Verstärker bis 500€

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eagel_one
Stammgast
#1 erstellt: 10. Okt 2007, 14:56
Hi alle

ich wollte mein alten Pioneer Verstärker ersetzen. In die engere Auswahl für den Ersatz ist der Cambridge 640A, der Pioneer A-A6-J und der HK 970 von Harman und Kardon gekommen. Was meint ihr

mfg eagel_one

P.S Mein Boxen sind die RB-61 von Klipsch.
baerchen.aus.hl
Inventar
#2 erstellt: 10. Okt 2007, 15:26
Hallo,

warum möchtest Du deinen Pio ersetzen? Defekt? Erster Schritt zum Aufbau einer besseren Kette? Die alten Pio Amps waren/sind gar nicht so schlecht. Ob Du mit einem neueren Amp eine wesentliche Klangverbesserung erzielst, würde ich mal bezweifeln.

Wenn Du dich klanglich verbessern bzw. verändern möchtest, würde ich beim Laustprecher anfangen und mal auf Händlertour zum Probehören gehen.

Gruß
Bärchen
PhilFS
Stammgast
#3 erstellt: 10. Okt 2007, 15:31
Hallo,

es ist auch nicht ganz unwichtig welche Musik du hörst.

Ich habe den CA 640A V2 ausgiebig gegen den Pio A6 gehört und kann dir ja mal kurz meine Eindrücke mitteilen:

Klanglich:

- der Pio klingt deutlich klarer, der Wechsel vom Pio auf den CA hört sich an als ob die Lautsprecher in Watte eingepackt wären, also dumpfer, bedeckter

- der CA legt mehr Betonung auf die Mitten (Gitarren kommen gut)
- der Pio legt die Betonung auf die Stimmen (akustische Stücke, Jazz und sämtlicher Gesang klingt gut, egal ob leise oder laut)

- der CA stellt mehr Details heraus, was teilweise aber auch nervig werden kann

- der Bühnenaufbau ist beim CA sehr sehr breit, aber flach (als ob alle auf einer Linie stehen, also keine Tiefe)
- der Bühnenaufbau beim Pio ist nicht so breit, aber dafür mit Tiefe

Handhabung:

- wenn du keine Systemfernbedienung brauchst, also den DVD Player und Tuner mit einer Fernbedienung steuern willst, dann ist die Fernbedienung des Pio deutlich von Vorteil
(die des CA fühlt sich wertiger an, aber quietscht, knarzzt und die Lautsträrketaste blieb leicht hängen, außerdem führt das hohe weit vorn liegende Gewicht dazu dass sie einem auch mal aus der Hand rutschen kann)

- an den Reglern des CA sind zwar blaue Punkte angebracht, aber, aber sie sind nicht dazu betimmt zu leuchten, also nachts sieht man nicht wo der Regler steht

- wenn du leise hören willst ist der Pio erste Wahl!
das Poti beim CA hat eine schlechten Kanalgleichlauf und es lässt weder mit der Fernbedienung noch von Hand feinfühlig steuern
der Pio hat eine digitale Lautstärkeregelung, man kann also sehr fein justieren und es gibt keine Pegelunterschiede bei geringen Lautstärken

- die Lautsprecheranschlüsse sind beim CA sehr eng bei einander, aber das Gefummel betrifft einen ja nicht so oft


Ich glaub das reicht erstmal, falls du noch spezielle Fragen hast immer raus damit.

Grüße
eagel_one
Stammgast
#4 erstellt: 10. Okt 2007, 17:11
Hi also erst mal danke für eure schnelle Antwort. Ja mein alter Pioneer ist leider defekt. Deswegen will ich ihn jetzt durch einen der oben genannten Verstärker ersetzen.

Mein bevorzugte Musikrichtungen sind Rock und Pop. Klassik höre ich nur zu 5-10%.

Und ach ja. Als ich eben ein bischen gegooglet habe bin ich auf Beiträge gestoßen in denen die Azur Reihe von Cambridge eine kurze haldbarkeit nachgesagt wurde. Stimmt das ???

mfg.eagel_one

P.S Was meinst du mit du würdest an würde an Laustprecher anfangen?


[Beitrag von eagel_one am 10. Okt 2007, 17:46 bearbeitet]
baerchen.aus.hl
Inventar
#5 erstellt: 10. Okt 2007, 17:55
Hallo,

über den neuen Pio und den Cambridge bist Du ja oben gut informiert worden. Ich würde, rein subjektiv, zum Harmann greifen. Dem trau ich von den dreien am ehesten eine gute Harmonie mit den Klipsch zu.

Gruß
Bärchen
CarstenO
Inventar
#6 erstellt: 10. Okt 2007, 19:44

eagel_one schrieb:
Als ich eben ein bischen gegooglet habe bin ich auf Beiträge gestoßen in denen die Azur Reihe von Cambridge eine kurze haldbarkeit nachgesagt wurde. Stimmt das ???


Ich vermute fast, dass diejenigen Cambridge besser beurteilen, die es auch besitzen. Ist wie bei der Bahn: Deren größten Kritiker fahren nie Bahn.

Ich warte immer noch darauf, dass eines der Cambridge-Teile kaputt geht. Dann darf ich mir was Neues kaufen ...

Carsten
eagel_one
Stammgast
#7 erstellt: 11. Okt 2007, 11:56
Hi Carsten

hm ich glaub du hast mit der Aussage den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich kann mir auch nicht vorstellen das die Cambridge Verstärke unter unzuverlässigkeit leiden. Aber trotzdem hab ich mich für den Pioneer A-A6-J entschieden, da er preislich gute 150 € billige ist und besser Testergebnisse vorweißen kann. Und außerdem hat mich PhilFS mit seinen präzisen Angaben überredet.
PhilFS
Stammgast
#8 erstellt: 11. Okt 2007, 13:23
Hallo,

wegen der Langlebigkeit gibt Cambridge doch 3 Jahre Garantie, oder erinner ich mich da nicht richtig?
Wobei ich mir das auch vorstellen kann, der Cambridge gibt kaum wärme nach außen ab, es sind nur ein paar kleinere Lüftungsschlitze vorhanden und somit staut sich die Wärme im Inneren. Ich denke, dass sich das nicht so gut auf die Haltbarkeit auswirkt.

Ich wollte noch ergänzen dass ich den Vergleich nicht mit Klipsch sondern mit meinen Elac gemacht habe, aber die grundlegenden Eigenschaften sollten sich dadurch nicht ändern.

Ein Probehören ist natürlich immer zu empfehlen, da die Quelle, der Raum und der persönlich Geschmack auch mitentscheiden.

Dazu ist der Preisvorteil nicht zu verachten.

Grüße
eagel_one
Stammgast
#9 erstellt: 12. Okt 2007, 15:58
Hi

hab jetzt erfahren das ein Bekannter von mir sienen Cambridge 640A für 250€ verkauft. Jetzt wollt ich fragen ob Klanglich große Unterschiede zwischen dem 640A und dem 640A V2 bestehen. Leider hat kein Händler mehr den 640A sondern nur noch den 640A V2. Kann mir jemand weiterhelfen??


[Beitrag von eagel_one am 12. Okt 2007, 15:59 bearbeitet]
PhilFS
Stammgast
#10 erstellt: 12. Okt 2007, 16:07
Hallo,

Auf der Seite stehen die Veränderungen, ob es allerdings allesind weiß ich nicht.

Grüße
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