen Fernsehern? Mal eher neutral für Dokus, mal rosa für Courths-Mahler-Schnulzen etc? Du liebst es wohl auch, wenn LCD-Bildschirme nach ein paar Jahren Gebrauch rosa werden? Ist sehr hilfreich bei der Bildbeurteilung, die ein Fotograf vornehmen will ...

"Für verschieden gefüllte Portemonnaies gibt es unterschiedliche LS."

Dem kann ich zustimmen, nur sollte auch klar gemacht werden, was für solide Qualität ausgegeben werden muss. Und die Eingangsfrage war nach der Qualität, die wurde IMHO beantwortet. Dass solche Threads dann manchmal in eine andere Richtung gehen, ist auch normal, für eine Abgrenzung durchaus nicht sinnlos.

Gruss, Werner B.
nummer2
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 24. Jun 2003, 16:34
@werner

Nicht aufregen, ich hab natürlich übertrieben.
Aber trotzdem: Ich habe Bekannte, die den Klang meiner HiFi-LS langweilig finden und ihre Jamo-Bretterbuden mit Bassregler auf Maximum betreiben und das dann super finden. Ein andere hat ausgemusterte PA-Boxen im Wohnzimmer stehen und würde die niemals gegen irgendwelche HiFi-LS tauschen. Noch ein anderer betreibt Standboxen mit 2 zusätzlichen Subwoofern und ist immer noch auf der Suche nach mehr Bass. Natürlich ist das Subjektivismus, aber genau darum dreht es sich doch! HiFi gefällt nun mal nicht jedem, und das ist gut so! Denkt nur an den berühmten Taunus-Sound von Heco, Canton & Co. War auch nicht wirklich naturgetreu, kam aber an. Oder Bose-Systeme: Alles andere als HiFi, aber Kult. Oder auch Klipschorn: Hab ich einmal erleben dürfen – Wahnsinn, was die aus Pop und Rock machen. Aber klar gibt's zu dem Preis High-End-LS mit aalglatten Frequenzgängen, würde ich aber nicht vorziehen.
Für verschiedene Musikstile habe ich natürlich keine 5 Anlagen, aber da ich kaum Klassik höre und Jazz + Rock ähnliche Bedingungen bieten, reicht eine ganz gut.

Eine provokative Frage zum Schluss: Ist es nicht so, dass so mancher 500-Euro-LS im eigenen Wohnzimmer besser klingt als einer zum zehnfachen Preis? Im Vorführraum war es vielleicht noch anders. Es hängt doch viel zu viel vom Raum ab.

Ciao,
Raimund
Wraeththu
Inventar
#20 erstellt: 24. Jun 2003, 22:35
jemand, der ensthaft erzählt, bei Heavy Metal käme es nicht auf Verfärbungsarmut, Klangqualität usw. an sondern nur auf Dynamik; hat IMHO von Musik keine Ahnung.

Wenn dies für Heavy Metal gilt, so müsste dasselbe ja auch für Klassik gelten, denn die beden Msuiikrichtungen sind ja teilweise doch sehr stark verwandt bzw häufig ist Heavy Metal auch sehr stark von klaisschen Stilmitteln und Instrumentarien durchsetzt.

wer einmal ein Album von Savatage, Nightwish, Queensryche oder auch nur Manowar gehört hat wird dies bestätigen können.
Alfred_Schmidt
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 25. Jun 2003, 00:21
Nr_2 schrieb:
>Oh Mann. Merkt denn keiner, dass es hier im Forum total >unterschiedliche Interessengruppen gibt? Die einen haben >seit Jahrzehnten auf High-End-Geräten geschulte Ohren und >viieeel Geld, andere wollen einfach angenehm Musik hören >für ein kleines Budget, andere wiederum möchten ihren >Techno mit möglichst viel Bass und megalaut hören. Was >natürlich mit HiFi nichts mehr zu tun hat.

Natürlich gibt es verschiedene Ineressengruppen.
Allerdings bin ich mit der Einteilung nicht einverstanden.

Nicht jeder der HIFI als Hobby hat strebt nach "High End", notabene da dies ohnedies ein schwammiger Begriff ist, der Mißbrauch und Abzockerei Tür und Tor öffnet.

Nicht jeder der Mittelklasse-Hifi (das ist teuer genug) oder noch Besseres hat, hat viieeel Geld. Es gibt Leute die kaufen sich das, weil sie auf anderes verzichten, z.B ein Auto etc.

Man kann auch durch Selbstbau bei Lautsprechern, so man eine Engelsgeduld ein geschultes Gehör und theoretische Grundkenntnisse hat, eine Menge Geld sparen.
(So veranlasste mein modifizierter KEF 104 ab Reference Eigenbau einen Freund seine damals etwa 5000 Euro teuren JBL 250 (Die assymetrische Pyramide) in die Wüste zu schicken.

>Wer in diesem Thread, in dem es um 39 Euro-Boxen geht, >über Kevlar als Membranmaterial philosophiert (Alfred >gib's zu: Du willst uns doch nur verarschen!) oder über >vierstellige Preisregionen spricht, der hat sich definitiv >verirrt.

Nein so sehe ich das nicht. Wer in einem Umfeld das sich erklärtermaßen mit HIFI befaßt ist der Verirrte. Das ist natürlich kein Beinbruch,
er wollte eien Auskunft und er har sie bekommen.
Eigentlich wärs nicht nötig gewesen zu fragen, weil er sowieso gewusst hat, er wird sie nehmen :).

HIFI setzt nun mal Mindeststandards. Daß jedesmal, wenn bei einem Gerät die 1000 Euro Grenze nur in die Nähe kommt von High End gesprochen wird ist einfgach lächerlich.

HIGH-END ist per Definition (nicht in der Praxis !!) jene Geräteklasse, bei der alles heutige Wissen über physikalische und akustische Grundlagen einfließt und alle Materialen, von denen man theoretisch klangliche Verbesserungen erhofft eingesetzt werden, selbst dann, wenn die Verbesserung nicht hörbar ist !!!!!

Ich bin schon deshalb kein Verfechter von HIGH-End, weil ich weiß, daß in den meisten Tonstudios alles andere als High End steht.

Kevlar,Bextrene,Supronyl etc sind heute übliche Werksoffe im Lautsprecherbau, da brauch ich nicht philosophieren, ist einfach Standard.

gruß
a.s.


[Beitrag von Alfred_Schmidt am 25. Jun 2003, 00:40 bearbeitet]
nummer2
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 01. Jul 2003, 07:33
@ Wraeththu (wie spricht man das aus ;-) ?)
Sicher hast du Recht, wenn du auf das Budget keine Rücksicht nimmst. Im Ausgaben-Bereich, den ich als Normalverdiener mit Familie zur Verfügung habe, muss ich aber Kompromisse machen. Und bei Hardrock, Metal, aber auch elektronischer Musik jeglicher Art kommt es – zumindest mir – mehr auf Dynamik als auf absolute Klangtreue an. Und wenn ich mir vorstelle, was teilweise schon bei der Aufnahme, beim Abmischen etc. entgegen der ursprünglichen Absicht des Künstlers klanglich verfälscht wird, dann sind meine LS womöglich noch nicht mal die schlimmsten "Verfälscher".

@ Alfred_Schmidt:
Ich als Normalhörer ohne große Erfahrung kann mir einfach nicht vorstellen, dass man unterschiedliches Membranmaterial heraushören kann. Das halte ich für Mumpitz. Genau wie eisgekühlte CDs, sauteure Kabel oder spezielle Gehäusebeflockungen. Die meisten Menschen haben ja schon Schwierigkeiten beim Pepsi-Test.
Ansonsten gebe ich dir aber i. a. Recht.

Ciao,
Raimund
DrNice
Moderator
#23 erstellt: 01. Jul 2003, 08:48
@ nummer2
Ich Würde mir mal das Album "S&M" von Metallica anhören; da hast du eine Mischung aus Metal und Klassik. Da mekrt man ganz genau, wie nah diese Musikrichtungen beieinander liegen. Diese Musik muss auf einer ordentlichen Anlage gehört werden. Ich Hab's mal mit nem Discman probiert und nach 5 Minuten ausgeschaltet...
Alfred_Schmidt
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 02. Jul 2003, 19:48
nummer2 schrieb:

>Ich als Normalhörer ohne große Erfahrung kann mir einfach >nicht vorstellen, dass man unterschiedliches >Membranmaterial heraushören kann. Das halte ich für >Mumpitz.

Ist es aber (im Gegensatz zu eisgekühlten CDs nicht.

Wäre der Unterschied nicht hörbar, wären die Lautsprecherhersteller bei der billigen Pappe geblieben.

Die von mir zitierten Materalien sind nur ein kleiner Auszug aus der Palette:
Sogar Chitin (aus dem sind die Käfer grösstenteils)
hat man im Labor "nachgebaut" um ein ideales Membranmaterial zu haben.

Ausserdem: Mängel bei Lautsprechern hört "jeder"
(Die meisten akzeptieren sie einfach)
Ein Lautsprecher ist dann *perfekt*, wenn Du mit geschlossenen Augen nicht unterscheiden kannst, ob hier ein Mensch spricht oder ein Lautsprecher.
Du wirst zugeben, soweit sind wir leider noch nicht..

Gruß
alfred
nummer2
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 03. Jul 2003, 11:35
@ alfred

Auf die Gefahr hin, dass es sich zu einer Privatdiskussion entwickelt : Na klar haben verschiedene Membranmaterialien unterschiedliche Qualitäten, so habe ich es nicht gemeint. Aber im Blindtest herauszuhören, aus welchem Material die Membran gebaut ist, geht definitiv nicht. Die Unterschiede zwischen versch. LS basieren doch auf -zig unterschiedlichen Faktoren, über die Auslegung der Frequenzweiche über die Chassisanordnung bis hin zum Gehäusematerial. Unterschiede zwischen nicht baugleichen LS auf das Membranmaterial zurückzuführen ist da doch sehr gewagt. Allerdings – wenn zweimal der gleiche LS, einmal mit Pappmembran und zum anderen mit demselben Chassis mit z.B. Beschichtung drauf oder auch anderem Membranmaterial, verglichen werden, wird man sehr wohl Unterschiede feststellen (können). Habe ich ja schon selbst zu Hause erlebt.
Ich glaube genauso wenig, dass man bestimmte Klangeigenschaften an Membranmaterialien festmachen kann. Das Zusammenspiel der Komponenten macht die Musik.

Gruß,
Raimund (der momentan mit Selbstbau-Mini-LS auskommen muss, weil die Sicken seiner geliebten B&O-LS sich in Wohlgefallen aufgelöst haben)
Persilmann
Neuling
#26 erstellt: 03. Jul 2003, 19:05
Hallo Kalle ,

ich habe mir die Dinger gekauft, und was soll ich sagen, ich wollte sie nur zum aufpepen meiner Sharp mini Anlage im Büro, ich habe sie mal gegen meine Canton Fonum 500DC Antreten lassen, und muss sagen, für 40€ Paarprei ( bei Penny < Supermarkt !!! ) bekommst du nix besseres, die können locker mit einer 200€ stück Box mithalten, lass dir hir nix erzählen, die meisten reden von 10000€ Box , und haben auch nur mittelklasse zuhause ( schnaker!! )


Persilmann

rechtschreibfehler sind vom Autor beabsichtigt !
Malcolm
Inventar
#27 erstellt: 03. Jul 2003, 19:40
"bekommst du nix besseres, die können locker mit einer 200EUR stück Box mithalten"
Hmmm... sollten wir nicht alle aufhören LS nach Preisen zu staffeln??
Eine Nubox 380 (176€/Stück) wird besagten LS z.B. in Grund und Boden spielen, zumindest was die lineare Widergabe und die Höhen/Mitten angeht. Da ist das Teil ganz vorne mit dabei, auf Niveau einer JBL Ti2K aufwärts. Und die sind nochmals viel teurer! Also erzähl hier nix pauschales "besser als alles bis 200€" oder so. Wem´s gefällt, okay. Gute Lautsprecher müssen ja auch nicht teuer sein! Damals fand ich meine "Cat" auch gut. Wegen dem "guten Bass".
Als ich dann einmal die Magnat Vintage 550 gehört hab war ich total begeistert und hab gespart und gespart... und mir mein erstes echtes LS-System gekauft. Das Heco Mythos- in der "erstauflage". NP 1000 DM pro Stand-LS.
Ich habs gebraucht bekommen, komplett für etwa 1200 Mark. Und damit bin ich heute noch zufrieden, weils halt schonmal was ganz anderes ist als Cat, Raveland und was weiß ich was noch. Allerdings hab ich jetzt Lust auf mehr bekommen seit ich die Nubox 380 hier hatte... werde wohl Stück für Stück umrüsten. Aber leider brauche ich dafür erstmal nen neuen Verstärker. Der Kenwood klingt scheiße an der Nubox. Tjoa, so isses nunmal.
Ich hab auch mit 50DM-LS angefangen. Aber irgendwann hörst auch Du mal richtige LS. Und die gefallen Dir dann vieeeel besser als Deine. Dennoch musst Du sie nicht unbedingt für Dich haben wenn´s Dir nicht wichtig ist!
So, genug gelabert! Bei 40€/Stück kannste ja auch nicht viel falsch machen wenn Du gar keine Anspüche hast.
Wraeththu
Inventar
#28 erstellt: 11. Jul 2003, 20:44
stimmt...viel falsch machen kannst du damit nicht...bestenfalls bist du nachher um eine Erfahrung reicher, und wegschmeissen braucht man die LS dann ja auch nicht.
Können ja auch noch in der Küche, im Kinderzimmer usw ihren Dienst tun.

Allerdings schreibst Du ja auch, das Du eher Normalverdiener bist...daher gehe ich davon aus, das das Budget dann doch etwas höher ist.
Ich würde mich z.b. zur Zeit eher als Geringverdiener bezeichnen, aber mir war die Musik eben doch ein bisschen was wert.

Ich würde Dir empfehlen, diese Eltax, und auch noch viele andere Lautsprecher, billige, mittlere und ruhig auch mal teure, selbst wenn sie preislich nicht in Frage kommen, anzuhören.
Dann bekommst du am besten einen eindruck was es überhaupt so auf dem Markt gibt und was zu welchem preis möglich ist.
Dann kannst du Dich, denke ich, besser entscheiden, was in deinem Rahmen und für Deinen Geschmack (oder den Deiner Familie) das Ideale ist.
wenns dann eben die Eltax ist..auch gut...dann bist du am Ende aber wenigstens nicht entäuscht.

Habne vor 2 Jahren mit meiner Freundin zusammen auch viel gehört, weil sie erst einfach neue, preiswere Lautsprecher wollte.
Dabei kam dann aber raus, das wir erstmal gar nichts gekauft haben, weil nach ihrem Gescmack einfach nichts brauchbares dabei war, die einzige Box die gut war kostete 2000 Dm, und 400 hatte sie halt damals nur dafür übrig.
da haben wir halt einfach noch etwas gewartet, und später sehr gute , kaum gebrauchte vom Jamo gekauft.
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