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Cambridge A500 mit Gale Lautsprechern

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TomS
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 10. Nov 2003, 12:23
Hallo,

ich möchte meine "Steinzeit" Stereoanlage modernisieren und bin auf der Suche nach Verstärker und Lautsprecher (entweder Regal auf Ständern oder Stand) für etwa 1000 Eur. Ich höre ausschliesslich Klassik, viel Klavier und Stimmen, der Raum ist gute 20 qm gross. Kürzlich war ich bei diversen Händlern probehören, habe den Eindruck, dass das Budget sie kaum motiviert. Dennoch habe ich eine schöne Kombination gehört, Cambridge A500 mit Lautsprechern Gale 3040, die transparente Wiedergabe von dick-romantischen Stücken hat mir sehr gut gefallen, Klavier war ok. Ich habe noch nie etwas von Gale gehört, deswegen möchte ich fragen, ob jemand schon Erfahrungen gesammelt hat, bzw. die Lautsprecher kennt. Und ich bin dankbar für Tips, was ich noch anhören könnte!

Besten Dank,
Tom
Wiesonik
Inventar
#2 erstellt: 10. Nov 2003, 12:47
Hallo Tom,

schade, das 1000€ heutzutage keinen Händler motivieren, Dir Alternativen aufzuzeigen, zumal Dein Budget schon recht ordentlich ist.
Zu der von Dir genannten Kombi kann ich nichts sagen, weil ich sie nicht kenne.

Aber, da Du ja auch für weiter Tipps offen bist, will ich Dir einen geben, weil oft schon selbst gehört, in etwas Abwandlung selbst im Besitz.... uuund sehr,sehr zufrieden damit.

Hör Dir deshalb mal eine Kombi mit Verstärker ATOLL IN 50 und Boxen Visonik Evolution 352 an. Händler solltest Du auf der Homepage von Visonik finden.

Die Boxen sind Kompaktlautsprecher, die auf Ständer gestellt ein wirklich schönes Klangbild "zaubern". Der Verstärker passt sehr gut dazu, da für die Boxen völlig ausreichende Leistung und ebenfalls sehr schön aufgebaut (da ist nichts aus Plastik).

Preislich solltest Du damit so bei 900€ liegen (je nach Ausstattung des Verstärkers).

Hör´s Dir mal an.
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 10. Nov 2003, 14:07
Hi,

bei 1000€ gibt es schon sehr viele schöne Verstärker/Boxen Kombinationen.

Aber es gibt schon einige Händler wo 1000.-€ motivieren. Woher kommst du denn?

Markus
TomS
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 11. Nov 2003, 08:44
Besten Dank erst mal für eure Antworten.

Ich wohne in Luxemburg, aber "Stop der Vorurteile", ich war auf deutscher Seite unterwegs. Kleine Entschuldigung ist vielleicht, dass ich samstag Nachmittag unterwegs war. Und die Cambridge/Gale-Beratung war ja super. Nur die beiden anderen Händler ("Verstärker im Fenster, Boxen gerade nicht da")...

Die Atoll/Visonik Kombi versuche ich mal anzuhören, Visonik ist nicht gerade um die Ecke, aber Atoll sehe ich bestimmt hier in Lux.

Neugierig bin ich auch auf eine Meinung zu Gale, scheint aber so unbekannt zu sein, dass ich im Forum nichts finde...

Tom.
TomS
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 12. Nov 2003, 14:26
Hi,

inzwischen hatte ich Gelegenheit die Cambridge/Gale-Kombination etwas ausführlicher zu hören und kann nun selbst auf "meinen" Thread "antworten" ;-). Aber vielleicht ist es auch für andere interessant...

Vorausschicken sollte ich, dass ich einen Technics CD-Spieler (P770, o.ä.) habe, wo der Händler gleich ein anderes Kabel für Verstärker und CD vorschlug. Und dass ich bisher weiter nichts ernsthaft gehört habe, der Masstab ist also ziemlich relativ.

Begeistert hat mich nach wie vor die Präzision und Klarheit der Anlage, insbesondere bei sehr romantischen Stücken (Mahler und Co). Es geht sogar soweit, dass man bei Mozarts Klarinettenkonzert die Klappen des Solisten hören kann! Auch die räumliche Auflösung des Orchesters (Breite und Tiefe) hat mir sehr gut gefallen. Obwohl ich nicht viel höre, habe ich eine Jazz-CD angehört, ähnlicher Eindruck, sehr transparente Wiedergabe. Aber es gibt auch ein grosses "aber", bei Klaviermusik und auch bei vokaler Polyphonie fehlt mir das Sonore oder das Fundament der Musik. Die Musik wirkt dadurch nicht rund, fast nervös. Sehr schade! Ich habe den Kopfhörer direkt an den CD-Spieler angeschlossen, da hatte ich nicht diesen Eindruck, scheint also nicht "nur" am CD-Spieler zu liegen. Ich frage mich, ob das fehlende Fundament die Kehrseite der Transparenz ist.

Daher Würde mich interessieren, welchen Eindruck andere von Gale-Lautsprechern haben! Und für Ideen, welche Lautsprecher ich anhören könnte/sollte, die obiges Problem vielleicht nicht haben, bin ich dankbar (Budget ist so 600 Eur/Paar).

Tom.
hammermeister55
Stammgast
#6 erstellt: 12. Nov 2003, 17:53
Hallo Toms
Vielleicht liegt es ja am Digitalen Sound der klingt meistens ein bischen Seelenlos, die Präzision ist ja gegeben, denn je besser der Verstärker und die Boxen umso wichtiger ist auch der Ursprung die Tonqelle. Vielleicht kanst du ja die Kombi mal mit einem Plattenspieler hören.
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 12. Nov 2003, 20:39

Daher Würde mich interessieren, welchen Eindruck andere von Gale-Lautsprechern haben! Und für Ideen, welche Lautsprecher ich anhören könnte/sollte, die obiges Problem vielleicht nicht haben, bin ich dankbar (Budget ist so 600 Eur/Paar).

Tom.


Hi,

ich würde mir noch die Monitor Audio Silver S1, Acoustic Energy Evo2 und KEF Q1 näher anhören.

www.acoustic-energy.co.uk
www.kefaudio.de
www.monitoraudio.de

Zu Gale: Traditionslautsprecherhersteller aus England. Mittlerweile eine Marke aus dem Hause "Audio Partnership" (denen gehört auch Cambridge, Ariston, Synergy, TDL, Audio Innovations, Mordaunt-Short)

Markus
TomS
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 14. Nov 2003, 09:02
Hi,

ich habe nochmals die Cambridge/Gale-Kombi intensiver hören können, meine Meinung bleibt ambivalent, aber ich kann meine Kritik konkretisieren. Meiner Meinung nach lässt der Klang bei tiefen Frequenzen zu stark nach. Beispiele: Einem Bassisten hätte ich geraten, beim Singen Hals und Lunge richtig zu öffnen, für mehr Volumen und Klanglichkeit, würde ihn auch weniger anstrengen. (Hatte er beim Kopfhörertest dann beherzigt ;-) ). Tiefe Instrumente sind vom Klang her schwer zu identifizieren. Bei einer Laute habe ich mich glatt gefragt, ob der Resonanzkörper vergessen wurde (oder gar aus Plastik ist), der Ton ist zwar da (das "Pling" der Saite), aber er trägt nicht. Ähnlich ein eigentlich satter, voller (tiefer) Celloton, der so richtig den Raum füllen sollte. Die tiefen Instrumente können also im Orchester nicht drängen, ähnlich beim Klavier, da kommt kein Schub. Wird ein bisschen besser, wenn ich am Verstärker die Bässe anhebe (mache ich aber ungern).

Ich habe auch mal meinen Tuner angeschlossen, die (Sprech-) Stimmen wirkten übertrieben deutlich und daher unnatürlich (keine Sonorität), aber vielleicht kommt das schon von der Aufnahme, bei Orchestermusik ist mein Eindruck ähnlich wie bei CD-Wiedergabe. Plattenspieler habe ich leider keinen hier.

Sind die Boxen Vielleicht für Surround konzipiert? Dann würden die deutlichen und transparenten Mitten Sinn machen (die Radiostimmen haben mich nämlich ans Kino erinnert), und die Bässe kämen zusätzlich über einen Sub.

Nach so viel Kritik noch ein tolles Erlebnis: Auf selbiger CD ist ein kurzes Stück, vorgetragen von einer sehr emotional singenden Sopranisten. Das brachte die Kombination richtig raumfüllend und ergreifend rüber, mehr noch, man hörte deutlich, dass der Aufnahmeraum ein gutes Stück grösser war als mein Hörraum (hat mich zunächst ganz schön irritiert).

Also sollte ich noch anderes anhören, Markus, da bin ich für deine Anregung dankbar. Allerdings gibt es eine AE Evo 2 nicht, vor einigen Jahren gab's eine Aegis 2 (=Aegis 1 "mit Korpus darunter"), die mir damals sehr gut gefallen hat. Hatte sie aber "aus den Augen verloren", bis ich sie jetzt durch deinen Hinweis wiederfand! Wird aber etwas dauern, bis ich wieder Zeit für's Hören finde!

Tom.
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 14. Nov 2003, 10:48
Evo 1 (Die einzige Kompakte aus der Evo Serie)
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