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Neue Anlage - Ist Pianocraft die richtige?

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JoniS
Neuling
#1 erstellt: 27. Sep 2007, 19:58
Hallo zusammen,


nachdem ich jetzt Euer Forum seit einiger Zeit lesender Weise durchforstet habe, möchte ich mich von Euch nun auch beraten lassen.

Da unsere alte Anlage (bestehend aus einem Philips Receiver FR732 und 4-Wege-Standlautsprechern von Equar, DVD-Player von Targa) nun so langsam ihren Geist aufgibt, möchten wir das zum Anlass nehmen, das komplette System auszutauschen. Die großen Standlautsprecher passen nämlich auch nicht mehr gut in unser Wohnzimmer (sie stehen sehr ungünstig direkt neben dem L-förmigen Sofa) - daher schweben mir kleine Lautsprecher vor. Unser Wohnzimmer hat die Größe von 6x4 m², allerdings steht in der einen Hälfte die Essecke, die nicht primär beschallt werden soll.

Durch Euer Forum bin ich auf die kleine Pianocraft E810 von Yamaha gestoßen. Damit hätte ich alles unter einem Dach. Heute konnte ich sie auch im Promarkt probehören - meine Erwartungen waren nicht besonders hoch, da in diesen Großmärkten die Umgebungsgeräusche sehr störend sind. Daher hatte ich direkt einen Verkäufer gebeten, die Pianocraft zu hören. Klang ganz gut... Als der Verkäufer mir dann die Alternative vorstellt - eine günstigere kleine Analage von Philips, habe ich aber doch direkt einen riesigen Unterschied gehört. Die Yamaha klang einfach freier und nicht so angestrengt (naja, so würde ich es als Laie beschreiben - ich hoffe, Ihr versteht mich).

Von Euch würde ich jetzt gerne wissen, ob Ihr die Pianocraft unter meinen Voraussetzungen (möglichst kleine Lautspreche bei gutem Klang, komplettes System mit Radio, DVD und Möglichkeit sowohl Fernseher als auch Computer anzuschließen) die richtige Entscheidung ist. Oder würdet Ihr mir evtl für ein änhnliches Budget was anderes empfehlen?


Viele Grüße
JoniS
LaVeguero
Inventar
#2 erstellt: 27. Sep 2007, 23:42
Hi und willkommen,

kurzum: Ich denke Du machst mit der Pianocraft keinen Fehler.

Und selbst wenn es Dich nach einiger Zeit doch nochmal "juckt", lässt sich noch immer ein hochweritgeres Paar Lautsprecher nachkaufen.
CHILLOUT_Hünxe
Inventar
#3 erstellt: 28. Sep 2007, 00:20
Ja nimm die Yamaha,das ist schon eine gute wahl,sie hört sich gut an.

Einen schönen gruss .
JoniS
Neuling
#4 erstellt: 28. Sep 2007, 18:58
Hallo zusammen,


Danke Euch beiden für die Antworten - das stärkt mich bei der Entscheidung. Allerdings sind mir noch zwei Fragen gekommen:

1. Sobald ein Kopfhörer eingesteckt wird, schalten sich doch die Lautsprecher aus - ist das richtig? Jedenfalls habe ich keinen Schalter für die Lautsprecher gefunden. Bisher habe ich meinen Funkkopfhörer dauerhaft eingesteckt - somit kann ich auch noch in der Küche über die Funklautsprecher hören. Besteht die Möglichkeit über ein entsprechendes Adapterkabel den Kopfhörer an den "MD/Tape out" anzuschließen, oder ist das nicht günstig?

2. Besteht eigentlich die Möglichkeit, über ein entsprechenden Adapter einen "normalen" USB-Stick anzuschließen - oder zumindest einen weiteren analogen Eingang zu erhalten?


Viele Grüße
JoniS
Highendmaster
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 29. Sep 2007, 18:37
Hallo JoniS,

das bei YAMAHA-Verstärkern die Lautsprecher abgeschaltet werden sobald ein Kopfhörer eingestöpselt wird ist völlig normal.

Dieses ist bei meiner Pianocraft genauso der Fall wie bei meiner C-60 Vorstufe.

Mit der Pianocraft erhölt man in dieser Preisklasse sicherlich das best mögliche.

Solltest Du ein wenig mit dem Lötkolben vertraut sein, können die Lautsprecher für etwa 20 € pro Stück durch den Austausch von 2 Kondensatoren und einem Widerstand deutlich verbessert werden.

Gruß

Highendmaster
insoman
Stammgast
#6 erstellt: 29. Sep 2007, 19:17
Pianocraft rockt, go for it
JoniS
Neuling
#7 erstellt: 30. Sep 2007, 06:39
Hallo Highendmaster,


Highendmaster schrieb:
das bei YAMAHA-Verstärkern die Lautsprecher abgeschaltet werden sobald ein Kopfhörer eingestöpselt wird ist völlig normal.


Ja, das habe ich mir schon fast gedacht. Hast Du denn eine Ahnung, ob man einen Ausgang, der eigentlich für den Input eines Aufnahmegerätes gedacht ist ("MD/Tape out") für den Funkkopfhörer bzw. Funklautsprecher verwenden kann? Daran kann ich dann ja jeweils die Lautstärke einstellen. Oder gibt das einen verzerrten Klang?


Highendmaster schrieb:
Solltest Du ein wenig mit dem Lötkolben vertraut sein, können die Lautsprecher für etwa 20 € pro Stück durch den Austausch von 2 Kondensatoren und einem Widerstand deutlich verbessert werden.


Naja, inzwischen traue ich mir das nicht mehr zu - auch wegen der Garantie. Aber mir gefiel der Klang so schon ganz gut. Inwiefern würde denn Deine Maßnahme den Klang verbessern?


Viele Grüße
JoniS
Highendmaster
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 30. Sep 2007, 13:01
Hallo JoniS,

ich komme als erstes zu Frage 2.

Über die klangbeeinflussende Eigenschaften von Bauteilen wie Widerständen, Kondensatoren und Spulen wurde hier im Forum schon viel diskutiert. Am besten Du liest Dir mal den Artikel aus den nachfolgenden Link durch, der beschreibt eigendlich schon des Wesentliche.

http://www.audio-consequent.de/info/inf_baue.htm

Nachdem Du diesen Artikel durchgearbeitet hast, wird Du verstehen warum in einer Frequenzweiche Elkos und zementvergossene Drahtwickelwiderstände nichts verloren haben.

In der Frequenzweiche meiner Pianocraft-Boxen befanden sich zwei Elkos (3,3 und 8,2 µF) und ein Widerstand von 2,7 Ohm.

Diese habe ich gegen zwei Mundorf MCap400 und einen Mills MRA05 ausgetauscht. (Material ca. 15 € pro Box + Porto)

Die kleine Box klingt dadurch in allen belangen viel transparenter, räumlicher und offener, natürlich reicht sie nicht an eine Kompakt-Box der 1.000 € Klasse heran, aber dieser Vergleich wäre auch nicht fair.

Zu Frage 1:

Ein klanglicher Unterschied zwischen Tape-Out und HeadPhone-Out sollte durchaus gegeben sein. Ich weis, dass in meiner YAMAHA-Vorstuf C60 eine separater HeadPhone-Amp auf der Platine installiert ist, während der Tape-Out nur durchgeschleift wird ohne vom Vorverstärker verändert zu werden. (Im Prinzip ist das Signal also identisch mit CD oder Tuner-Out.

Übertragen wir dieses auf die Pianocraft (ich habe im Gegensatz zu meiner Vor-End- Kombi leider keinen Schaltplan) sollte eigendlich das gleiche gelten:

Das heißt, dass der Tape-Out ein schwächeres Signal liefern sollte als der Head-Phone out, womit zumindest gewährleistet wäre, das Du nichts kaputt machst.
Bitte prüfe, ob im Sendeteil Deines Kopfhörers die Eingangsempfindlichkeit eigestellt werden kann.

Klanglich dürftest Du kaum einer Unterschied vernehmen, weil meines erachtens nach hier der Kopfhörer das schwächste Glied der Kette ist.

Gruß

Highendmaster

P.S.


Ohne dich enttäuschen zu wollen sind Funkkopfhörer und Funk-Lautsprecher aus klanglicher Sicht grundsätzlich abzulehnen.
Highendmaster
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 30. Sep 2007, 13:15
Hallo JoniS,

anbei noch ein weiterer Hinweis zu Verbesserung der Pianocraft.

Ich habe an meine Pianocraft einen SW45 Subwoofer von YAMAHA installiert. Dieser ermöglicht eine weitere Klangverbesserung, weil er zum einen dem Bassbereich mehr Druck und Tiefe verleiht und zum anderen die Tief/Mitteltöner der Kompaktboxen von Tieftonanteilen erleichtert und diese zu Mitteltönern macht, was der Stimmwidergabe zu Gute kommt.

Leih Dir doch einfach mal einen Sub aus. Bei einem freien Händler der YAMAHA führt sollte das eigendlich eher möglich sein als bei den großen Ketten.

Gruß

Highendmaster.
JoniS
Neuling
#10 erstellt: 30. Sep 2007, 18:49
Hallo Highendmaster,


danke Dir für Deine ausführlichen Informationen. Die Infos aus dem Link waren sehr interessant. Bisher hätte ich als Laie nicht erwartet, dass es solche gravierenden Unterschiede gibt. Trotzdem lasse ich wohl ersteinmal die Finger von solchen Verbesserungen (Stichwort Garantie). Den Hinweis bzgl. des Subwoofers werde ich mir dann mal merken. Das könnte ja was für eine weitere Ausbaustufe sein.

Danke Dir auch für die Infos bzgl. des Kopfhörers. Somit kann ich das Signal dann ja zumindest anzapfen. Dass ein Funkkopfhörer aus klanglicher Sicht nicht besonders gut ist, ist nur logisch und habe ich auch selber festgestellt. Dafür ist es ab und zu einfach praktischer. Ich übertrage meine Musik übrigens per Funk in die Küche - so kann ich dort auch Musik vom Computer oder auch Internetradio hören. Beim Kochen oder Spülen höre ich auch nur im Hintergrund und aufgrund der Geräuschkulisse ist der klangliche Aspekt dort für mich nicht dramatisch.


Viele Grüße
JoniS
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