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Welche LS-Marken passen i.d.R. gut zu Onyko-AVRs?

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homermorisson
Stammgast
#1 erstellt: 19. Aug 2005, 18:53
Moin allerseits!

Zu allererst meine einleitende Frage: Baut Onkyo noch LS?


Dann zur Frage aus dem Betreff.
Ich habe hier einen Onkyo TX-SR602E stehen, damit beschalle ich momentan meinen 25-28m² großen Raum.
Von vornherein hatte ich zwei recht alte (ca. 20 Jahre) Onkyo Standlautsprecher, um genau zu sein das Modell SC-601 Deltaolephin, falls damit jemand etwas anfangen kann...
Da mein Budget momentan noch etwas begrenzt ist, habe ich zwecks Erweiterung auf 5.1 nur ein Teufel CEM mit angeschlossen, also die großen Onkyos als FR/FL und Center, sowie die beiden Rears vom Teufel CEM.
Es klingt zwar soweit recht nett, aber das war es eben auch schon.
Musik höre ich grundsätzlich im Stereobetrieb, sprich, nur die beiden Onkyos und evtl die Subwoofer, DVDs gucke ich natürlich im 5.1 Modus.
Dabei lässt, da das CEM ja eher für den PC Anwender, denn für den Heimkino Freund konzipiert ist, die Freude auch schon deutlich nach.
Zwar klingt es auch bei höheren Pegeln noch recht sauber und verzerrungsfrei, allerdings habe ich immer deutlicher das Gefühl, daß mir doch einiges an Brillianz und Detail verloren geht.

Daher meine Frage, welche LS-Marken generell eher zu einem Onkyo AVR passen, und von welchen Marken ich eher die Finger lassen sollte.
Die LS sollten einen neutralen Klang bieten, für die Basssektion habe ich ja meine beiden Subwoofer, deswegen sollten die LS nicht sooo sehr basslastig aufspielen.
Desweiteren noch eine grundsätzliche Frage:

Was macht mehr Sinn, von folgenden 3 Alternativen?


1. Die Onkyoboxen als Front Left/Right behalten, neuen Center und neue Rear Left/Right Lautsprecher kaufen. (evtl. Dipol Rears?)

2. Eine komplette neue, aufeinander abgestimmte Frontpartie zu kaufen und die Onkyos als Rear LS zu nutzen.

3. Ein ganz neues System zusammenstellen und die alten Onkyos einmotten? (Wobei ich das nur sehr ungern machen würde...)

Es ist nicht unbedingt notwendig, daß ihr euch jetzt die Mühe macht, mir günstige Angebote herauszusuchen, da ich im Moment keine Freigabe zur Anlagen-Investition habe ( :angel: ), allerdings würde ich mir gerne schon einmal einen generellen Überblick verschaffen.
Angedachte Budgetgrenze wird so bei 1000€ maximal liegen.


Vielen Dank fürs Lesen und für die hoffentlich zahlreichen Antworten.
Hifi_Master
Stammgast
#2 erstellt: 19. Aug 2005, 19:44
Hallo homermorisson,

also ich habe die letzte Zeit viel probegehört und kann da nur aus meiner erfahrung Tipps geben, selber probehören ist dabei aber unbedingt Pflicht und deine LS kenne ich nicht. An deinem Onkyo 602 habe ich die Elac 208.2 und die Canton Karat M80 gehört und die Kombinationen haben einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Höre dies mal Probe, wobei du hier noch jede Menge anderer Tipps bekommen wirst.
Zu den Canton würde ich den Center CM 40 nehmen und deine LS als Rears, später kannst du dir passende dazukaufen. Bei den Elac´s wär es der Center CC200.2.
Die Canton M80 gibt´s für 749,- Euro bei Ebay und der Center liegt bei 199,- Euro bei Ebay, was deinem Budget ja entspräche. Die Elac Kombi liegt da locker 400 Euro drüber, wobei mir diese besser gefallen hat.

Also, jetzt kannst du ja schon mit den ersten Tipps losmaschieren und probehören.

Viel Erfolg

Rolf
homermorisson
Stammgast
#3 erstellt: 19. Aug 2005, 20:20
Hallo Rolf!


Vielen Dank schon mal für diese Empfehlungen, das Canton Paar klingt von den Daten her schonmal recht interessant, von Elac habe ich gehört (allerdings noch nicht selbst verifiziert), daß sie etwas zur Höhenbetonung neigen, ein Bekannter, der bereits einige Elac LS probegehört hat, meinte gar, die LS würden die Höhen nervend überzeichnen.

Kann man da aus rein genereller Sicht etwas zu sagen?
Zum Beispiel meine ich zu wissen, daß amerikanische Hersteller i.d.R. immer etwas basslastigere Lautsprecher bauen, vielleicht gibt es einen ähnlichen Leitsatz auch für Elac Lautsprecher?



Edit:

Eine generelle Frage noch zu meinem AVR:

Der 602 bietet im 5.1 Betrieb 6x120W bei 6ohm, daher meine Frage, wie hoch sollte mindestens der Wirkungsgrad der Lautsprecher sein, damit der 602 auch noch ordentlich aufspielen kann?


[Beitrag von homermorisson am 19. Aug 2005, 20:26 bearbeitet]
Hifi_Master
Stammgast
#4 erstellt: 19. Aug 2005, 20:32
Hallo,

Ich habe schon öfter gelesen das andere die Elac LS höhenlastig finden, ich finde die Elac LS nicht höhenlastig, ich habe mich selber für die 208.2 nach langem hören entschieden und ich habe viele hier immer wieder genannter Marken gehört, aber das ist ja Geschmackssache. Ich kriege die 208.2 mit dem Cambridge Verstärker und CD Player, da mir diese Kombi für Stereo sehr gut gefiel, deshalb schrieb ich ja, selber hören ist durch nichts zu ersetzen und man sollte sich Zeit dafür nehmen. Stereo wird bei mir übrigens vom Surround getrennt. Da stelle ich nicht so hohe Ansprüche, da ich kaum DVD´s schaue.

Rolf
homermorisson
Stammgast
#5 erstellt: 22. Aug 2005, 16:55
//schieb


Auch wenn Rolf mir schon sehr gute Tips gegeben hat, wäre ich über weitere, fachkundige Meinungen sehr erfreut! :prost:
Leon-x
Inventar
#6 erstellt: 22. Aug 2005, 17:29
Hallo

An meinem Onkyo hängen die Canton Karat L 800.

Kann aber keine Rückschlüsse auf deinen 602er ziehen.

Die L 800 ist insgesamt etwas "dunkler" als die M80. Letztere könnte man auch eine leichte Höhenlastigkeit nachsagen. Dann eher M90.

Vielleicht gefallen dir auch Ergos an deinem Onkyo.

Aber letztenendes muss der LS erst zur Raumakustik und dann zur Elektronik passen.

Der Klangcharakter von Ergo-, Vento- und Karat-Serie ist von LS zu LS etwas unterschiedlich. Deswegen kann man nie sagen ob eine ganze Marke zu etwas passt.

Hast du z.B. einen sehr moderat eingerichteten Raum der eher hallig ist würden sich die KEF-Q-Serie gut machen. Sind aber leicht basslastig.

Vielleicht gefällt dir auch Monitor Audio oder Dynaudio ?

Wer weiß dass schon ?

Also grundsätzlich gilt für die Frontpartie immer LS vom gleichen Hersteller und am besten auch Serie verwenden. Ein Center von einer anderen Marke würde unharmonisch klingen.

Bei den Surround-LS ist es für den Heimkinoeinsatz nicht so schlimm. Als Übergangslösung. Für Musik schon eher. Aber auch da sollte man letztendlich beim selben Hersteller bleiben. Gut, Dipole von z.B. Nubert würde ich noch einsehen. Aber wie gesagt nur für den Heimkinoeinsatz.

Leon


[Beitrag von Leon-x am 22. Aug 2005, 17:30 bearbeitet]
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