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Rotel oder Nad

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charli
Neuling
#1 erstellt: 26. Nov 2003, 11:01
Ich bin auf der suche nach einer Vor- und Endstufe.
Nun bin ich soweit dass ich mich zwischen zwei Varianten entscheiden sollte. Ich wollte mal fragen ob jemand erfahrung mit einem, oder beiden dieser Pärchen hat?

Rotel
RB 1070
RC 1070

NAD
C 160
C 270

Ich danke euch vielmals für eure Hilfe.
Chris64
Stammgast
#2 erstellt: 26. Nov 2003, 13:37
Hallo charli,

also beide Varianten sind m.E. wirklich ok. Es kommt aber vor allem darauf an, welche Variante besser mit deinen Lautsprechern harmoniert. Bei Dynaudio-Lautsprechern z.B. würde ich eher zur NAD-Kombi raten. Aber es gibt natürlich auch andere gute Lautsprecher. Vor allem aber gilt: Hör dir die Kombi zuvor mit deinen bzw. (wenn diese noch zu kaufen sind) mit den Lautsprechern deiner Wahl an - nicht nur beim Händler, sondern am bestaen auch bei dir zu Hause. So müsstest du eigentlich zu der für dich richtigen Entscheidung kommen.

Güße

Chris
Badhabits
Inventar
#3 erstellt: 26. Nov 2003, 20:36
Schau mal in die NAD-Umfrage unter Elektronik.

Ich selbst hab nen alten Rotel RA-1412. Ein Bolide von 22kg alles massiv für die Ewigkeit gebaut - ein klasse Teil nix Plaste

Gruss Badhabits
McBauer
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 26. Nov 2003, 23:23
Hallo Charli,

vor kurzem hab ich in der STEREO eine Test zu den Rotels gelesen. Verglichen wurden die Stereo-Vorstufen (1090) mit den Surround Kollegen (1066). Bei Rotel hat dabei die Surround-Vorstufe bei Stereo-Betrieb besser gespielt als die Stereo-Version. Schau Dir den Test mal an. Preislich ist ja ned deeer Unterschied.

Gruß,
Georg
Putenbraten
Gesperrt
#5 erstellt: 27. Nov 2003, 18:41
Ich würde auf jedenfall zum Rotel raten.Die bauen die besseren Verstärker.Die NAD haben meist mehr Leistung aber darauf kommts ja nicht an.
anon123
Administrator
#6 erstellt: 27. Nov 2003, 19:00
Hallo Charli,

aus meiner Sicht tun die sich technisch wie preislich nichts, IMHO ein sehr hohes Niveau zu einem moderaten Preis. Beide sind sehr seriös und hochwertig aufgebaut. Rotel sieht äußerlich wertiger aus, NAD ist intern sorgfältiger. Als dritte Kombination würde ich noch den 370 mit 270 in's Auge fassen. Für EUR 200 mehr bekämst Du eine äußerst kräftige Kombination für Bi-Amping.

Wohl aber empfinde ich den klanglichen Charakter von Rotel und NAD als deutlich unterschiedlich. Rotel versprüht IMHO mehr Wärme und Musikalität, NAD scheint mit deutlich offener und analytischer. Das sollte man bei der Wahl der LS berücksichtigen, denn eine allzu offene Box klingt z.B. an einem NAD vielleicht der Analytik etwas zu viel. Ich selbst betreibe Rotel an B&W und find's prima.

Aber natürlich gilt: Hören, Hören und nochmals Hören. Auch wenn Du aus technisch-qualitativer Sicht bei beiden nichts falsch machen kannst, kann Dich nur ausguebiges Probehören von den "Richtigen" überzeugen. Und daß es außer Rotel und NAD noch andere feine Hersteller hochwertiger Verstärker für relativ kleines Geld gibt, weißt Du ja bestimmt auch.

Beste Grüße.
Markus
Inventar
#7 erstellt: 27. Nov 2003, 19:14

Ich würde auf jedenfall zum Rotel raten.Die bauen die besseren Verstärker.


Was meinst Du mit "besser"?

Gruß,

Markus.
Putenbraten
Gesperrt
#8 erstellt: 28. Nov 2003, 10:24
Mit besser meine ich die Verarbeitung und den Klang. Letzteres ist sicherlich geschmackssache, aber worauf kommt es eigentlich an.Ich denke die Dinger sollen Musik machen und das kann ein Rotel einfach besser.Ich hatte Rotel Vor Ends un auch Vollverstärker und habe mich für diese damals endschieden weil ich nach ausgiebigem Probehören einfach kein NAD kaufen konnte.Ich habe zwar meiner Freundin letztens einen 7040i und ein Paar Mordaunt Short geschenkt, das aber auch nur weil kein Rotel Vollverstärker mit passendem Tuner unterwegs war und die Nads auch nicht schlecht sind.Aber aus meiner Erfahrung kann ich sagen das ich noch keinen Nad gehört hab der besser klang als ein Rotel.Der Kleine 3020i als Beispiel ist ja einer der meistgekaufter Verstärker.OK er kann gut pumpen und ist recht zackig aber aber ein 820 von Rotel macht besser Musik.Aber das ist halt meine Meinung.Probehöre sollte jeder ausgiebig bevor er kauft, und das möglichst nicht im MediaMarkt.
Markus
Inventar
#9 erstellt: 29. Nov 2003, 08:37

Ich denke die Dinger sollen Musik machen und das kann ein Rotel einfach besser.


Einspruch, Euer Ehren, habe ich völlig anders in Erinnerung.


Probehöre sollte jeder ausgiebig bevor er kauft, und das möglichst nicht im MediaMarkt.


Zumal es da seltenst NAD- oder Rotelprodukte zu bestaunen gibt. Ansonsten ist Dein letzter Satz der wichtigste...

Gruß,

Markus.
Putenbraten
Gesperrt
#10 erstellt: 01. Dez 2003, 19:09
Ist ja auch nur meine Meinung.Ich habe jedenfalls damals lieber einen 820a gekauft als einen 3020i.Und bei meiner Vor-End genauso.Aber ist halt geschmackssache.
Probehören und nochmals probehören sag i nur.
audioalex
Stammgast
#11 erstellt: 03. Dez 2003, 18:05
hmmmm .... Roetel klingt nicht so analytisch ????? Ich habe IMHO genau die gegenteilige Erfahrung gemacht!

Ich habe mich vor kurzem gegen einen Rotel (1060 und 1090) und für einen Marantz entschieden (PM17MKII, zuvor PM 7200 gehört), da Rotel in den ersten 10 Sekunden überraschend klar und gut durchzeichnet klingt, vielleicht sogar die knackigeren Bässe liefert. Aber Zischlaute und andere Höhen weden nach 10 min dermaßen nervig, dass ich wegschalten musste (Erfahrung beim Händler und hatte auch beide zu Hause). Ebenso drückt Rotel die Stimmen dermaßen in den Vordergrund, dass ich insegsamt sagen muss, dass er die Musik zu sehr verfälscht, zu analytisch und zu wenig musikalisch ist.

Und zudem wurde ein NAD Stero Int. Amp vor kurzem noch als bester unter € 1000 (in Stereplay glaube ich) getestet.

.. schließe mich schlussendlich aber den Vorrednern an: nimm Dir am besten einen Rotel, NAD und Marantz mit nach Hause (das muss Dein Händler schon ab können) und höre selbst ... die Unterschiede sind frappierend (gescheite Boxen vorausgesetzt).

Und vergiss nicht, uns Deine Erfahrungen mitzuteilen ... !!!

Gruß,

Alex
Malcolm
Inventar
#12 erstellt: 03. Dez 2003, 18:34
" Musik zu sehr verfälscht, zu analytisch "

Das geht?? Dachte immer "entweder - oder"?!?

"Und zudem wurde ein NAD Stero Int. Amp vor kurzem noch als bester unter EUR 1000 (in Stereplay glaube ich) getestet. "


Ach ja, bevor ichs vergesse:

Mein Kenwood 7050D hatte auch eine 1,1 bekommen. Damals hab ich auch was auf die "tollen Testhefte" gegeben. Heute passiert mir das nicht mehr!
Da gibts doch kaum Geräte die nicht im 1,x-Bereich spielen! Das ist doch die totale Verarschung.
Warum schreibt keiner von denen auch nur mal ein ausreichend! Mehr hätten einige der getesteten Komponenten echt nicht verdient! Statt dessen liest man sowas wie:
Nur 18 Watt pro Kanal.... knapp bemesse... bricht an komplexen Lasten weiter ein..... 9 Watt usw!
Insgesamt: 2,1, guter Einsteiger-Receiver für 400€.
Wie kann sowas sein?!??!?


Den Rest des Postings unterschreibe ich aber gerne! Hör´s Dir selbst an! Hab ich auch vor, Marantz, NAD oder Harman.
Eventuell auch ein Rotel, dann muss ich aber noch was sparen..... bin armer Student!
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 03. Dez 2003, 18:38

Da gibts doch kaum Geräte die nicht im 1,x-Bereich spielen! Das ist doch die totale Verarschung.
Warum schreibt keiner von denen auch nur mal ein ausreichend! Mehr hätten einige der getesteten Komponenten echt nicht verdient! Statt dessen liest man sowas wie:
Nur 18 Watt pro Kanal.... knapp bemesse... bricht an komplexen Lasten weiter ein..... 9 Watt usw!
Insgesamt: 2,1, guter Einsteiger-Receiver für 400€.
Wie kann sowas sein?!??!?




Weil fast jeder für Testsieger anfällig ist. Und NUR so kann sich das Werbebudget eines Herstellers refinanzieren.
Malcolm
Inventar
#14 erstellt: 03. Dez 2003, 19:10
"Weil fast jeder für Testsieger anfällig ist. Und NUR so kann sich das Werbebudget eines Herstellers refinanzieren."

Also ich furze auf die Tests! Klar, man guckt sich "Jahrhunderreceiver" eher an als unbekannte modelle, aber am Ende entscheidet mein Ohr! Und "Tests" die nach oben aufgeführten Kriterien "ausfallen" sind so Aussagekräftig wie der Blindtest mit einem Taubstummen.....
anon123
Administrator
#15 erstellt: 03. Dez 2003, 19:38
Hallo audioalex,

das ist ja interessant. Ich hatte seinerzeit die NADs 320 BEE bis 370 "gegen" einen Marantz 7x00 (weiß nicht mehr genau, welcher) und "meinen" Rotel RA-1060 gehört -- alles bei einem Händler, noch ein paar andere (Creek, Yamaha, Denon, H/K, ein paar Mittelklasse- und "Top"-Receiver, dann hab' ich keine Lust mehr gehabt) und bin für mich _persönlich_ zu dem Schluß gekommen, daß der Rotel meinen Wunsch nach konturierter Sachlichkeit und musikalischer Wärme am besten erfüllt. Die NADs habe ich als recht kühl und "analytisch" empfunden, mit "ansteigender Wärme", je größer das Modell wurde -- insgesamt aber "zu kernig". Das Phänomen der recht präsenten Stimmen kann ich übrigens bestätigen, bei NAD fiel es mir noch mehr auf. Nervige Höhen? Nun ja, ich gebe zu, daß es vielleicht eine Spur unaufdringlicher sein könnte -- wirklich stören tut's mich aber auch bei längerem Hören (an CDM 1NT) nicht. Wenn alles fertig zusammengestellt ist, werde ich einmal sehen, was ich durch andere Kabel da noch im Detail verändern kann. Der Marantz (beileibe nicht schlecht) klang mir irgendwie "angehaucht". Das mag am direkten Vergleich mit den Engländern gelegen haben, aber hier war's mir der Details ein wenig zu wenig. Gehört habe ich meine "Hauptkandidaten" alle zu Hause an meinen (damaligen) 601 S3.

Schon interessant, zu welch unterschiedlichen Schlußfolgerungen (zumindest auf den ersten Blick) man kommt. Sag bloß, Du hast die Hörvergleiche mit Deinen 603 (die ja den 601 sehr ähnlich sind) gemacht? Was das aber auch zeigt: Tips sind eben nur Tips. Über die Tatsache, daß NAD und Rotel sehr solide Technik zu vernünftigen Preisen anbieten hinaus bleibt immer noch der individuelle Höreindruck.

Beste Grüße.
nullchecker
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 03. Dez 2003, 19:46
Kann mal wieder wenig zu dem Thema sagen, doch frage ich mich immer wieder, wie die Leute so absolut neutral ueber Verstaerker bzw. Vorstufen urteilen koennen.
Hab noch nie in meinem Leben ein entsprechendes Geraet ohne Quelle und Lautsprecher gehoert (ok, mir ist noch kein Amp um die Ohren geflogen und Netzteilbrummen hab ich bei mir ebenfalls nicht).
Wenn Rotel besser zu einer B&W "passt" (dem wuerde ich sogar zustimmen), dann ist das ja ok. Bei mir "passt" eine NAD-Endstufe (wobei ich in meiner Unkenntnis wenig von Verstaerkerklang halte) besser zu meinen Boxen.
Einen ueberzogenen Markenfetischismus kann ich uebrigens nicht nachvollziehen.
NC
audioalex
Stammgast
#17 erstellt: 03. Dez 2003, 22:59
@anon123

Der Rotel (die Rotels?) ist (sin) sehr sachlich, das triffts sehr gut. Aber ihnen geht eben der Blues ab, besser kann ich es nicht sagen. Ich habe in einem anderen positing das Wort "authentischer" für die Marantz Verstärker verwendet und auch "geschlossener". Wenn man mit einem Rotel einen Gitarrenanschlag hört, dann denkt man sich "aha, das klingt aber sauber, der hat nur 5 von 6 Saiten angeschlagen", wobei man beim Marantz eben Gänsehaut bekommt und denkt "groovt, das Lied, groovt". Das ist natürlich sehr überzogen, aber vielleicht konnte ich mich ausdrücken.

Gehört habe ich alle Verstärker an den neuen CDM 7 von B&W, nicht an meinen 603. Aber sie haben die ähnliche Charakteristik (bei meinem Händler standen die 603 im Raum fürs Fußvolk und die CDM 7 im Hörraum, heul )

Aber es gibt duchaus Aufnahmen, bei denen ich den Rotel wieder gerne hätte. Auf lange Sicht gesehen hat der Marantz aber einfach die größeren Allroundtugenden. Er macht nicht so viel Sachen so richtig wie bspw. der 1090, aber dafür keine falsch im Gegensatz zu den Rotel.

So seh ich's ...

@ Nullchecker

Ich habe hier keinen Markenfetischismus festgestellt. Jeder hat seine Präferenzen, sicher. Aber gaaaanz oft wird aus der Auswahl die Geräte gekauft, die der Händler da hat. Keiner hat die Möglichkeit, die Stereo, Audio, Stereoplay etc Bestenlisten rauf und runter im Vergliech zu hören. Das ginge auch gar nicht, weil Du nach vielleicht 10 unterschiedlichen Konstitutionen zwar noch UNterschiede hören magst, sie aber nicht mehr zuordnen und "abspeichern" kannst. Und es stehen eben sehr viel mehr B&W Boxen rum, als vielleicht Fischer&Fischer ...

Salute,

Alex
Bergamo
Stammgast
#18 erstellt: 03. Dez 2003, 23:19
tach,


ich finde auch, das rotel im gegensatz zu marantz um einiges analytischer spielt.
als ich bei meinem händler mal direkt verglichen hab, konnte ich sofort klare unterschiede raushören. der rotel hat sich viel mehr um die instrumente und die stimme gekümmert, der marantz klang sehr angenehm warm. ich fands aber ein wenig zu "verwaschen".

weil mir diese analytik, vordergründigkeit (zum anfassen...) usw. eben besser gefällt, hab ich auch den rotel genommen.
nullchecker
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 03. Dez 2003, 23:44

Ich habe hier keinen Markenfetischismus festgestellt. ...

der Zusatz war reine Vorsichtsmassnahme.
Es ging mir um etwas anderes: Der Rotel oder der NAD (kenne uebrigens von beiden Marken einige Geraete) "klingt" nicht so oder so, sondern eben das Gesamtsystem (mit Quelle, Boxen und entsprechender Raumakustik).
Wuerde niemals behaupten, dass jegliche Elektronik "gleich klingt", aber das Zusammenspiel macht's eben.
Deshalb halte ich in meiner Unwissenheit Aussagen wie NAD klingt immer "kernig" oder Rotel "musikalischer" (nur ein Beispiel) fuer unhaltbar. Wenn ein System mit einer B&W (auch da gibt's durchaus grosse Unterschiede) und einem NAD sowohl im Bass, als auch in den Hoehen nicht passt, dann muss man "die Schuld" nicht unbedingt beim Verstaerker suchen ...
NC
Putenbraten
Gesperrt
#20 erstellt: 04. Dez 2003, 09:04
Das sehe ich nicht so. Zwar kommt es auf die gesamte Anlage an aber die Nads haben halt dielen Gettoblaster bzw Loudness Sound.Da ändern auch die anderen Bausteine nichts dran.
audioalex
Stammgast
#21 erstellt: 04. Dez 2003, 10:23
@nullchecker / @Putenbraten

Ohne zu diplomatisch sein zu wollen: ihr habt beide recht, finde ich. Selbstverständlich kommt es auf die gesamt Kette an, aber ich finde es unbestritten, dass viele (nicht alle) Verstärker tatsächlich sehr eigene Klangcharakteristika haben, die man im übrigen auch an verschiedenen Boxen, mit unterschiedlicher Intensität, hören kann.
Ich traue mir ohne weiteres zu, in 9 von 10 Fällen an unterschiedlichen Qualitätsboxen einen Rotel von einem Marantz unterscheiden zu können. Das ist wirklich nicht so schwer.

Mich würde aber interessieren ob es im oberen Highend-Bereich, sagen wir beispielsweise zwischen T+A, MacIntosh und Accuphase, auch solcher Unterschiede zu hören sind. Da habe ich wenig Erfahrung.

Cheers,

Alex
ernst99
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 05. Dez 2003, 16:39
Hey Leute,

also ich habe Rotel und NAD kombiniert (RSP1066+NAD 218). In Verbindung mit meinen Dynaudios bin ich sehr zufrieden. Vielleicht stoßen sich manche an dem Mischmasch, aber mir gefällts eben. Da zeigt sich, dass eben alles am persönlichen Geschmack hängt. Empfehlungen abgeben, ok, aber am Ende muß man sich doch selbst reinhören.

Bis denne
anon123
Administrator
#23 erstellt: 05. Dez 2003, 17:24
Hallo nochmal,

bei aller Klangdiskussion (an der ich vielleicht nicht ganz unschuldig bin): Ich wollte eigentlich nur darauf hinweisen, daß beide hier zur Diskussion stehenden Hersteller IMHO sehr ordentliche Elektronik zu sehr vernünftigen Preisen anbieten. A priori würde ich keinem von beiden den Vorzug geben -- beide stehen in meiner "Wertschätzung" gleich auf. Mittlerweile geht bei mir der Zug in Richtung Rotel mit B&W, nicht weil NAD etwa "schlechter" ist, sondern weil mir diese Kombination insgesamt eher zusagt. Mit meinen "Klangbeschreibungen" wollte ich eigentlich nichts anderes zum Ausdruck bringen, als das, was ich beim Probehören empfunden habe.

Und das ist der Punkt: Auch wenn beide Hersteller preislich wie qualitativ äußerst ähnlich sind, so haben sie doch nach meiner Hörerfahrung unterschiedliche klangliche Grundcharaktere. Also heißt es -- auf qualitiv hohem Niveau -- wieder einmal Hören, Hören, Hören.

Übrigens: So dann und wann schiele ich immer noch nach NAD. Es steht ja noch ein neuer CD-Player an, und da liest sich das bisher geschriebene zum C542 nicht schlecht -- bei immerhin ca. EUR 300 weniger als mein momentan favorisierter RCD-1072. Und wer weiß, was passiert, wenn ich mir den neuen C 372 anhöre...

Beste Grüße.
Mietzekotze
Stammgast
#24 erstellt: 03. Okt 2008, 07:28

Putenbraten schrieb:
...Zwar kommt es auf die gesamte Anlage an aber die Nads haben halt diesen Gettoblaster bzw Loudness Sound.Da ändern auch die anderen Bausteine nichts dran.


Das ist genau die meinung nach der ich suchte.
Ich weis nicht, ob es Einbildung ist, aber diesen Eindruck hatte ich die letzten 2 Jahre auch an meinem C 352.
Es könnte klarer klingen, detaillierter und etwas weniger Verwaschen. Wobei ich den leicht verwaschenen und "dumpfen" Eindruck nicht bei jeder CD habe.

Nun ich in auch kurz davor meine Anlage (siehe Sig.) gegen Rotel RA 1060 und Rotel RCD 1070 einzutauschen.
Leider ist es kaum noch möglich diese Komponenten zu Hause zu testen, da man sie fast nur noch ohne Gewährleistung von Privat bekommt.
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