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Resonanz verkleinern durch Einlaufen

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Autor
Beitrag
schnitzer
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 29. Mai 2005, 15:48
Hallo,

ich habe gehört, dass man durch richtiges Einlaufen von Lautsprechern, die Resonanzfrequenz herabsetzen kann. Weiß jemand, ob da was dran ist und wenn ja, wie das geht?

MfG

Olli
Peter_H
Inventar
#2 erstellt: 29. Mai 2005, 15:54
Kurze Gegenfrage:

Was verstehst Du unter "Resonanzfrequenzen" und was hoffst Du mit dem Herabsetzen dieser zu erreichen?
Murray
Inventar
#3 erstellt: 29. Mai 2005, 15:54
Die TSP (d.h. die mechanischen und elektrischen Parameter) verändern sich sicherlich im Laufe der Zeit bei den Chassis, eklatante Unterschiede wirst du aber nicht messen können.

Murray
Peter_H
Inventar
#4 erstellt: 29. Mai 2005, 16:06
... Ausnahmen sind Einläufe, die ein Poster von einem Moderator verpaßt bekommt - da ändert sich durchaus häufig was an der Resonanz...!
Klangwolke
Stammgast
#5 erstellt: 29. Mai 2005, 16:15
Falls die Box eine Bassreflexöffnung aufweist, vereinfacht sich das mit dem Einlauf wesentlich. Aber vorsicht, kein Wasser, das leitet etwas und weicht zudem die Pappmembranen auf.

Gruss Jürg
Peter_H
Inventar
#6 erstellt: 29. Mai 2005, 16:54
@schnitzer:

Resonanzfrequenz/Eigenfrequenz =

Frequenz einer Eigenschwingung, d. h. einer freien Schwingung (ohne Einwirkung während der Schwingung) einer elastischen Konstruktion;
i. Allg. hat ein System mehrere Eigenfrequenzen mit unterschiedlichen Schwingungsformen;
baupraktisch soll die Frequenz einer erregenden Schwingung einen möglichst großen Abstand von den Eigenfrequenzen/Resonanzfrequenzen haben (Vermeidung von Resonanz).
Murray
Inventar
#7 erstellt: 29. Mai 2005, 17:01
Also, wird mein Breitbänder, der jetzt noch ne Reso von 150Hz hat, demnächst irgendwo bei 50Hz resonieren?

Murray
schnitzer
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 29. Mai 2005, 17:24
Sorry, ich hätte meine Gedanken ausgiebiger beschreiben sollen. Ich will mir zwei Jordan JX92S holen. Bis jetzt hatte ich zwei Fostex FE167E. Die gehen mir aber nicht tief genug. Außerdem klingen sie ein bisschen dumpf. Die Jordan gehen zwar tiefer, aber eben nicht so tief wie ein Woofer zum Beispiel. Sowas wie Lowther kann ich mir nicht leisten. Da ist mir die Sache mit dem richten Einlaufen bei bestimmten Frequenzen gekommen. Der Jordan hat eine Reso von 45 Hz. Wenn ich die nur um 1-3 Hz senken könnte und den Frequenzgang in dem Bereich dadurch ein kleines bisschen anheben kann, habe ich ja schon viel erreicht. Allerdings nur, wenn das möglich ist. Das habe ich irgendwo mal gehört, dass das jemand gemacht haben soll.

MfG

Olli
Peter_H
Inventar
#9 erstellt: 29. Mai 2005, 17:43
Einspielen/Einlaufen von Lautsprechern ist gaaaanz einfach:

Benutze sie einfach gemäß ihrer Bestimmung ganz normal. WENN sich am Lautsprecher was ändert, dann geschieht das so von ganz alleine.

Irgendwelche "Rituale" zum Einspielen/Einlaufen sind eher im Bereich "Voodoo" angesiedelt und wenig glaubhaft/effektiv.

und die 4Hz tiefer, die Du erreichen willst ist überflüssig, denn die gibt der LS bestimmt auch wieder; allerdings halt nicht mit nennenswerter/hörbarer/spürbarer Leistung...

Meine LS geben auch noch 10 Hz wieder (sind nur bis 45Hz runter angegeben) - zumindest bewegt sich dabei die Membran, auch wenn man nix davon hört/spürt...


[Beitrag von Peter_H am 29. Mai 2005, 17:47 bearbeitet]
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