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HORROR: Dynaudio Contour Hochtöner eingedrückt

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cryptochrome
Stammgast
#1 erstellt: 08. Apr 2005, 04:39
Hi,

ich könnte in die Tischplatte beissen. Beim Umzug hats einen Hochtöner meiner Dynaudio Contour Boxen eingedrückt. Er ist nicht gerissen, aber fett nach innen "gestülpt". Ich hab kein geschultes Ohr, aber mein Stereo-Klangbild ist hin, ich habe einen deutlichen Links-Drall in Richtung der intakten Box.

Lässt sich sowas reparieren (vom Fachmann, der die Kalotte evtl. wieder richtet)? Oder ist 'ne neue Box fällig? Und falls es eine neue wird, sollte ich dann nicht gleich das komplette Paar austauschen, weil sie dann nicht mehr zueinander passen (neu vs. Jahre lang eingespielt)?

ICh trage heute jedefalls trauer :-(
GandRalf
Inventar
#2 erstellt: 08. Apr 2005, 06:21
Moin auch,

Versuch mal mit einem (moderat eingestellten) Staubsauger die Kalotte vorsichtig wieder heraus zu "saugen".
Das klappt eigentlich bei den Textilkalotten recht ordentlich. Du wirst danach wohl leichte Knicke im Material sehen, aber klanglich ist das schon wieder gut.
Sollte der HT jedoch noch mehr abgekriegt haben, oder das klangliche Ergebnis nicht befriedigend ausfallen, wirst du den Töner wohl einschicken (austauschen lassen) müssen.

Sargnagel
Stammgast
#3 erstellt: 08. Apr 2005, 06:25
Ich meine, irgendwo in einem anderen Forum einmal einen Hinweis gelesen zu haben, nachdem man bei eingedrückten Gewebekalotten mit dem Finger mehrfach von innen nach aussen über die Kalotte streichen soll. Angeblich soll sich diese nach gewisser Zeit wieder "ausbeulen". Dieser Hinweis ist jedoch ohne Gewähr.

Könnte bei HGP-Audio im Forum gewesen sein.

Gruß,
Sargnagel
markusred
Inventar
#4 erstellt: 08. Apr 2005, 07:03
Bei der Staubsaugermethode sehr vorsichtig sein und den Sauger auf die schwächste Stufe stellen. Ich persönlich würde so etwas aber nicht bei Hochtönern sondern nur robusten Bässen machen.

Wenn die Kalotte nicht klebrig beschichtet ist, kann man mit dem Finger von außen nach innen (und nicht umgekehrt) die Falten bzw. die Beule herausstreichen.

Oder ein Tesa Powerstrip vorsichtig andrücken und die Kalotte herausziehen.

Im schlimmsten Fall - wenn nichts anderes hilft - mit einer gebogenen Stecknadel durch die Mitte der Kalotte stechen und sie dann herausziehen. Keine Bange, das winzige Löchlein hat akustisch keine Auswirkung.
SFI
Moderator
#5 erstellt: 08. Apr 2005, 07:03
Hi,

auch ein Stück Tesafilm kann helfen. Einfach vorsichtig drankleben und ziehen!
taubeOhren
Inventar
#6 erstellt: 08. Apr 2005, 07:12
... dem "Tesafilm" kann ich nur zustimmen ... ein eingedrückter Hochtöner bei Infinity Alpha50 konnte so wieder "herausgezogen" werden .. man sieht es zwar noch ein wenig (genau hinschauen muß man schon) .. aber hörbar ist es für mich nicht ...


taubeOhren
Big_Daddy
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 08. Apr 2005, 09:12
Sofern die Versuche mit Staubsauger oder TESA-Band nicht klappen, ggf. beide HT tauschen. Dann gibt´es auch keine Probleme mit Altersunterschieden.

Gruß

Big Daddy
cryptochrome
Stammgast
#8 erstellt: 08. Apr 2005, 09:48
Danke schonmal für die zahlreichen Tips! ICh werde erstmal die Versicherung des Umzugsunternehmens angehen. Evtl. springt ja genug bei raus für ein paar neue :-) Wenn nicht, wirds wohl Tesa werden.

Danke!
d-fens
Inventar
#9 erstellt: 08. Apr 2005, 12:11
Einer der Hochtöner der Audience 62 meiner Mutter war auch eingedrückt.Am einfachsten ist du saugst die eingedrückte Kalotte des Hochtöners mit dem Mund heraus.Ging einwandfrei und ruckzuck.Es sind keine Falten zurückgeblieben.

Gruss
GandRalf
Inventar
#10 erstellt: 08. Apr 2005, 12:22
moin auch,


Am einfachsten ist du saugst die eingedrückte Kalotte des Hochtöners mit dem Mund heraus.


Bloß nicht dabei beobachten lassen! Sieht bestimmt etwas "merkwürdig" aus.

Kosmonaut
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 21. Dez 2008, 13:33
Hatte einen gebrauchten Centerspeaker Audience 122c mit eingedrückter Hochtonkalotte.

Ein kleines (ca. 3x3mm) großes Stück doppelseitigklebendes Teppichklebeband mit eine Pinzette in die Mitte des eingedrückten Hochtöner vorsichtig aufgebracht und dann mit der Pinzette das Klebeband herausgezogen und schon war die Kalotte "ausgebeult" - sie war schon sehr stark eingedötscht und kleinere Beulen sind noch sichtbar, aber ich hätte nicht gedacht, das es überhaupt noch zu machen ist.

Klanglich hatte ich allerdings auch vorher keine Einschränkungen - sah halt nur blöd aus.

Viel Erfolg!

Cheers!
Michael
ton-feile
Inventar
#12 erstellt: 21. Dez 2008, 14:13
Hi,

Der Thread ist zwar schon etwas in die Jahre gekommen, aber das Thema ist ja immer wieder aktuell.


Kosmonaut schrieb:

Klanglich hatte ich allerdings auch vorher keine Einschränkungen - sah halt nur blöd aus.

Daran sieht man mal wieder, wie unempfindlich das Ohr anscheinend ist.

Im Grunde wären dann alle Bemühungen der Chassishersteller um Verbesserungen bei der Membrantechnologie sinnlos, wenn irgend ein unmotiviert zusammengeknülltes Stückchen steifer Stoff genau so gut ist, wie eine sorgfältig konstruierte Kalottenmembrane.

Wie stehst Du denn dann zum Kabelklang?

Messtechnisch sieht so etwas nämlich absolut fürchterlich aus, weil der eingeknickte Bereich nach Lust und Laune gegen die erwünschte Bewegungsrichtung schwingt (Partialschwingungen).
Erfolgreich sind solche Ausbeulversuche nur, wenn danach keine Falten mehr zu sehen sind, denn die teilen die Membran in kleine Flächen, die weiter fleißig ihr Eigenleben führen.

Nimms mir bitte nicht übel, dass ich da etwas ironisch sein musste, aber das ist einfach völlig absurd.

Bei einem Centerspeaker fehlt eben das zweite Objekt für den direkten Vergleich.
Dann würde Dein Urteil sicher anders ausfallen.

Gruß
Rainer


[Beitrag von ton-feile am 21. Dez 2008, 14:15 bearbeitet]
Niki_Vienna
Neuling
#13 erstellt: 03. Jan 2009, 11:26
Hallo liebe Leute,

das erste das ich probiert habe, war auch der Staubsauger. Aber (a) war mir das zu riskant und (b) hat es nichts gebracht.

Dann habe ich hier im Forum die TESA-FILM-Variante gelesen, prompt probiert und bin BEGEISTERT.

Ich habe sie noch mit einem Wattestäbchen mit dem ich den TESAFILM ganz sanft am tiefsten Punkt des Kraters anbrachte verfeinert.

Jetzt sieht mein Hochtöner fast aus wie neu (2 ganz kleine kaum ersichtliche Punkte blieben als Erinnerung an das das Maleur zurück) sonst ist alles 1A.

VIELEN DANKE EUCH HIER!

>>> Also TESAFILM IST DIE LÖSUNG!!!
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