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Accuphase: Erfahrene User ?

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jensl
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 19. Feb 2004, 19:38
Da meine Camtechs trotz Reparatur vor sich hinschwächeln, beginne ich mich nach Erneuerung umzuschauen. Natürlich geht nichts über Hörtests, und nichts daran vorbei. Dennoch würden mich Erfahrungen interessieren. Was ist der empfehlenswerteste VV von Accuphase (Preis/Leistung)? Ist der Unterschied zwischen E 212 und E 307 wirklich so groß, wie es der Preis besagt? Dann gibt es ein Modell mit Class A Betrieb? Wie stellt sich denn Class A klanglich dar? Was ist sonst noch an Erfahrungen mitzuteilen (typische Macken, Betändigkeit, Tauglichkeit für Klassik ... ...)

Herzlichen Dank
Jens
MH
Inventar
#2 erstellt: 19. Feb 2004, 20:04
hi Jens,

ich würde keinen Accuphase der 2xx Baureihe kaufen. Eher einen gebrauchten 3xx oder 4xx. Ich hatte selbst den E-306 und den E-407. Bei leisen Pegeln waren die Unterschiede gering. Auch der 305 klingt sehr schön. Class A ist der E-530 und preislich eine ganz andere Liga.

Gruß
MH
jensl
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 19. Feb 2004, 20:08
Was spricht denn gegen die Baureihe 2xx ???

Jens
MH
Inventar
#4 erstellt: 19. Feb 2004, 20:59
hi jens,

Accuphase ist sehr schlank im Bass abgestimmt. Mir persönlich etwas zu wenig. Die 2xx sind da noch deutlich dünner als die größeren Accuphase.

Gruß
Mh
Esche
Inventar
#5 erstellt: 19. Feb 2004, 21:10
abend jens

besitzte selber einen e 305 bj.90 und eine p 650 endstufe.
wenn du dich für ein accuphase gerät entscheidest, solltest du darauf achten, es nicht mit sehr neutral klingenden signalgebern zu verbinden.
accuphase verstärker haben wenig eigenklang, sind sehr neutral.
mit was für einem cd spieler willst du es versuchen ?

gruß esche
jensl
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 19. Feb 2004, 21:17
Hi Esche,

ich besitze z. Zt. ein schwachen Marantz 6000 SE (blöde, Gelegenheitskauf). Da ich eigentlich englische Elektronik sehr hoch achte, schiele ich auf Creek. Mein Händler schwärmt (hemmungslos) von Unison. Was meinst Du?

Übrigens: "Neutral" bei Accuphase weckt in mir die Phantasie: sehr sauber, aber langweilig (keine Farben, keine Spritzigkeit, keine Musikalität). Oder wa smeinst Du mit "sehr neutral"?

Gruß
Jens
Mangusta
Stammgast
#7 erstellt: 19. Feb 2004, 21:17
Hallo Jens,

an welchen Lautsprechern soll der Accuphase denn spielen ?
Soviel ich weiss ist der E-303X der Klassiker.

Gruss, Mangusta
Esche
Inventar
#8 erstellt: 19. Feb 2004, 21:33
hi jens

mit neutral meine ich nicht den mangel an klangfarben. auch sind die accuphase verstäker sicherlich mit die schnellsten am markt. das musikalische timing ist sicher eine der herausragensten eigenschaftendiese komponenten.

mit neutral meinte ich, daß nichts dazugedichtet wird, z.b. warme volle bässe, wo keine sind.

der große vorteil an diesen verstärkern ist, daß sie die klanglichen vorteile des abspielgerätes, bei mir wadia direkt an endstufe, nicht bremsen oder verändern.
die endstufe läßt den wadia musik machen und kümmert sich " nur" ums verstärken.

gruß esche
jensl
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 19. Feb 2004, 21:33
Hallo Mangusta,

derzeit an Spendor SP 1 (entspricht etwa der 75/1). Falls Du Spendor nicht kennst: sehr zurückhaltend, typisch englisch, mittenbetont, brauchen Tempo und Farbe. Die Spendors haben aber den Vorteil, auch nach Stunden nicht nervig zu werden. - Habe übrigens vor Zeiten Dynaudios gegengehört, die ich für diesen Preis - verglichen mit den Spendors - nicht schlechter, aber völlig überteuert fand.

Gruß
Jens
MH
Inventar
#10 erstellt: 19. Feb 2004, 22:03
Accuphase klingt nach meiner Erfahrung sehr schön warm und detailverliebt. Ist aber auch der gesoundetste Verstärker den ich kenne. Der Klang ist ziemlich auf Röhre getrimmt. Mit etwas mehr Bass wäre Accuphase 100% meine Marke. Die Vorverstärker gefallen mir verdammt gut bei den Endstufen nur die A100 (ich kenne aber auch nicht viele).

Gruß
MH
Mangusta
Stammgast
#11 erstellt: 19. Feb 2004, 22:06
Hallo Jens,

ich würd ich mich eher nach einem Verstärker von der Insel umsehen. Da gibts ja einige gute wie zum Bsp. den Creek 5350SE. Accuphase hat mich klanglich nie richtig überzeugt, wobei ich die neueren Sachen nicht kenne. Aufbau und Verarbeitung sind allerdings Spitze.

Gruss, Mangusta


[Beitrag von Mangusta am 19. Feb 2004, 22:11 bearbeitet]
MH
Inventar
#12 erstellt: 19. Feb 2004, 22:22
hi Jens,

ich würde Dir einen gebrauchten E-305 oder 306 empfehlen.
Gute Verstärker für relativ kleines Geld. sollte er Dir wider Erwarten nicht gefallen kannst Du ihn bestimmt verlustfrei weiterverkaufen. Ich hatte meinen 407 lange als Vorverstärker im Einsatz und meine Freundin schwärmt heute noch.

Gruß
MH
jensl
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 19. Feb 2004, 22:31
Hi Mangusta,

welche Verstärker hast Du denn? Was kostet denn der genannte Creek?

Wichtig wäre mir natürlich, daß ich mich gegenüber Camtech Vor-/Endkombi nicht verschlechtere, sondern verbessere. Übrigens: Die Accuphases lösen ja hier im Forum viel Für und Wider aus (hält sich wohl die Waage). Das läßt mich eher vorsichtiger werden, obwohl mir die Geräte von Aufbau und Verarbeitung her sehr gefallen.

Gruß
Jens
MH
Inventar
#14 erstellt: 19. Feb 2004, 22:34
hi Jens,

wieviel bist Du denn bereit anzulegen (auszugeben)?
Fast alle stark gesoundeten Geräte (Accuphase,Emitter, Nautilus...) werden sehr kontrovers gesehen, sind aber trotzdem gute Komponenten.

Gruß
MH


[Beitrag von MH am 19. Feb 2004, 22:37 bearbeitet]
jensl
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 19. Feb 2004, 22:44
Na ich dachte so um 3.000EUR, vielleicht etwas mehr; darunter verschlechtere ich mich wohl gegenüber den Camtechs (?). Habe auch schon mal an "Röhre" gedacht, habe aber Manschetten wegen Wartung ... Für Accuphase spricht für mich übrigens auch folgende negative Erfahrung: Das war eine relativ kleine (feine) Firma. Nach dem Verkauf (Pleite) sthet man dann blöd da. Das kann einem bei einem Riesen wie Accuphase wohl nicht so schnell passieren. Erhoffe mir aber hier im Forum in jedem Fall gute Tipps.

Gruß
Jens
MH
Inventar
#16 erstellt: 19. Feb 2004, 22:51
hi Jens,

wenn dir Röhren gefallen ist Accuphase goldrichtig. Ein gebrauchter E-406 ist für ca. 2300 bis 2500 Dein mit 90%iger Zufriedenheitsgarantie. Besser gehts natürlich immer, ist aber in der Regel überdimensional teurer.

Gruß
MH
Mangusta
Stammgast
#17 erstellt: 19. Feb 2004, 22:54
Hi Jens,

ich selbst habe eine Pass Aleph 2/X-1 Vor-/Endstufe. Den Creek kenne ich nur von einem Kollegen der damit seit kurzem seine selbstgebauten LS betreibt und recht begeistert tönt. In der Presse und den englischspachigen Foren kommt er auch gut weg. Der Preis liegt bei 1350 EUR.

Gruss, Mangusta
jensl
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 19. Feb 2004, 23:18
Mein Gott, Mangusta,

die Pass Aleph kosten doch ein Vermögen! Sag mal wieso Du Dich für die entschieden hast (welche Musik-Vorlieben?) und was die Alternativen seinerzeit waren. - Pass Aleph ... ist doch Wahnsinn!!!

Gruß
jens
MH
Inventar
#19 erstellt: 19. Feb 2004, 23:23
Mein Gott?
Ich sollte mir wohl auch Verstärker von Pass besorgen.

@mangusta
vergib mir meine Respektlosigkeit

Gruß
MH
sound67
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 20. Feb 2004, 07:44
@Jens

Wenn die Beschreibung Deiner Boxen stimmt (kenne die nicht, habe aber auch englische, KEFs), dann ist ein kleiner Accuphase bestimmt nicht die richtige Wahl. Wenn die Boxen schon kultiviert und feinsinnig sind, dann hilft ein zu kultivierter, feinsinniger Verstärker Dir überhaupt nicht.

Hatte zuletzt zur Probe einen Classé 151 hier, der sich bestimmt nicht hinter dem 211 zu verstecken braucht, und auch klanglich auf dessen Linie liegt. Sehr schöner Verstärker, aber es passte gar nicht.


Falls Du Spendor nicht kennst: sehr zurückhaltend, typisch englisch, mittenbetont, brauchen Tempo und Farbe.


Ich stand vor diesem Problem, und meine Lösung war ein gebrauchter ASR Schäfer Emitter I HD. Für etwa 3000 solltest Du bestimmt einen finden können. Der hat Kraft, Wärme und spielt mit den ganz großen mit. Was er nicht so hat ist "Tempo", aber bei Klassik ist das nicht die erste Pflicht. Ich höre auch Klassik, und mich wirft der Emitter einfach um. Man muss ihn nur stellen können/wollen (in der Akku-Version 3-teilig: Hauptgerät ca. 16kg), Netzteil und Akku zusammen ca. 36kg).

Wenn Du es lieber härter und dynamischer magst, probier mal einen T+A 1540. Aber v.a.: Probieren!!!!

Der Accuphase ist es aber IMHO nicht.

Gruß, Thomas


[Beitrag von sound67 am 20. Feb 2004, 07:45 bearbeitet]
jensl
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 20. Feb 2004, 08:52
@sound67
Danke für die klare Position. Jetzt werde ich Dienstag einmal zwei Accuphase probehören, das will ich doch mal wissen. Deine KEFs werden den Spendors sehr ähnlich sein; ich meine, KEF hat früher, in besten Spendor-Zeiten, sogar die Chassis geliefert an Spendor geliefert. Dann kennst Du ja ziemlich gut die Vor- und Nachteile von Engländern.

Deine Empfehlung ASR finde ich interessant; bisher haben mich aber immer die Preise abgeschreckt. T+A kenne ich und das ist überhaupt nicht mein Klang, der ist gut für Rockmusik.

Ganz phantastisch gefiel mir schon vor 10 Jahren ein Röhrenverstärker (ich glaube Jadis oder so). Was der an Farbe brachte, wie der in den Höhen (fast schon zu scharf) alle Transistoren an die Wand gespielt hat: Weltklasse. Aber ich habe eben Angst vor dem Thema Röhre. Vielleicht siehst Du aber, wohin die Reise klanglich gehen soll.

Jens
sound67
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 20. Feb 2004, 09:02
Dann wäre der Emitter IMHO prima. Auch ich wollte ursprünglich einen Röhrenverstärker, aber das geht mit den KEFs einfach nicht (zu geringer Wirkungsgrad). Deshalb der Emitter: Ziel von Schäfer ist es ja, einen röhrenähnlichen Klang mit Transistoren hinzubekommen. Und das hat er geschafft.

Beispiele für gebrauchte Emitter (keine Werbung!)

http://www.audio-markt-auktion.de/item.php?id=0076666434&

http://www.audio-markt-auktion.de/item.php?id=6783080563&

Bei eBay fliegen auch immer wieder welche herum. Natürlich ist bei Kauf von Privatpersonen etwas Vorsicht geboten, aber wegen des Gewichts müsstest Du ihn ja sowieso abholen, dann kannst Du ihn erst mal begutachten.

Ich bekomme die Tage einen Musical Fidelity A 308 ins Haus, als Partner für meine kleineren Kefs (Ref 201). Der hat auch viele gute Eigenschafter für Klassik usw. an englischen Boxen.

Gruß, Thomas
jensl
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 20. Feb 2004, 10:26
@sound67

Der Musical Fidelity würde mich auch sehr interessieren: 1. Ein Engländer, 2. man hört viel Gutes, 3. meine Preisklasse (um 3.000EUR). - Wäre schön, wenn Du Erfahrungen mitteilen würdest.

Jens
Mangusta
Stammgast
#24 erstellt: 20. Feb 2004, 10:32
Mein Gott Jens ;),

vielen Dank für die Blumen. Ich hab die Aleph's und die X-1 gebraucht gekauft, so sind sie noch einigermassen erschwinglich. Ich bin einfach so lange durch Messehallen und Händlerstudios gepilgert bis ich das für mich richtige gefunden habe. Eigentlich wollte ich einen hochwertigen Vollverstärker und hatte zuerst den ML383 (neutral, hat mich aber nicht angesprochen), den Gryphon Callisto (etwas lahm) und den Chord 3300 (feinauflösend, aber etwas in den Höhen/Mitten machte der nicht richtig) in der engeren Wahl. Eine Unison Research Röhre habe ich auch mal getestet, war aber zu schwach.
Die Alephs klingen für mich einfach natürlich, da kann ich lange Zeit zuhören und richtig in die Musik eintauchen. Bei anderen Verstärkern (nicht zuletzt bei Accuphase) bin ich schnell abgelenkt und muss oft schon nach wenigen Minuten dezent die Hand vor den Mund halten um ein Gähnen zu unterdrücken. Die Alephs sind Class A Verstärker, im Winter kann man sich die Heizung im Hörraum sparen, im Sommer leidet man.
Ich höre vorallem Rock und Pop, von den 60er Jahren bis heute, schöne Frauenstimmen wie Tori Amos gefallen mir auch, alles ab CD.

Aber das die Geschmäcker verschieden sind siehst Du an diesem Thread. Jemand bezeichnet Accuphase als den "gesoundetsten Verstärker", ein anderer als "neutral". Für mich trift eher das zweite zu.

Gruss, Mangusta
Ravemaster24
Stammgast
#25 erstellt: 20. Feb 2004, 11:24
Also ich habe ja den vorgänger von dem 212er den 211er.
Ich kann mich der meinung anschlissen. Klingt im bass etwas zurückhaltend alles andere stimmt aber.
Ich bin zwar kein klassik fan aber mein dad hat sich mal paar sheiben klassik über meine anlage reingezogen und ich muss sagen das es superb klang.
Also ich weiss ja nicht wa sihr dazu sagt aber für klassik würd ich den aus der 2er reihe auch empfehlen.
Ist bestimtm kein schlchter verstäker er spielt ganz oben in der Liga mit.


[Beitrag von Ravemaster24 am 20. Feb 2004, 11:25 bearbeitet]
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 20. Feb 2004, 14:13
Hi,
sorry, aber Accuphase und gesoundet, das ist doch grotesk.
Esche
Inventar
#27 erstellt: 20. Feb 2004, 14:21
hi joe

hab schon am anfang dieses themas mitdiskutiert, ist aber dann aus dem ruder gelaufen. hatte bei meinen accuphase verstärkern auch nie das gefühl von " gesoundet "

nun ich werde nicht müde beim hören. bin immer noch von der genauigkeit und dem timing der verstäker fasziniert.

das nach 14 jahren.

gruß esche
MH
Inventar
#28 erstellt: 20. Feb 2004, 14:24
hi Joe,

erstmal vorweg: Accuphase klingt toll, Accuphase klingt bassarm (das wird Dich mit Deinen Aktivboxen nicht tangieren)

ich hatte bisher schon einige (gute) recht teure Verstärker die trotz aller Unterschiede irgendwie ähnlich klangen. Nur Accuphase hatte einen ganz anderen Sound. Daraus habe ich gefolgert:

Accuphase ist gesoundet.

Gruß
MH
pfuller
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 20. Feb 2004, 14:47
Ich selber besitze einen E-408 (Umstieg von E-212) und bin relativ zufrieden. Mein einziges Problem ist der zu schlanke Bass, was sich an einer B&W Nautilus 804 unangenehm bemerkbar macht. Der E-212 klang sehr schön
warm und erstaunlich detailverliebt. Man hätte fast
einen Röhrenverstärker dahinter vermutet. Bei lauteren Pegeln ging ihm aber schnell die Puste aus. Der E-408
ist klanglich überraschenderweise ganz anders abgestimmt!
Er geht agiler aber auch härter zur Sache und bringt noch
einige weitere Feinheiten zum Vorschein. Ich hatte mir
auch schon den E-307 angehört. Wenn man das alles vom
Preis-/Leistungsverhältnis betrachtet, ist der E-212 ein tolles Angebot (E-211 kenne ich leider nicht). Auch wenn ich
Accuphase gerne mag (mein Verstärker + CD Player sind von Accuphase), ich muss zugeben, dass die Unterschiede zu den grösseren Brüdern relativ minimal ausfallen. Hier empfiehlt es sich eher mehr Geld in die Lautsprecher
zu stecken oder wie schon im Forum empfohlen die Accuphase
Geräte der 3er oder 4er Reihe gebraucht zu erwerben.
Generell ist Accuphase ein toller Partner für Lautsprecher,
die im Bassbereich etwas zuviel hergeben und in den Hoch-Mitteltonregionen neutral und homogen abgestimmt
sind. Natürlich ist die Optik und Verarbeitung perfekt aber es sollte ja in erster Linie gut klingen, oder? Nimm Dir viel Zeit und vergleiche gründlich - es gibt sehr viele gute Verstärker am Markt.

Peter
MH
Inventar
#30 erstellt: 20. Feb 2004, 14:51
hi pfuller,

ich muss Dir 100% zustimmen.

Gruß
MH
jensl
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 20. Feb 2004, 16:17
Ich versuche mal eine kleine Zwischenbilanz:

Accuphase: toll verarbeitet, präzises, warmes Klangbild, aber schlanker Bass. Bestes Preis/leistungsverhältnis hat der E 212; die größeren sind besser, lohnen sich aber eher gebraucht.

Alternativen: ASR Emitter / Musical Fidelity.

Nachfrage: Was ist denn mit den hoch gespriesenen Deutschen: Berendsen, Lindemann, Einstein, Symphonic Line?

Toller Austausch hier übrigens, lohnt sich, mit Erfahrungen anderer im Gepäck zum Händler zu gehen.
Jens
MH
Inventar
#32 erstellt: 20. Feb 2004, 18:20
hi Jens,

natürlich gibt es auch hervorragende deutsche Hifi Produkte. Allerdings bist Du damit auch in der Accuphase Preisklasse.

Gruß
MH
Kieler
Stammgast
#33 erstellt: 20. Feb 2004, 18:47
Man(n) traut es sich ja kaum zu fragen:Gibt es aktuelle Accuphase auch in schwarz?
EWU
Inventar
#34 erstellt: 20. Feb 2004, 23:12
"Gibt es aktuelle Accuphase auch in schwarz"

nein
Reinhard
Inventar
#35 erstellt: 15. Mrz 2004, 09:00
Hallo!

ähh, schlanker Bass beim 212er wär genau das Richtige für mich, da ich bei 25qm Hörraum eher Probleme ohne Raumtuning habe. Schlanker Bass kommt meinen Vorlieben entgegen (detailverliebt, auflösungsverliebt, Bass: lieber schlank, aber präzise!!!).

Musste meinen RG14 von Symphonic Line leider verschleudern, da ich zu Hause Probleme mit Rauschen/ Brummen hatte, die auch nach Monaten Rumdoktorn nicht lösbar waren... (siehe meine alter Thread hier in diesem Forum).

Schade, Symphonic Line war, wie in STEREO beschrieben, kontrolliert, souverän, präzise, super Auflösung, leicht röhrig, kraftvoll, einfach lecker, saftig, locker (sorry, anders kann ich es nicht beschreiben). Leider war die Verarbeitung auf den zweiten Blick etwas mäßig (die Drehknöpfe sitzen auf den Dornen leicht verkantet, fällt Licht drauf, sieht's irgendwie schief aus und ist auch schief, der Gehäusedeckel kann nur mit übermenschlichen Kraftanstrengungen wieder aufgeschraubt werden, Bohrlöcher Deckel und Verstärker passen nicht übereinander. So etwas sollte bei 2.500 Euro nicht passieren.

Also schwarz schon mal "nein". Hm, das Gold passt nicht in jede Anlage. Kann man eigentlich die beiden "Volt-Anzeigen" abschalten??? Ich stell mir vor, dass das beim Hören nervt, wenn man draufschaut?!

Hab gehört, dass ich keine Bananenkabel anschließen kann (hab Fadel Art ). Stimmt das??

Gruß Reinhard
Sargnagel
Stammgast
#36 erstellt: 15. Mrz 2004, 09:48
Die Voltmeter ( Zappelzeiger..) lassen sich zumindest beim E-408 abschalten, ob das auch beim E-212 geht, kann ich leider nicht sagen.

Bananenstecker lassen sich an KEINEM Accuphase-Verstärker nutzen! Bei den Serien E-2.. und E-3.. kann man ausschließlich verdrillte Kabelenden ( alternativ mit Aderendhülsen ) einstecken, bei den "großen" Serien E-4.. und dem E-530 lassen sich ausserdem Kabelschuhe mit mindestens 8mm-Gabelöffnung benutzen.

Du kannst natürlich versuchen, Deine Bananenstecker in die Öffnungen für die Kabelenden zu stecken und dann die Klemmen festzuziehen, ich halte das aber weder für die Bananenstecker sinnvoll, noch im Sinne eines dauerhaften festen Anschlusses für empfehlenswert.

Gruß
Peter
Tommy_Angel
Inventar
#37 erstellt: 15. Mrz 2004, 12:44
Ich habe einen Accuphase 406 an B & W 803 über 2 x 3 m Audiofast und zusätzlichen Sub Canton Carat 300.

Bin sehr zufrieden, höre allerdings meist Klassik.

Die Voltmeter müßten abstellbar sein, das Gezappel kann nerven.

Schön ist die Möglichkeit, die Phonovorstufe zwischen MM und MC hin- und herzuschalten.

Einzige Macke, nach 5 Jahren hört man schon was, wenn der Lautstärkeregler auch ganz am Nullanschlag ist, 1 mm weiter ist dann aber Ruhe!


[Beitrag von Tommy_Angel am 15. Mrz 2004, 12:45 bearbeitet]
raeuber-hotzenplotz
Neuling
#38 erstellt: 13. Mai 2007, 12:45
Hallo,

immer wieder habe ich die Gelegenheit neue Vorführgeräte eines befreundeten Händlers zu Hause einzuspielen. Mein subjektives Erlebnis ist schnell erzählt. Die neue Gerätegeneration ist immer und uneingeschränkt besser, derzeit sind es die Details welche die Geräte der neueren Generation darstellen. Selbst hatte ich einen 407, tolles Gerät. Einen 408 zum einspielen bekommen und gedacht, das kann doch nicht war sein. Präziser als 407 aber nicht scharf und noch nie gehörte Details wurden plötzlich wie selbstverständlich dargestellt. Zwischen den Gerätelinien (2er,3er,4er) ist immer eine deutliche Qualitätssteigerung (klanglich) wahrnehmbar, diese ist allerdings extrem abhängig von der Güte der anderen Komponenten (CD-Player und LS). Ein CP-Player in der 500 Euro Klasse klingt wahrscheinlich gut, aber an einen 213 oder 308 oder 408 gehört etwas anderes.

In meinem Wohnzimmer tönen Dalis MS5 und diese können beispielsweise gar nicht mit einem 308. Klingt nicht schlecht, aber wenn du den 408 im Ohr hast ist der 308 weit davon weg.

Mein Dad befeuert seine messerscharfen Focals mit einem 308, hier eine traumhafte Darstellung der Musik.

Fazit: Wenn möglich einen Händler zum Musiktest einladen mit Gerät und zu Hause ausprobieren! Ich würde auch zur mittleren Linie raten (306,307 oder 308).

Die immer wieder zu lesende Aussage, Accuphasegeräte sind dünn im Bass, kann ich nicht feststellen. Ein 408 hat eine sagenhafte Bassqualität. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass Accuphaseverstärker gerne von Accuphase-CD Playern beliefert werden mögen.

Bitte als subjektiven Beitrag betrachten, jeder hört anders!

Gruß
raeuber-h.
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